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Die getigerte Mücke taucht immer häufiger auf – sogar am Tag! Sie sticht, sie nervt, und sie wirft viele Fragen auf: Was hat es wirklich mit der Tigermücke auf sich? Welche Risiken bringt sie für Mensch und Umwelt mit sich, und wie gehen wir sinnvoll mit ihr um? Dr. Klein gibt einen spannenden und fundierten Einblick in Biologie, Ausbreitung und aktuelle Lage der Tigermücke.
Wer kennt ihn nicht, den berühmtesten deutschen Humoristen des letzten Jahrtausends?
"Wenn man nicht ernst spielt, macht es keinen Spaß!"
– ist eines seiner berühmten Zitate. Seine Texte aus den Achtzigern setzen wir in einen zeitgeistigen Rahmen und arbeiten ernsthaft an einer kunstvollen Fassung. So entsteht nun, ganz nach Loriot, "Des Ernstes Kunst".
Premiere 13. Juni 2026
Fassung Hans Poeschl
Regie Regine Effinger & Hans Poeschl
Filme von Sergei Parajanov
Inspiriert von den Lebensstationen des großen armenischen Volkssänger-Dichters gestaltete Parajanov eine lyrische Abfolge atemberaubender und farbenprächtiger Tableaux voller schillernder Symbole: eine kinematografische Fortführung der Miniaturenmalerei und der Ästhetik des frühen Kinos. Vor Parajanovs Film zeigen wir LE CHARMEUR (Frankreich 1906, 4 Min.) von Segundo de Chomón, ein Regie-Magier des frühen Films. Der Film ist ein funkelndes Juwel der Filmgeschichte – ein surrealer Tanz der Formen, der das Publikum damals wie heute in Staunen versetzt.
Filme von Sergei Parajanov
Armenische SSR, 1969, OmU, 73 Min., Regie, Drehbuch: Sergei Parajanov nach Gedichten von Sayat-Nova
Mi 01.07., 19:30
TEHRAN – UNFINISHED HISTORY
Der essayistische Dokumentarfilm besteht ausschließlich aus Found-Footage-Material und rekonstruiert ein verlorenes Jahrhundert urbaner und filmischer Transformation Teherans. Das iranische Kino aus den Jahrzehnten vor 1979 ist eine der größten Schatzkammern der Welt, die kaum jemand zu Gesicht bekommt. Auf der Grundlage selten gezeigten Archivbeständen montiert der Film ein vielschichtiges Panorama einer Stadt radikaler Gegensätze: kosmopolitische Moderne neben tiefgreifenden sozialen Spaltungen, Sichtbarkeit neben Repression.
Das iranische Kino der Vorrevolutionszeit tritt dabei als zentraler historischer Zeuge hervor. Es bewahrt Bilder, Gesten und Zukunftsvisionen eines Teherans, das weitgehend aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden ist. Anstatt eine lineare Geschichtserzählung zu präsentieren, rekonfiguriert Nouri die Archivfragmente zu einer offenen Struktur, die Geschichte als unvollständig, umkämpft und permanent neu geschrieben begreift. Das Kino ist ein Ort von Erinnerung, Verlust und unerledigter politischer Imagination. TEHRAN – AN UNFINISHED HISTORY ist ein Geschenk an alle Cineast*innen und Liebhaber*innen des iranischen Kinos.
TEHRAN – UNFINISHED HISTORY
Iran 2025, OmeU, 105 Min., Regie: Saaed Nouri
Mi 01.07., 21:30
2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit
Was passiert, wenn jahrtausendealte Kampfkunst auf die Leidenschaft des Fußballs trifft? Die Antwort liefert Stephen Chows Kult-Komödie Shaolin Soccer aus dem Jahr 2001.
Die Story: Der Kung-Fu-Meister Sing trommelt seine ehemaligen Mitbrüder aus dem Kloster zusammen und gründet mit ausgemusterten Ex-Fußballspielern und abgelehnten Trainern eine Fußballmannschaft. Sie spielen gegen das übermächtige „Team Evil“. Die jahrtausendealte Kampfkunst der Shaolin zeigt ihre Wirkung. Shaolin-Mönche fliegen über den Fußballplatz und vollführen atemberaubende, den Gesetzen der Physik trotzende Moves.
Den Film zeichnen zahlreiche computergenerierten Spezialeffekte sowie etliche Hommagen an Ikonen wie Bruce Lee aus, wobei er trotz seines Slapstick-Humors eine tiefgreifende Liebe zum Genre-Kino und zur Bewegung zeigt. SHAOLIN SOCCER gilt als einer der erfolgreichsten Hongkong-Filme.
