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Freiburger Lesbenfilmtage
LES PENDULES NOIRES (BLACK PENDULUMS)
Ambre und Jade sehen sich nach einem traumatischen Erlebnis plötzlich mit Verlust, Nähe und den unsichtbaren Rissen in ihrer gemeinsamen Geschichte konfrontiert.
F**KED
Jess und Dani müssen ihre eigenen Grenzen neu ausloten, als eine beiläufige Bemerkung für überraschende Spannungen in ihrer offenen Beziehung sorgt.
LONGING
Ein Film, eine Begegnung, ein Kuss – eine Nacht in London verändert alles.
MALWA KHUSHAN
Wie weit würdest du fahren, um eine Sonnenblume für Deine erste Liebe zu pflücken? Eine berührende Geschichte über Sehnsucht im ländlichen Indien.
MANTING
Manting trifft unerwartet auf ihre Jugendliebe. Unwillens, einander wieder gehen zu lassen, spazieren die beiden Frauen durch die nächtliche Stadt.
MR. STRAPPY
Es gilt, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren!
Shee
Nairobi. Eine Entscheidung mit Konsequenzen …
Threshold
Warum nicht auch ein Ehe-Aus zeremoniell begehen?
UN ÉTÉ BLEU (A BLUE SUMMER)
Mitten im lauten Freibadgetümmel finden
Louane und Aïssa einen zärtlichen Moment.
Freiburger Lesbenfilmtage
Freiburger Lesbenfilmtage
Alt, queer und unsichtbar? Nicht mit ihnen. Micheline (81), Francis (70) und Yves (68) sind Mitglieder von GreyPRIDE, einer kleinen, aber kraftvollen Bewegung, die mit Leidenschaft für eine andere Sichtweise auf das Alter kämpft.
Regisseur Alexis Taillant begleitet die drei auf ihrem Weg, die Grenzen dieser Lebensphase neu zu denken. Entstanden ist ein einfühlsamer und kraftvoller Dokumentarfilm über das Recht auf Liebe, Intimität und Sinnlichkeit jenseits jugendlicher Ideale und gesellschaftlicher Vorstellungen, der auch unbequeme Fragen stellt: Warum wird Sexualität im Alter zum Tabu? Wer bestimmt, wann Begehren endet? Und warum erscheinen ältere queere Menschen oft nicht in öffentlichen Debatten?
Ein bewegender Film über Lust, Liebe und den Mut, sich selbst treu zu bleiben – in jedem Alter.
Freiburger Lesbenfilmtage
Freiburger Lesbenfilmtage
Julias Welt steht still. Ihre Partnerin Barbi, die leibliche Mutter von León, ist tot – und mit ihr droht alles zu zerbrechen: das gemeinsam geführte Restaurant, das Leben, das sie sich aufgebaut haben, und vor allem die Beziehung zu ihrem Sohn.
Als der biologische Vater plötzlich zurückkehrt und auch die Großmutter Ansprüche stellt, gerät Leóns Zukunft in eine rechtlich unsichere Lage – und Julia in einen emotionalen Ausnahmezustand.
Ein leiser, zutiefst berührender Film über Verlust, Zugehörigkeit und den Mut, an der Liebe festzuhalten, wenn alles andere wankt.
Freiburger Lesbenfilmtage
Eröffnungsfilm Freiburger Lesbenfilmtage
Prinzessin Saira ist am Boden zerstört. Die schüchterne Tochter der beiden Königinnen vom Planeten
Clitopolis wurde von ihrer Freundin Kiki verlassen, bleibt fortan in ihrem Zimmer und will niemanden mehr sehen.
Doch als Kiki von den „Straight White Maliens“ entführt wird, muss Saira die lethargische Muffigkeit ihres Schlafgemachs verlassen und sich einer gefährlichen Mission stellen: Denn um Kiki zu retten, soll sie innerhalb von 24 Stunden die mächtigste Waffe der lesbischen Zivilisation beschaffen – die verschollene königliche Labrys!
