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HINSCHAUEN – FilmRäume von DZNS & Koki
Der Schriftsteller und Künstler Max Mannheimer wurde von den Nationalsozialist*innen als jüdisch verfolgt und überlebte unter anderem die Lager Auschwitz-Birkenau, Warschau und Dachau. Sechs von seinen acht Familienmitgliedern haben nicht überlebt. Carolin Otto verwendet Material aus verschiedenen Zeiten, um Mannheimers Auseinandersetzung mit der eigenen Verfolgungsgeschichte sowie sein Engagement als Zeitzeuge zu dokumentieren, zu dem er sich erst viele Jahre nach dem Ende der Nazi-Diktatur durchringen konnte.
Eine Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus und zweiter Termin des Themenblocks „Erzählen, dokumentieren, schweigen – über Zeitzeug*innenschaft“. Mit Gespräch im Anschluss.
Deutschland 2009, 85 Min., Regie: Carolin Otto
Do 12.03., 19:00
Begleitprogramm Ausstellung „Lviv – Tel Aviv“
Wie geht das Leben weiter, nachdem Besatzer abgezogen sind? Drei Jahre lang begleitet SPLITTER AUS LICHT fünf Überlebende in Butscha: eine 12-jährige Schülerin, einen jungen Rechtsanwalt, einen Yogalehrer und ein frisch verheiratetes Liebespaar. Dabei sind sie mit Traumata und wachsenden Spannungen in einer sich durch den Krieg radikal verändernden Gesellschaft konfrontiert. Der Dokumentarfilm erzählt von ihren Träumen und Plänen zwischen Trauma und Zukunft in der ukrainischen Stadt Butscha. Im März 2022 kamen die Filmemacher Mila Teshaieva und Marcus Lenz in jenem Moment nach Butscha, als die russische Armee aus der Stadt zurückgedrängt wurde und die Überlebenden vorsichtig ihre Verstecke verließen. Ihre Kamera hat jenen „Nullpunkt“ festgehalten, als die russischen Kriegsverbrechen in ihrem ganzen Ausmaß sichtbar wurden.
Vor dem Hauptfilm zeigen wir NEDOSTUPNI (UNAVAILABLE, 20 Min.) von Kyrylo Zemlyanyi. Serhii, ein junger Mann, der seine Tage mit Freiwilligenarbeit verbringt, verliert den Kontakt zu seiner Mutter, die in einem besetzten Gebiet lebt. Als seine Mutter sich schließlich zur Evakuierung entschließt, erfährt er, dass ein humanitärer Konvoi aus seiner Heimatstadt bei einem Bombenangriff zerstört wurde.
Ukraine 2025, OmeU, 20 Min., Regie: Kyrylo Zemlyanyi
Deutschland, Ukraine 2025, OmU, 93 Min., Regie: Mila Teshaieva, Marcus Lenz
zu Gast am 07.03.: Protagonist Klaus Hofmann und via Zoom Regisseur Marcus Lenz
Sa 07.03., 19:00 / Do 12.03., 21:00
„Unsere Lebensumstände, Geschichte und Erfahrungen bestimmen unsere Sicht auf die Dinge. Jede/r sieht die Welt vom eigenen Standpunkt aus auf eigene Weise. Niemand hat das vollständige Bild, aber es hat auch niemand zu 100 Prozent unrecht.“ (Ken Wilber)
Wie schaffen wir es, unterschiedliche Perspektiven so zu bündeln, dass unser Bild (und Verständnis) eines Problems vollständiger wird? Wie können wir gezielt vernachlässigte Perspektiven erkennen und integrieren? Was ist Schattenarbeit, und warum ist sie wichtig? Wie machen wir schwierige Themen in unserer Gesellschaft wieder besprechbar?
Deep Democracy bietet hierzu neben Impulsen zum Umdenken auch zahlreiche methodische Instrumente. Entstanden aus der Prozessorientierten Psychologie Arnold Mindells und weiterentwickelt von Myrna und Greg Lewis gibt es uns praktische Werkzeuge an die Hand, um Spannungen, Konflikte und schwierige Themen in Gruppenkontexten in der Tiefe aufzulösen – und damit konstruktiv zu nutzen, bevor sie zu Polarisierung führen oder eskalieren.
