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  • Kommunales Kino hat ein neues Event erstellt

    Der Fuhrmann des Todes – Körkarlen

    Wer am Silvesterabend als Letzter vor Mitternacht stirbt, dem fällt im kommenden Jahr eine ebenso ehrenvolle wie unheimliche Aufgabe zu: Als FUHRMANN DES TODES – so der deutsche Titel – muss er durch die Welt ziehen und jene zu sich holen, deren Stunde geschlagen hat. So erzählt es eine alte schw...

    Wer am Silvesterabend als Letzter vor Mitternacht stirbt, dem fällt im kommenden Jahr eine ebenso ehrenvolle wie unheimliche Aufgabe zu: Als FUHRMANN DES TODES – so der deutsche Titel – muss er durch die Welt ziehen und jene zu sich holen, deren Stunde geschlagen hat. So erzählt es eine alte schwedische Volkssage.

    Den Trinker David ereilt nun dasselbe Schicksal wie schon viele vor ihm. Doch er weigert sich, sein neues Amt anzunehmen. Stattdessen wird er noch einmal mit den Stationen seines verpfuschten Lebens konfrontiert. Zwischen Milieustudie, metaphysischer Parabel und virtuoser Mehrfachbelichtung entfaltet Victor Sjöström eine ebenso düstere wie faszinierende Fantasterei. Sjöström, der hier vor und hinter der Kamera steht, verbindet das Unheimliche mit großer emotionaler Kraft – und zeigt eindrucksvoll, weshalb er zu den bedeutendsten Künstlern des Stummfilms zählt.

    Schweden 1921, schwed. ZT, engl. UT, 103 Min., Regie & Buch nach der gleichnamigen Novelle von Selma Lagerlöf: Victor Sjöström
    Sa 23.10., 19:30, an Klavier & Geige: Günter A. Buchwald

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    23rd Okt., 2026 13:00
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  • Kommunales Kino hat ein neues Event erstellt

    Wer weiss schon, was ein Leben ist?

    Sei mutig, sei du selbst. 150 Jahre nach ihrem Geburtstag ist Paula Modersohn-Becker und ihre Botschaft für Künste und Gesellschaft so aktuell wie zeitlos. Ein Gemälde von Paula Modersohn-Becker hat es von Bremen über den großen Teich ins MoMA in New York geschafft. Wie? Durch den unermüdlichen E...

    Sei mutig, sei du selbst. 150 Jahre nach ihrem Geburtstag ist Paula Modersohn-Becker und ihre Botschaft für Künste und Gesellschaft so aktuell wie zeitlos. Ein Gemälde von Paula Modersohn-Becker hat es von Bremen über den großen Teich ins MoMA in New York geschafft. Wie? Durch den unermüdlichen Einsatz der Kunsthistorikerin Diane Radycki, die für die Sichtbarkeit von Modersohn-Beckers Werk kämpfte. Erst mit #MeToo im Jahr 2017 erkannte die Museumsleitung ihre jahrelange Voreingenommenheit gegenüber Künstlerinnen. Bemerkenswert, da Paula Modersohn-Becker die erste Malerin war, der Anfang des 20. Jahrhunderts ein eigenes Museum gewidmet wurde. Warum dauerte es so lange, bis sie international Anerkennung fand? Welchen Weg musste ihre Kunst nach ihrem Tod gehen? Und warum sind Frauen in der Kunst auch heute, über ein Jahrhundert später, noch immer nicht gleichberechtigt?

    In Kooperation mit GEDOK Freiburg

    Deutschland 2026, 95 Min., Regie: Annelie Boroș, Vera Brückner
     Fr 23.10., 21:30

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    23rd Okt., 2026 13:00
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  • Kommunales Kino hat ein neues Event erstellt

    Her

    Theodore schreibt beruflich Liebesbriefe für andere Personen, während seine eigene Ehe gescheitert ist. Im personalisierten Betriebssystem „Samantha“ findet er eine witzige, einfühlsame Zuhörerin – und verliebt sich in sie. Was 2013 noch wie eine Zukunftsvision wirkte, ist angesichts heutiger KI ...

