Eingabehilfen öffnen
Roh, ehrlich, unberechenbar: Beim Comedy Flex – Open Mic passiert genau das, wofür Stand-up erfunden wurde. Neue Gags, neue Comedians, erste Bühnenmomente – und Witze, die man zum ersten und vielleicht auch zum letzten Mal hört.
Die Show findet im Kulturaggregat statt – einer besonderen Location mit echtem Kultur-Vibe, die perfekt zu diesem offenen, lebendigen Format passt. Hier wird ausprobiert, verworfen, gefeilt und gezündet. Manche Gags heben ab, andere stürzen spektakulär ab – und genau das macht den Reiz aus. Scheitern, weitermachen, neu ansetzen, bis die Gag-Raketeirgendwann durch die Decke geht. 🚀
Vielleicht steht an diesem Abend jemand zum allerersten Mal auf der Bühne. Vielleicht erlebt ihr den Anfang einer größeren Karriere. Oder einfach einen kurzweiligen, extrem lustigen Abend voller Überraschungen.
Comedy Flex – Open Mic
Stand-up-Comedy im Entstehungsprozess – mutig, ehrlich und mit ganz viel Humor.
Retrospektive Alexander Kluge
Ratlos träumt die Zirkusdirektorin Leni Peickert von einem neuen, politischen Zirkus – einem Ort der Aufklärung und des Engagements. Doch ihre idealistische Vision scheitert an den Realitäten von Wirtschaft, Medien und Macht. Alexander Kluge erzählt diese Geschichte in einer Mischung aus Spielszenen, Dokumenten, Interviews und Reflexionen, die zugleich ein
Sinnbild der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft ist. Der Film fragt, wie Kunst gesellschaftlich wirksam sein kann, ohne sich dem Spektakel zu beugen. Mit seiner formalen Strenge und intellektuellen Ironie wurde Kluges Werk zu einem zentralen Beitrag des Neuen Deutschen Films in der Zeit der studentischen Protestbewegung. Er erhielt auf den Internationalen Filmfestspielen in Venedig 1968 den Goldenen Löwen.
Retrospektive Alexander Kluge
BRD 1968, 103 Min., Regie & Drehbuch: Alexander Kluge. Kamera: Günther Hörmann, Thomas Mauch, Schnitt: Beate Mainka-Jellinghaus
Di 09.06., 19:30, Einführung: Jörg Später
Retrospektive Alexander Kluge
ABSCHIED VON GESTERN
Der Film erzählt die Geschichte der 22-jährigen Anita G., die aus der DDR in die Bundesrepublik flieht, in der Hoffnung auf ein besseres, freieres Leben. Doch statt der erhofften Ankunft beginnt für die junge Frau, die als Kind jüdischer Eltern bereits Verfolgung erlebt hat, eine unstete Odyssee durch die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft. Der „Abschied von gestern“, den der Film formuliert, ist historisch keine leichte Sache, selbst wenn man an die „Stunde Null“ oder die „Gnade der späten Geburt“ glaubt. Der Film gewann den Silbernen Löwen und damit die erste Auszeichnung für einen deutschen Film seit Kriegsende 1945.
Vor dem Hauptfilm zeigen wir
BRUTALITÄT IN STEIN
Der Film untersucht den Zusammenhang zwischen der Architektur und der Ideologie des Nationalsozialismus. Gezeigt werden monumentale Bauwerke und Ruinen, insbesondere auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.
Retrospektive Alexander Kluge
BRD 1966; 88 Min., Drehbuch: Alexander Kluge; Kamera: Edgar Reitz, Thomas Mauch
Di 02.06., 19:30, Begrüßung: Neriman Bayram, Einführung: Jörg Später
85 Jahre Bob Dylan
Donn Alan Pennebaker gilt vielen als Pionier des Konzertfilms. Seine Dokumentation DON’T LOOK BACK über die erste Auslandstournee des damals gerade berühmt gewordenen Bob Dylan in England 1965 war weit mehr als ein Abfilmen von Bühnenauftritten. D.A. Pennebaker richtete seine Kamera auf das, was Backstage geschah, sein Film zeigt Dylan während Interviews mit Journalisten, mit Fans und wie er mit seiner damaligen Lebensgefährtin Joan Baez gemeinsam in einem Hotelzimmer singt. Mit seinem Stil, mit Handkamera und Originalton zu filmen, führte er das französische Cinéma Vérité in die US-amerikanische Popkultur ein.
