Die Klage des Friedens und die Hoffnung auf Weltbürgertum
Bei einem Blick in die aktuelle Weltsituation wird mehr als deutlich, wie hilfreich eine Rückbesinnung auf ein Weltbürgertum mit seinem aufklärerischen Humanismus heute ist. Es braucht zivilgesellschaftlichen Mut und pädagogische Bereitschaft zu ernsthafter Veränderung für eine zukunftsfähige Erde, um endlich den Weg der Menschlichkeit, des Friedens, der Gerchtigkeit und Nachhaltigkeit zu gehen.
Die Lektüre von Erasmus...
70 Jahre und ein bisschen weise blickt Konstantin Wecker beim ZMF 2017 milde zurück auf seine Jugendsünden. Er scherzt locker über die wummernden Bässe aus dem Nachbarzelt und präsentiert herzlich und liebevoll seine fantastische Band, darunter seinen "musikalischen Lebenspartner" Jo Barnickel. "Empört Euch, beschwert Euch" ruft er das Publikum zum Widerstand auf, das durch unzählige "Standing Ovations" erreicht, dass der Sänger voller Energie dreieinhalb Stunden singt, liest und rockt. Das Publikum wird zum Chor und singt zur "Ode an die Freude" von Beethoven gemeinsam gegen den Hass, der durch Zärtlichkeit besiegt werden soll. Der bekennende Pazifist mit der regenbogenfarbenen Friedenskette findet die richtigen Worte und trifft das Publikum im ausverkauften Zelt ins Herz. Ein denkwürdiger Abend, mit lauten und leisen Tönen und einer klaren Botschaft: Poesie ist Widerstand und Widerstand ist nötig.