    Theodore schreibt beruflich Liebesbriefe für andere Personen, während seine eigene Ehe gescheitert ist. Im personalisierten Betriebssystem „Samantha“ findet er eine witzige, einfühlsame Zuhörerin – und verliebt sich in sie. Was 2013 noch wie eine Zukunftsvision wirkte, ist angesichts heutiger KI erstaunlich nah gerückt. Doch Spike Jonze interessiert sich nicht für Technik, sondern für Nähe und Liebe. Das visualisiert er entsprechend in warmen Farben und weichem Licht, wodurch er eine vertraute, beinahe nostalgische Stimmung erzeugt. Schließlich setzen Joaquin Phoenix und die Stimme Scarlett Johanssons Jonzes vielfach ausgezeichnete Drehbuch in einem zarten Spiel mit Melancholie und Komik meisterhaft um.

    USA 2013, DF, 126 Min., Regie: Spike Jonze. Mit Joaquin Phoenix, Scarlett Johansson
    Sa 24.10., 19:30, Einführung und anschließendes Gespräch mit Pierre Milano

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    23rd Okt., 2026 13:00
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  • Kommunales Kino hat ein neues Event erstellt

    Bernd – Operation Germanenkind

    Bernd ist Darsteller mit besonderem Betreuungsbedarf in einem Theaterkollektiv und alle bemühen sich, ihn zu inkludieren. Als die Gruppe nach Peenemünde reist, weckt der historische Ort sein Interesse: Hier entwickelten die Nazis Raketen. Der zugleich beschützte wie ausgegrenzte Bernd beginnt sic...

    Bernd ist Darsteller mit besonderem Betreuungsbedarf in einem Theaterkollektiv und alle bemühen sich, ihn zu inkludieren. Als die Gruppe nach Peenemünde reist, weckt der historische Ort sein Interesse: Hier entwickelten die Nazis Raketen. Der zugleich beschützte wie ausgegrenzte Bernd beginnt sich für die Ideologie des Dritten Reichs zu begeistern. Wie ernst nehmen die anderen Bernd – und wie ernst sollten sie ihn nehmen? Zuerst reagieren sie hilflos, dann beginnt die Situation zu eskalieren.


    Cornelius Schwalms Low-Budget-Verfilmung seines Theaterstücks hat sichtlich Spaß an Provokation und macht daraus ein Anarchie-Theater, in dessen Zentrum Verena Unbehaun den Bernd mit unbeirrbarer Konsequenz spielt.

    Deutschland 2025, 97 Min., Regie: Cornelius Schwalm. Mit Verena Unbehaun, Matthias Rheinheimer, Silvina Buchbauer
    Sa 24.10., 21:30

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    24th Okt., 2026 22:00
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  • Kommunales Kino hat ein neues Event erstellt

    Sieger sein

    Das kurdische Mädchen Mona ist mit ihrer Familie aus Syrien geflohen und kommt auf eine Grundschule im Berliner Wedding. Monas Frustlevel steigt stetig – wie das ihrer überforderten Lehrer und Mitschüler unterschiedlichster Herkunft. Mona kann kaum Deutsch, dafür aber Fußball. Der engagierte Lehr...

    Das kurdische Mädchen Mona ist mit ihrer Familie aus Syrien geflohen und kommt auf eine Grundschule im Berliner Wedding. Monas Frustlevel steigt stetig – wie das ihrer überforderten Lehrer und Mitschüler unterschiedlichster Herkunft. Mona kann kaum Deutsch, dafür aber Fußball. Der engagierte Lehrer Herr Cybula erkennt ihr außergewöhnliches Talent und nimmt sie in seine Mädchenmannschaft auf. Doch das Zusammenspiel mit den anderen Mädchen ist schwieriger als gedacht. Jede von ihnen ist eine Kämpferin, aber nur wenn sie zusammenspielen, können sie auch gewinnen. Und das wollen sie, denn der jährliche Fußballcup der städtischen Grundschulen steht an!

    Deutschland 2024, 119 Min., Regie: Soleen Yusef

    25.10., 15:00

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    25th Okt., 2026 15:00
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    Ballando Ballando (Le Bal)

    Ein Tanzsaal als Resonanzraum europäischer Geschichte und menschlicher Beziehungen: Ettore Scola lässt in seinem außergewöhnlichen Film immer neue Gäste das Parkett betreten, während Musik, Mode und Tanzstile von den 1930er- bis in die 1980er-Jahre wechseln. Ganz ohne Dialoge, allein durch Blicke...

