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Vergangene Events
Jan.
19
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   19th Jan., 2026 19:00
Freiburger Fenster Im Zentrum der Langzeitbeobachtung über 15 Jahre steht die Schwarzwälder Baufirma Domiziel. Sie versucht, ökonomisches Handeln und soziales Engagement bei der täglichen Arbeit zu v...

Freiburger Fenster

Im Zentrum der Langzeitbeobachtung über 15 Jahre steht die Schwarzwälder Baufirma Domiziel. Sie versucht, ökonomisches Handeln und soziales Engagement bei der täglichen Arbeit zu vereinen. Das Konzept: Es werden Menschen ins professionelle Bauteam geholt, die keiner will – weil Obdachlose, Strafgefangene etc. weiterhin als „kaum integrierbar“ gelten. Dieses Team saniert alte, häufig das Ortsbild prägende Häuser, die keiner mehr will – denn nach heutigen Gewinnvorstellungen ist das nicht rentabel genug.

Karl ist einer der Protagonisten im Film, der nach ein paar Monaten Obdachlosigkeit zu Domiziel kommt und so wieder Fuß fassen kann in der Arbeitswelt. Mehr noch: Er kann schließlich auch eine Wohnung beziehen im „Gasthaus zum Hirschen“.

D 2025 / 90 Min. / Regie: Peter Ohlendorf 
Mo 19.01., 19:00, zu Gast: Filmemacher Peter Ohlendorf 

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  2.   Kommunales Kino...
Jan.
18
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   18th Jan., 2026 19:00
Italienisches Kino Beatrice plappert ohne Punkt und Komma und auf Wahrheiten legt sie auch keinen besonderen Wert. Sie wird angeblich aus unlauteren Gründen in der luxuriösen Nervenheilanstalt „Villa...

Italienisches Kino

Beatrice plappert ohne Punkt und Komma und auf Wahrheiten legt sie auch keinen besonderen Wert. Sie wird angeblich aus unlauteren Gründen in der luxuriösen Nervenheilanstalt „Villa Biondi“ festgehalten. Dass sie gern mal flunkert, merkt die junge Donatella – auffällige Tattoos und introvertiert – schon gleich nach ihrer Einweisung in die Psychiatrie: Die neugierige Beatrice gibt sich nämlich kurzerhand als Ärztin aus und befragt die Neue über ihren seelischen Zustand. Zwischen Gartenarbeit und Gruppentherapie entdecken die Frauen aber ihre große Sympathie füreinander, büxen aus und begeben sich auf einen verrückten Road-Trip durch die blühende Landschaft der Toskana …

Italien, Frankreich 2016 / OmU / 118 Min. / Regie: Paolo Virzì / mit Valeria Bruni Tedeschi, Micaela Ramazzotti 
So 18.01., 19:00 

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Jan.
18
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   18th Jan., 2026 17:00
Kunstmarkt Während in den letzten Jahren gefragt wurde, ob Kunstfälscher*innen auch Künstler*innen sind, stellt uns Stanislaw Mucha augenzwinkernd Dafen vor, wo einzigartige Werke der Kunstgeschichte...

Kunstmarkt

Während in den letzten Jahren gefragt wurde, ob Kunstfälscher*innen auch Künstler*innen sind, stellt uns Stanislaw Mucha augenzwinkernd Dafen vor, wo einzigartige Werke der Kunstgeschichte als Massenprodukte reproduziert werden. In dem chinesischen Ort malen etwa 12.000 Kopist*innen Werke Gerhard Richters, Van Goghs oder Carvaggios (nach). Die Frage nach der Aura des Originals wird ad absurdum geführt, wenn die Familien inmitten der Leinwände leben, Kinder zwischen den Meisterwerken umherrennen und Monets Seerosen für 120 Euro zu haben sind. Ehrlich: Könnten Sie einen Unterschied ausmachen? Der Film fragt aber vor allem die Maler*innen selbst und wie sie sich und ihre Werke sehen.

D 2025 / DF / 90 Min. / Regie: Stanislaw Mucha 
Mi 07.01., 19:00, zu Gast: Filmemacher Stanislaw Mucha / So 18.01., 17:00 

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Jan.
18
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   18th Jan., 2026 15:00
KinderfilmZirkuskind Santino ist ein Zirkuskind. Sein Uropa „Ehe“ ist einer der letzten großen Zirkusdirektoren Deutschlands und erzählt ihm die Geschichten seiner Vorfahren: Von der Freundschaft zu ...

