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Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist … BUNT!
Entfliehen Sie dem grauen Alltag und erleben Sie Ihr blaues Wunder mit der neuen Show des Circus Harlekin. Ein bunter Haufen aus 39 Artistinnen und Artisten zeigt die ganze Farbpalette ihres fantastischen Könnens auf dem Münsterplatz – alles andere, als ein weißer Fleck auf der Landkarte.
Ach du grüne Neune! Hoffentlich purzeln uns die Akrobatik-Clowns nicht von der Bühne. Und schauen Sie, wie schön die Jonglierbälle den Himmel wie Konfetti bunt färben! Schwarze Magie, das Gelbe vom Ei-nrad, Luftakrobatik, die das Blaue vom Himmel holt – all das und noch viel mehr wartet auf Sie beim Circus Harlekin.
Auch dieses Jahr wird die Show von der wunderbaren Circus-Band begleitet, die unser Farbspektakel musikalisch untermalt. Wir geben grünes Licht, lassen’s wieder krachen und veranstalten ein Fest der Farben und der Artistik!
Der Eintritt ist frei! Wir freuen uns über eine Spende.
Wenn Sie spenden möchten...
... und während der Show keinen Geldbeutel griffbereit hatten, können Sie Ihre Spende auch gerne überweisen an:
Jugendbildungswerk Freiburg
Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau
IBAN DE02 6805 0101 0002 0458 36
Verwendungszweck: Spende Circus Harlekin
Herzlichen Dank!
Wenn Menschen im Rollstuhl sich vor Beginn der Show beim Ordnungspersonal melden, wird ihnen ein passender Platz zugewiesen.
Foto: Marc Doradzillo
Robert Lachmann war ein deutsch-jüdischer Musikethnologe. In den 1930er-Jahren untersuchte er in seiner Radiosendung „Oriental Music" die musikalischen Traditionen Palästinas und lud dort regelmäßig Musiker verschiedener ethnischer und religiöser Gruppen ein, zu spielen. Die palästinensische Künstlerin Jumana Manna lässt sich von Lachmanns musikologischen Studien inspirieren und begibt sich mit Aufnahmen der Sendung durch das heutige Israel und die palästinensischen Gebiete. Wie klingen diese Lieder bei marokkanischen, kurdischen und jemenitischen Juden, Samaritanern, städtischen und ländlichen palästinensischen Bevölkerungsgruppen, Beduinen und Kopten heute? So zeichnet sich mit viel Begeisterung für Geschichte und mithilfe von Rabab, Saz, Oud und Blechbüchse eine kulturelle Vielfalt. Staatsgrenzen gibt es hier nicht, sondern nur verschiedene Küchen, in denen man zusammen musiziert – mit den Gästen, beim Kochen, beim Kaffeezubereiten. Bis die Musik zum Tanzen anregt. (Berlinale)
Palästina, D, Vereinigtes Königreich 2016 / OmU / 66 Min. / Regie: Jumana Manna
Fr 11.07., 19:30
Ceren Oykut: Zeichnungen | Animation | Installation
UNTIL IT’S HARD TO TELL
Zum Jubiläumsjahr des Förderkreis Keramikmuseum Staufen e.V. präsentiert sich das 1990 gegründete Keramikforum Freiburg, ein Zusammenschluss zeitgenössischer Keramikerinnen und Keramiker aus Freiburg und Umgebung. Mitglieder des Keramikforums konnten in den letzten 30 Jahren verschiedentlich im STUDIO des Museums ausstellen. Nun bietet das Keramikforum eine thematische Gesamtschau unter dem selbst gewählten Thema Dosen, die das breite Spektrum seiner Mitglieder und den Generationenwechsel der letzten Jahre widerspiegelt.
Die Ausstellung läuft bis 24. August und ist Mittwoch-Samstag von 14-17 Uhr und Sonntag von 12-17 Uhr geöffnet. Bei der Vernissage am Freitag, 11. Juli, um 19 Uhr wird eine Einführung mit musikalischer Begleitung gegeben. Sie ist Auftakt zum Museumsfest am Wochenende mit Mitmachaktionen, Musik und Kurzführungen.
An diesem Wochenende im Juli dreht sich alles um Nachhaltigkeit, Solidarität und kreativen Austausch.
