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Am Sonntag, 2. November 2025, erwartet Sie im Bürgerhaus Denzlingen ein magisches Highlight der Extraklasse!
Der international bekannte Zauberkünstler und Illusionist Willi Auerbach – THE MAGIC MAN präsentiert gemeinsam mit seinen Assistentinnen eine abendfüllende Zaubershow voller spektakulärer Großillusionen, faszinierender Magie und mitreißender Tanzeinlagen.
Jetzt Karten sichern: https://www.magic-man.de/zaubershow-denzlingen/
Erleben Sie imposante Bühnen-Illusionen, interaktive Zaubereffekte mit dem Publikum sowie humorvolle und emotionale Momente. Eine moderne Illusionsshow, die Jung und Alt gleichermaßen begeistert.
👉 Jetzt Tickets sichern und dabei sein!
Ort:
Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen
Hindenburgstraße 30
79211 Denzlingen
Datum & Uhrzeit:
Sonntag, 2. November 2025
Einlass: 17:00 Uhr
Beginn: 18:00 Uhr
Ende: ca. 20:00 Uhr
Dauer:
2 × 40 Minuten + ca. 30 Minuten Pause
Eintritt:
ab 22 €
Infos:
https://www.magic-man.de/zaubershow-denzlingen/
Tickets:
https://themagicman.reservix.de/p/reservix/event/2457772
Veranstalter / Kontakt:
Willi Auerbach – THE MAGIC MAN
Website-Link: https://www.magic-man.de
Festung Deutschland
Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD, die vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird. Die Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen vor. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung.
KEIN LAND FÜR NIEMAND – ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise.
In Kooperation mit iz3w, dis:orient, r42 Sail and Rescue, Our Voice (RDL) und Medical Volunteers International
Festung Deutschland
D 2025 / OF / 112 Min. / Regie: Maik Lüdemann, Maximilian Ahrens
So 02.11., 17:00
Oscar für den besten Animationsfilm 2025
Als die kleine schwarze Katze aufwacht, traut sie ihren Augen nicht: Eine riesige Flutwelle hat die vertraute Welt unter sich begraben. In letzter Sekunde rettet sie sich auf ein kleines Segelboot, das ziellos über das endlose Wasser treibt. Doch sie bleibt nicht lange allein. Nach und nach finden auch ein diebisches Äffchen, ein freundlicher Labrador, ein müdes Wasserschwein und ein wachsamer Sekretärvogel auf dem Boot Zuflucht. Jeder von ihnen bringt seine eigene Geschichte, Eigenheiten und Fähigkeiten mit. Anfangs wirken sie wie eine zufällige Ansammlung von Überlebenden – doch bald erkennen sie: Gerade ihre Unterschiede machen sie stark. Gemeinsam wachsen sie über sich hinaus und wagen den Aufbruch in eine neue, unbekannte Welt.
Oscar für den besten Animationsfilm 2025
Lettland, Frankreich, Belgien 2024 / 80 Min. / ohne Dialog / Regie: Gints Zilbalodis / empfohlen ab 7 Jahren
So 02.11., 15:00
Freiburger Lesbenfilmtage: Herbstflimmern
Mit 17 Jahren verliebt sich Johanne Hals über Kopf in ihre Lehrerin und bringt ihre Gefühle und Fantasien mit schonungsloser Offenheit zu Papier. Als ihre Mutter und Großmutter dies entdecken, weicht ihr anfängliches Entsetzen der Bewunderung für den literarischen Wert – und sie beginnen, über ihr eigenes Liebesleben nachzudenken.
Doch was geschah wirklich zwischen Johanne und der Lehrerin? Wo endet die Realität und wo beginnt die Fiktion? Und sollte dieser sehr persönliche Text überhaupt veröffentlicht werden?
