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Werkschau David Lynch
FIRE WALK WITH ME ist die Vorgeschichte zur Kultserie TWIN PEAKS. Die komplette erste Staffel ist im DELPHI SPACE am Samstag, 1. März zu sehen.
Vor der Ermordung Laura Palmers in Twin Peaks gab es einen Mord an einer 17-jährigen Prostituierten in Deer Meadow. Die von Gordon Cole (David Lynch) beauftragten FBI Agenten Chester Desmond (Chris Isaak) und Sam Stanley (Kiefer Sutherland) können weder den Fall lösen noch das merkwürdige Verhalten der Stadtbewohner erklären. Auch Special Agent Dale Cooper (Kyle MacLachlan) kommt nicht weiter. Ein Jahr später folgen wir Laura Palmer in ihren letzten Tagen vor ihrer Ermordung und erfahren, wer von „Bob“ besessen ist und sie in Plastik eingewickelt hat …
USA 1992 / OmU / 134 Min. / Regie: David Lynch / mit Sheryl Lee, David Bowie, Harry Dean Stanton //
Do 06.03., 19:30, mit Einführung / Fr 07.03., 21:30 //
Werkschau David Lynch
zu Gast: Telemach Wiesinger & Morticia Zschiesche
Kino macht mobil, so lautet die beschwörende Formel des Abends: Morticia Zschiesche liest aus ihrem neuen Buch „Kino macht mobil - Essays zur Zukunft des Kinos“, das die beiden Essayreihen „Das Comeback der Wanderkinos“ und „Komm und sieh: Der Krieg in uns“ vereint. Telemach Wiesinger erzählt dazu seine Bildergeschichten mit Photographien und in seinen analogen 16mm-Filmpoems.
Kino mobilisiert emotional ebenso wie es von seinen Anfängen an bis heute in Bewegung geblieben ist und sich dabei immer wieder neu erfindet. Die Spurensuche an diesem Abend führt von der Mobilisierung des frühen Wanderkinos bis hin zu innovativen Aufführungsformen der Gegenwart, die aktiv zu ihrem Publikum zurückkehren. Eine Schlüsselrolle kommt dabei einer ganz besonderen Form der Kinopraxis zu: dem Wanderkino. Es hat als Urform des Kinos gemeinsam mit den Theaterwanderbühnen die Film- und Kinogeschichte komplett durchdrungen und feiert heute sein großes Comeback.
Der Filmkünstler und Fotograf Telemach Wiesinger setzt dies mit seinen Filmarbeiten treffend in Szene. Seine Werkzeuge sind Filmkamera und Bilderwerfer. In seinem agilen analogen Wanderkino führt er seine 16mm-Filme weltweit erfolgreich in Kinos, auf Festivals, in Museen oder auf Freiflächen vor und greift zurück auf die Wurzeln des Kinos Avantgarde. Seine Lichtbilder und Kurzfilme zeigen Schauplätze, wie sie nur der kinematographische Blick eröffnet: Schwarz auf Weiss, begleitet vom Laufgeräusch der Wanderprojektoren, inklusive Wort beim Spulenwechsel – „Manege frei für Illusionen“!
Telemach Wiesinger, geboren 1968, ist Künstler: Filmemacher, Lichtbildner und Dozent. Seine Arbeiten zeigen diverse Buchveröffentlichungen und Einzelausstellungen, seine 16mm Filmarbeiten laufen auf internationalen Filmfestivals und sein Ateliersitz liegt in Riegel am Kaiserstuhl.
Morticia Zschiesche, geboren 1971, studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften und Publizistik in Berlin und promovierte in Heidelberg in Soziologie. Die Autorin, Kuratorin und Beraterin interessiert sich besonders für die Vermittlung von Filmkunst und Kinokultur und führt begleitende wissenschaftliche Evaluationen durch. 2023 war sie Jahresstipendiatin des Siegfried-Kracauer-Preises. 2024 ist ihr neuester Essayband „Kino macht mobil“ mit Texten zur Zukunft des Kinos im Schüren Verlag erschienen.