Beginn des Festes, Fr. 11. Juli um 18:00 Uhr, Open-Air-Kinoabend im Stadtgarten (kostenfrei)
Film: Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen
Kommentar und Diskussion/Fragen zum Film: Frau Dr. Christine Mok-Wendt (Philosophie/Ökosophie) & Frau Prof. Dr. Maike Sippel (Nachhaltigkeit und Transformation, HTWG)
Anschließend warten auf euch am Samstag und Sonntag Infostände, Mitmachaktionen, Spiele (z.B. Weltverteilungsspiel, T-Shirt-Preiskalkulation), nachhaltige Wände, Lektürestand, köstliche Verpflegungsangebote, nachhaltige Cocktails und Getränke.
Unbedingt sehenswert sind u.a. der missio Truck „Eine Welt. Keine Sklaverei“ – multimediale Ausstellung, das Stadtmobil – Naturenergie-sharing, das Kolping Klimamobil mit einem Energieerzeugungs-Fahrrad und Klimaschutzlösungen, das Kolping Mitmachmobil, das für die Belange von Geflüchteten sensibilisiert und das Sternsingermobil, das Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren spielerisch an die Lebenswirklichkeit von Kindern aus anderen Ländern heranführt.
Als Anbieter stehen u.a. das Amt für Klimaschutz, die Initiative fair.nah.logisch, das Bildungsangebot „Raus!“ Uni-KN & TU München mit einer crossmedialen Toolbox, mit der Familien spielerisch ihr Wissen zum Klimaschutz erweitern und ihr klimarelevantes Handeln reflektieren können, die MHG, die arabische Kalligrafien mit nachhaltigkeitsbezogenen Zitaten anbietet, Green Office Konstanz, Netzwerk Bürgerengagement, Greenpeace Bodensee mit seinem Infostand „Fast Fashion“, Secondhand-Fair-Fashion, Angelspiel usw.
Zu beachten ist, dass die Besucherinnen alte Kleidung (T-Shirts, Jeans) an den Stand Greenpeace Jugend an beiden Tagen mitbringen dürfen, um sie durch coole Motive und Siebdruck aufzuwerten. So wird verhindert, dass sie zum Altkleidercontainer gebracht werden müssen. Wir rufen außerdem alle Bürgerinnen zur Mitwirkung.
Wir hoffen, dass die Besucherinnen (Familien, alle Bürgerinnen) die diversen wissens- und handlungsorientierten Angebote wahrnehmen können.
Am Freitag, den 11. Juli 2025, ab 17 Uhr feiert Radio Dreyeckland sein traditionelles Hoffest im Innenhof der Radiostation in Freiburg. In entspannter und solidarischer Atmosphäre kommen Hörerinnen, Engagierte, Freundinnen und Unterstützer*innen der freien Radiobewegung zusammen. Bei Musik, Essen, Getränken und politischen Beiträgen wird gefeiert, diskutiert und vernetzt. Das Hoffest spiegelt den kritischen, alternativen und solidarischen Geist von Radio Dreyeckland wider – ein lebendiges Fest für alle Generationen!
Mit den Tänzen der Soul-Musik entwickelte sich in den 1970er-Jahren die Black-Rio-Bewegung, die ihren Anfang in Rio de Janeiro nahm und politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Einfluss in ganz Brasilien gewann. Tänze und Musik wurden zu einem Feld der Selbstvergewisserung und des Widerstands der jungen schwarzen Bevölkerung gegen rassistische und soziale Unterdrückung. Der Film beleuchtet die Bedeutung dieser Musikszene im Kampf gegen Rassismus während der brasilianischen Militärdiktatur sowie ihren späteren Einfluss auf Hip-Hop und Funk.
Brasilien 2023 / OmeU / 75 Min. / Regie: Emílio Domingos / mit Dom Filó, Agenor Neto, Carlos Dafé
Do 10.07., 21:30
Cine Brasil
Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist … BUNT!
Entfliehen Sie dem grauen Alltag und erleben Sie Ihr blaues Wunder mit der neuen Show des Circus Harlekin. Ein bunter Haufen aus 39 Artistinnen und Artisten zeigt die ganze Farbpalette ihres fantastischen Könnens auf dem Münsterplatz – alles andere, als ein weißer Fleck auf der Landkarte.
