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CineLatino - Fokus Dominikanische Republik
Camila, eine Schauspielerin aus einer wohlhabenden Familie, soll die Rolle einer 15-jährigen Schwangeren übernehmen. Doch es fällt ihr schwer zu verstehen, wie sich ein junges Mädchen in dieser Lage fühlt. Sie beginnt, sich mit sehr jungen schwangeren Frauen in Santo Domingo auszutauschen. Die Mädchen sprechen offen über ihr Leben. Während ihre Gespräche tiefer gehen und ihr Austausch intensiver wird, verändert sich allmählich die gesamte Filmkonzeption. Diese schwangeren Teenagerinnen werden zur Hauptfigur Ramona, geben Ratschläge oder üben Kritik. Eine Reflexion zu Themen wie Wirklichkeit und Fiktion sowie den Grenzen von Dokumentar- und Spielfilm.
Dominikanische Republik 2023 / OmeU / 82 Min. / Regie: Victoria Linares Villegas
Mi 23.04., 21:00
CineLatino
CineLatino - Eröffnungsfilm
Tor für Perú! Voller Freude hält der achtjährige Feliciano das Radio in die Luft der Anden. Sein Land hat nach 36 Jahren wieder die Chance, sich für die Fußballweltmeisterschaft zu qualifizieren. Jeden Tag hütet der achtjährige Junge die Alpakaherde seiner Familie. Nur dem See darf er dabei nicht zu Nahe kommen, denn auf der anderen Seite befinden sich Minen. Der Druck eines Bergbauunternehmens lastet immer stärker auf Felicianos Dorf und gefährdet die Lebensweise der Gemeinde. Die Lage spitzt sich weiter zu, als eine Gruppe Alpakas verschwindet, darunter auch Felicianos Lieblingsalpaka Ronaldo.
Peru, Chile 2024 / OmeU / 83 Min. / Regie: Franco García Becerra //
Mi 23.04., 19:00
CineLatino
Unsere vergessenen Befreier
Die Beschäftigung mit dem ungesühnten Mord an seinem jüdischen Großvater stand für den Kölner Schriftsteller Peter Finkelgruen am Beginn seiner Suche nach der eigenen Herkunft. Gemeinsam mit dem Filmemacher Dietrich Schubert macht er sich auf die Spurensuche: von seinem Geburtsort Shanghai über Prag bis nach Haifa. Hierher war er als Neunjähriger 1951, nach dem Tod der Eltern, mit seiner Großmutter übergesiedelt. Acht Jahre später zieht er mit der Großmutter, die sich in Israel nicht einleben konnte, in die Bundesrepublik und beginnt ein Studium. Für Peter Finkelgruen, der sich „unbeheimatet“ fühlt, ist die Spurensuche zugleich eine Suche nach den eigenen Wurzeln.
Deutschland 1997 / OF / 92 Min / Regie: Dietrich Schubert //
Di 22.04. 19:30 Uhr
Unsere vergessenen Befreier
Dauer: 4 Termine ab 22.04.2025 Di. bis Fr., je 17:15-20:30 Uhr
(22.04., 23.04., 24.04. und 25.04.2025)
Sie interessieren sich für die chinesische Sprache und möchten etwas Neues ausprobieren? Dann ist unser Intensiv Chinesisch-Kurs "Chinesisch zum Kennenlern" genau das Richtige für Sie! Durch einen lockeren Einstieg in die Sprache und in kleiner Gruppe werden die Aussprache, erste Sätze sowie chinesische Schriftzeichen vermittelt. Bei uns starten Sie Ihre Reise in die Welt der chinesischen Sprache!