2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit
USA, Hong Kong 2001, OmU, 113 Min., Regie: Stephen Chow. Mit Stephen Chow, Ng Man Tat, Wei Zhao
Do 02.07., 21:30 / Fr 03.07., 21:30
Wenn Realität zur Illusion wird
Am 3. Juli 2026 präsentiert der aus Freiburg stammende Zauberkünstler und Illusionist THE MAGIC MAN – Willi Auerbach seine große Show BEYOND THE IMPOSSIBLE im Faustforum Staufen bei Freiburg.
Die Inszenierung verbindet klassische Zauberkunst mit moderner Bühnenästhetik:
Großillusionen, visuelle Effekte und choreografische Elemente verschmelzen zu einem atmosphärischen Gesamterlebnis, das die Grenzen zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit bewusst in Frage stellt.
Ein besonderer Moment des Abends ist die sogenannte FLYING ILLUSION – ein Effekt, den weltweit nur wenige Künstler live präsentieren. Dabei scheint der Magier schwerelos durch den Raum zu schweben und entzieht sich scheinbar den Gesetzen der Physik.
Die Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum und lädt dazu ein, sich auf ein Spiel mit Erwartung, Wahrnehmung und Staunen einzulassen.
Tickets & weitere Informationen:
https://www.magic-man.de/zaubershow-staufen-2026/
Faustforum Staufen (bei Freiburg)
Freitag, 03. Juli 2026 | 19:00 Uhr
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Wer kennt ihn nicht, den berühmtesten deutschen Humoristen des letzten Jahrtausends?
"Wenn man nicht ernst spielt, macht es keinen Spaß!"
– ist eines seiner berühmten Zitate. Seine Texte aus den Achtzigern setzen wir in einen zeitgeistigen Rahmen und arbeiten ernsthaft an einer kunstvollen Fassung. So entsteht nun, ganz nach Loriot, "Des Ernstes Kunst".
Premiere 13. Juni 2026
Fassung Hans Poeschl
Regie Regine Effinger & Hans Poeschl
Hinterhof in der Kronenstr. 16a, Freiburg
Mit Bücherflohmarkt, Kuchen- und Snackbuffet, DIY-Collage-Workshop, Führungen durchs Haus, Erzählcafé, Meet & Greet mit der Redaktion, interaktivem Ressourcenverteilungsspiel und multimedialer Lesung
Umsonst und draußen
Wer kennt ihn nicht, den berühmtesten deutschen Humoristen des letzten Jahrtausends?
"Wenn man nicht ernst spielt, macht es keinen Spaß!"
– ist eines seiner berühmten Zitate. Seine Texte aus den Achtzigern setzen wir in einen zeitgeistigen Rahmen und arbeiten ernsthaft an einer kunstvollen Fassung. So entsteht nun, ganz nach Loriot, "Des Ernstes Kunst".
Premiere 13. Juni 2026
Fassung Hans Poeschl
Regie Regine Effinger & Hans Poeschl
2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit
Die 10 Jahre alte Chihiro zieht mit ihren Eltern von Tokio in einen kleinen Vorort. Auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause verirrt sich die Familie und stößt dabei auf einen geheimnisvollen Tunnel. Sie wissen nicht, dass sich auf der anderen Seite des Tunnels die Zauberwelt Aburaya befindet – eine Welt, die noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat. So kommen sie in eine verlassene Stadt und finden ein leeres Restaurant, wo Chihiros Eltern sich gierig auf das Essen stürzen – und daraufhin in Schweine verwandelt werden. Plötzlich erscheint ein geheimnisvoller Junge namens Haku, der Chihiro erklärt, dass es nur eine Möglichkeit gibt, ihre verzauberten Eltern zu retten: Sie muss in den Dienst der Hexe Yubaba treten, die nicht nur die Zauberwelt von Aburaya beherrscht. Chihiro stellt sich dieser Herausforderung und macht sich auf eine Reise, auf der sie ungeahnten Mut beweisen muss.
Chihiros Reise ins Zauberland gilt als der weltweit meistprämierte Zeichentrickfilm und wurde u.a. mit dem Oscar für den besten animierten Spielfilm ausgezeichnet. Hayao Miyazaki lädt ein in eine visuell berauschende Welt voller Fantasie.