Das Seminar gibt eine Einführung in die Theorie und Praxis von Deep Democracy als Beitrag zu einer neuen politischen Kultur, die im Dienste der Vertiefung unserer Demokratie steht.
Bildlichkeit von Natur
Ein argentinischer Filmkritiker streift mit dem Handy durch deutsche Wälder, als wäre jedes Blatt ein Satz, jede Baumreihe ein Satzgefüge der Natur selbst. Philipp Hartmanns Collage aus Spaziergängen, Museumsbesuchen, Begegnungen mit Künstler*innen und unterschiedlichen Perspektiven konstruiert kein Bild – sie dekonstruiert Natur als Idee und Repräsentation. Zwischen Dithmarschen, dem Schwarzwald, der bolivianischen Salzwüste und virtuellen Landschaften entfaltet sich ein Essay über die Bildlichkeit von Natur, über Sehnsucht und die utopische Suche nach einem Original sowie immer wieder die Liebe zum Kino, mit der Hartmann sich und uns fragt, wie wir Natur zeigen und zeigen können.
Deutschland, Argentinien 2024, OmU, 79 Min., Regie: Philipp Hartmann. Mit Roger Koza, Narcisa Hirsch, Paula Gaitán, Radu Jude
Zu Gast: Philipp Hartmann
Fr 13.03., 19:00
Diamanti erzählt von miteinander verflochtenen Lebenswegen, von tiefen Bindungen, ungelösten Gefühlen und unausgesprochenen Wahrheiten. Liebe, Freundschaft und Familie bewegen sich in einem fragilen Gleichgewicht, in dem jede Entscheidung Spuren hinterlässt.
Als die Vergangenheit wieder an die Oberfläche tritt und Emotionen nicht länger verborgen bleiben können, werden die Figuren gezwungen, sich dem zu stellen, was sie verbindet – und was sie trennt. Unter dem Druck der Gefühle treten Verletzlichkeit, Sehnsucht und eine unerwartete Stärke hervor.
Wie Diamanten beginnen sie gerade im Moment größter Spannung zu leuchten. Ein intensives, zutiefst menschliches Drama über Identität, Erinnerung und den Mut, sich selbst treu zu bleiben.
Für Vivace-Mitglieder, mit Möglichkeit, für Nicht-Mitglieder einmal zu "schnuppern". Geeignet für Teilnehmer mit ausreichenden Italienischkenntnissen
Begleitprogramm Ausstellung „Lviv – Tel Aviv“
Als 4-Jährige reiste Areeb nach Gaza und sah dort zum ersten Mal das Meer. Dieser Moment – die Magie des Meeres und das Lächeln ihrer palästinensischen Mutter – hinterließ einen prägenden Eindruck. Auf ihrer Suche nach einer Erinnerung, die ihr Zugehörigkeitsgefühl stärken könnte, begegnet die Filmemacherin Areeb im Internet dem Parkour-Athleten Ahmad aus Gaza. Die Ausgelassenheit der jungen Athleten steht in starkem Kontrast zu in der Ferne wahrnehmbaren Explosionen. Areeb nimmt Kontakt zu den Parkourläufern auf und freundet sich mit Ahmed an. Gemeinsam bewegen sie sich durch das, was von Gaza übrig ist, besuchen einen Friedhof, ein verlassenes Einkaufszentrum und die Überreste eines Flughafens. Mit der Zeit zeigt Ahmed Areeb die ganze Härte des Lebens in Gaza. Ahmeds Wunsch, sein Heimatland zu verlassen, löst bei Areeb widersprüchliche Gefühle aus, denn sie kennt die emotionale Leere, die eine solche Ausreise mit sich bringen kann. Areebs Reise auf den Spuren der Erinnerung wird zur Erkundung von Identität, Zugehörigkeit und des schmerzhaften Erbes einer zurückgelassenen Heimat. (Berlinale 2025)
Beim DOC New York City 2024 mit dem Internationalen Jurypreis ausgezeichnet.
Schweden, Palästina u.a. 2025, OmeU, 89 Min, Regie: Areeb Zuaiter
Fr 13.03., 21:00
Ein geschützter Raum der Präsenz und Gastfreundschaft, in dem jedeFrau sich erlauben kann, langsamer zu werden, zu fühlen und zu sich selbst zu finden. Durch kleine Übungen und den Austausch von Worten und Zuhören werden wir Emotionen und Erfahrungen erforschen und uns auf die Reise zu unserem authentischsten Zentrum begleiten, um unsere innere Weisheit wiederzufinden.