Kinderfilm
Zirkuskind

Santino ist ein Zirkuskind. Sein Uropa „Ehe“ ist einer der letzten großen Zirkusdirektoren Deutschlands und erzählt ihm die Geschichten seiner Vorfahren: Von der Freundschaft zu einem Elefanten, von Abschieden und Neuanfängen und von seinen ersten Schritten als Clown in der Manege, aber auch von Vorurteilen in der Gesellschaft und von der Verfolgung von Sinti* und Roma* im Nationalsozialismus. ZIRKUSKIND erzählt vom Aufwachsen mit der Familie und den Tieren, von den magischen Momenten im Zirkus und von denen, die seit Generationen die Kunst und Unterhaltung in die Arena bringen. Ein dokumentarisches Roadmovie für Kinder und deren Familien über das Leben einer Zirkusfamilie zwischen Alltag und Faszination.

D 2025 / 86 Min. / Regie: Julia Lemke und Anna Koch / empfohlen ab 7 Jahren 
So 18.01., 15:00 

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Jan.
17
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   17th Jan., 2026 17:00
Gute Besserung? Filmreihe kritische MedizinPalliativstation Der Freiburger Filmemacher Philipp Döring begleitete monatelang das Team der Palliativstation des Franziskus-Krankenhaus Berlin. Wie begegn...

Gute Besserung? Filmreihe kritische Medizin
Palliativstation

Der Freiburger Filmemacher Philipp Döring begleitete monatelang das Team der Palliativstation des Franziskus-Krankenhaus Berlin. Wie begegnen Menschen dem eigenen Tod? Und wie kann man schwerstkranken Patienten helfen, ihnen so viel Lebensqualität wie möglich zu geben? In langen Einstellungen begleitet der Film Gespräche und Begegnungen. Dabei entstehen für die Fachkräfte komplexe medizinische, ethische, psychologische und juristische Fragen, auf die es letzten Endes immer nur individuelle Antworten geben kann – denn jeder Mensch muss seinen eigenen Umgang mit dem Sterben finden und „nicht um jeden Preis dem Leben mehr Zeit, sondern der verbleibenden Zeit mehr Leben zu geben“.

In Kooperation mit Kritische Medizin Freiburg

Deutschland 2025 / 245 Min. / Regie: Philipp Döring 
Sa 17.01., 17:00, zu Gast: Filmemacher Philipp Döring 

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Jan.
16
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   16th Jan., 2026 21:00
IsraelYes Nach dem 7. Oktober 2023 arbeiten der Pianist Y und seine Partnerin Yasmin in Tel Aviv als Partyclowns für eine dekadente Oberschicht. Als Y den Auftrag erhält, eine Kriegshymne gegen Paläs...

Israel
Yes

Nach dem 7. Oktober 2023 arbeiten der Pianist Y und seine Partnerin Yasmin in Tel Aviv als Partyclowns für eine dekadente Oberschicht. Als Y den Auftrag erhält, eine Kriegshymne gegen Palästina zu schreiben, lockt der finanzielle Durchbruch. Doch während Propaganda die Straßen füllt und Bilder aus Gaza das Grauen zeigen, blicken sie in den moralischen Abgrund.

Nadav Lapids schriller Film, der in israelischen Kinos bisher nicht gezeigt wird, ist eine satirische Überzeichnung im Stil von George Grosz und eine Suche nach Sinn im Wahnsinn. Er verzweifelt über der hemmungslosen Brutalität beider Seiten, wütet gegen den israelischen Nationalismus und hält all jenen einen Spiegel vor, die feiernd von all dem profitieren.

D, F, Israel, Zypern 2025 / OmU / 150 Min. / Regie: Nadav Lapid / mit Ariel Bronz, Naama Preis, Efrat Dor
Mi 14.01., 19:00, anschließend Video-Gespräch mit Nadav Lapid / Fr 16.01., 21:00

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Jan.
16
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   16th Jan., 2026 19:00
Das Ornament in der KunstGabbehDas im Südosten des Iran lebende Nomadenvolk der Ghashgai, das vom Aussterben bedroht ist, ist bekannt für seine Kunst, Gabbeh zu webe: großflächige, sehr farbenprächtig...