Kursgebühren: €111,00/€86,00 ermäßigt zzgl. Lehrmaterial
Anmeldung unter: info@ki-freiburg.de oder 0761/203 97888
Weitere Informationen in unserer Kursübersicht
David Lynch – Werkschau
Als der 73-jährige Alvin Straight aus Iowa hört, dass sein Bruder Lyle, mit dem er seit einem Streit vor zehn Jahren keinen Kontakt mehr hatte, schwer krank ist, beschließt er sich mit ihm auszusöhnen. Da er weder einen Führerschein noch seine volle Sehstärke besitzt und sich von niemandem fahren lassen möchte, fährt der sture Rentner die 650 Kilometer bis Wisconsin auf einem motorisierten Rasenmäher mit selbstgebautem Anhänger.
David Lynch inszenierte nach der wahren Geschichte einen einzigartigen, entschleunigten Roadtrip voller Wärme und Lebensweisheit; der einzige Film, bei dem er nicht das Drehbuch geschrieben hat (es stammt von seiner Lebensgefährtin Mary Sweeney) und seine geradlinigste Geschichte – eine „straight story“. Die musikalische Begleitung komponierte (mal wieder) Angelo Badalamenti. Nominiert für die Goldene Palme in Cannes, den Oscar und den Golden Globe.
USA 1999 / OmU / 108 Min. / Regie: David Lynch / Mit Richard Farnsworth, Sissy Spacek, Harry Dean Stanton
Mo 21.04., 19:30, mit Einführung / Sa 03.05, 21:30
David Lynch – Werkschau
Filme von Regisseur*Innen zum internationalen feministischen Kampftag
Punk ist ein Versprechen – von Rebellion und Selbstermächtigung! „Nicht labern, machen!“ ist das Motto. Was zählt, ist die Idee und der Mut, sich auf eine Bühne zu stellen. Und das gilt ganz besonders für die Frauen der Szene: In Düsseldorf gründen sich Östro 430, in West-Berlin Mania D, später Malaria!, und in Zürich Kleenex, später LiLiput.
EINFACH MACHEN! SHE-PUNKS VON 1977 BIS HEUTE porträtiert Künstlerinnen, die 40 Jahre später immer noch oder wieder zusammen auf der Bühne stehen. Als Pionierinnen des deutschsprachigen She-Punk teilen Gudrun Gut, Beate Bartel, Bettina Köster, Sara Schär, Klaudia Schifferle, Martina Weith und Bettina Flörchinger ihre Erfahrungen und Geschichten. Trotz des unterschiedlichen Sounds der Bands und ohne es damals zu wissen, waren sie Teil einer weiblichen Revolution in der Musikindustrie, die nachfolgende Künstlerinnen nachhaltig geprägt hat. Ein Film über Punk aus weiblicher Perspektive, Feminismus mit Gitarrenriff und das unvergleichliche Lebensgefühl der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre.
Deutschland, Schweiz 2024 / dt. OF / 89 Min. / Regie: Reto Caduff /
Mo 21.04., 17:00 (Vorpremiere) / Do 01.05., 19:30 / Fr 02.05., 21:30 / Sa 03.05., 19:30 / So 04.05., 21:30
Filme von Regisseur*Innen zum internationalen feministischen Kampftag
Filme von Regisseur*Innen zum internationalen feministischen Kampftag
Aus aktuellem Anlass zeigen wir den eindrucksvollen Dokumentarfilm DIE UNBEUGSAMEN. 630 Abgeordnete sitzen im neuen Parlament, unter ihnen sehr viele Ältere, Männer, Menschen ohne Migrationshintergrund. Der Anteil der Frauen ist auf 32,5 Prozent gesunken und junge Menschen sind im Bundestag ebenfalls unterrepräsentiert. Dominierend sind nach wie vor Jurist*innen, d.h. die Vielfalt der Gesellschaft wird auch bei den Berufen nicht abgebildet.In den Anfangsjahren der Bonner Republik waren es zunächst Einzelkämpferinnen, die darauf bestanden, nicht nur als Wählerinnen, sondern auch als Politikerinnen ernst genommen zu werden. Seit den 1960er-Jahren wurden nach und nach immer mehr Frauen politisch aktiv. Mutige Frauen kämpften in der Bundesrepublik Deutschland darum, ihren Stimmen in der Politik Gehör zu verschaffen. Sie waren konfrontiert mit massiven männlichen Abwehrreaktionen, die von platten Vorurteilen bis zu offener sexueller Diskriminierung reichten. Wie ungeniert viele Männer Politikerinnen verhöhnten, beleidigten und bedrohten, wie frauenfeindlich das politische Establishment damals war, zeigen sorgsam ausgewählte und teilweise schockierende Archivaufnahmen. Sie zeigen aber auch, wie mutig, überlegt, kenntnisreich und humorvoll Frauen aller Parteien darauf reagierten.