Fr 07.03., 19:30, ca. 100 Min. / zu Gast: Telemach Wiesinger und Morticia Zschiesche //
Kino macht mobil - Lichtbild-Lesung und Filmpoems
Werkschau David Lynch
FIRE WALK WITH ME ist die Vorgeschichte zur Kultserie TWIN PEAKS. Die komplette erste Staffel ist im DELPHI SPACE am Samstag, 1. März zu sehen.
Vor der Ermordung Laura Palmers in Twin Peaks gab es einen Mord an einer 17-jährigen Prostituierten in Deer Meadow. Die von Gordon Cole (David Lynch) beauftragten FBI Agenten Chester Desmond (Chris Isaak) und Sam Stanley (Kiefer Sutherland) können weder den Fall lösen noch das merkwürdige Verhalten der Stadtbewohner erklären. Auch Special Agent Dale Cooper (Kyle MacLachlan) kommt nicht weiter. Ein Jahr später folgen wir Laura Palmer in ihren letzten Tagen vor ihrer Ermordung und erfahren, wer von „Bob“ besessen ist und sie in Plastik eingewickelt hat …
USA 1992 / OmU / 134 Min. / Regie: David Lynch / mit Sheryl Lee, David Bowie, Harry Dean Stanton //
Do 06.03., 19:30, mit Einführung / Fr 07.03., 21:30 //
Werkschau David Lynch
Mutter und Tochter nähern sich gemeinsam in Fotografien der Vergangenheit. Eine verzweigte Familiengeschichte wird in der Pariser Wohnung betrachtet und versucht in eine Übersicht zu bringen: Frauen aus vier Generationen, Lebenswege zwischen Palästina und Frankreich.
Lina Soualem und ihre Mutter, die Schauspielerin Hiam Abbass nehmen uns mit auf eine Reise zwischen Archivaufnahmen und Gegenwart: Sie besuchen die Familie und erkunden intergenerationale Beziehungen und Verlusterfahrungen. Hiam Abbass verließ ihr Dorf Deir Hanna in Galiläa als junge Frau, um in Europa Schauspielerin zu werden. Ihre Gedichte, Lieder und Erzählungen sowie Erinnerungen von Lina Soualem, die die Sommer ihrer Kindheit in Palästina Revue passieren lässt, bereichern diese filmische Erzählung. Erinnerungen scheinen hier vor allem in den Körpern archiviert zu sein, in den Händen, Gesichtern oder Stimmen. In Archivaufnahmen von Linas Urgroßmutter sehen wir, wie sie sich die weißen dünnen Haare langsam zu Zöpfen flechtet und sie verwebt. Abbass zitiert sie im Voice-Over: »Sie werden meinen Körper mit meiner Geschichte, meinen Gebeten und meinen Erinnerungen begraben.«
Was bedeuten Exilerfahrungen vorheriger Generationen für die eigene Biografie? Lina Soualem fragt nach den Überlagerungen von Persönlichem und Politischen. Sie verwebt verschwundene Orte, den Schmerz der Vertreibung und verstreute Erinnerungen sowie die Träume der Mutter und ihre Gedanken zum See von Tiberias, dessen Geschichten so fragmentiert sind, wie die der Frauen.
