Sokodé, die zweitgrößte Stadt Togos, wurde Ende November Ort der Zeremonie zur Abschaffung der weiblichen Beschneidung.
Wesentlichen Anteil an diesem Erfolg hat der deutsche Verein (I)NTACT - Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen.
Während in Deutschland Minusgrade herrschen und der erste Schneesturm übers Land weht ist es im Stadion von Sokodé, Mitten in Togo, nur im Schatten auszuhalten. Es sind weit über 30 Grad und vor allem ist es unsagbar schwül. Trotzdem ist das Stadion gut gefüllt und es kommen am Nachmittag des 29. und 30. November 2012 immer wieder Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer aus der Umgebung vorbei. Die einen wollen etwas verkaufen, die anderen kommen um zu schauen. Eins geht dabei auch ins andere über.
eine NGO in Ghana, Westafrika
Archemed mit einer der Vereine, die schwerpunktmäßig in Eritrea arbeiten. Der Verein ist im Land gut eingeführt und unterstützt Projekte der Herzchirurgie, Urologie, Neonatologie, Geburtshilfe etc. Dabei geht es besonders darum, die Ärzte vor Ort zu begleiten und partnerschaftlich mit ihnen zu arbeiten.
Mehr als 150 Millionen Mädchen und Frauen sind weltweit an ihren Genitalien verstümmelt - jährlich kommen etwa 2 Millionen hinzu. In Tansania in Ostafrika sind es vor allem die Massai, die dieses Initiationsritual durchführen. Es markiert den Übergang von der Kindheit ins Erwachsenenalter und erklärt Mädchen als heiratsfähig. Ein Initiationsritual, das elementare Menschenrechte verletzt: weiterlesen auf der Webseite
Abzeta und Zoul, sowie auch Tanja Wandruszka-Bado und ihr Mann bedanken sich bei den Leserinnen und Lesern für die geleistete Hilfe. Viel Spenden sind für Zouls aufwendige Operation und seinen und seiner Mutter Aufenthalt eingegangen. Nach wie vor benötigen wir weiter Ihre Hilfe, da der Aufenthalt sich auf jeden Fall verlängern wird. Die beiden werden voraussichtlich bis November, Dezember 2009 bei uns im Schwarzwald sein. Die Operation wir in 3 – 4 Etappen vollzogen, sofern alles komplikationslos verläuft.