D 2020 / OF / 99 Min. / Regie: Torsten Körner
So 13.04., 18:00 / Mo 21.04., 15:00
Filme von Regisseur*Innen zum internationalen feministischen Kampftag
David Lynch – Werkschau
Nikki Grace (Laura Dern) erhält die Chance auf ein Comeback. Der Film sollte schon einmal gedreht werden, doch die damaligen Hauptdarsteller*innen kamen bei den Dreharbeiten ums Leben. Liegt ein Fluch auf dem Film, um den Film, in dem Film? Zeit, Raum, Fiktion, Wirklichkeit – ist alles fließend und verbunden wie im Traum?
Mit INLAND EMPIRE verfolgt David Lynch seine eingeschlagene Richtung konsequent weiter und lotet die Grenzen des Mach- und Verstehbaren des Kinos aus. Mehr als je zuvor entzieht er sich jeder Interpretation, verunsichert zutiefst und zieht dennoch mit den geradezu magischen Mitteln des Kinos in seinen Bann.
USA 2006 / OmU / 180 Min. / Regie, Kamera, Buch, Musik: David Lynch / Mit Laura Dern, Justin Theroux, Grace Zabriskie, Harry Dean Stanton
Sa 12.04., 19:30, mit Einführung / So 20.04, 20:00
David Lynch – Werkschau
Filme von Regisseur*Innen zum internationalen feministischen Kampftag
Regisseur Torsten Körner richtet in der Fortsetzung DIE UNBEUGSAMEN 2 – GUTEN MORGEN, IHR SCHÖNEN! seinen Blick auf die andere Seite des Eisernen Vorhangs und zeichnet ein lebendiges Gruppenporträt ostdeutscher Frauen aus den verschiedensten Gesellschaftsbereichen der DDR.
15 selbstbewusste Frauen erzählen, wie auch im Land der staatlich verordneten Gleichberechtigung trotzdem das Patriarchat regierte und schaffen damit ein kraftvolles Kaleidoskop der Geschlechterbeziehungen im Arbeiter- und Bauernstaat. Der Film bietet den beeindruckenden Lebensleistungen der ostdeutschen Frauen und ihrem Kampf um Chancengleichheit eine Bühne.