Ängstlich begibt sich die Prinzessin auf eine intergaylaktische Abenteuerreise durchs Weltall, wo sie sich vor furchteinflößenden Partypeople retten und gegen klingenschwingende Gegner*innen behaupten muss. Schließlich trifft Saira auf die größte Hürde des Universums: Selbstzweifel…
Die knallige Mischung aus Action, Witz und queerer Selbstfindung hat auf der diesjährigen Berlinale den Teddy für den besten Spielfilm gewonnen.
Eröffnungsfilm Freiburger Lesbenfilmtage
Festivaleröffnung
Die Freiburger Lesbenfilmtage sind mehr als Kino.
Sie sind Begegnung, Austausch, Community. Ein Ort, an dem wir gemeinsam lachen, weinen, feiern – und vor allem sichtbar sind.
Wir freuen uns auf Euch!
Eure Filmtagefrauen
Freiburger Lesbenfilmtage
"Ich versteh nur Chinesisch!" hört man bisweilen, wenn etwas ganz und gar unverständlich ist. Zu Unrecht! Denn die ersten chinesischen Wörter und Zeichen zu erlernen, ist leichter als man denkt! Glauben Sie nicht? Probieren Sie es in unseren kostenlosen Chinesisch Schnupperkursen aus! Wir verschaffen Ihnen in 60 Minuten einen Überblick über die Grundlagen der Chinesischen Sprache, die lateinische Umschrift "Pinyin" sowie die ersten Schriftzeichen. Entdecken Sie die bildhafte chinesische Sprache! Der Schnupperkurs findet im Konfuzius-Institut Freiburg (Turmstraße 24) statt und richtet sich an Anfänger:innen ohne Vorkenntnisse. Nur mit Anmeldung unter: info@ki-freiburg.de oder 0761/20397888
Traditionelle chinesische Tuschemalerei und Kalligrafie sind zwei der ältesten Kunstformen der Welt und haben auch heute noch einen hohen Stellenwert im gesellschaftlichen und künstlerischen Leben Chinas. Die sogenannten "Vier Schätze der Gelehrtenkammer" 文房四宝, sind Gegenstände, die Sie zum Schreiben bzw. malen benötigen: Pinsel, Tusche, Reibstein sowie das Papier. In diesem Workshop erlernen Sie kunstvoll chinesische Schriftzeichen zu schreiben.
Kosten inkl. Material und Tee: €10,00 | erm. €7,00
Nur mit Anmeldung - Teilnehmerzahl begrenzt: info@ki-freiburg.de oder 0761/203 97888
Gegen Patriachat und Kried - Rojavas Frauen
Vom vom Krieg gezeichneten Norden Syriens entsteht etwas Unerwartetes: Hoffnung. Inmitten von Ruinen, Bedrohung und Entbehrung behaupten sich Frauen in Rojava mit bemerkenswerter Entschlossenheit. Sie gründen Dörfer, unterrichten Kinder, bauen Werkstätten auf – und verteidigen nicht nur ihr Leben, sondern auch eine Vision von Freiheit und Gleichberechtigung. Der Dokumentarfilmer Robert Krieg zeigt das alltägliche Überleben und den außergewöhnlichen Mut zur Selbstermächtigung in einer Region, die weltweit kaum Beachtung findet. Ein bewegender Film über den leisen, aber unaufhaltsamen Aufbruch einer neuen Gesellschaft – getragen von Frauen.
Di 17.6., 19:30 Zu Gast: Robert Krieg
Gegen Patriachat und Kried - Rojavas Frauen
Zeichen der Zukunft – Ost-West-Dialoge
Ein Ort, ein Tag und nur zwei Männer treten auf – drei weitere kommen als Stimmen aus dem Funkgerät. Bei dem Ort handelt es sich um eine Polarstation auf einer einsamen Insel im Arktischen Meer. Eine Welt wie am ersten Schöpfungstag: Bleierne Wellen schlagen monoton grollend gegen scharfkantige Felsen, Eisschollen schleudern grelle Lichtreflexe, und die Erde ist bis zum Horizont unter totem Geröll begraben. In der metaphysischen Einsamkeit dieser Einöde verlieren sich die Protagonisten wie Sandkörner. Und ihre Verbindung zur Zivilisation ist so dünn wie einer der seltenen Grashalme.