Das Ornament in der Kunst
Gabbeh

Das im Südosten des Iran lebende Nomadenvolk der Ghashgai, das vom Aussterben bedroht ist, ist bekannt für seine Kunst, Gabbeh zu webe: großflächige, sehr farbenprächtige Teppiche. Gabbehs spielen eine zentrale Rolle im Leben der Stämme, in ihnen spiegeln sich profane Dinge des Alltags ebenso wie transzendente Erfahrungen.

Der iranische Regisseur, Autor und Produzent Mohsen Makhmalbaf gilt als einer der einflussreichsten Filmemacher und Begründer der neuen Welle des iranischen Kinos. Einige seiner Filme waren oder sind im Iran verboten. Seine Filme sind sich auf ihre Weise ihres formalen Status als narrative Artefakte sehr bewusst und widmen sich zugleich der Untersuchung einiger der heikleren Realitäten des iranischen Lebens.

Iran, FRA 1996 / OmeU / 75 Min. / Regie: Mohsen Makhmalbaf 
Fr 16.01., 19:00 

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Jan.
07
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   7th Jan., 2026 21:30 - 23:30
In memoriam Udo KierANDY WARHOLS FRANKENSTEIN (FLESH FOR FRANKENSTEIN) Baron Frankenstein (Udo Kier) will eine vollkommene menschliche Rasse erschaffen. Dazu baut er aus Leichenteilen eine Frau und e...

In memoriam Udo Kier
ANDY WARHOLS FRANKENSTEIN (FLESH FOR FRANKENSTEIN)


Baron Frankenstein (Udo Kier) will eine vollkommene menschliche Rasse erschaffen. Dazu baut er aus Leichenteilen eine Frau und einen Mann zusammen, die ihm göttliche Kinder gebären sollen. Der Mann soll das Gehirn des sexuell sehr aktiven Stallburschen Nicholas bekommen, doch es kommt zu einer Verwechslung, und nicht ihm, sondern seinem Begleiter Sascha wird der Kopf abgeschnitten. Und dieser ist nicht nur auf dem Weg ins Kloster, sondern offensichtlich nicht heterosexuell.

Der von Andy Warhol produzierte und ursprünglich als 3D-Film gedrehte Exploitationfilm war bis 2024 aufgrund seiner ekstatisch-surrealen Gewaltorgien indexiert. Udo Kier wurde damit zu einer Ikone subversiver Filmkunst.

Italien, Frankreich 1973 / OmU / 94 Min. / Regie: Paul Morrissey / mit Udo Kier, Joe Dallesandro, Monique van Vooren
Mi 07.01., 21:30

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Jan.
07
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   7th Jan., 2026 19:00 - 21:30
KunstmarktMANCHE MÖGEN`S FALSCH Während in den letzten Jahren gefragt wurde, ob Kunstfälscher*innen auch Künstler*innen sind, stellt uns Stanislaw Mucha augenzwinkernd Dafen vor, wo einzigartige Werk...

Kunstmarkt
MANCHE MÖGEN`S FALSCH

Während in den letzten Jahren gefragt wurde, ob Kunstfälscher*innen auch Künstler*innen sind, stellt uns Stanislaw Mucha augenzwinkernd Dafen vor, wo einzigartige Werke der Kunstgeschichte als Massenprodukte reproduziert werden. In dem chinesischen Ort malen etwa 12.000 Kopist*innen Werke Gerhard Richters, Van Goghs oder Carvaggios (nach). Die Frage nach der Aura des Originals wird ad absurdum geführt, wenn die Familien inmitten der Leinwände leben, Kinder zwischen den Meisterwerken umherrennen und Monets Seerosen für 120 Euro zu haben sind. Ehrlich: Könnten Sie einen Unterschied ausmachen? Der Film fragt aber vor allem die Maler*innen selbst und wie sie sich und ihre Werke sehen.

D 2025 / DF / 90 Min. / Regie: Stanislaw Mucha 
Mi 07.01., 19:00, zu Gast: Filmemacher Stanislaw Mucha / So 18.01., 17:00 

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Jan.
08
  1.   Konzert-Musical-Festival
  2.    Öffentlich
  1.   8th Jan., 2026 17:00
Unbeugsames „ZERNYATKO“ im Herzen Deutschlands: Unterstützen wir unsere Kinder! ​Liebe Freunde, vom 4. bis 16. Januar erwartet Süddeutschland ein ganz besonderer Gast: das Jugendensemble „ZERNYATKO“ ...