Ach du grüne Neune! Hoffentlich purzeln uns die Akrobatik-Clowns nicht von der Bühne. Und schauen Sie, wie schön die Jonglierbälle den Himmel wie Konfetti bunt färben! Schwarze Magie, das Gelbe vom Ei-nrad, Luftakrobatik, die das Blaue vom Himmel holt – all das und noch viel mehr wartet auf Sie beim Circus Harlekin.
Auch dieses Jahr wird die Show von der wunderbaren Circus-Band begleitet, die unser Farbspektakel musikalisch untermalt. Wir geben grünes Licht, lassen’s wieder krachen und veranstalten ein Fest der Farben und der Artistik!
Der Eintritt ist frei! Wir freuen uns über eine Spende.
Wenn Sie spenden möchten...
... und während der Show keinen Geldbeutel griffbereit hatten, können Sie Ihre Spende auch gerne überweisen an:
Jugendbildungswerk Freiburg
Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau
IBAN DE02 6805 0101 0002 0458 36
Verwendungszweck: Spende Circus Harlekin
Herzlichen Dank!
Wenn Menschen im Rollstuhl sich vor Beginn der Show beim Ordnungspersonal melden, wird ihnen ein passender Platz zugewiesen.
Foto: Marc Doradzillo
Trans Frau Ren fährt mit ihrer dysfunktionalen Familie in den Sommerurlaub. Im engen Feriendomizil kommen nach und nach so einige Konflikte auf und Geheimnisse ans Licht.
Vor dem Hintergrund der schwülen Langeweile eines Familienurlaubs erzählt Autorin und Regisseurin Luis De Filippis in ihrem Debütfilm vom widersprüchlichen Wunsch eines Millennials, gleichzeitig unabhängig und umsorgt zu sein. Fernab von melodramatischen Klischees zeichnet SOMETHING YOU SAID LAST NICHT ein vielschichtiges Figurenporträt, das mit mehreren Narrativen der Darstellung von trans Menschen im Kino bricht. Ren wird von ihrer Familie in ihren Eigenheiten geliebt und als Tochter und Schwester wahrgenommen – die Frage, was sie genau mit ihrem Leben machen möchte, ist damit aber natürlich noch nicht geklärt. Die junge kanadische trans Darstellerin Carmen Madonia gibt ein fulminantes Schauspieldebüt.
Kanada, Schweiz 2022 / 96 Min. / Regie: Luis De Filippis
Do 10.07., 19:30
Trans*topia – trans normale Lebenswelten
A FESTA DE LÉO
Es ist Léos 12. Geburtstag, seine Mutter Rita weckt ihn mit neuen Fußballschuhen und Küsschen. Doch was dann folgt, ist alles andere als ein ‚Happy Birthday‘: Sein Vater Dudu hat das Geld genommen, mit dem Rita Leos Party bezahlen wollte. Es kommt noch schlimmer, als bewaffnete Gläubiger Dudu nach dem Leben trachten ...
Ein Familien-Thriller aus Rio, in dem die berüchtigte Favela Vidigal als soziales Labyrinth mit ganz eigenen Gesetzen inszeniert wird. Von und mit Menschen, die die Favela mit ihren Fußballplätzen und Dächern mit Ipanema am Horizont so gut kennen, dass sie sich auch vor der Kamera natürlich und geschmeidig bewegen.
