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Der Titel dieses Buches erklärt sich als Bezeichnung für einen geräucherten Knochenschinken, der nur an hohen Sonn- und Festtagen auf dem Mittagstisch eines Schwarzwälder Bauernhofes zu finden waren. Damit ist aber der "Hammerstrumpf" für die Verfasserin zum Symbol der Schilderung ihres Heimathofs - des Simonsjörgenhofs im Siedelbach innerhalb der Gemeinde Breitnau - geworden.
Maria Litterst aus Offenburg/Zell Weierbach, Jahrgang 1915, geboren in Breitnau, hat ihre Lebenserinnerungen...
- im wesentlichen der ersten 30 Jahre - aus dem Hochschwarzwald niedergeschrieben und sie mit diesem Buch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine Fülle bemerkenswerter und in der harten Begegnung mit der Lebenswirklichkeit geschilderter Begebenheiten legen davon ein beredtes Zeugnis ab. Liebenswert aufgezeigte Kleinigkeiten wechseln ab mit vielen allgemeinen Erfahrungen aus der damaligen Zeit. Dramatisches und Lustiges scheinen auf. Das tägliche Leben in all seinen bedeutenden und belanglosen Gegebenheiten ist ebenso sichtbar wie in vielen tiefsinnigen Lebenserfahrungen erspürbar.
Insgesamt ist dieser "Hammerstrumpf" von Maria Litterst ein wirklichkeitsnaher Lebensbericht aus der Zeit nach dem ersten bis zum Beginn des zweiten Weltkriegs im Hochschwarzwald. Daher wurde er auch vom Schwarzwälder Freilichtmuseum "Vogtsbauernhof" in seine Veröffentlichungsreihe "Aus dem Schwarzwald" aufgenommen.
Ein spannender Einblick in das Leben in der Region von 1925 bis etwa 1945.
KF
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