Moderatorin: Katja Buonomo, Professional Councelor
Die Teilnehmerinnen dürfen sowohl Italienisch als auch Deutsch sprechen.
Eintritt auf Spendenbasis.
Herzlichst lädt DAS BUSCHORCHESTER zum Konzert in die Festhalle St. Georgen ein. Die 60 Sängerinnen und Sänger freuen sich auf vitale Rhythmen und Melodien aus Afrika und anderen Gegenden unseres Planeten und auf die eigenen Kompositionen, die im Austausch mit der afrikanischen Musikkultur entstanden sind. Marimba, Steeldrum, etliche weitere Instrumente und natürlich unzählige Trommeln und verschiedenartigste Percussion begleiten den Chor.
Zum Tanzen, Lauschen, Mitsingen oder einfach dabei sein.
Der Auftritt in St. Georgen ist dem Ensemble dabei eine besondere Freude, weil St. Georgen ja sozusagen die Heimat ist – das Ensemble probt, singt, trommelt und tanzt seit vielen Jahren in der Musikwerkstatt im alten Lokschuppen, Zechenweg 1a
karten@buschorchester.de
Ökonomie des Alltags
Iva ist Witwe und Mutter eines erwachsenen Sohns und schuftet in einer ausbeuterischen Textilfabrik in ihrer bulgarischen Heimatstadt. Seit Wochen leidet sie an einer mysteriösen Krankheit, doch ihr Wunsch nach einer Krankschreibung bleibt ungehört. Als schließlich ein positiver Covid-Test bestätigt, dass Iva der erste offiziell registrierte Fall ihrer Stadt ist, entfesselt sich eine Welle von Angst, Gerüchten und Schuldzuweisungen, obwohl sie die Stadt seit Jahren nicht verlassen hat.
Stephan Komandarevs neues und lebensnahes Sozialdrama zeigt nicht nur prekäre Arbeitsverhältnisse in der EU auf, sondern auch die Gefahr sozialer Dynamiken unter dem Einfluss falscher Informationen.
Bulgarien, Deutschland, Tschechische Republik 2025, OmU, 109 Min., Regie: Stephan Komandarev. Mit Gergana Pletnyova, Todor Kotsev, Gerasim Georgiev, Anastasia Ingilizova
Sa 14.03., 19:00 / Fr 20.03., 21:00
Kuba im Film
Diego und David lernen sich bei einem Eisbecher (Erdbeer und Schokolade) in einem Café in Havanna kennen. Diego, Künstler, schwul und systemkritisch, verliebt sich in den linientreuen Studenten David, der von einem Kommilitonen beauftragt wird, den „Abweichler“ auszuspionieren … Der erste kubanische Film, der offen Homosexualität thematisierte, ist bis heute einer der größten Erfolge des kubanischen Kinos.
Cuba, Spanien, Mexiko 1993, OmU, 110 Min., 35 mm, Regie: Tomás Gutiérrez Alea, Juan Carlos Tabío
Sa 14.03., 21:00
Weniger Plastik, mehr Natur: In dieser kreativen Sonntagsöffnung können alle Interessierten lernen, wie einfach plastikfreie Körperpflege ohne Zusatzstoffe sein kann. Gemeinsam stellen wir umweltfreundliche Alternativen zu Deo, Zahnpasta, Putzmittel, Waschpulver und Co. her. Einfach vorbeikommen und sich davon überraschen lassen, wie einfach, nachhaltig und günstig Zero Waste sein kann.
Kinderkino
Thomas würde seine Ferien am liebsten mit Videospielen in seinem Zimmer verbringen. Als seine Mutter ihm eröffnet, dass er diesen Sommer zu seinem Vater Christian in die Provence fahren soll, ist er entsetzt! Ein paar Wochen mit seinem Vater in der Natur verbringen zu müssen, ist für ihn ein Albtraum. Doch Thomas steht kein gewöhnlicher Sommer bevor. Sein Vater erforscht eine bedrohte Art von Wildgänsen und hat einen verrückten Plan: Thomas soll ihm dabei helfen, einem Schwarm verwaister Junggänse die sicherste Flugroute von Norwegen nach Frankreich zu zeigen. Trotz anfänglicher Skepsis freundet sich Thomas mit den Tieren an und erlebt schon bald das größte Abenteuer seines Lebens.