85 Jahre Bob Dylan
USA 1967, OmeU, 96 Min., Regie: D. A. Pennebaker
Do 11.06., 22:00
Gute Besserung?! Filmreihe Kritische Medizin
THE GAME ist ein Spiel zwischen Leben und Tod. An diesem Spiel nehmen nicht nur junge Männer teil. Ganze Familien machen sich in Bosnien täglich auf den Weg an die Grenze und werden wieder zurückgeschickt. Neben den Migrant*innen spielen auch die Menschenhändler*innen ihre Rolle. All jene, die nicht an den Geflüchteten verdienen, demonstrieren gegen sie. Sie haben Angst davor, dass ihnen das Wenige, das sie besitzen, genommen wird.
Im Chaos zwischen all diesen „Spieler*innen“ bewegen sich die bosnischen Helfenden. Sie suchen ein Gleichgewicht zwischen Bestechung, Bedrohung und der Hilfe, die sie den Bedürftigen geben wollen.
THE GAME zeigt den gefährlichen Kreislauf vom Gehen und Zurückkommen, der nie endet. Der Film untersucht die humanitäre Krise an der EU-Außengrenze nur 600 Kilometer von uns entfernt. Und zeigt schonungslos, was es heißt, wenn ein Menschenleben nichts wert ist. Und was es bewirkt, wenn Einzelne das nicht hinnehmen. Sondern helfen.
In Kooperation mit Kritische Medizin Freiburg & Medical Solidarity Internation (MSI).
Gute Besserung?! Filmreihe Kritische Medizin
Bosnien und Herzegowina, Österreich, Deutschland 2021, OmU, 90 Min., Regie: Manuela Federl
Do 11.06., 19:30, im Anschluss Gespräch
Herzlichen Glückwunsch Sir David Attenborough!
Der Naturforscher, Schriftsteller und vor allem Tierfilmer Sir David Attenborough hat uns wie kaum ein anderer die Schönheit unseres Planeten und seiner Tierwelten nähergebracht und ist doch vor allem für seine Stimme bekannt. Zu seinem 100. Geburtstag zeigen wir seinen Kinofilm aus dem letzten Jahr: OCEAN. Darin appelliert er an den Schutz der Ozeane, die wir so leichtfertig außer Acht lassen und die er als den wichtigsten Mosaikstein für das biologische Gleichgewicht der Erde betrachtet. Er taucht in die Unterwasserlebensräume ein, enthüllt das Zeitalter der Ozeanentdeckung und erläutert dessen lebenswichtige Bedeutung sowie Möglichkeiten zur Erholung der Meereslebewesen.
Herzlichen Glückwunsch Sir David Attenborough!
UK 2025, OmU, 101 Min., Regie: Colin Butfield, Toby Nowlan, Keith Scholey. Sprecher: David Attenborough
So 07.06., 17:30
Phänomen Michelangelo in Geschichte und Gegenwart
Der Dokumentarfilm THE TITAN: STORY OF MICHELANGELO aus dem Jahr 1950 ist ein visuell beeindruckendes Monumentalwerk, dass das Leben und Schaffen des Renaissancemalers Michelangelo Buonarroti porträtiert. Der Film verzichtet vollständig auf Schauspieler*innen und Inszenierungen; stattdessen wird die Geschichte ausschließlich durch die Kameraführung über Michelangelos Skulpturen, Gemälde und architektonische Werke sowie durch Aufnahmen der Originalschauplätze in Italien erzählt. Durch Lichtsetzung und dynamische Perspektiven erweckt die Kamera den Marmor zum Leben und macht Werke wie den „David“ oder die Fresken der Sixtinischen Kapelle unmittelbar greifbar. Eingebettet in die turbulenten politischen und religiösen Wirren seiner Zeit – von den Intrigen der Medici bis hin zur Plünderung Roms – erscheint Michelangelo als ein „unsichtbarer Titan“, dessen Präsenz allein durch sein gewaltiges Erbe spürbar wird.