2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit
Japan 2001, OmU, 125 Min., Regie: Hayao Miyazaki
Sa 04.07., 21:30
Stadtradeln 2026
Freiburg, Mai 2025: Der Journalist und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch bricht auf eine Radreise zu den schönsten Fahrradstädten Europas auf. Sein Weg führt ihn von Freiburg nach Paris, über Gent, Amsterdam, Utrecht und Hamburg bis nach Kopenhagen. Er möchte wissen: Wie haben diese Städte die Verkehrswende geschafft und was können wir in Deutschland von ihnen lernen? Perowanowitsch dokumentiert mit der Kamera, wie sich die Städte über die letzten Jahre und Jahrzehnte verändert haben, spricht vor Ort mit Politiker*innen, Verkehrsplaner*innen und Aktivist*innen und erzählt, welche Maßnahmen und Strategien am Ende zum Erfolg geführt haben. Heraus kommt ein Film, der eine neue Geschichte der Mobilität erzählt, der inspiriert, zum Nachdenken anregt und einlädt, unsere Städte von Grund auf neu zu denken.
In Kooperation mit Stadtradeln und der Stabstelle Mobilität der Stadt Freiburg.
Stadtradeln 2026
Wer kennt ihn nicht, den berühmtesten deutschen Humoristen des letzten Jahrtausends?
"Wenn man nicht ernst spielt, macht es keinen Spaß!"
– ist eines seiner berühmten Zitate. Seine Texte aus den Achtzigern setzen wir in einen zeitgeistigen Rahmen und arbeiten ernsthaft an einer kunstvollen Fassung. So entsteht nun, ganz nach Loriot, "Des Ernstes Kunst".
Premiere 13. Juni 2026
Fassung Hans Poeschl
Regie Regine Effinger & Hans Poeschl
In Gedenken an Marjane Satrapi
In markanter Schwarz-Weiß-Ästhetik erzählt der Animationsfilm mit Humor, Wärme und einer entschlossenen Suche nach Freiheit die autobiografisch geprägte Geschichte von Marjane Satrapi. Basierend auf ihrer Graphic Novel verbindet der Film persönliche Erinnerung mit politischer Zeitgeschichte und zeichnet den Weg einer jungen Frau nach, die im Iran der 1970er- und 1980er-Jahre mit Repression, ideologischer Gewalt und kultureller Entwurzelung konfrontiert wird.
Trotz seines reduzierten visuellen Stils entfaltet PERSEPOLIS eine große emotionale Kraft und erzählerische Klarheit. Der Film wurde international gefeiert und u.a. mit dem Preis der Jury in Cannes ausgezeichnet. PERSEPOLIS zählt heute zu den prägenden Animationsfilmen des 21. Jahrhunderts.
In Kooperation mit X für U Buchhandlung
In Gedenken an Marjane Satrapi
Frankreich/USA 2007, OmU, 96 Min., Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud,Drehbuch: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud, Musik: Olivier Bernet
In Kooperation mit X für U Buchhandlung
So 05.07., 19:30 / Sa 11.07., 21:30 / Sa 25.07., 22:00 OPEN AIR beim Sommerfest unter Kastanien
Retrospektive Alexander Kluge
1977 wird der Präsident des Bundesverbands der Arbeitgeber, Hanns-Martin Schleyer, von Mitgliedern der Rote Armee Fraktion entführt und ermordet; in Mogadischu stürmt die GSG-9-Truppe die Lufthansa-Maschine „Landshut“, in Stammheim nehmen sich Andreas Baader, Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin das Leben: In einzelnen Episoden, fiktiver Spielhandlung und dokumentarischen Aufnahmen, nehmen neun Regisseure Stellung zu den Ereignissen. „Herbst 1977 ist die Geschichte der Verwirrung. Genau dies gilt es festzuhalten. Wer die Wahrheit weiß, lügt. Wer sie nicht weiß, sucht.“
Retrospektive Alexander Kluge
BRD 1978, 119 Minuten. Gemeinschaftsproduktion von Fassbinder, Kluge, Schlöndorff u.a.; Kamera: Michael Ballhaus u.a.; Schnitt: Beate Mainka-Jellinghaus u.a.
Di 07.07., 19:30, Einführung: Finn Michelis
Filme von Sergei Parajanov
Fantastische Bilderwelten von Parajanovscher Extravaganz eröffnen sich in den streng kadrierten, dabei prunkvoll gestalteten Tableaux, mit denen Parajanov eine archaische georgische Legende erzählt: Um feindliche Überfälle abzuwehren, versuchen die Bewohner*innen einer entlegenen Bergregion eine Festung zu errichten. Einer Prophezeiung zufolge kann der Bau erst dann erfolgreich abgeschlossen werden, wenn ein junger Krieger sich lebend einmauern lässt. Der junge Surab meldet sich freiwillig. Parajanovs vorletzter Film – eine Reflexion über die Landschaft, ihre Bewohner*innen und deren Verhältnis zu den Mächtigen – entstand in Georgien, nach 15-jährigem Berufsverbot.