    Ein Tanzsaal als Resonanzraum europäischer Geschichte und menschlicher Beziehungen: Ettore Scola lässt in seinem außergewöhnlichen Film immer neue Gäste das Parkett betreten, während Musik, Mode und Tanzstile von den 1930er- bis in die 1980er-Jahre wechseln. Ganz ohne Dialoge, allein durch Blicke, Gesten und Musik, erzählt er von Liebe und Einsamkeit, Sehnsucht und Rivalität. Politische Umbrüche und gesellschaftliche Konventionen spiegeln sich dabei in einem scheinbar endlosen Reigen.

    Der Film basiert auf einer Inszenierung des Théâtre du Campagnol, dessen Ensemble Scola weitgehend übernahm, und entfaltet ein ebenso burleskes wie melancholisches Panorama kollektiver Erinnerungen. Eine Hommage an das Kino und die Kunst der Pantomime, ausgezeichnet mit drei Césars und dem Silbernen Bären für die beste Regie.

    In Kooperation mit Dante-Alighieri-Gesellschaft e.V.

    Frankreich/Italien/Algerien 1983, ohne Dialoge, 112 Min., Regie: Ettore Scola, mit Étienne Guichard, Régis Bouquet, Francesco De Rosa

    So 25.10., 17:30

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    25th Okt., 2026 17:30
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    Schwarze Häuser

    Im Nachkriegsdeutschland wurden Millionen Kinder in Kurheime geschickt doch statt Heilung erlebten viele dort systemische Gewalt. Statt Fürsorge erfuhren Kinder und Jugendliche strenge Disziplin, Gewalt und Isolation. Zahlreiche der Verschickungskinder, darunter auch die Bestsellerautorin Sabine ...

    Im Nachkriegsdeutschland wurden Millionen Kinder in Kurheime geschickt doch statt Heilung erlebten viele dort systemische Gewalt. Statt Fürsorge erfuhren Kinder und Jugendliche strenge Disziplin, Gewalt und Isolation. Zahlreiche der Verschickungskinder, darunter auch die Bestsellerautorin Sabine Ludwig und der Aktivist Detlef Lichtrauter, kehrten traumatisiert zurück. Anhand von Zeitzeugenberichten und Archivmaterial beleuchtet die Regisseurin lange verdrängte Erfahrungen, verflochten mit der eigenen Familiengeschichte. Parallel dazu bringt das Jugendensemble des Deutschen Theaters die Erzählungen der Zeitzeug*innen auf die Bühne, um die kaum aufgearbeiteten Erinnerungen sichtbar zu machen. Anhand der Stimmen Betroffener und der eigenen Familiengeschichte erzählt der Film von einem lange verdrängten Kapitel deutscher Geschichte.

    Deutschland 2026, 96 Min., Regie: Katrin Sikora

    So 25.10.26., 20:00, zu Gast: Katrin Sikora

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    25th Okt., 2026 20:00
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    Blackwood Filmfestival - Kurzfilmsause 2026

    Der Freiburger Verein Blackwood Films freut sich in Kooperation mit dem Koki 2026 die vierte „Kurzfilmsause“ zu veranstalten! Aus über 338 Einreichungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hat das Blackwood-Team 37 außergewöhnliche Kurzfilme ausgewählt. Die fünf Filmblöcke sind dabei bunt...

    Der Freiburger Verein Blackwood Films freut sich in Kooperation mit dem Koki 2026 die vierte „Kurzfilmsause“ zu veranstalten! Aus über 338 Einreichungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hat das Blackwood-Team 37 außergewöhnliche Kurzfilme ausgewählt. Die fünf Filmblöcke sind dabei bunt gemischt – von Dokumentar- über Animations- bis hin zu Spielfilmen ist alles dabei! In jedem Filmblock finden außerdem Filmgespräche mit den anwesenden Filmschaffenden statt. Nach dem letzten Filmblock gibt es eine feierliche Preisverleihung im Kinosaal des Kokis. Danach geht es ausgestattet mit Kurzfilmbrause auf eine Filmschnipseljagd durch die Stadt zur großen Abschluss-Party im The Great Räng Teng Teng. Am Sonntag gibt es noch einmal die Möglichkeit, die Gewinnerfilme des Publikumvotings bei der Nachlese zu sehen.