Phänomen Michelangelo in Geschichte und Gegenwart
THE TITAN: STORY OF MICHELANGELO wurde 1951 mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet und gilt bis heute als einer der bedeutendsten Kunstfilme der Kinogeschichte.
Italien, Schweiz, BRD 1950, OmU, 70 Min., Regie: Robert J. Flaherty, Richard Lyford, Curt Oertel
Mi 03.06., 19:30, mit Einführung
LA PRIMAVERA DE TANGO
„Die Musik ist die Seele eines Volkes. Die Musik ist auf der Straße. Tangos sind gesungene Geschichten und viele Tangos werden eher gespielt als gesungen. SUR ist für mich ein einziger langer Tango – oder viele" (Fernando E. Solanas)
1983, das Ende der Militärdiktatur in Argentinien. Floreal war fünf Jahre politischer Gefangener. Nun wandert er ruhelos durch das nächtliche, sich um Umbruch befindende Buenos Aires und die Nacht wird zum Resümee aller Nächte und seines Lebens. Alles ist anders: das Viertel, die Lokale, Gesichter, Geräusche, der Klang des Bandoneons und doch verbindet sich alles mit der Vergangenheit, düsteren und schönen Erinnerungen, Visionen und Träumen.
LA PRIMAVERA DE TANGO
Argentinien, Frankreich 1988, OmU, 35mm, 117 Min., Regie: Fernando E. Solanas. Mit Susú Pecoraro, Miguel Ángel Solá
Sa 06.06., 21:30
LA PRIMAVERA DE TANGO
Die junge Bandoneonistin Marina Gayotto schlägt sich mit dem Spielen in Bussen und in der U-Bahn durch, als sich die Chance bietet, beim großen Dirigenten Rodolfo Mederos vorzuspielen. Doch Medero wird sie mit ihrem ramponierten Instrument nicht nehmen. Marina begibt sich daraufhin auf eine ungestüme Suche nach dem mythischen Double A, der Stradivari unter den Bandoneons, die zu einer Reise durch alte Werkstätten, die Tanzlokale der Stadt, den Meistern des Tangos und vor allem zu den Glanzzeiten des Bandoneons führt.
LA PRIMAVERA DE TANGO
Argentinien, Venezuela 2005, OmeU, 90 Min., Regie: Alejandro Saderman, mit Marina Gayotto, Carla Algieri
Sa 06.06., 19:30
LA PRIMAVERA DE TANGO
Aquilea, ein mythologisiertes Buenos Aires, droht von nicht definierten Invasoren eingenommen zu werden. Vor der Gleichgültigkeit seiner Einwohner*innen kämpfen organisierte Gruppen im Untergrund dagegen an und verkörpern auf archetypische Weise – die Illias lässt grüßen – Formen politischen Widerstands.
Jorge Luis Borges konzipierte diese Geschichte speziell fürs Kino. Mit Hugo Santiago fand er einen kongenialen Regisseur, dessen düstere und formal strenge Umsetzung, um eine sehr direkte, teils von Tango überlagerte Tonebene ergänzt, zum Erlebnis eines „reinen Kinos“ (Verena Teissl, Viennale) wird. INVASION gilt als der bedeutendste Film der argentinischen Avantgarde.
