Sieben in Freiburg lebende Künstlerinnen aus Peru, Israel, Japan, Uruguay, der Türkei, Kenia und Deutschland im Alter von 40 bis 84 Jahren haben sich zusammengeschlossen und gemeinsam ein Kunstwerk geschaffen, das kulturelle Grenzen überwindet. Das Ergebnis dieses künstlerischen Experimentes ist eine raumgreifende Installation: die „Säule der Kulturellen Vielfalt“.
Die Säule bringt sowohl die unterschiedlichen kulturellen Identitäten, als auch die Gemeinsamkeiten der Künstlerinnen zum Ausdruck. Mit künstlerischen Mitteln möchten sie den Blick füreinander öffnen, fürmenschliches Miteinander sensibilisieren und Brücken bauen zwischen den Kulturen. Klang- und Lichteffekte machen aus der Säule ein Gesamtkunstwerk, das Besucherinnen und Besucher mit allen Sinnen erfahren können. Neben der gemeinsamen Installation sind in der Ausstellung auch eigene Werke jeder Künstlerin zu sehen, die deren persönlichen Stil zeigen.
Begleitende Workshops, die während der Ausstellungslaufzeit jeweils samstags stattfinden, laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, neue Perspektiven auf andere Kulturen zu entdecken und selbst kreativ zu werden.
Die internationale Frauenkunstgruppe Rot gründete sich 2001 in Freiburg und realisiert seitdem verschiedene Aktionen. Dabei nutzen die Künstlerinnen Kunstformen, die häufig von ihrem kulturellen Hintergrund geprägt sind.
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet fürErwachsene 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Unter 18 Jahren, fürMitglieder des Freundeskreis Museum Natur und Mensch Freiburg e. V. und mit Museums-Pass-Musées ist er frei. Weitere Informationen zum Begleitprogramm stehen auf www.freiburg.de/museen.
Mit freundlicher Unterstützung von Clementine Herzog vom Kulturamt Freiburg, Simone Thomas, Frauenbeauftragte der Stadt Freiburg, von der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, Herr Steiner vom Amt fürMigration und Integration, Migrantinnen- und Migrantenbeirat der Stadt Freiburg.