Freiburger Lesbenfilmtage: Herbstflimmern
Norwegen 2024 / DF / 110 Min. / Regie: Dag Johan Haugerud
Sa 01.11., 21:00
Freiburger Lesbenfilmtage: Herbstflimmern
Emma ist eine junge Dirigentin und aufstrebender Star der Musikszene in Montreal. Talentiert und charismatisch steht sie kurz davor, eine bedeutende Position bei einem renommierten Orchester zu übernehmen. Doch ihr beruflicher Erfolg wird überschattet von der belasteten Beziehung zu ihrem Vater und Agenten Patrick, der seine Tochter seit ihrer Kindheit kontrolliert und manipuliert. Als Emma beginnt, sich von Patricks Bevormundung zu lösen, gerät nicht nur ihre Karriere ins Wanken.
Inmitten dieser Umbruchszeit trifft Emma auf die Cellistin Naïlle, Mutter eines kleinen Sohnes, die ihr eine neue Perspektive auf Familie, Nähe und Glück eröffnet.
Freiburger Lesbenfilmtage: Herbstflimmern
Kanada 2023 / OmU / 118 Min. / Regie: Chloé Robichaud
Sa 01.11., 18:30
Freiburger Lesbenfilmtage: Herbstflimmern
Tala, Tochter einer wohlhabenden jordanisch-palästinensischen Familie, steht kurz vor ihrer vierten Verlobung. Alles scheint perfekt – bis sie in London auf Leyla trifft, die indischstämmige Tochter einer konservativen Familie. Was als vorsichtige Begegnung beginnt, wird schnell zu einer großen, alles verändernden Liebe. Doch während Leyla bereit ist, sich zu ihren Gefühlen zu bekennen, ringt Tala mit den Erwartungen ihrer Familie und ihrer Rolle in einer streng traditionellen Gesellschaft.
Zwischen Tennisplätzen, Hochzeitsvorbereitungen und Wochenendtrips entfaltet sich eine Liebesgeschichte, die auf den ersten Blick wie eine leichte romantische Komödie daherkommt – und doch ein Tabu berührt.
Freiburger Lesbenfilmtage: Herbstflimmern
Großbritannien 2008 / OmU / 82 Min. / Regie: Shamim Sarif //
Sa 01.11., 16:30 //
Halloween-Night
Atmosphärisch dichtes, barockes Schauermärchen von Mario Bava und nichts für schwache Nerven! Kreuzigungen, Folterszenen, Nägel-Masken – Bavas Regiedebüt kommt zuweilen grotesk gewalttätig daher, dabei genretypisch durchwirkt mit Leidenschaft und Erotik, inklusive schmachtender Blicke und wogender Dekolletees. Der Kultfilm verläuft auf zwei Zeitebenen: Die Rahmenhandlung spielt im 17. Jahrhundert. Prinzessin Asa (Barbara Steele) und ihr Geliebter werden unter dem Vorwurf der Hexerei gekreuzigt. 200 Jahre später gelingt es Asa – nunmehr als Wiedergängerin – ihr Unwesen zu treiben und von ihrer Nachfahrin Katia (ebenfalls gespielt von Barbara Steele) Besitz zu ergreifen. LA MASCHERA DEL DEMONIO löste eine Welle von italienischen Gothic Horror-Filmen aus und gilt als früher Höhepunkt des Genres.
Halloween-Night
Fr 31.10., 22:00
Halloween-Night
Atmosphärisch dichtes, barockes Schauermärchen von Mario Bava und nichts für schwache Nerven! Kreuzigungen, Folterszenen, Nägel-Masken – Bavas Regiedebüt kommt zuweilen grotesk gewalttätig daher, dabei genretypisch durchwirkt mit Leidenschaft und Erotik, inklusive schmachtender Blicke und wogender Dekolletees. Der Kultfilm verläuft auf zwei Zeitebenen: Die Rahmenhandlung spielt im 17. Jahrhundert. Prinzessin Asa (Barbara Steele) und ihr Geliebter werden unter dem Vorwurf der Hexerei gekreuzigt. 200 Jahre später gelingt es Asa – nunmehr als Wiedergängerin – ihr Unwesen zu treiben und von ihrer Nachfahrin Katia (ebenfalls gespielt von Barbara Steele) Besitz zu ergreifen. LA MASCHERA DEL DEMONIO löste eine Welle von italienischen Gothic Horror-Filmen aus und gilt als früher Höhepunkt des Genres.