LA PRIMAVERA DE TANGO
Argentinien 1969, OmeU, 123 Min., Regie: Hugo Santiago, Buch: Jorge Luis Borges, Adolfo Bioy Casares, mit Olga Zubarry, Lautaro Murúa, Juan Carlos Paz
Fr 05.06., 21:00
DISITANGO, UN ABRAZO FEMINISTA
Die Anziehungskraft des Tangos ist ungebrochen und grenzenlos. Seit einigen Jahren bereichern feministische und LGBTQIA+ Bewegungen den Tango um neue Wege des Ausdrucks und der Inklusion, fernab eines stereotypen Machismo. Mit Tanz, Musik und neu interpretierten Texten öffnet Valérie Loewensberg in ihrem Film das Parkett für Freiheit und Vielfalt und portraitiert Protagonist*innen dieser inspirierenden und dynamischen Szene.
DISITANGO, UN ABRAZO FEMINISTA
Argentinien 2025, OmeU, 82 Min., Regie: Valérie Loewensberg
Fr 05.06., 19:00, zu Gast: Valérie Loewensberg
Im Anschluss, ca. 21 Uhr: Feministischer und queerer Tango in der Galerie mit DJ Valérie Loewensberg
LA PRIMAVERA DE TANGO
Gemeinsam mit „Le Printemps du Tango”, das zum 14. Mal in Mulhouse stattfindende Festival, feiern wir Tango Argentino und die argentinische Kultur gleichzeitig und grenzüberschreitend in Mulhouse und Freiburg. An beiden Orten gibt es Tanz und Musik, bei uns mit dem Schwerpunkt Film.
Das Duo Gonzalo et Hélène bringt Musik und Gesang aus Frankreich und Argentinien zusammen. Die Sängerin und Schauspielerin Hélène Hardouin interpretiert ein Repertoire aus beiden Ländern in perfekter Harmonie mit dem argentinischen Pianisten Gonzalo Gudino, der für den Eröffnungsabend des Festivals auch eigene Kompositionen präsentieren wird.
LA PRIMAVERA DE TANGO
Do 04.06., 19:00, Eintritt: 15 Euro
LA PRIMAVERA DE TANGO
Buenos Aires, Wirtschaftskrise 2001: Fünf unterschiedliche Freunde, in ihrer Liebe zur Tangomusik als Band vereint, treten in schlecht besuchten Kneipen für noch schlechtere Bezahlung auf. Der charmante Bandoneon-Spieler Julio fasst daher den Entschluss, nach Berlin auszuwandern. Doch über Nacht friert der Staat die Bankkonten ein. Wie soll er jetzt ein Flugticket bezahlen? Was soll er mit dem Schuhladen seines Vaters machen? Und dann rauscht auch noch Mariela in sein Auto und in sein Herz. Mit der betagten Ikone Ricardo Tortorella findet die Band fast zu altem Glanz zurück und ein letzter Auftritt soll Julios finanzielle Lage und die der Bandmitglieder retten.
LA PRIMAVERA DE TANGO
Argentinien, Deutschland 2023, OmU 93 Min., Regie: German Kral. Mit Diego Cremonesi, Marina Bellati
Do 04.06., 21:00, zu Gast: German Kral
DO YOU LOVE ME
Geschichtsschreibung kann nicht linear gedacht werden – die Gleichzeitigkeit historischer Entwicklungen suchen immer wieder nach neuen Verknüpfungen. In einem scheinbaren Stream of Consciousness führt uns die Filmemacherin anhand von filmischem und audiovisuellem Archivmaterial durch die moderne Geschichte des Libanon. Was folgt, ist ein Film, der so noch nie zu sehen war – ein dichtes, erfüllendes, bildreiches Porträt eines pluralistischen Landes ohne nationales Filmarchiv. Mit den Bildern tanzen wir durch den Libanon – Privataufnahmen aus Homevideos, Filmszenen von Jocelyn Saab, eine Reportage mit Etel Adnan – auf dem Rücksitz eines alten Autos durch Beirut – oder die Klänge eines Videoclips. Found-Footage-Material aus mehr als 20.000 Quellen erleben wir als neue Dimension kollektiver Erinnerung. Bilder, die uns in neuer Kombination eine Verbundenheit mit denen spüren lassen, für die der Libanon bedrohte Heimat ist. Die Reise entpuppt sich als ein Liebesbrief an Beirut, wenngleich diese Liebe mit einem Fragezeichen versehen ist.