Frankreich, Norwegen 2019, 108 Min., Regie: Nicolas Vanier. Empfohlen ab 8 Jahren
So 08.03., 15:00 / So 15.03., 15:00
„Il Bacio di Tosca“ von Daniel Schmid
Das Casa Verdi ist ein Altersheim für Opernmusiker in Mailand, dessen Einrichtung Giuseppe Verdi bis zu seinem Tod überwacht hat. 1984 drehten Daniel Schmid und Renato Berta den Alltag von einstigen Opernstars, alten Dirigenten und Musikern, die nur für ihre Kunst und auch im Alter in einer künstlichen, „opernhaften“ Welt leben. Anteil nehmend zeichnet Berta gemeinsame Gesangsproben, improvisierte Bühnenauftritte und mit Erinnerungsstücken vollgestopfte Zimmer auf. CH 1984, 87‘, OmU
Italienisches Kino
An der Piazza Buonarroti in Mailand liegt heute noch Giuseppe Verdis „schönstes Werk“, wie er selbst sagte. Die „Casa Verdi“ wurde 1896 von ihm gegründet, für Menschen, „die weniger Glück hatten als ich“ – ein Altersheim für Opernmusiker*innen. 1984 drehten Daniel Schmid und Kameramann Renato Berta den Alltag von einstigen Opernstars, alten Dirigenten und Musiker*innen, die nur für ihre Kunst und auch im Alter in einer künstlichen, „opernhaften“ Welt leben. Liebevoll zeigt der Film gemeinsame Gesangsproben, mit Erinnerungsstücken vollgestopfte Zimmer und improvisierte Bühnenauftritte, wie die von einer ehemaligen Diva nachgespielte Dolchszene der Tosca – mit Gehstock.
In Kooperation mit der Dante-Alighieri-Gesellschaft e.V.
Schweiz 1984, OmU, 87 Min., Regie: Daniel Schmid
So 15.03., 17:00
Lesung und Konzert: Bassekou Kouyate & Amy Sacko mit Stefan Franzen
Er ist „ein Genie und der lebende Beweis dafür, dass der Blues aus Mali kommt“, sagt Taj Mahal über seinen Kollegen Bassekou Kouyate. Nach fünf Alben mit seiner Band Ngoni Ba veröffentlicht der Meister des Ngoni nun „Djudjon“, ein Album mit seiner Frau Amy Sacko. Mit diesem landete er in den World Music Charts auf Platz 1. Das kammermusikalische Programm ist eine berührende Hommage an seine Eltern und an die Kultur der Griots (die Geschichtenerzähler und Gesellschaftskommentatoren Westafrikas).
Vor dem Set des malischen Duos liest Stefan Franzen mit Klangbeispielen aus seinem Buch OHREN AUF WELTREISE. Dabei nimmt er uns mit auf eine Reise durch die westafrikanische Klangwelt: Wir hören Spannendes über die Musik aus Mali, dem Senegal und Guinea, lernen herausragende Stimmen und starke Frauengestalten kennen und erfahren, wie stark die Musik-Traditionen dieser Länder verflochten sind mit dem Blues der USA, Klängen aus Kuba, und den Klängen der Gnawa aus Marokko.
So 15.03., 19:00, Eintritt: 18/15 Euro
Begleitprogramm Ausstellung „Lviv – Tel Aviv“
Feinsinniger Essayfilm über den noch jungen Staat Israel. Entworfen als Zeitreise zwischen der utopischen Idee des Kibbuzim, der Einwanderung, der Wundern, der ständigen Präsens an den Holocaust. Mit seinem Kommentar gelingt es Chris Marker, die Bilder zu durchleuchten, abzusuchen nach älteren Schichten, historischen und kinematografischen. So lässt sich das jeweilig Gegenwärtige als Station eines geschichtlichen Prozesses verstehen, dass scheinbar Fixierte als korrigierbar begreifen. Der bei Kafka entlehnte Titel spielt auf den Kampf zweier Menschen an, der sich als Kampf eines Einzelnen mit sich selbst herausstellt. Bei der Berlinale 1961 wurde Marker für DESCRIPTION D’UN COMBAT mit dem Goldenen Bären als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Chris Marker: Geboren 1921 in Neuilly-sur-Seine (F), gestorben 2012 in Paris; 1937-39 Philosophiestudium bei Jean-Paul Sartre; während des Krieges in der Résistance dann Übersetzer für die US Army; seit 1945 Schriftsteller, Fotograf, Lektor. Zahlreiche einflussreiche Arbeiten ab den 1950er Jahren, darunter LA JETÉE (1962) und SANS SOLEIL (1983), etablierten ihn als bedeutenden Dokumentaristen und Essayisten der Filmgeschichte.