Ein Kammerspiel in unendlichen Weiten und ein absonderlicher Attentatsversuch, der so nur auf dem Boden der Nuklearmacht Russland vorstellbar ist…
Alexej Popogrebsky hat seinen dritten Spielfilm aus derart exzentrischen Elementen komponiert, dass er im Wettbewerb der Berlinale 2010 absolut einzigartig dastand. Dafür wurde er mit drei Silbernen Bären ausgezeichnet, davon zwei für die beiden Schauspieler.
In Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum
Mi 18.06., 19:30 (Galerie) / Mi 25.06., 21:30
Zeichen der Zukunft – Ost-West-Dialoge
Freiburger Fenster
Der österreichische Performance- und Videokünstler Martin Horsky lebt und arbeitet in Freiburg. Er zeigt an diesem Abend neun Kurzfilme aus den letzten zwölf Jahren, gegliedert in drei Blöcke, zwischen denen es Raum zum Gespräch geben wird.
Zu sehen gibt es kryptische Musikvideos, psychonautische Entdeckungsreisen und gelebte Dystopien. Den Schluss- und Höhepunkt setzt die Premiere von WIEDERWAHN – eine radikal-performative Filmcollage zum aktuellen Zeitgeschehen.
„Als Kind habe ich es geliebt – allein mit gespitzten Ohren, ganz dem Tastsinn vertrauend durch stockfinstere Wälder zu schleichen. Merkwürdigerweise sehe ich meine Aufgabe als Künstler darin, fremdes wie eigenes Dunkel sichtbar und so erfahrbar zu machen.
New Hollywood
1901, 1917, die 1920er-Jahre, der Übergang zwischen den 1950er- zu den 1960er-Jahren – in elliptischen Bewegungen verwebt Coppola Episoden aus Vito Corleones Kindheit in Italien und seines kriminellen Aufstiegs im Amerika der 1920er Jahre in einen umfassenden Handlungsbogen um Vitos Sohn und Nachfolger Michael (Al Pacino), der sich als Erbe des Mafiaimperiums durchgesetzt hat. In der Parallelmontage zeigt sich der historische Wandel: Mit zunehmender Komplexität der Geschäftsverbindungen, aber auch wegen Michaels obsessivem Streben nach Macht zerfällt der familiäre Zusammenhalt.
THE GODFATHER PART II ist ein brillant inszeniertes und bis in die kleinsten Nebenrollen exzellent gespieltes Gangsterepos, das sich als ultimative Referenzgröße für den Mafiafilm etablierte. Robert De Niro gelingt darin das Kunststück, den jungen, kaum Englisch sprechenden Vito Corleone darzustellen. Der junge Schauspieler De Niro wurde mit dem Oscar für den besten Nebendarsteller ausgezeichnet.
USA 1974 / 199 Min. / 35 mm / OmU / Regie: Francis Ford Coppola
So 15.06., 19:30
New Hollywood
Diplomatie wirkt
Der geistesgestörte US-General Jack D. Ripper verschanzt sich und setzt die atomare Vernichtungsmaschinerie gegen die UdSSR in Gang. Der Präsident der USA kann zwar mit dem sowjetischen Staatsüberhaupt sprechen, aber der militärische Automatismus lässt sich nicht mehr stoppen. Dann erscheint Dr. Seltsam: ein deutscher Wissenschaftler mit zuckendem rechten Arm, der seine makabren Überlebens- und Herrenmensch-Theorien darlegt. Kubricks böse Satire zeigt militärische Logiken als Pandämonium des Irrsinns und entlarvt das „Gleichgewicht des Schreckens“ als labiles Konstrukt, das jederzeit durch banale Zufälle und menschliche Schwächen zum Albtraum werden kann. Einer der radikalsten, bittersten und treffsichersten Filme zum Thema.
Großbritannien 1963 / OmU / 94 Min. / Regie: Stanley Kubrick / mit Peter Sellers, George C. Scott, Sterling Hayden
So 15.06., 17:30
Diplomatie wirkt
Kinderkino
Tobi erhält eine geheimnisvolle Schatzkiste. Doch die Kiste ist verschlossen, und nur eine Person hat den Schlüssel: Marina – Weltumseglerin und Tobis beste Freundin aus Kindertagen. Aber wo steckt sie? Mit der Suche nach ihr beginnt auch Tobis neuestes Abenteuer.