DO YOU LOVE ME begeisterte das Publikum während der Weltpremiere bei den Filmfestspielen von Venedig. Lana Daher ist Filmemacherin und multidisziplinäre Künstlerin aus dem Libanon.
DO YOU LOVE ME
Frankreich, Katar, Libanon 2025, OmU, 75 Min., Regie: Lana Daher
Mi 10.06., 19:30 / Sa 13.06., 21:30
Eine Ausstellung, inspiriert von der Italienreise des bedeutenden Dichters Johann Wolfgang von Goethe – auf eine popkulturelle Art neu interpretiert. Entlang seiner Route entsteht eine zeitgenössisch visuelle Erzählung, die Literatur, Orte und Fußballkultur miteinander verbindet. Von Bozen über Rom bis Neapel und nach Sizilien: Jede Station bringt Goethes Blick auf Italien mit der emotionalen und kulturellen Identität des lokalen Fußballs in einen Dialog.
Die Ausstellung ist zugänglich während der Öffnungszeiten des Goethe-Instituts Freiburg vom 10. Juni bis zum 17. Juli.
Eintritt frei
Klassiker zur Ferienzeit
Die schwedische Großstadtfamilie Melcherson verbringt ihren Sommerurlaub auf der Schäreninsel Saltkrokan vor der Küste Stockholm. Dort hat Vater Melcher das Schreinerhaus gemietet, naiv wie er ist, weil er den Namen so romantisch fand. Die Romantik ist aber dahin, als sie am Haus eintreffen. Das Haus erweist sich nämlich als ziemlich in die Jahre gekommen und marode. Zusammen mit seinen Kindern Malin, Pelle, Jan und Niklas macht er sich daran, die Mängel des Hauses auszubessern.
Klassiker zur Ferienzeit
So 31.05., 15:30
Round Midnight im Kino und im Café Barbette
Dieser faszinierende Dokumentarfilm, der aus wiedergefundenem Filmmaterial von Thelonious Monks Frankreich-Tournee 1969 zusammengestellt und neu montiert wurde, legt einen besonderen Schwerpunkt auf ein Interview mit Konzert, das der Jazzpianist in einer lokalen Fernsehsendung gab. Der Film beginnt mit der Ankunft von Monk und seiner Frau in Paris, wo er wie ein Star empfangen wird. Bald sehen wir ihn bei den Aufnahmen zur Sendung. Gomis zeigt uns nicht die Sendung, wie sie schließlich ausgestrahlt wurde, sondern vielmehr, was während der Dreharbeiten hinter den Kulissen geschah. Und was dort ablief, ist erschütternd. Monk war bereits etwas krank, und seine Erfahrung dort war katastrophal: Ein Moderator und die Produzenten zwangen ihn, immer wieder dieselben Fragen zu beantworten, oder unterbrachen seine Antworten mitten im Satz. Behandelt wie eine Marionette, eine Kuriosität oder ein Konsumobjekt, leidet der sichtlich gebrechliche und stark schwitzende Pianist sichtbar unter dieser Erfahrung, doch niemand unterbricht diesen Zirkus, um ihn zu fragen, wie es ihm tatsächlich geht. In den wenigen Momenten, in denen er Klavier spielen darf, scheint Monk eine Art inneren Frieden zu finden und bringt dadurch mehr zum Ausdruck als alles was er hätte sagen können. Der beste Weg, den er kennt, um Rassismus zu bekämpfen, ist seine Kunst. (Berlinale 2024)
Kombiticket Film & Bebop-Cocktail: 15 Euro
Das Filmticket (8 Euro) dient als Voucher für einen Bebop-Cocktail aus dem Café Barbette (auch alkoholfrei) für 7 statt 10 Euro.