Frankreich, Israel 1961, OmeU, 58 Min, 35 mm, Regie: Chris Marker
Di 17.03., 19:00 / Sa 28.03., 19:00
Iran-Bilder der Freiheit
Within The Sun (baraftoo)
In der glühenden Hitze einer abgelegenen Salzmine gehen sechs ältere Frauen ihrer saisonalen Arbeit nach. Ihre Hände und Gesichter sind gezeichnet von Jahren harter Arbeit, ihre Entschlossenheit bleibt ungebrochen. WITHIN THE SUN ist ein kollektives Porträt über Resilienz und stille Stärke, das Einblicke in den Alltag dieser Frauen gewährt und zeigt, wie die raue Umgebung ihr Leben und ihre Seele prägt.
Iran 2025, OmeU, 28 Min., Regie: Sepideh Jamshidi Nejad
Cutting Through Rocks
Als erste gewählte Gemeinderätin ihres iranischen Dorfes will Sara Shahverdi mit lang gehegten patriarchalischen Traditionen brechen, indem sie Mädchen im Teenageralter das Motorradfahren beibringt und Kinderehen unterbindet. Als Anschuldigungen aufkommen, die Saras Absichten, die Mädchen zu stärken in Frage stellen, gerät sie in eine Identitätskrise. Gewinner des Großen Preises der Jury für Dokumentarfilme des Sundance Film Festivals.
Iran, D, u.a. 2025, OmeU, 94 Min, Regie: Mohammadreza Eyni & Sara Khaki
Mi 18.03, 19:00
Filme und Konzert zur Lesung Ohren Auf Weltreise
Musik spielt für die kulturelle Identität von Mali eine wichtige Rolle: In ihr liegen die Wurzeln von Blues und Jazz begründet. Seit einigen Jahren wird die äußerst lebendige Musikkultur des afrikanischen Landes von radikalen Islamisten bedroht, die das Hören und Spielen von Musik verbieten. Instrumente wurden zerstört, Musiker*innen bedroht und das weltberühmte „Festival au Désert“ wurde aus Timbuktu vertrieben. Das musikalische Roadmovie stellt vier Musiker*innen vor, die in ihren Liedern gegen den islamistischen Terror und für Freiheit und Toleranz singen. Vor allem die malische Sängerin Fatoumata Diawara wendet sich mutig gegen die Unterdrückung.
Deutschland 2016, OmU, 93 Min. Regie: Lutz Gregor, 93 Min.
Mi 18.03., 21:00
ciné club
Hamid ist Mitglied einer europaweiten Untergrundorganisation, die sich der Jagd nach flüchtigen Kriegsverbrechern des syrischen Regimes verschrieben hat. Nachdem er seine Frau und seine kleine Tochter verloren hat, wurde Hamid einst im berüchtigten Sednaya-Gefängnis nahe Damaskus gefoltert, was sein persönliches Engagement für die Sache noch verstärkte. Nun in Straßburg glaubt der still entschlossene Syrer, seinen ehemaligen Folterer gefunden zu haben, der für seine grausamen Taten an Gefangenen mit verhüllten Köpfen bekannt ist. Doch sucht er wirklich den Täter, oder will Hamid einfach nur einen Mörder fassen? Jonathan Millets berührender Film, vollständig aus der Perspektive seines Protagonisten erzählt, fesselt das Publikum bis zum Schluss und lässt ihn im Ungewissen.
Frankreich 2024, OmU, 105 Min., Regie: Jonathan Millet
Einführung: Flavien Le Bouter
Do 19.03., 19:00 / Do 26.03., 21:30
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