D 2024 / OF / 104 Min. / Regie: Torsten Körner //
Fr 18.04., 19:00 / So 20.04., 18:00
Filme von Regisseur*Innen zum internationalen feministischen Kampftag
Ostern: Klassiker - Kinderkino
Zuckende Blitze, ein Donner und die Mattisburg bricht mitten entzwei. In genau diesem Augenblick wird Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis, geboren. Als sie mit elf Jahren zum ersten Mal in den großen dunklen Mattiswald hinauswill, ist ihr Vater zunächst sehr besorgt. Doch Ronja ist mutig, kein Wesen des Mattiswaldes fürchtet sie, und – wer keine Furcht zeigt, dem können weder Graugnome noch Rumpelwichte etwas anhaben. Auf einem ihrer Spaziergänge trifft sie auf den elfjährigen Jungen Birk, Sohn des Erzfeindes ihres Vaters, Borka. Mattis ist außer sich vor Wut, als er von seiner Tochter erfährt, dass Borka und seine Bande im anderen Teil der Burg leben. Doch gegen den Willen ihres Vaters werden Ronja und Birk große Freunde. So sehr die Erwachsenen auch gegen diese Freundschaft ankämpfen, Ronja und Birk bleiben so mutig, zueinander zu halten und trotz vieler Widrigkeiten gibt es ein glückliches Ende …
Schweden, Norwegen 1984 / 121 Min. / Regie: Tage Danielsson / empfohlen ab 8 Jahren
So 13.04., 15:00 / So 20.04., 15:00
Ostern: Klassiker - Kinderkino
resonance: Musik & Film
Bob Dylan
Donn Alan Pennebaker gilt vielen als Pionier des Konzertfilms. Seine Dokumentation DON’T LOOK BACK über die erste Auslandstournee des damals gerade berühmt gewordenen Bob Dylan in England 1965 war weit mehr als ein Abfilmen von Bühnenauftritten. D.A. Pennebaker richtete seine Kamera auf das, was Backstage geschah, sein Film zeigt Dylan während Interviews mit Journalisten, mit Fans und wie er mit seiner damaligen Lebensgefährtin Joan Baez gemeinsam in einem Hotelzimmer singt. Mit seinem Stil, mit Handkamera und Originalton zu filmen, führte er das französische Cinéma Vérité in die US-amerikanische Popkultur ein.
USA 1967 / OF / 96 Min. / Regie: D. A. Pennebaker / Mit Bob Dylan, Albert Grossman, Bob Neuwirth, Joan Baez, Alan Price
Fr 11.04. 22:00 / Sa 19.04, 21:30
resonance: Musik & Film
Bob Dylan
resonance: Musik & Film
Bob Dylan
Bob Dylan ist nicht hier und auch nicht dort, weder ein Folksänger, noch eine Galionsfigur der Protestbewegung. Er will sich nirgends erkannt wissen – außer in seinen Texten und in seiner Musik. Mit seinem Publikum und seinen Fans spielt er ein Spiel, indem er ihnen immer dann, wenn sie glauben, ihn verstanden zu haben, ein spöttisches „I’m not there“ entgegen singt. Todd Haynes entgeht in seinem Film der Gefahr, aus den vielen Widersprüchen der verschlossenen Person und des wandlungsfähigen Künstlers ein beklemmendes Korsett zu formen und spielt Dylans Spiel mit einer Dekonstruktion weiter: Er verzichtet auf eine chronologische Erzählung und setzt der Unentscheidbarkeit mehrere (Star-)Schauspieler*innen entgegen. Sie alle spielen diese Figur, deren Namen im Film nicht einmal erwähnt wird. Am Ende kommt der vielleicht beste und daher von Dylan selbst autorisierte Film über ihn heraus.
USA, Deutschland 2007 / OmU / 136 Min. / Regie: Todd Haynes / Mit Christian Bale, Cate Blanchett, Heath Ledger, Charlotte Gainsbourg
Do 10.04., 21:30 / Sa 19.04., 19:00
resonance: Musik & Film
Bob Dylan
Wir feiern Ostern
Am Ostersamstag geht es bei uns rund!
Freuen Sie sich auf ein leckeres Osterfrühstück (von 10 bis 13 Uhr), eine fröhliche Eiersuche und kleine Überraschungen.*
* Die Aktion gilt nur am 19. April 2025 in den Konzeptläden und im Outlet Zirndorf und ist nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar. Frühstück von 10 bis 13 Uhr, solange der Vorrat reicht.
Werkschau David Lynch
Ein Unfall auf einer kurvenreichen Landstraße, bei dem eine Frau ihr Gedächtnis verliert, dient als Aufhänger für eine Vielzahl scheinbar unabhängiger Begegnungen im Umfeld der Filmmetropole Hollywood. Ein hypnotisch-albtraumhaftes Traum- und Vexierspiel mit absurdem Witz, dass sich der linearen Erzählung verweigert, weil Personen ihre Identität wechseln und viele Handlungsstränge so ineinander verschlungen sind, dass sie wie eine Möbius-Schleife funktionieren.