Filme von Sergei Parajanov
Georgische SSR 1984, 87 Min., OmeU, Regie: Sergei Parajanov
Mi 08.07., 19:30
HINSCHAUEN – FilmRäume von Dokumentationszentrum Nationalsozialismus & KoKi
Eine textgetreue Verfilmung des Theaterstücks „Oratorium in elf Gesängen“ von Peter Weiss über den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess. In den 11 Abschnitten treten 39 Zeug*innen vor und belasten die 18 Angeklagten, die die Schuld von sich abzuwälzen versuchen. Umgesetzt als filmische Installation in einem Studio, nutzt der Film fulminant die Möglichkeiten von Kamera und Montage, um Akzente zu setzen und die zeitlose Schärfe von Weiss’ Text zu belegen. Mit einem hervorragenden Ensemble schließt das beeindruckende Werk die Anfänge der Erinnerungskultur an die Gegenwart an und mahnt an die Alternativlosigkeit einer fortdauernden Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Holocaust.
HINSCHAUEN – FilmRäume von Dokumentationszentrum Nationalsozialismus & KoKi
Deutschland 2024, 241 Min., Regie: RP Kahl. Mit: Rainer Bock, Christiane Paul, Clemens Schick
Do 09.07., 19:30 mit Gespräch im Anschluss
Wir zeigen euch was! – Schulklassen aus Staufen
Auf Initiative des Förderkreises Keramikmuseum Staufen und deren Keramikerinnen konnten in den letzten Jahren wieder Töpferkurse an den Schulen in Staufen eingeführt werden. Mit Unterstützung der Brigitte-Busse-Stiftung wurde dieses Angebot jüngst ausgeweitet. In der Ausstellung werden erstmals Arbeiten dieser Kurse gezeigt. Die Aktionstage am 11. und 12. Juli stehen ganz im Zeichen dieser Initiative, Kindern und Jugendlichen Spaß mit Ton und am Töpfern zu vermitteln.
JODELN - dieses ursprüngliche Tönen, Juchzen, Rufen und Singen auf vokalreichen Silbenverbindungen, ermöglicht einen besonders kraftvollen und körperlichen Zugang zur Stimme.
Wahrnehmungs-, Atem- und Körperübungen vermitteln die physiologischen Zusammenhänge des Stimminstruments und bilden die Basis unserer stimmlichen Erkundungen. In der Improvisation und beim physiologischen Tönen erlauben wir uns einen spontanen, schöpferischen Ausdruck und erspüren die Balance zwischen Tun und Geschehenlassen.
Wunderschöne Appenzeller Zäuerlis, österreichische Gurglschnalzer, kraftvolle Muotathaler Naturjuuze und viele mehr laden ein, die eigene Stimme in ihrer ganzen Klangvielfalt und im mehrstimmigen Zusammenklang zu erfahren. Gemeinsames Jodeln ist ein verbindendes und beglückendes Erlebnis!
Der Kurs richtet sich an Menschen mit ein wenig Stimm- und Singerfahrung. Jodelkenntnisse sind nicht erforderlich.
Wer schuftet für unsere Smartphones?
In Numbi, einem abgelegenen Bergdorf in der Demokratischen Republik Kongo, wird Coltan in mühsamer Handarbeit gewonnen. Jean-Gabriel Leynaud beobachtet die Minenarbeiter bei ihrer Arbeit: Sie steigen in enge, gefährliche Bereiche hinab, arbeiten unter widrigen Bedingungen und tragen die Lasten eines Systems, das ihnen nur wenig gibt.
Der Film zeigt den Alltag zwischen Erschöpfung und Hoffnung, zwischen improvisierten Arbeitsabläufen und den Risiken, die mit jedem Tag in der Mine wachsen. Während das Erz andernorts als Schlüssel für moderne Technologien gilt, bleibt es für die Menschen in Numbi vor allem ein Auslöser für Ausbeutung. Leynaud richtet den Blick auf die Mechanismen, die Arbeit entwerten und Menschen austauschbar machen, und macht so sichtbar, wie tief die Folgen des Rohstoffabbaus in das Leben aller Dorfbewohner*innen eingreifen.
In Kooperation mit ACT (Africa Center for Transregional Research), iz3w & freiburg-postkolonial
Wer schuftet für unsere Smartphones?
Deutschland, Frankreich 2025, OmU, 90 Min., Regie: Jean-Gabriel Leynaud
Fr 10.07., 19:30, per Zoom zugeschaltet: Filmemacher Jean-Gabriel Leynaud, Moderation: Prof. Dr. Isabelle Ihring (EH Freiburg)
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