Unbeugsames „ZERNYATKO“ im Herzen Deutschlands: Unterstützen wir unsere Kinder!

​Liebe Freunde, vom 4. bis 16. Januar erwartet Süddeutschland ein ganz besonderer Gast: das Jugendensemble „ZERNYATKO“ aus Kyjiw. In neun Benefizkonzerten werden sie uns Licht, Hoffnung und ihren unerschütterlichen Mut schenken.

​Wir laden Sie herzlich ein am 8. Januar um 17.00 Uhr in die St. Martin-Kirche (Freiburg, Rathausplatz). Sie bringen uns ein traditionelles Weihnachts-Krippenspiel und festliche Carols (Koljadas) – Traditionen, die Kraft spenden, selbst in dunkelsten Zeiten.

​Dieses Ensemble ist ein wahrer Schatz der Ukraine. Die Gründerin, Raisa Zakletska, einst Solistin des weltberühmten Verjowka-Chores, bildet heute eine neue Generation von Botschaftern der ukrainischen Kultur aus. In diesem Jahr feiert „ZERNYATKO“ sein 35-jähriges Jubiläum und hat bereits in 40 Ländern der Welt die ukrainische Seele präsentiert.

​Warum Ihre Anwesenheit so wertvoll ist:

​Für diese Kinder und Jugendlichen ist die Reise nach Deutschland weit mehr als nur eine Konzerttournee. Es ist ein Weg, den sie unter der ständigen Bedrohung durch Raketenangriffe auf sich nehmen, um die Wahrheit über ihre Heimat zu teilen.

​Ein Gefühl von Wertschätzung: Jeder herzliche Blick und jeder Applaus gibt diesen Kindern das Vertrauen, dass ihre Arbeit und ihre Kultur kostbar sind. Ihre Unterstützung hier in Deutschland ist die wichtigste Bestätigung für sie: Die Welt sieht sie, die Welt hört sie und die Welt schätzt sie.

​Eine Mission der Hilfe: Gemeinsam mit der DUG-Heilbronn e.V. und dem Projekt „Von Herz zu Herz“ von Waltraud Dietz sammelt das Ensemble Hilfe für Kriegswaisen und Familien, die durch Raketeneinschläge ihr Zuhause verloren haben.

​Kommen Sie zahlreich und begrüßen Sie diese jungen, mutigen Talente! Ihre Anwesenheit hilft diesen Kindern zu spüren, dass die Ukraine nicht allein ist und dass ihr Fleiß in den Herzen der Menschen in Europa widerhallt. Schenken wir ihnen das Gefühl von Sicherheit und Anerkennung, das sie so sehr verdienen.

​Wir freuen uns auf Sie! Gemeinsam für den Sieg der Menschlichkeit! 

​SLAVA UKRAINI! HEROJAM SLAVA!

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  2.   Sankt Martin, 1...
Dez.
20
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   20th Dez., 2025 19:00 - 21:00
Stummfilm mit MusikbegleitungLaila – Die Tochter Des NordensDer Film LAILA (1929), inszeniert vom dänischen Regisseur George Schnéevoigt, spielt auf dem Finnmarksvidda-Plateau im hohen Norden Norwegen...

Stummfilm mit Musikbegleitung
Laila – Die Tochter Des Nordens

Der Film LAILA (1929), inszeniert vom dänischen Regisseur George Schnéevoigt, spielt auf dem Finnmarksvidda-Plateau im hohen Norden Norwegens. Er erzählt eine bewegende Geschichte aus dem Leben der indigenen samischen Bevölkerung. Als einziger norwegischer Stummfilm, der eine breite internationale Verbreitung fand, erfreute sich Laila in den späten 1920er- und frühen 1930er-Jahren großer Beliebtheit in vielen europäischen Ländern.

Der Film gilt zudem als die erste bedeutende filmische Darstellung des samischen Volkes und markierte den Beginn des Filmtourismus in Norwegen. In dieser Zeit machten Kreuzfahrtschiffe entlang der norwegischen Küste zunehmend Halt im nordnorwegischen Alta, wo Touristen die samischen Lager besuchen und den sogenannten „Laila-Wasserfall“ besichtigen konnten.

