Filmen nach AuschwitzFilm & BuchvorstellungDer polnisch-katholische Widerstandskämpfer Jan Karski (1914–2000) diente...
Filmen nach Auschwitz Film & Buchvorstellung
Der polnisch-katholische Widerstandskämpfer Jan Karski (1914–2000) diente der polnischen Exilregierung während des Zweiten Weltkrieges als Kurier. Er hielt den Kontakt zur „Heimatarmee“ im Untergrund und ließ sich 1942 ins Warschauer Getto einschleusen. Auch gelang es ihm, in ein Konzentrationslager bei Lublin vorzudringen. Sein Wissen um die Vernichtung der Juden teilte er in London britischen Regierungsvertretern mit. Die polnische Exilregierung in London schicke ihn weiter zu Präsidenten Franklin D. Roosevelt in Washington, damit er dort von der Lage der Juden in Polen berichten sollte.
Claude Lanzmann befragte ihn 1978 zwei Tage lang, verwendete aber nur einen Teil des Materials in Shoah (1985), worin Jan Karski sagt: „Ich habe berichtet, was ich sah.“ Das übrige Interview ist Gegenstand dieses Films. Karski beschreibt sein Zusammentreffen mit Roosevelt sowie mit Felix Frankfurter, Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten und im jüdischen Leben engagiert. Beide reagierten auf seine Darstellung der Verbrechen in Europa sehr zurückhaltend.
Nach dem Film Vorstellung des neuen Buches von Klaus Theweleit „Filmen nach Auschwitz: Claude Lanzmann und Jean-Luc Godard (2025)“. Klaus Theweleit im Gespräch mit Neriman Bayram.
In Kooperation mit der Buchhandlung jos fritz
Frankreich 2010, OmU, 48 Min., Regie: von Claude Lanzmann, Einführung: Klaus Theweleit Mi 04.03., 19:00
Der polnisch-katholische Widerstandskämpfer Jan Karski (1914–2000) diente der polnischen Exilregierung während des Zweiten Weltkrieges als Kurier. Er hielt den Kontakt zur „Heimatarmee“ im Untergrund und ließ sich 1942 ins Warschauer Getto einschleusen. ...
Filmen nach Auschwitz Film & Buchvorstellung
Der polnisch-katholische Widerstandskämpfer Jan Karski (1914–2000) diente der polnischen Exilregierung während des Zweiten Weltkrieges als Kurier. Er hielt den Kontakt zur „Heimatarmee“ im Untergrund und ließ sich 1942 ins Warschauer Getto einschleusen. Auch gelang es ihm, in ein Konzentrationslager bei Lublin vorzudringen. Sein Wissen um die Vernichtung der Juden teilte er in London britischen Regierungsvertretern mit. Die polnische Exilregierung in London schicke ihn weiter zu Präsidenten Franklin D. Roosevelt in Washington, damit er dort von der Lage der Juden in Polen berichten sollte.
Claude Lanzmann befragte ihn 1978 zwei Tage lang, verwendete aber nur einen Teil des Materials in Shoah (1985), worin Jan Karski sagt: „Ich habe berichtet, was ich sah.“ Das übrige Interview ist Gegenstand dieses Films. Karski beschreibt sein Zusammentreffen mit Roosevelt sowie mit Felix Frankfurter, Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten und im jüdischen Leben engagiert. Beide reagierten auf seine Darstellung der Verbrechen in Europa sehr zurückhaltend.
Nach dem Film Vorstellung des neuen Buches von Klaus Theweleit „Filmen nach Auschwitz: Claude Lanzmann und Jean-Luc Godard (2025)“. Klaus Theweleit im Gespräch mit Neriman Bayram.
In Kooperation mit der Buchhandlung jos fritz
Frankreich 2010, OmU, 48 Min., Regie: von Claude Lanzmann, Einführung: Klaus Theweleit Mi 04.03., 19:00