Die Reise führt ihn nach Vietnam in die größte Höhle der Welt, in die berühmte Halong-Bucht mit ihren tausenden Kalksteininseln, über das stürmische südchinesische Meer, zu Pferde-Hirten in der mongolischen Steppe und zu Indigenen im Amazonas-Regenwald Brasiliens. Immer mit einem Ziel vor Augen: Das Rätsel der Schatzkiste zu lösen und die mysteriösen fliegenden Flüsse zu finden. Ein dokumentarischer Abenteuerfilm zum Staunen, Nachdenken und Lachen für die ganze Familie!
D 2023 / Regie: Johannas Honsell / 92 Min. / empfohlen ab 6 Jahren
So 15.06., 15:30
Kinderkino
Diplomatie wirkt
Der geistesgestörte US-General Jack D. Ripper verschanzt sich und setzt die atomare Vernichtungsmaschinerie gegen die UdSSR in Gang. Der Präsident der USA kann zwar mit dem sowjetischen Staatsüberhaupt sprechen, aber der militärische Automatismus lässt sich nicht mehr stoppen. Dann erscheint Dr. Seltsam: ein deutscher Wissenschaftler mit zuckendem rechten Arm, der seine makabren Überlebens- und Herrenmensch-Theorien darlegt. Kubricks böse Satire zeigt militärische Logiken als Pandämonium des Irrsinns und entlarvt das „Gleichgewicht des Schreckens“ als labiles Konstrukt, das jederzeit durch banale Zufälle und menschliche Schwächen zum Albtraum werden kann. Einer der radikalsten, bittersten und treffsichersten Filme zum Thema.
Großbritannien 1963 / OmU / 94 Min. / Regie: Stanley Kubrick / mit Peter Sellers, George C. Scott, Sterling Hayden
Sa 14.06.25, 22:00 | So 15.06., 17:30
Diplomatie wirkt
Unsere vergessenen Befreier
Frantz Fanon wird 1953 leitender Arzt der psychiatrischen Klinik von Blida, Algerien, und will – angetrieben von humanistischen Werten – neue Methoden anwenden, die seine Kollegen stark anzweifeln. Unbeirrt setzt er seine Arbeit fort und wird bald von der FLN (Algerische Befreiungsfront) kontaktiert, die ihn für ihre Bewegung gewinnen will. Als die Spannungen zwischen der französischen Armee und der FLN zunehmen, gerät Fanon zwischen die Fronten und wird in den Kampf um die algerische Unabhängigkeit verwickelt. Jean-Claude Barnys Biopic konzentriert sich auf Fanons Zeit in Algerien, in der seine ihn bald berühmt machenden Überlegungen über die Gewalt des Kolonialismus reifen.
Kanada 2024 / OmeU / 133 Min. / Regie: Jean-Claude Flamand-Barny / mit Alexandre Bouyer, Olivier Gourmet, Déborah François
Sa 14.06., 19:30 | Sa 05.07., 21:30
Unsere vergessenen Befreier
Diplomatie wirkt
Niemals war die Menschheit näher am Atomkrieg als im Oktober 1962. Die UdSSR hatte nukleare Raketen auf Kuba stationiert und der Sicherheitsrat von Präsident J.F. Kennedy empfahl, Kuba anzugreifen. Doch Kennedy schreckte davor zurück, während die Öffentlichkeit nichts erfahren sollte ...
Was sich in den dreizehn Tagen zugetragen hat, schildert der Film aus der Warte von Außenminister O’Donnells: die Diskussionen im Weißen Haus, die Seeblockade Kubas und die Konfrontation zwischen gegnerischen Kriegsschiffen, hilflose Reaktionen des Westens. Schließlich liegt es bei den Kennedy-Brüdern, eine Entscheidung über die Zukunft der Zivilisation zu fällen.
Ausgezeichnet mit dem Political Society Award für Frieden.