Brasilien 2023 / OmeU / 85 Min. / Regie: Luciana Bezerra, Gustavo Melo / mit Nego Ney, Cintia Rosa, Jonathan Haagensen
Mi 09.07., 21:30
Cine Brasil
Die Volksrepublik China nimmt eine zunehmend aktive und zentrale Rolle in der Lösung internationaler Konflikte ein - sei es durch personellen Beitrag zu multilateralen Friedensmissionen untern UNO-Mandat oder als Vermittlerin in bilateralen Friedensabkommen wie dem zwischen Saudi-Arabien und Iran aus dem Jahr 2023. Aus europäischer Sicht wirft Beijings "grenzenlose Partnerschaft" zu Moskau Fragen über die chinesische Rolle im russischen Krieg gegen die Ukraine auf, während der Taiwan-Konflikt weiterhin Eskalationspotential birgt. Ausgehend von diesen widersprüchlichen Beobachtungen versucht der Vortrag, ein umfassendes und objektives Bild der VR China als Akteur in der internationalen Sicherheitsordnung zu zeichnen. Es wird u.a. thematisiert, ob es einen spezifisch chinesischen Ansatz der internationalen Konfliktlösung gibt und - falls ja - wie dessen Erfolgsaussichten zu bewerten sind. Darüber hinaus wird diskutiert, ob die Volksrepublik das durch den teils abrupten Rückzug der westlichen Stattenwelt aus globalen Krisenregionen entstandene politische Vakuum zu füllen vermag - und welche Folgen eine solche globale Machtverschiebung hätte. Einführung durch JunProf. Dr. Jessica Imbach, Institut für Sinologie, Universität Freiburg Dr. Lucas Brang ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sinologie der Universität Freiburg. Zuvor war er über 10 Jahre der Universität zu Köln verbunden, zuletzt als Marie Curie Research Fellow der Europäischen Union. Darüber hinaus war er Gastwissenschaftler u.a. an der Columbia University in New York, der Chinese University of Hong Kogn, der Georg-August-Universität Göttingen und der Universität Tokio. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die internationale Geschichte Ostasiens, politische Ideologien unter chinesischen Intellektuellen; sowie die Rolle von Verfassungen in Einparteienstaaten. Eintritt frei. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter: info@ki-freiburg.de Kooperationspartner: Colloquium politicum, China Forum Freiburg & Institut für Sinologie der Universität Freiburg
Nachspiel Lesbenfilmtage 2025 - Gewinnerfilm Goldene Tanna: Bester Dokumentarfilm
Sally Gearhart war eine Ikone der lesbischen Bewegung – und ist doch fast vergessen. Dabei war sie vieles zugleich: radikale Feministin, brillante Rednerin, Professorin, Science-Fiction-Autorin und Aktivistin an der Seite von Harvey Milk. Sie kämpfte für Frauenräume und lesbische Sichtbarkeit genauso wie gegen das Verbot queerer Lehrer*innen.
Der Dokumentarfilm bringt diese charismatische, kluge, widersprüchliche Frau zurück auf die Bühne der Geschichte – durch die Stimmen derer, die mit ihr lebten, liebten, stritten und träumten. Entstanden ist ein emotionaler, überraschend witziger Film über die Kraft kollektiver Bewegungen – und über eine Frau, die sie geprägt hat wie kaum eine andere.
Vorher läuft außerdem der Kurzfilm-Gewinner MALWA KHUSHAN von Preeti Kanungo & Sourav Yadav (Indien 2023, OmeU, 20 Min.) – eine berührende Geschichte über Sehnsucht im ländlichen Indien.
Nachspiel Lesbenfilmtage 2025 - Gewinnerfilm Goldene Tanna: Bester Dokumentarfilm
So 06.07., 19:30
Im Rahmen der "Tibet Kulturtage" lädt das Buschorchester allerherzlichst in den schönen Garten am Tibet-Kailash-Haus ein.
60 Sängerinnen und Sänger freuen sich auf vitale
Rhythmen und Lieder aus Afrika und anderen Gegenden unseres Planeten. Und auf die eigenen Kompositionen, die im Austausch mit der afrikanischen Musikkultur
entstanden sind. Marimba, Steeldrum, etliche weitere Instrumente und natürlich unzählige Trommeln und verschiedenartigste Percussion kommen zum Einsatz.
Zum Tanzen, Lauschen, Mitsingen oder einfach dabei
sein.
Der Eintritt ist frei.
Musikalische Leitung: Christian Deichert
www.buschorchester.de
www.tibet-kailash-haus.de
Cine Brasil
Es ist Léos 12. Geburtstag, seine Mutter Rita weckt ihn mit neuen Fußballschuhen und Küsschen. Doch was dann folgt, ist alles andere als ein ‚Happy Birthday‘: Sein Vater Dudu hat das Geld genommen, mit dem Rita Leos Party bezahlen wollte. Es kommt noch schlimmer, als bewaffnete Gläubiger Dudu nach dem Leben trachten …
Ein Familien-Thriller aus Rio, in dem die berüchtigte Favela Vidigal als soziales Labyrinth mit ganz eigenen Gesetzen inszeniert wird. Von und mit Menschen, die die Favela mit ihren Fußballplätzen und Dächern mit Ipanema am Horizont so gut kennen, dass sie sich auch vor der Kamera natürlich und geschmeidig bewegen.