Halloween-Night
Do 30.10., 21:30
Sleepless Night Stories
In drei locker miteinander verwobenen Episoden erzählt der Regisseur Jim Jarmusch mit lakonischem Witz von schrägen Begegnungen während einer Nacht in einem heruntergekommenen Hotel in Memphis, der Heimatstadt von Elvis Presley.
Das junge Paar Jun und Mitzuko sind japanische Touristen, die unbeschwert und günstig reisen und die heilige Stätte Amerikas besichtigen wollen. Der zweite Teil handelt von Luisa, die gezwungen ist, eine Nacht in Memphis zu verbringen, während sie den Leichnam ihres Mannes nach Rom begleitet. Sie freundet sich mit DeeDee an, die fast pleite ist und ihren Freund verlassen hat. Der dritte Teil handelt von dem Kerl, den DeeDee verlassen hat, einem arbeitslosen Engländer aus der Arbeiterklasse namens Johnny mit dem Spitznamen Elvis, und seinen beiden Kumpels. Über diese merkwürdigen Leute wachen Screamin‘ Jay Hawkins, der den unerschütterlichen Nachtportier spielt und Cinque Lee (Spikes jüngerer Bruder), der Hotelpage. John Lurie, der Schauspieler und Musiker aus „Stranger Than Paradise“, schrieb die schöne Filmmusik, die von Elvis-Hits untermalt wird.
Sleepless Night Stories
Mi 29.10., 22:00
Sleepless Night Stories
Am 25. Februar 1964 wird Cassius Clay zum Weltmeister im Schwergewichtsboxen. Weil er aufgrund der damaligen Segregationsgesetze nicht in Miami Beach feiern kann, trifft er sich in einem abgelegenen Motel mit seinen drei guten Freunden, dem Bürgerrechtler Malcolm X, dem Sänger Sam Cooke und dem Footballstar Jim Brown. Das Treffen ist historisch belegt.
Die ganze Nacht lang sprechen und streiten sie über die Bürgerrechtsbewegung und überlegen, was sie für eine gerechtere Welt tun können. Der Grundstein für diese und andere Taten, so der Film, wurde in jener Nacht gelegt. Nach dieser Nacht ändert Clay seinen Namen offiziell in Muhammad Ali, während Malcolms Leben im Chaos versinkt, ein Jahr später wird Malcolm X und Sam Cooke ermordet.
Die Gespräche über Rassismus und Widerstand der vier Ikonen der Schwarzen US-Kultur sind faszinierend und voller Energie, ihre Argumente hallen kraftvoll in die Gegenwart. Für ihr dichtes Regiedebüt bekam die Regisseurin Regina King gleich drei Oscarnominierungen.
Sleepless Night Stories
Mi 29.10., 19:30
Jüdische Geschichte
Drei Brüder im Dritten Reich: Hermann macht bei den Nazis Karriere als Völkerrechtler und verteidigt nach dem Krieg in Nürnberg einen Kriegsverbrecher. Seine Brüder haben jüdische Frauen. Walther flüchtet rechtzeitig nach Amerika, Otto, „der dritte Bruder“ und der Großvater der Filmemacherin, glaubt als Rechtsanwalt an den Rechtsstaat und will in Dresden bleiben. Seine Frau Ruth wird denunziert und in Auschwitz ermordet. In der DDR wird Otto durch die Stasi selbst zum Denunzianten. Welche Entscheidungen trifft man, wenn die eigenen Handlungsspielräume begrenzt sind?
In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Jüdische Geschichte
Di 28.10., 19:30, Zu Gast: Kathrin Jahrreiss, Filmgespräch mit Natalia Herrera
Marco Petrovici ist ein vierzigjähriger Auswanderer, der von Apulien nach Berlin gezogen ist. Eines Tages wird er plötzlich ohnmächtig. Um sich zu erholen, kehrt er zu seinen betagten Eltern zurück, die in der Nähe eines Eichenwaldes in der Umgebung von Taranto leben.
Unter der Moderation von Benedetta Piva wird das neue Buch des italienischen Schriftstellers Mario Desiati mit dem Titel „Malbianco” vorgestellt.
Im Anschluss an die Präsentation finden eine Diskussion und ein Aperitif statt.