Handwerklich perfekt, ideenreich und inszenatorisch bestechend, zerpflückt der Film lust- und humorvoll die Medienmythen der Gegenwart und lässt sie in Gestalt eines Horrorthrillers im kalten Entsetzen kumulieren.
USA 2001 / OmU / 147 Min. / Regie: David Lynch / Mit Naomi Watts, Laura Harring, Justin Theroux, Angelo Badalamenti //
Do 17.04, 19:30, mit Einführung / Fr 18.04., 21:30
Werkschau David Lynch
Ratatouille - Die offene Bühne
Der kreative Eintopf für alle Freund:innen der Kleinkunst wird gut gewürzt im JOS FRITZ serviert. Hier kommt Kurioses, Bewährtes, Neues, Überraschendes, Tiefgründiges, Plumpes, Filigranes und Deftiges auf die Bühne. Newcomer und Profis geben sich die Klinke, also das Mikrofon in die Hand und können ihre Kunst teilen.
Der Eintritt ist frei - Der Hut geht rum!
Du möchtest selbst bei Ratatouille auf der Bühne stehen und etwas präsentieren?
Kein Problem. Melde dich direkt beim Moderator und Host Ansgar Hufnagel.
Mit ihm kannst du alles weitere besprechen: mail@ansgarhufnagel.de
Werkschau David Lynch
Ein Unfall auf einer kurvenreichen Landstraße, bei dem eine Frau ihr Gedächtnis verliert, dient als Aufhänger für eine Vielzahl scheinbar unabhängiger Begegnungen im Umfeld der Filmmetropole Hollywood. Ein hypnotisch-albtraumhaftes Traum- und Vexierspiel mit absurdem Witz, dass sich der linearen Erzählung verweigert, weil Personen ihre Identität wechseln und viele Handlungsstränge so ineinander verschlungen sind, dass sie wie eine Möbius-Schleife funktionieren.
Handwerklich perfekt, ideenreich und inszenatorisch bestechend, zerpflückt der Film lust- und humorvoll die Medienmythen der Gegenwart und lässt sie in Gestalt eines Horrorthrillers im kalten Entsetzen kumulieren.
USA 2001 / OmU / 147 Min. / Regie: David Lynch / Mit Naomi Watts, Laura Harring, Justin Theroux, Angelo Badalamenti //
Do 17.04, 19:30, mit Einführung / Fr 18.04., 21:30
Werkschau David Lynch
Unsere vergessenen Befreier
Ousmane Sembènes Film CAMP DE THIAROYE erinnert an das Massaker von Thiaroye im Senegal, das am 1. Dezember 1944 stattfand. Als einige „tirailleurs sénégalais“ nach der Rückkehr aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager in einem senegalesischen Camp nahe Dakar Ende 1944 ihren Lohn einfordern, werden sie von französischen Truppen zusammengeschossen. Sembène inszeniert die Rückkehr der senegalesischen Soldaten aus dem Kriegsgefangenenlager als eine Rückkehr in den Kolonialrassismus der Vorkriegszeit. Der Eskalation der Repression durch die weißen Offiziere steht eine zunehmende Empörung der Soldaten gegenüber.
Senegal, Algerien, Tunesien 1988 / OmeU / 154 Min. / Regie: Ousmane Sembène, Thierno Faty Sow
Mi 16.04., 19:30 Uhr / In Kooperation mit dem Association des Ressortissants Sénégalais de Freiburg im Breisgau (ARSF e.V.)