In Kooperation mit Brasilianische Radiosendung Espaço Aberto, KoBra – Kooperation Brasilien e.V. und Dona Flor e.V.
Cine Brasil
So 06.07., 17:30
Kinderkino - Zum Stadtradeln 2025
Madison ist ein junges Mädchen, supersportlich, energiegeladen und ehrgeizig. Radrennsport ist ihre Leidenschaft und sie setzt alles daran, ihrem Vater, dem erfolgreichen Radsport-Profi Timo, nachzueifern. Jetzt in den Sommerferien darf Madison in ein Trainingslager mit dem Ziel, als jüngste Fahrerin in den Nationalkader aufgenommen zu werden. Doch ihr Ehrgeiz lässt sie am Teamdenken scheitern, sie muss das Camp verlassen und findet sich ungewollt in den Tiroler Bergen wieder, wo ihre Mutter Katharina in den Ferien Yoga unterrichtet. So hat sie sich ihren Sommer echt nicht vorgestellt: Völlig andere Gegend, neue Leute und dann auch noch Mountainbikes statt Rennräder! Ihr Alltag kommt völlig ins Schleudern. Doch mit Hilfe ihrer neuen Freunde Vicky und Jo entdeckt Madison abseits der vorgegebenen (Radsport-)Pfade neue Ziele und stürzt sich ungebremst in ein unvergessliches Sommerabenteuer.
Kinderkino - Zum Stadtradeln 2025
So 06.07., 15:30
Gemeinwohlorientiertes Bauen
Vortrag von Jan Engelke, Technische Universität München
Keine Wohnform ist so populär und zugleich so umstritten wie das Einfamilienhaus. Wegen massivem Material, Energie- und Flächenverbrauch, programmatischer Starrheit und auch wegen der mit ihm verbundenen tradierten Familienbilder und Genderrollen steht es in der Kritik. Trotz Klimakrise und steigender Kosten werden Jahr für Jahr zehntausende neue Einfamilienhäuser gebaut werden. Jan Engelke betrachtet in seinem Vortrag die Geschichte der Einfamilienhäuser und die Werte, die gesellschaftlich mit ihm verbunden werden.
Freiheit, Sicherheit und Selbstverwirklichung: Wie lassen sich die mit dem Eigenheim verknüpften Ideen auch ohne Eigentumsbildung verwirklichen – auch für Menschen mit schmalerem Geldbeutel?
Am Beispiel Kleineschholz wird gezeigt, warum gemeinwohlorientiertes Bauen und Wohnen nicht nur schön für zukünftige Bewohner*innen, sondern ein Gewinn für die gesamte Stadtgesellschaft ist. Der Bauverein „Wem gehört die Stadt“ will den gesellschaftlichen Wert dieser Eigentumsform beleuchten und ihre Stellung innerhalb der städtischen, landes- und bundesweiten Förderpolitik zur Diskussion stellen.
Gemeinwohlorientiertes Bauen
So 06.07., 11:00
Unsere vergessenen Befreier
Unter dem offiziellen Titel CHRONIQUES FIDÈLES SURVENUES AUS SIÈCLE À L´HOPITAL PSCHIATRIQUE BLIDA-JOINVILLE, AU TEMPS OÚ L´DOCTEUR FRANTZ FANON ÉTAIT CHEF DE LA CINQUIÈME DIVISION ENTRE 1953 ET 1956 schildert Abdenour Zahzah die prägende Zeit von Dr. Frantz Fanon als Leiter der muslimischen Abteilung des psychiatrischen Krankenhauses von Blida-Joinville in Algerien. Während seiner Amtszeit führte Fanon weitreichende Reformen ein und analysierte, wie Rassismus, Kolonialismus und Vorurteile die Wahrnehmung von psychischen Erkrankungen beeinflussen. Er entwickelte sozialtherapeutische Ansätze, die den heilenden Einfluss von sozialer Interaktion und kultureller Verbundenheit in den Mittelpunkt stellten. Dazu zählten Aktivitäten wie Mannschaftssport, Live-Musik und die Schaffung sozialer Räume, die den kulturellen Hintergründen der Patienten entsprachen.
