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AKW Beznau sofort stillegen!

AKW Beznau sofort stillegenTechnikmuseum AKW Beznau: 11.000 Plakate, 20.000 Postkarten, 24 badisch-schweizer Gruppen und eine ungeklärte Frage
Seit vielen Jahren kämpft die schweizer-badische Umwelt- und Antiatombewegung grenzüberschreitend gemeinsam für die Sicherheit der Menschen und für die Schließung des ältesten AKW der Welt in Beznau . In einer Zeit, in der in allen Ländern die Egoismen zunehmen, ist eine solche...

grenzüberschreitende Zusammenarbeit nichts selbstverständliches.

 

Die im letzten Jahr bekannt gewordenen Probleme des Reaktordruckbehälters im ältesten AKW der Welt in Beznau reihen sich ein in eine Vielzahl von atomaren Gefahrenquellen (Leibstadt, ZWILAG, Atommüll, Fessenheim...), die keine nationalen Grenzen kennen und unser aller Leben gefährden, wie Fukushima und Tschernobyl deutlich gezeigt haben.

Um den dringend notwendigen Abschaltdruck für das gefährliche "Technikmuseum Beznau" zu erhöhen, haben jetzt 24 schweizer und deutsche Umweltgruppen, Verbände, Parteien und Bürgerinitiativen in enger Absprache und Abstimmung eine dezentrale Plakataktion organisiert. Die Plakatidee kam aus Deutschland, die Grafik wurde in der Schweiz überarbeitet, finanziert haben die Plakate alle Verbände gemeinsam und gedruckt wurden die 11.000 Plakate und 20.000 Postkarten in Deutschland.

 

Seit Anfang März ist die Auslieferung an die 24 Gruppen abgeschlossen und ab sofort gibt´s das Plakat bei den 24 Initiativen und auch für 1 Cent/Rappen im Freiburger BUND-Laden und bei der NWA in der Schweiz.

Die 11.000 Plakate und 20.000 Postkarten werden bei den anstehenden Protestaktionen im Tschernobyl-Erinnerungsjahr 2016 auch bei den Fessenheim-Brückenaktionen am 24.4.2016 und beim "Menschenstrom gegen Atom" am 19.6.2016 in der Region Beznau verteilt werden.

 

Nur eine Frage ist bei den beteiligten Gruppen und Verbänden in der Schweiz und in Deutschland immer noch ungeklärt: Handelt es sich beim Plakatmotiv um eine "leicht überzeichnete Karikatur" oder um ein Originalfoto?

 

Pressemeldung von: BUND-Regionalverband Südlicher Oberrhein
Ruedi Rechsteiner, Axel Mayer und Uli Faigle, BUND

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