Round Midnight im Kino und im Café Barbette
Sa 30.05., 21:30
Round Midnight im Kino und im Café Barbette
„Wir werden etwas schaffen, was sie nicht stehlen können, weil sie es nicht spielen können.“ (Th. Monk)
Ein faszinierendes Porträt des Jazzpianisten und Komponisten Thelonious Monk. Unzählige Live-Mittschnitte, Interviews mit Kollegen, aufregende Backstage- und Tour-Aufnahmen werden mit einzigartigen Dokumentaraufnahmen aus Monks Privatleben verknüpft. Alle Monk-Klassiker von ‚Round Midnight bis Epistrophy sind zu hören.
Kombiticket Film & Bebop-Cocktail: 15 Euro
Das Filmticket (8 Euro) dient als Voucher für einen Bebop-Cocktail aus dem Café Barbette (auch alkoholfrei) für 7 statt 10 Euro.
Round Midnight im Kino und im Café Barbette
Sa 30.05., 19:30
Grenzgänger im Morgenwind auf Klavier, Kamancheh und Schlagwerk
Die Musik ist derart vielfältig, aufregend und ungewöhnlich, dass sie nur schwer zu beschreiben ist. Die Kombination von Klavier, Kamancheh und vielfältiger Percussion erzeugte einen weltmusikalischen Sound der seinesgleichen sucht. Misagh Joolaee zählt zu den gefragtesten Virtuosen auf der Kamancheh, dem traditionellen, geigenähnlichen Streichinstrument aus dem alten Persien. Pianistin Schaghajegh Nosrati treibt die Fluten dieses Klangozeans höher und hält die Wellen lebendig, während Percussionspieler Sebastian Flaig auf seiner Rahmentrommel mit dumpfen Schlägen und scharfen Akzentuierungen den Herzschlag vorgibt. Das Joolaee-Trio verbindet Tradition und Moderne und agiert bei ergreifender Ausdrucksdichte stilistisch ausgesprochen divers und variabel. So wie es eben im Idealfall auch im Jazz stattfindet.
In seinem ebenfalls mit „Morgenwind“ betitelten Konzert präsentiert das Joolaee Trio mitreißende Eigenkompositionen aller drei MusikerInnen, u.a. Be Hich Diyar – „keiner Heimat zugehörig“- von Misagh Joolaee, Fragile Balance von Sebastian Flaig und die Fantasie und Fuge von Schaghajegh Nosrati.
Die junge Generation Chinas bricht mit Traditionen – mutig und unangepasst. Wie sehen junge Chinesinnen und Chinesen ihr Land? Welche Hoffnungen und Ziele haben sie? Die Visionen der jungen Generation könnten das Land verändern.
Die ZDF-Korrespondentinnen Elisabeth Schmidt und Miriam Steimer begleiten junge Menschen 24 Stunden lang: Aussteiger:innen in abgelegenen Dörfern, Gründer:innen & Zweifler:innen in den Megastädten. Die Dokumentation beleuchtet den Wandel der jungen Generation in China und zeigt, wie sich junge Chinesen vom traditionellen Leistungsdenken (996-Arbeitskultur) abwenden und eigene Lebensentwürfe suchen.
Im Anschluss der Dokumentation findet ein lockerer Austausch und Diskussion mit jungen Chinesinnen und Chinesen aus Freiburg statt. Nutzen Sie diese besondere Gelegenheit, direkt mit chinesischen Studierenden aus Freiburg ins Gespräch zu kommen und authentische Perspektiven aus erster Hand kennenzulernen.
Die Veranstaltung endet gegen 19:30 Uhr – so bleibt genug Zeit, um anschließend das Europa-League-Finale verfolgen zu können.
Eintritt frei.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung an: info@ki-freiburg.de. Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.
Veranstalter: Konfuzius-Institut an der Universität Freiburg e.V. & China Forum Freiburg e.V.
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.