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SUMMARY:Afrikanisches Erbe in Europa: Dahomey, If Objects could speak & Panel
DESCRIPTION:Ein Großteil des afrikanischen Kulturerbes befindet sich in europäischen Museen und Sammlungen. Mittlerweile fließen Gelder in die Erforschung ihrer Provenienz und es kommt zu Restitutionen. Was hat sich in den letzten Jahren getan? Wo steht der Diskurs und wie sieht die Praxis für Sammlungen und Herkunftsgesellschaften aus? Über Filme und einem Panel wollen wir dazu mit Ihnen ins Gespräch kommen.&nbsp;\nDAHOMEY\nNovember 2021: 26 Objekte des Königreichs Dahomey verlassen Paris und kehren in ihr Herkunftsland, das heutige Benin, zurück. Zusammen mit Tausenden anderen Gegenständen wurden sie 1892 von französischen Kolonialtruppen geraubt. Doch ist der Begriff Objekt überhaupt zutreffend? Und wie sollen sie empfangen werden, in einem Land, das sich während ihrer Abwesenheit stark verändert hat? Unter den Studierenden der Universität von Abomey-Calavi in Benin entflammt eine politische Debatte.\nFrankreich, Senegal, Benin 2024 / OmU / 68 Min. / Regie: Mati Diop //\nIF OBJECTS COULD SPEAK\n Im Linden-Museum in Stuttgart lagert seit 1903 ein mysteriöses Holzobjekt aus Kenia. Warum weiß das Museum nicht mehr darüber? Zwei Filmschaffende aus Kenia und Deutschland begeben sich auf eine Reise mit offenem Ausgang. Sie erhalten Zugang zum Archiv in Stuttgart, aber keinen Zugang zum Museum in Nairobi. Sie begegnen aufgebrachten Jugendlichen, kundigen Alten und einer gemeinsamen Geschichte. Und was soll nun mit dem Objekt geschehen?\nDeutschland, Kenia 2020 / OmU / 31 Min. / Regie: Elena Schilling (Bauer), Saitabao Kaiyare //\nPANEL\nElena Bauer arbeitet als Produzentin, Dramaturgin, berät Filmprojekte und beschäftigt sich mit interaktiven und immersiven Medien und Games. Sie hat vor fünf Jahren IF OBJECTS COULD SPEAK mit Saitabao Kaiyare in Deutschland und Kenia gedreht und ihn seither an unterschiedlichsten Orten gezeigt und diskutiert.\nDr. Kokou Azamede ist Germanist und Historiker an der Universität Lomé (Togo). Seine Forschungsschwerpunkte sind transkulturelle Studien, deutsche Missions- und Kolonialgeschichte in Westafrika sowie Kolonialfotografie. Zudem ist er Förderbeirat des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste.\nDr. Richard Legay ist Historiker am Arnold-Bergstraesser-Institut und beschäftigt sich mit Restitution von Kulturerbe, Public History und Erinnerungspolitik. Er moderiert das Panel.\nDo 24.7., 19:30\nIn Kooperation mit dem Africa Center for Transregional Research (ACT) des Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI)\nKulturelles Erbe

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LOCATION:Kommunales Kino, 40, Urachstraße, Mittelwiehre, Wiehre, Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg, 79102, Deutschland
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