USA 2000 / OmU / 147 Min. / Regie: Roger Donaldson / mit Kevin Costner, Bruce Greenwood, Steven Culp
Fr 13.06., 21:30
Diplomatie wirkt
Diplomatie wirkt
Vor 50 Jahren wurde in Helsinki die Schlussakte der KSZE unterzeichnet, einer historisch einzigartigen Konferenz: 35 Staaten, darunter die USA und die Sowjetunion, wollten den Kalten Krieg entschärfen. Nach jahrelangem Wettrüsten traf man sich am Tisch. Arthur Franck setzt diesem Treffen ein Denkmal und würdigt die Diplomatie an sich, indem er sich durch Berge von Archivmaterial wühlt – vom Treffen, aber auch von der Stimmung drum herum –, um zu verstehen, was damals passiert ist. Humorvoll kommentiert er die Bilder aus dem Off und schreckt selbst vor KI nicht zurück, mit deren Hilfe er die Worte aus Protokollen seinen Protagonisten wieder in den Mund legt. Ein kunstvolles Dokument und ein Appell.
Finnland, D, Norwegen 2025 / OmU / 88 Min. / Regie: Arthur Franck
Fr 13.06., 19:30, zu Gast: Christine Althäuser, ehemalige Botschafterin, Stefan Kloos, Filmproduzent. Moderation: Prof. Dr. Sabine Rollberg
So. 29.06., 17:30
Diplomatie wirkt
New Hollywood
Die distanzierte und wortkarge Wanda kommt mit ihrem monotonen Leben mit Mann und Kindern im ländlichen Pennsylvania nicht klar. Die Scheidung und der Verlust des Sorgerechts nimmt sie ohne Einspruch hin. Sie lässt sich treiben. Schließlich zieht sie mit einem Gewohnheitsverbrecher umher – scheinbar ziellos und dennoch irgendwie erfüllter als zuvor. Gibt es einen Platz für sie in der Gesellschaft?
Wanda ist eine seltene Figur in der Filmgeschichte und der einzige Film der Schauspielerin Barbara Loden, in dem sie Regie geführt hat. Er gilt als eines der wichtigsten Werke unabhängiger Filmemacherinnen und ist der einzige Film einer Regisseurin, der regelmäßig im Kanon des New Hollywood rezipiert wird.
USA 1971 / OmU / 102 Min. / Regie: Barbara Loden
Do 12.06., 22:00
New Hollywood
Trans*topia - Filme zu trans normalen Lebensgeschichten
Es ist Pride-Monat in London. Zwei Menschen aus unterschiedlichen Welten verlieben sich heftig ineinander: Layla ist Drag-Performer*in mit palästinensischen Wurzeln, nicht-binär und lebt in einer queeren Künstler*innen-Community. Max ist weiß, cis, schwul und Marketing-Experte aus konservativem britischen Elternhaus. Als Layla versucht, sich der Lebenswelt von Max anzupassen, kommt es zu Konflikten. Max beginnt, sich und seine Privilegien zum ersten Mal in Frage zu stellen. Hat ihre Liebe eine Chance?
In LAYLA erzählt Regisseur*in Amrou Al-Kadhi – selbst nicht-binär und Dragperformer*in in London mit irakischen Wurzeln – eine sehr aktuelle Geschichte von zwei Menschen, die gerade wegen ihrer unterschiedlichen Lebensrealitäten zueinanderfinden.
UK 2024 / Omu / 100 Min. / Regie: Amrou Al-Kadhi
Do 12.06., 19:30
Trans*topia - Filme zu trans normalen Lebensgeschichten
New Hollywood
Die distanzierte und wortkarge Wanda kommt mit ihrem monotonen Leben mit Mann und Kindern im ländlichen Pennsylvania nicht klar. Die Scheidung und der Verlust des Sorgerechts nimmt sie ohne Einspruch hin. Sie lässt sich treiben. Schließlich zieht sie mit einem Gewohnheitsverbrecher umher – scheinbar ziellos und dennoch irgendwie erfüllter als zuvor. Gibt es einen Platz für sie in der Gesellschaft?
Wanda ist eine seltene Figur in der Filmgeschichte und der einzige Film der Schauspielerin Barbara Loden, in dem sie Regie geführt hat. Er gilt als eines der wichtigsten Werke unabhängiger Filmemacherinnen und ist der einzige Film einer Regisseurin, der regelmäßig im Kanon des New Hollywood rezipiert wird.
USA 1971 / OmU / 102 Min. / Regie: Barbara Loden
Mi 11.06., 21:30 | Do 12.06., 22:00
New Hollywood
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