Der Film beleuchtet die menschlichen Beweggründe hinter Fanons philosophischen und politischen Einsichten und zeigt, wie er zu einem tiefgreifenden Verständnis der psychologischen Auswirkungen des Kolonialismus sowie der Bedeutung nationaler Befreiungsbewegungen für grundlegende gesellschaftliche Veränderungen gelangte. Über 60 Jahre nach seinem Tod bringt dieses wegweisende Biopic ein zentrales Kapitel im Leben eines der einflussreichsten Denker der Welt wieder ans Licht.
Unsere vergessenen Befreier
Sa 05.07., 21:30
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
Auf der Suche nach Abenteuer verlässt ein alleinstehender Programmierer für eine Nacht die Einsamkeit und Sicherheit seines überschaubaren Daseins. Zwischen Mitternacht und Sonnenaufgang gerät er in ein Netz kleiner und großer Katastrophen mit exaltierten Künstler*innen, vereinsamten Selbstdarsteller*innen und Überlebenskünstler*innen, deren Opfer er beinahe wird. Im Gewand einer leichtfüßigen Komödie offenbart sich eine albtraumhafte Reise durch die urbane Subkultur Manhattans, in der sich Komik und Bedrohung, Erlösung und Angst in einer virtuosen Inszenierung die Waage halten. Martin Scorseses erste Zusammenarbeit mit dem Kameramann Michael Ballhaus trug ihm den Regiepreis in Cannes ein.
Sa 05.07., 19:30, Einführung: Angelika Sandholz
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
Im Rahmen der Afrikatage des Tukulore Wamu e.V. lädt das Buschorchester allerherzlichst ins Bürgerhaus von Gallenweiler ein.
60 Sängerinnen und Sänger freuen sich auf vitale Rhythmen und Lieder aus Afrika und anderen Gegenden unseres Planeten. Und auf die eigenen Kompositionen, die im Austausch mit der afrikanischen Musikkultur entstanden sind. Marimba, Steeldrum, etliche weitere Instrumente und natürlich unzählige Trommeln und verschiedenartigste Percussion kommen zum Einsatz.
Zum Tanzen, Lauschen, Mitsingen oder einfach dabei
sein.
Der Eintritt ist frei.
Musikalische Leitung: Christian Deichert
www.buschorchester.de
www.tukolore-wamu.de
Die Misa a Buenos Aires (Misatango) von Martín Palmeri verbindet Tradition und Moderne. Das Werk steht symbolisch für die Vereinigung von scheinbaren Gegensätzen: historische Elemente, wie der lateinische Messetext und klassische Fugen treffen auf die ansteckenden Rhythmen des Tango nuevo. Die geistliche Tiefe einer Messe verschmilzt mit der weltlichen Leidenschaft und Freude des Tanzes.
Besonders hervorzuheben ist das „Dona nobis pacem“ am Ende der Messe, das mit seinem eindringlichen Wunsch nach Frieden hervorragend zum Motto der deutsch-französischen Chöre passt: „Wer miteinander singt, schießt nicht aufeinander!“ Eine Botschaft, deren Dringlichkeit leider heute, 80 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs, nicht an Aktualität verloren hat.
Aus Anlass unseres 50. Chor-Jubiläums kooperieren wir mit dem DFC Bonn, einem unserer 16 deutsch-französischen Partnerchöre.
Beide Chöre bestreiten zunächst jeweils einen eigenen Teil des Konzertprogramms, bevor wir uns zur „Misa a Buenos Aires“ vereinigen. Der DFC Freiburg wird ein eigens arrangiertes Medley mit Liedern und Chansons der letzten 50 Jahre zum Besten geben. Diese Programmdramaturgie, welche gleichermaßen gestalterische Individualität und Gemeinsamkeiten sichtbar werden lässt, ist fest im musikalischen Austausch der Deutsch-Französischen Chöre verankert und versinnbildlicht die deutsch-französische Freundschaft.