    Fr 16.10., 17:00, Sektempfang
    Fr 16.10., 18:00 Block 1
    Fr 16.10., 21:00, Block 2

    Sa 17.10., 13:00 Block 3
    Sa 17.10., 15:30 Block 4
    Sa 17.10., 18:00 Block 5
    direkt anschließend Preisverleihung im Kinosaal und Party im The Great Räng Teng Teng

    So 18.10., 19:30 Nachlese: Gewinnerfilme

    Blackwood Films
    KURZFILMSAUSE 2026                    

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    16th Okt., 2026 - 18th Okt., 2026
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    The community - Jüdische Filmtage Freiburg

    THE COMMUNITY

    Wie geht es den jüdischen Communities in der Ukraine heute – zwischen Bomben und Nazismus-Vorwürfen aus Russland? Eine Bestandsaufnahme aus einem Land, in dem der Krieg die Normalität definiert.

    Von dem üppigen jüdischen Leben ist in der Ukraine nach der Shoah, antisemitischen Kam...

    THE COMMUNITY

    Wie geht es den jüdischen Communities in der Ukraine heute – zwischen Bomben und Nazismus-Vorwürfen aus Russland? Eine Bestandsaufnahme aus einem Land, in dem der Krieg die Normalität definiert.

    Von dem üppigen jüdischen Leben ist in der Ukraine nach der Shoah, antisemitischen Kampagnen in der Sowjet-Ära und der Ausreisewelle in den 1990er-Jahren nur wenig übriggeblieben. Die verbliebenen jüdischen Gemeinden sind unter dem Druck des russischen Angriffskrieges zusammengerückt, wie die gesamte Gesellschaft. Alex Osmolovsky, selbst ukrainisch-stämmig, kehrt in die Ukraine zurück und dreht dort zwei Jahre lang: die persönliche Beobachtung eines Ausnahmezustands, der mit Resilienz ertragen und mit Leidenschaft gelebt wird. Zwischen den Schatten der Vergangenheit und den Herausforderungen der Gegenwart, zwischen Alltag, Synagoge und dem Dienst in einer jüdischen Einheit der ukrainischen Armee, lassen uns seine Protagonist*innen an der jüdischen Erfahrung in der heutigen Ukraine teilhaben. (Text: Bernd Buder)

    Israel, USA 2025, OmU, 64 Min., Regie: Alex Osmolovsky

    So 18.10., 11:00, zu Gast: Regisseur Alex Osmolovsky

    The community - Jüdische Filmtage Freiburg

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    18th Okt., 2026 11:00
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    4 months, 3 weeks and 2 days - Grenzgänger*innen: Drei künstlerische Positionen aus Rumänien u. Frb.

    Rumänien 1987: Das brutale kommunistische Regime von Ceausescu ist in Kraft; Geburtenkontrolle ist illegal und Abtreibung ein Verbrechen, das mit dem Tod bestraft wird. Gabita ist seit fast fünf Monaten ungewollt schwanger und bittet in sanfter Verzweiflung ihre Freundin und Mitbewohnerin Otilia ...

    Rumänien 1987: Das brutale kommunistische Regime von Ceausescu ist in Kraft; Geburtenkontrolle ist illegal und Abtreibung ein Verbrechen, das mit dem Tod bestraft wird. Gabita ist seit fast fünf Monaten ungewollt schwanger und bittet in sanfter Verzweiflung ihre Freundin und Mitbewohnerin Otilia um Hilfe bei der Organisation eines illegalen Schwangerschaftsabbruchs. Unglückliche Umstände zwingen die beiden Frauen, einen ungewollten männlichen Abtreibungsspezialisten einzusetzen. Die Trostlosigkeit der Handlung ist Ausdruck einer düsteren gesellschaftspolitischen Kritik in den letzten Jahren einer repressiven Diktatur.

    Rumänien 2007, OmU, 113 Min., Regie: Cristian Mungiu

    So 18.10., 17:30

    4 months, 3 weeks and 2 days - Grenzgänger*innen: Drei künstlerische Positionen aus Rumänien und Freiburg

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    18th Okt., 2026 17:30
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