Die Veranstaltung steht allen offen, die über ausreichende Italienischkenntnisse verfügen.
Der Eintritt ist frei
12-wöchiges Praktikum bei RDL
Schwerpunkt: Redaktionelle Mitarbeit im Mittagsmagazin und/oder Morgenradio
Zeitraum: 27.10 bis 19.12.2025 und 12.01. bis 6.02.2026 - 3 Wochen Weihnachtspause
Voraussetzungen:
Teilnahme am RDL Einführungsworkshop (25.& 26.10.25 + Studio-Einführungstermin)
Ihr solltet bereit sein, etwa 20 Stunden/Woche zu investieren und neben der redaktionellen Arbeit auch den Tagesablauf in einem selbstverwalteten, nichtkommerziellen Projekt kennen zu lernen.
Für das Praktikum gibt es leider kein Geld, dafür aber qualifizierte Betreuung, spannende Arbeit und (hoffentlich) viel Spaß.
Wir bieten:
Einführung in die Radioarbeit Interviews, gebaute Beiträge, Studiogespräche, Debatten Sprache, Stimme, Moderation redaktionelle Zusammenarbeit, Sendungsplanung, Koordination Einblicke in die Funktion unseres „freien Radios" Aktive Mitarbeit beim Morgenradio, Mittagsmagazin und/oder Infomagazin
Wir erwarten:
Interesse an den aktuellen politischen und soziokulturellen Geschehnissen im Dreyeckland Interesse und grundsätzliche Sympathie für die Besonderheiten eines Freien Radios Lust auf Mitarbeit in einem selbstverwalteten, linken Projekt Interesse an einer kritischen Öffentlichkeit wider den Mainstream Offenheit für die chaotischen Seiten eines selbstverwalteten, linken Projekts Selbstständiges Arbeiten im Team und selbstständiges Durchwurschteln im Projekt.
Bei Interesse:
Email an: workshop@rdl.de Betreff: "Winterpraktikum 25"
InfoTermine:
Dienstag, 30.09., 17 Uhr; Donnerstag, 09.10., 19 Uhr Mittwoch,15.10., 10 Uhr Mittwoch 22.10, 19 Uhr
Film des Monats
Am 7. Oktober 2023 wurde Liat Atzili zusammen mit ihrem Mann von Mitgliedern der Hamas gewaltsam aus ihrem Kibbuz entführt. Der Regisseur, der mit der Familie verwandt ist, ist nah dabei, wenn Liats Eltern Yehuda und Chaya versuchen mit ihrer Angst umzugehen – oder im Austausch mit Behörden Einfluss zu nehmen auf das Schicksal ihrer Tochter und ihres Mannes.
Wie ihr Vater besitzt Liat neben der israelischen auch die US-Staatsbürgerschaft. Daher fliegt Yehuda, begleitet von Liats Sohn und ihrer Schwester, in die USA, wo sie versuchen, politische Unterstützung für die Freilassung zu erhalten. Trotz seines Schmerzes sieht Liats Vater Israels Rolle im Nahost-Konflikt kritisch, ist Pazifist und lässt sich auch im geopolitischen Epizentrum von Diplomatie und Trauma nicht vom Weg der Aussöhnung abbringen. Beharrlich schwimmt er gegen den Strom, legt sich mit sich selbst und allen an und schimpft auf die israelische Regierung.
Ein offener Film. Einsichten kommen nicht von der Politik, sondern von Liats Familie.
Film des Monats
Sa 25.10., 19:30
Zum Jahrestag des Frauenstreiks in Island
Am 24. Oktober 1975 steht in Island alles still. Kein Geschäft ist geöffnet, keine Zeitung erscheint, kein Geschirr wird gespült. Die isländischen Frauen befinden sich im Streik. Sie wollen nicht länger hinnehmen, dass ihre Arbeit in Betrieb und Familie unterbewertet, ihre Stimme nicht gehört und ihnen Zugang zu wichtigen Bereichen der Gesellschaft verwehrt wird. Unglaubliche 90 Prozent beteiligen sich und der Tag geht in die Geschichte ein.