Norwegen 1929 / 145 Min. / Regie: George Schnéevoigt //
Sa 20.12., 19:00, am Klavier: Günter A. Buchwald //

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Dez.
19
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   19th Dez., 2025 21:30 - 23:30
Arabische Filmpionierinnenthe Hour of Liberation has ArrivedIn den frühen 1970er-Jahren legten die libanesische Filmemacherin Heiny Srour und ihr Team 800 Kilometer zu Fuß von der jemenitischen Grenze...

Arabische Filmpionierinnen
the Hour of Liberation has Arrived

In den frühen 1970er-Jahren legten die libanesische Filmemacherin Heiny Srour und ihr Team 800 Kilometer zu Fuß von der jemenitischen Grenze nach Dhofar zurück, um diesen Dokumentarfilm zu drehen. Angesichts der Unabhängigkeitskämpfe in dieser abgelegenen Provinz Omans war dies ein gefährliches Unterfangen. Srours Hauptaugenmerk lag auf den Frauen, die gegen die koloniale Unterdrückung durch das von der britischen Regierung unterstützte Regime Omans für die Unabhängigkeit kämpften. Sie setzt Archivmaterial, Fotos, Aufnahmen vor Ort und Musik ein, um ein kraftvolles Statement gegen Unterdrückung und für Selbstbestimmung in den Bereichen Politik, Kultur, Wirtschaft und Sexualität zu setzen.
Dieser kürzlich restaurierte Dokumentarfilm, der in der gesamten arabischen Welt verboten war, war der erste einer libanesischen Regisseurin, der für Cannes ausgewählt und auf dem Festival gezeigt wurde.

Libanon 1974 / OmeU / 65 Min. / Regie: Heiny Srour //
Di 16.12., 19:00 / Fr 19.12., 21:30 //

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Dez.
19
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   19th Dez., 2025 19:00 - 21:00
Best of Koki 2025KEIN LAND FÜR NIEMAND – ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entsc...

Best of Koki 2025
KEIN LAND FÜR NIEMAND – ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES


Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD, die vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird. Die Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen vor. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung.
KEIN LAND FÜR NIEMAND – ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise.


D 2025 / OF / 112 Min. / Regie: Maik Lüdemann, Maximilian Ahrens //
Do 04.12., 21:00 / Fr 19.12., 19:00 / Sa 03.01., 19:00 //

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Dez.
18
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   18th Dez., 2025 21:00 - 23:00
Best of Koki 2025EIN TAG OHNE FRAUEN – THE DAY ICELAND STOOD STILL Am 24. Oktober 1975 steht in Island alles still. Kein Geschäft ist geöffnet, keine Zeitung erscheint, kein Geschirr wird gespült. Di...

Best of Koki 2025
EIN TAG OHNE FRAUEN – THE DAY ICELAND STOOD STILL


Am 24. Oktober 1975 steht in Island alles still. Kein Geschäft ist geöffnet, keine Zeitung erscheint, kein Geschirr wird gespült. Die isländischen Frauen befinden sich im Streik. Sie wollen nicht länger hinnehmen, dass ihre Arbeit in Betrieb und Familie unterbewertet, ihre Stimme nicht gehört und ihnen Zugang zu wichtigen Bereichen der Gesellschaft verwehrt wird. Unglaubliche 90 Prozent beteiligen sich und der Tag geht in die Geschichte ein.
Der Dokumentarfilm lässt die Protagonistinnen zu Wort kommen und zeigt, wie aus einer einfachen Idee eine Revolution wurde. Heute ist Island in puncto Gleichstellung eines der fortschrittlichsten Länder der Welt.


Island, USA 2024 / OmU / 71 Min. / Regie: Pamela Hogan, Hrafnhildur Gunnarsdottir //
So 14.12., 17:00 / Do 18.12., 21:00 //

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Dez.
18
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   18th Dez., 2025 19:00 - 21:00
Israel & PalästinaCHILDREN OF PEACE Gegründet zu Beginn der 1970er-Jahre, galt Neve Shalom / Wahat al-Salam als Friedensdorf mitten in Israel, in dem jüdische und arabische Menschen gleichberecht...

