Vom 2. Juni bis 28. September 2025 ist an der Außenfassade der Maria Magdalena Kirche im Rieselfeld, Freiburg eine Kunstinstallation zu sehen. Unter dem Titel "Wir leben ALLE unter derselben Sonne" ha...
Vom 2. Juni bis 28. September 2025 ist an der Außenfassade der Maria Magdalena Kirche im Rieselfeld, Freiburg eine Kunstinstallation zu sehen. Unter dem Titel "Wir leben ALLE unter derselben Sonne" haben Dana Rupperti und Knut Häberle Strahlen angebracht. Die Linien und linienartig geformten Flächen erinnern an Sonnenstrahlen, an Licht, an eine sprudelnde Quelle, an Feuer oder auch an Blütenblätter. Diese Strahlen scheinen zu jeder Tages- und Nachtzeit auf alle Passanten und sind so eine Einladung zum Diskurs für eine tolerante Gesellschaft. Der ökumenische Gottesdienst zu Pfingsten, 8. Juni um 11 Uhr ist von der Arbeit inspirart, die Künstlerin ist beteiligt. Es besteht die Möglichkeit, dass die Besuchenden Teil des Kunstwerkes werden, in dem sie im unteren Bereich der künstlerischen Arbeit einen eigenen Faden einflechten, knoten oder weben, als Ausdruck von Identität oder Verbindung.Die Kunst ist damit auch eine Einladung, Teil des Ganzen/Teil des Kunstwerkes zu werden und das Gefühlte und Gesehene zu verarbeiten, ohne zu werten. Genau wie Sonnenstrahlen, die auf jeden Menschen, unabhängig zu seiner Hautfarbe, Herkunft oder Geschlecht, scheinen.
In der Ausstellung "Kunst im Dialog" begegnen sich zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten:Der weltberühmte Drei-Sterne-Koch Juan Amador überrascht mit farbintensiven, poetischen Werken - geheimnisvoll...
In der Ausstellung "Kunst im Dialog" begegnen sich zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten: Der weltberühmte Drei-Sterne-Koch Juan Amador überrascht mit farbintensiven, poetischen Werken - geheimnisvolle Bildwelten, in denen man sich verlieren oder sich neu entdecken kann. Michael Stich, ehemaliger Wimbledon-Sieger und Gründer einer Stiftung für HIV-infizierte und von Aids betroffene Kinder und Jugendliche, zeigt emotionale, abstrakte Malerei, in der persönliche Erfahrungen in spannungsreiche Bildkompositionen münden. Seine Arbeiten verbinden westliche und östliche Einflüsse durch die Verwendung hauchdünner Japan- und Chinapapiere.
Öffnungszeiten: Di - So, 10 - 17 Uhr Öffentliche Führungen: So, 14:30 Uhr nach Anmeldung info@kunsthallemessmer.de
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Aleppo steckt voller Wunder und Geheimnisse! Die sechsjährige Dounia liebt ihr Leben in den pulsierenden Straßen und Gassen ihrer Heimatstadt. Doch nicht alles ...
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Aleppo steckt voller Wunder und Geheimnisse! Die sechsjährige Dounia liebt ihr Leben in den pulsierenden Straßen und Gassen ihrer Heimatstadt. Doch nicht alles ist einfach: Ihre Mutter Leyla ist schon früh verstorben. Die Sechsjährige kann sich kaum noch an sie erinnern. Als eines Tages auch ihr Vater von Soldaten mitgenommen wird, zieht Dounia zu ihren Großeltern. Mit viel Liebe umsorgen sie das Kind. Doch dann bricht der Krieg in Syrien aus und das Leben in Aleppo wird zu gefährlich. Dounia muss fliehen – begleitet von ihren Großeltern und einer besonderen Zauberkraft geht sie auf eine gefährliche Reise. In einem anderen Land möchte sie ein neues Zuhause finden und Dounia ist sich ganz sicher, dass diese neue Heimat irgendwo auf sie wartet.
Festivalabschluss HerStories: arabische Filmpionierinnen
Im abgelegenen Dorf Barsha im Süden Ägyptens rebelliert eine Gruppe junger Frauen gegen traditionelle Geschlechterrollen. Sie träumen dav...
Im abgelegenen Dorf Barsha im Süden Ägyptens rebelliert eine Gruppe junger Frauen gegen traditionelle Geschlechterrollen. Sie träumen davon, Schauspielerinnen, Tänzerinnen und Sängerinnen zu werden – doch ihre Familien haben andere Pläne für sie. Kurzerhand gründen sie ihre eigene Straßentheatertruppe, die ausschließlich aus Frauen besteht. Die Straßen ihres kleinen Dorfes werden zur Bühne, mit ihren unerwarteten Auftritten fordern sie Angehörige und Dorfbewohner*innen heraus. In ihren Stücken verhandeln die Jugendlichen Themen wie patriarchalische Strukturen, frühe Heirat und das Ringen um Selbstbestimmung in einer konservativen Umgebung. Ihr Heimatdorf wird so zu einem Spiegel der ägyptischen Gesellschaft und globaler Fragen rund um Identität und Freiheit. Der über vier Jahre gedrehte Film begleitet die jungen Frauen von der Jugend bis ins Erwachsenenalter. Er lief 2024 auf der Semaine de la Critique in Cannes und gewann den Œil d’Or-Preis für den besten Dokumentarfilm.