Unsere vergessenen Befreier
Fashion Revolution Week
Nach dem Feuer im Rana Plaza 2013 und dem Tod von über tausend Textilarbeiter*innen entschließt sich Regisseurin Rubaiyat Hossain, einen Film über den Kampf der mutigen jungen Frauen zu drehen, die sich gegen die Verhältnisse auflehnen. Eine junge Gewerkschaftsführerin berichtet vom Leben unter schlechten Arbeitsbedingungen und patriarchalen Familienstrukturen. Die filmische Geschichte der jungen Protagonistin Shimu basiert auf ihren Erzählungen.
Shimu ist Anfang 20 und arbeitet in einer Textilfabrik in Dhaka. Zwar verdient sie dort besser als in ihrem früheren Job als Hausmädchen, aber die Arbeitsbedingungen sind von Ungerechtigkeit und Ausbeutung geprägt. Als ein Kurzschluss ein Feuer auslöst, bricht Panik unter den fliehenden Frauen aus. Als den Arbeiterinnen Teile ihres Lohnes verweigert werden, protestieren einige und beschließen eine Gewerkschaft zu gründen. Shimu ergreift die Initiative und widersteht dem Druck und den Drohungen der Geschäftsführung. Als Shimus Ehemann davon erfährt, verbietet er ihr, sich weiter zu engagieren. Doch Shimu ist nicht mehr bereit, sich weiterhin den patriarchalen Strukturen zu unterwerfen – weder bei der Arbeit, noch in ihrer Ehe.
F, Bangladesch, Dänemark, Portugal 2019 / OmU / 95 Min. / Regie: Rubaiyat Hossain
Di 15.04., 19:30, Einführung: zündstoff. fair organic clothing & footwear
Fashion Revolution Week
TRANS*topia – Filme zu trans normalen Lebensgeschichten
Der Film stellt eine charismatische, witzige und nachdenkliche Gruppe von Menschen vor, die schwanger und keine Frauen sind. Wie navigieren Menschen, die sich nicht (ausschließlich) als weiblich identifizieren, ihr Leben in einer (Mehrheits-)Gesellschaft, die aktuell vor allem zwei Geschlechter kennt? Wie erleben Personen, die nicht dieser Binarität entsprechen, Schwangerschaft und Elternsein? Die Interviewten lassen uns an ihren eigenen Vorstellungen von Geschlecht, Elternschaft und Familie teilhaben. Der Film von Cyn Lubow ist eine sehr sensibel erzählte Dokumentation übers Kinder gebären, stillen und großziehen.
USA 2016 / OmeU / 85 min / Regie: Cyn Lubow
So 13.04., 20:00
TRANS*topia – Filme zu trans normalen Lebensgeschichten
Ausstellung in der Galerie im Alten Wiehrebahnhof
Es ist der Wandel und der Aufbruch, die Leichtigkeit und das Spielerische, das Saskia Derksens Frauenfiguren verkörpern. Ihre Skulpturen bestehen aus Fundstücken von Schrottplätzen und aus der Natur: Strandgut, Metall, Holz, Stein, Pflanzen, Blattgold.
Manche Figuren drängen sich gleich zu Beginn auf, manche müssen wachsen, bis sie stimmig sind. So entstand 2019 ihre erste Frauenskulptur – eine Tänzerin. Seitdem sind viele neue hinzugekommen. Was sie verbindet? Licht und Schatten. Das Schwere und das Leichte. Die Balance. Mal stehen die Figuren stärker im Kontrast, mal weniger, aber Saskia Derksen arbeitet die Dinge von allen Seiten her zu Ende. Das ist auch ihre Devise als Schmuck- und Objektkünstlerin. Zur Skulptur kam sie erst spät, aber das Plastische war immer schon da, ist gereift und hervorgebrochen. Und nun brauchen die Frauenfiguren Räume, um unter sich zu sein.
Öffnungszeiten: Di 18:00-00:00, Mi 13:00-00:00, Do-Fr jew. 16:00-00:00, Sa 09:00-00:00, So 12:00-00:00
Ausstellung in der Galerie im Alten Wiehrebahnhof