Der Dokumentarfilm lässt die Protagonistinnen zu Wort kommen und zeigt, wie aus einer einfachen Idee eine Revolution wurde. Heute ist Island in puncto Gleichstellung eines der fortschrittlichsten Länder der Welt.
Zum Jahrestag des Frauenstreiks in Island
Fr 24.10., 21:30
La dolce vita!?
Lorenzo de Cunzo, Gesang, und Tarek El Barbari, Klavier
Am Freitag, den 24.10. um 19 Uhr im Goetheinstitut Freiburg, Wilhelmstr. 17
Schon früh ist Italien – das „Land wo die Zitronen blühn“ – zum universalen Sehnsuchtsort geworden. Dabei steht es für Sommer, Sonne, guten Wein und ganz viel amore. Mit La dolce vita!? gehen der deutschitalienische Bariton Lorenzo de Cunzo und der Pianist Tarek El Barbari auf die Suche nach diesem italienischen Lebensgefühl. Bei aller Leichtigkeit des dolce vita legt das Programm aber auch ein Augenmerk auf die leisen, melancholischen Zwischentöne gebrochener Herzen und unerfüllter Liebe. Musik für Herz und Seele, die ihre Zuhörer mit auf eine Reise in den Süden nimmt.
2022 wurde das Projekt mit einem Stipendium der Riemschneider-Stiftung gefördert.
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
Sleepless Night Stories
In drei locker miteinander verwobenen Episoden erzählt der Regisseur Jim Jarmusch mit lakonischem Witz von schrägen Begegnungen während einer Nacht in einem heruntergekommenen Hotel in Memphis, der Heimatstadt von Elvis Presley.
Das junge Paar Jun und Mitzuko sind japanische Touristen, die unbeschwert und günstig reisen und die heilige Stätte Amerikas besichtigen wollen. Der zweite Teil handelt von Luisa, die gezwungen ist, eine Nacht in Memphis zu verbringen, während sie den Leichnam ihres Mannes nach Rom begleitet. Sie freundet sich mit DeeDee an, die fast pleite ist und ihren Freund verlassen hat. Der dritte Teil handelt von dem Kerl, den DeeDee verlassen hat, einem arbeitslosen Engländer aus der Arbeiterklasse namens Johnny mit dem Spitznamen Elvis, und seinen beiden Kumpels. Über diese merkwürdigen Leute wachen Screamin‘ Jay Hawkins, der den unerschütterlichen Nachtportier spielt und Cinque Lee (Spikes jüngerer Bruder), der Hotelpage. John Lurie, der Schauspieler und Musiker aus „Stranger Than Paradise“, schrieb die schöne Filmmusik, die von Elvis-Hits untermalt wird.
Sleepless Night Stories
Do 23.10., 21:30
The audiovisual anomaly – remixing the past into the future
TELESONIC 9000 ist ein Projekt des US-amerikanischen Schlagzeugers und Filmemachers Dominick Gray, das genreübergreifende Musik mit retrofuturistischen Filmaufnahmen in einem Live-Multimedia-Event verbindet. In dem ebenso nostalgischen wie zukunftsweisenden Konzept verwebt Gray Originalmusik, Live-Schlagzeug und synchronisierte Videoprojektionen, in denen er sich mit Beziehungen zu Zeit, Technologie und den verlorenen Träumen über eine optimistische Zukunft auseinandersetzt. Dabei nutzt er die Energie eines Live-Konzerts und die Emotionen einer Filmvorführung, um Momente zu erschaffen, die ebenso tanzbar sind, wie sie zum Nachdenken anregen. Ein Live-Musik-Video.
The audiovisual anomaly – remixing the past into the future
Do 23.10., 19:30
Film des Monats Oktober | Rassismus tötet
„Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm.
Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Sein Bruder Namık hingegen befindet sich noch am Anfang seines Wegs der Bewältigung.
„Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen.“ (Berlinale)
Gewinner Panorama Publikumspreis und Amnesty Filmpreis auf der Berlinale 2025. In Kooperation mit Amnesty Freiburg
Hochschulgruppe Film des Monats Oktober | Rassismus tötet
Mi 22.10., 21:30
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