Israel & Palästina
CHILDREN OF PEACE

Gegründet zu Beginn der 1970er-Jahre, galt Neve Shalom / Wahat al-Salam als Friedensdorf mitten in Israel, in dem jüdische und arabische Menschen gleichberechtigt leben sollten. Regisseur Maayan Schwarz, der selbst dort aufwuchs, zeichnet in seinem Film ein differenziertes Bild dieses idealistischen Traums. Er und seine im Film gezeigten Altersgenoss*innen sind die ersten, die im Dorf geboren wurden. Sie lernten beide Sprachen, feierten zusammen jüdische, muslimische und christliche Feiertage, gingen gemeinsam in die Grundschule. Doch auch Neve Shalom ist keine völlig konfliktfreie Utopie. Als Heranwachsende müssen sich die Kinder von damals mit ersten Dissonanzen und Entfremdung auseinandersetzen, als Erwachsene suchen sie neue Antworten auf die Frage: wie gelingt friedliches Zusammenleben?

Israel 2022 / OmeU / 67 Min. / Regie: Maayan Schwartz //
Do 18.12., 19:00, zu Gast: Ulla Philipps-Heck (Vorsitzende Freunde von Neve Shalom – Wahat al-Salam e. V.) / Fr 26.12., 17:00 //

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Dez.
17
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   17th Dez., 2025 21:00 - 23:00
Best of Koki 2025NO OTHER LANDNO OTHER LAND ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2024 über die systematische Vertreibung von Palästinenser*innen in der Region Masafer Yatta im besetzten Westjordanland....

Best of Koki 2025
NO OTHER LAND

NO OTHER LAND ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2024 über die systematische Vertreibung von Palästinenser*innen in der Region Masafer Yatta im besetzten Westjordanland. Der Film wurde von einem palästinensisch-israelischen Kollektiv gedreht und zeigt die Zerstörung palästinensischer Dörfer durch die israelische Armee. Der Film hat zahlreiche re-nommierte Preise erhalten, u.a. den Dokumentarfilmpreis auf der Berlinale 2024 sowie den Oscar für den besten Dokumentarfilm 2025.
„Wir haben kein anderes Land“ sagt eine ältere Frau verzweifelt. Die Bedingungen haben sich seit dem Abschluss der Dreharbeiten Ende September 2023 (also vor dem 7. Oktober) verschlimmert.

Palästina, Norwegen 2024 / OmU / 95 Min. / Regie: Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abra-ham, Rachel Szor //
Mi 17.12., 21:00 / So 21.12., 17:00 //

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Dez.
17
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  2.    Öffentlich
  1.   17th Dez., 2025 19:00 - 21:00
Cinema of Armenia | fear-less-hopeCALENDAR CALENDAR (1993) ist einer von Atom Egoyans persönlichsten Filmen. Als ein kanadisch-armenischer Fotograf (gespielt von Egoyan selbst) in seinem Heimatland d...

Cinema of Armenia | fear-less-hope
CALENDAR

CALENDAR (1993) ist einer von Atom Egoyans persönlichsten Filmen. Als ein kanadisch-armenischer Fotograf (gespielt von Egoyan selbst) in seinem Heimatland die alten Kirchen für einen Kalender ablichtet, hält seine Kamera mehr fest als nur Denkmäler der Geschichte. Sie wird zur stillen Zeugin der wachsenden Distanz zwischen ihm und seiner Frau. Im Verlauf der Reise, auf der sie von einem lokalen Reiseführer begleitet werden, beginnt ihre Beziehung zu zerbrechen. Während die Frau eine tiefere Bindung zu Ihrer Herkunft herstellen kann, bleibt der Fotograf in einer emotionalen Isolation gefangen, unfähig eine Verbindung zu der Geschichte und den Orten herzustellen.

Kanada, Armenien, Deutschland 1993 / OmU / 16 mm / 74 Min. / Regie: Atom Egoyan //
Mi 17.12., 19:00, mit Einführung //

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Dez.
16
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   16th Dez., 2025 19:00 - 21:00
Arabische Filmpionierinnen THE HOUR OF LIBERATION HAS ARRIVEDIn den frühen 1970er-Jahren legten die libanesische Filmemacherin Heiny Srour und ihr Team 800 Kilometer zu Fuß von der jemenitischen Gren...

