Wie wenige in seiner Zeit beherrschte der Hamburger Friedrich Wasmann die künstlerische Disziplin des Hinsehens. In Südt...
Wie wenige in seiner Zeit beherrschte der Hamburger Friedrich Wasmann die künstlerische Disziplin des Hinsehens. In Südtirol, im Vorhof seines Wunschlands Italien, richtete er sich sein Leben als Porträtmaler ein. Da entstanden in den 1830er Jahren aber auch erste hinreißende Naturstudien, ein Ja zur sinnlichen Welt, zur Schönheit der Landschaft und den Erscheinungsformen von Licht und Luft. Als Freilichtmaler wurde Wasmann kaum beachtet, erst nach seinem Tod entdeckt und als Vorläufer des Impressionismus gesehen. Malerische Skizzen seiner dreijährigen römischen Zeit atmen Welt frömmigkeit. Aber mit dem Übertritt zum Katholizismus begann ein unseliger Kampf gegen die eigenen Augen.
Wie wenige in seiner Zeit beherrschte der Hamburger Friedrich Wasmann die künstlerische Disziplin des Hinsehens. In Südtirol, im Vorhof seines Wunschlands Italien, richtete er sich sein Leben als Porträtmaler ein. Da entstanden in den 1830er Jahren aber auch erste hinreißende Naturstudien, ein Ja...
Wie wenige in seiner Zeit beherrschte der Hamburger Friedrich Wasmann die künstlerische Disziplin des Hinsehens. In Südtirol, im Vorhof seines Wunschlands Italien, richtete er sich sein Leben als Porträtmaler ein. Da entstanden in den 1830er Jahren aber auch erste hinreißende Naturstudien, ein Ja zur sinnlichen Welt, zur Schönheit der Landschaft und den Erscheinungsformen von Licht und Luft. Als Freilichtmaler wurde Wasmann kaum beachtet, erst nach seinem Tod entdeckt und als Vorläufer des Impressionismus gesehen. Malerische Skizzen seiner dreijährigen römischen Zeit atmen Welt frömmigkeit. Aber mit dem Übertritt zum Katholizismus begann ein unseliger Kampf gegen die eigenen Augen.