Arabische Filmpionierinnen

THE HOUR OF LIBERATION HAS ARRIVED

In den frühen 1970er-Jahren legten die libanesische Filmemacherin Heiny Srour und ihr Team 800 Kilometer zu Fuß von der jemenitischen Grenze nach Dhofar zurück, um diesen Dokumentarfilm zu drehen. Angesichts der Unabhängigkeitskämpfe in dieser abgelegenen Provinz Omans war dies ein gefährliches Unterfangen. Srours Hauptaugenmerk lag auf den Frauen, die gegen die koloniale Unterdrückung durch das von der britischen Regierung unterstützte Regime Omans für die Unabhängigkeit kämpften. Sie setzt Archivmaterial, Fotos, Aufnahmen vor Ort und Musik ein, um ein kraftvolles Statement gegen Unterdrückung und für Selbstbestimmung in den Bereichen Politik, Kultur, Wirtschaft und Sexualität zu setzen.
Dieser kürzlich restaurierte Dokumentarfilm, der in der gesamten arabischen Welt verboten war, war der erste einer libanesischen Regisseurin, der für Cannes ausgewählt und auf dem Festival gezeigt wurde.
Libanon 1974 / OmeU / 65 Min. / Regie: Heiny Srour //
Di 16.12., 19:00 / Fr 19.12., 21:30 //

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  1.   15th Dez., 2025 19:00 - 21:00
Ruanda interaktivTraces of Responsibility Dreißig Jahre nach dem Genozid sprechen Anja Reiß und Jann Anderegg mit Menschen in Ruanda und binden den Kinosaal in die Auseinandersetzung mit Trauma und H...

Ruanda interaktiv
Traces of Responsibility

Dreißig Jahre nach dem Genozid sprechen Anja Reiß und Jann Anderegg mit Menschen in Ruanda und binden den Kinosaal in die Auseinandersetzung mit Trauma und Hoffnung ein. TRACES OF RESPONSIBILITY nähert sich interaktiv der Komplexität dieses historischen Einschnitts und komprimiert unter Mitwirkung des Publikums sein achtstündiges Material zu Vorführungen von 85 bis 110 Minuten Länge. Völkermord-Gedenkstätten und ein Markt stehen dem Publikum offen, Zeitzeug*innen können angehört, Theater für Toleranz, Museen oder Karaokebars besucht werden. Der gemeinsame Entscheidungsprozess führt jeden Abend zu einem anderen Film und verdeutlicht so die Vielschichtigkeit der Geschichten wie auch die Verantwortung von Filmschaffenden und Medien mit ihren Erzählungen.

Wir bieten zwei Abende zum vergünstigten Preis im Kombiticket an.
Schweiz 2024 / OmeU / 85 – 110 Min. //
Regie: Anja Reiß, Jann Anderegg //
So 14.12., 19:00 / M0. 15.12., 19:00 zu Gast: Anja Reiß, Jann Anderegg (beide Abende) //

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Dez.
14
  1.   Film & Kino
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  1.   14th Dez., 2025 19:00 - 21:00
Ruanda interaktivTRACES OF RESPONSIBILITY Dreißig Jahre nach dem Genozid sprechen Anja Reiß und Jann Anderegg mit Menschen in Ruanda und binden den Kinosaal in die Auseinandersetzung mit Trauma und H...

Ruanda interaktiv
TRACES OF RESPONSIBILITY


Dreißig Jahre nach dem Genozid sprechen Anja Reiß und Jann Anderegg mit Menschen in Ruanda und binden den Kinosaal in die Auseinandersetzung mit Trauma und Hoffnung ein. TRACES OF RESPONSIBILITY nähert sich interaktiv der Komplexität dieses historischen Einschnitts und komprimiert unter Mitwirkung des Publikums sein achtstündiges Material zu Vorführungen von 85 bis 110 Minuten Länge. Völkermord-Gedenkstätten und ein Markt stehen dem Publikum offen, Zeitzeug*innen können angehört, Theater für Toleranz, Museen oder Karaokebars besucht werden. Der gemeinsame Entscheidungsprozess führt jeden Abend zu einem anderen Film und verdeutlicht so die Vielschichtigkeit der Geschichten wie auch die Verantwortung von Filmschaffenden und Medien mit ihren Erzählungen.


Wir bieten zwei Abende zum vergünstigten Preis im Kombiticket an.
Schweiz 2024 / OmeU / 85 – 110 Min. //
Regie: Anja Reiß, Jann Anderegg //
So 14.12., 19:00 / M0. 15.12., 19:00 zu Gast: Anja Reiß, Jann Anderegg (beide Abende) //

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