Frankreich, Palästina, Belgien 2023 / OmU / 82 Min. / Regie: Lina Soualem //
Mi 05.03., 19:30 //
Filme von Regisseur*Innen zum internationalen feministischen Kampftag
Ein Genre, das es immer schwerer hat, bei Festivals und Kinos unterzukommen, sind Filme über Filmgeschichte. In gewisser Weise ist dieser (aus dem Hauptprogramm des Berlinale Forums 2024) ein solcher; freilich aber ist er viel mehr. Alexander Horwaths dreistündiger und mitreißender Essayfilm ist: ein Hakenschlagen durch die Geschichte der USA, ein autobiografischer Haudegen-Ritt als kulturgeschichtliche Weltbetrachtung, wie man sie nur noch selten erfährt, und last but not least, ein Liebesbekenntnis an einen der größten der Zunft – Henry Fonda. Der ehemalige Viennale- und Filmmuseumsdirektor und jetzige Regie-Debütant sagt dem US-Star goodbye. Wir sagen welcome! (arsenal berlin)
Ö, D 2024 / OF / 184 Min. / Regie: Alexander Horwath /
Di 04.03., 19:30 //
Kinohighlights 2024
Der junge Jura lebt bei seiner Mutter und deren nervigen Liebhaber. Als er für das Naturkundemuseum nach einem als ausgestorben geltenden Murmeltier sucht, wird er Zeuge von Brandstiftung. Er versucht, das Unrecht an die Öffentlichkeit zu bringen, doch trifft nur auf absurde Verstrickungen von Politik, Geld und Medien – und an deren Entwirrung ist niemand wirklich interessiert …
Kurz vor der russischen Invasion gedreht und im Krieg fertiggestellt, zeichnet Roman Bondarchuks Spielfilm die Auswirkungen einer zerfallenden Gesellschaft auf die fragile Menschlichkeit. Seine Satire ist dabei skurril, selbstkritisch und subversiv, doch sie verliert nie die Hoffnung – und schon gar nicht ihren Charme.
Ukraine, D, Slowakei, Tschechien 2024 / OmU / 126 Min. / Regie: Roman Bondarchuk / Mit Dmytro Bahnenko, Zhanna Ozirna, Rymma Ziubina //
So 02.03., 19:00 / //
Filme aus der Ukraine
Die Filmemacherin Olga Chernykh stammt aus Donezk, ehemals Industriemetropole der Ukraine und seit 2014 Schauplatz der russischen Invasion. Seit dem russischen Angriff von 2022 lebt sie wie ihre Mutter in Kyjiw und beide bleiben mit der Großmutter in Donezk über Videocalls in Kontakt. Chernykh begegnet der verstörenden Kriegsgegenwart auf poetische Weise mit familiengeschichtlichem Material: Urlaube am Meer, der Urgroßvater, eine Kindheit in einer blühenden Stadt. Die Grenzen zwischen damals und heute, zwischen Realität und Erinnerung verwischen. Eine intime Reise dreier Generationen, immer auf der Suche nach einem Weg, mit Verlust und Trauer umzugehen und sich gegenseitig zu stützen.
D, F, Ukraine 2023 / OmU / 72 min / Regie: Olga Chernykh //
So 02.03., 17:00 //
Filme aus der Ukraine
Der frühe Film war sehr eng verbunden mit dem Jahrmarkt und der Schaustellerei, denn Filmvorführungen waren so sensationell, dass sie zunächst neben anderen Kuriositäten auf den Jahrmärkten vorgeführt wurden. Diese enge Verbindung zeigt sich oft auch in den Themen der damaligen Filme: Hier wird mit Tellern jongliert, auf Rollschuhen geflitzt, komplizierte Menschenpyramiden werden gebaut und es wird gezaubert. In diesem lustigen Stummfilm-Programm für die ganze Familie seht ihr ganz verschiedene kurze Filme aus den Anfängen der Filmgeschichte. Auch nach über 100 Jahren sind sie noch zum Staunen, Mitfiebern und vor allem Lachen!
Diverse Regisseur*innen und Länder 1896 – 1928 / Dauer ca. 65 Min. (mit Moderation) / empfohlen ab 5 Jahren //
So 02.03., 15:00, am Klavier: Barbara Lenz, Moderation: Johanna Metzler //
Kinderkino
Durch die verschneite Landschaft stapft der Kunstlehrer Samet zu dem Dorf, in dem er nach Ende der Ferien wieder unterrichten muss. Es ist eine einsame Gegend irgendwo in Anatolien, die unter der Winterdecke ruht. Wie in der Türkei üblich, muss Samet vier Jahre in der Provinz verbringen, bevor er sich wieder nach Istanbul versetzen lassen kann. Einzig die Schülerin Sevim gibt ihm Hoffnung. Doch dann kommen Beschuldigungen des unsittlichen Kontakts mit Schülerinnen gegen Samet auf und stoßen ihn in eine existenzielle Krise. Auf den Spuren von Anton Tschechow folgt der glänzend gespielte und trotz seiner Länge kurzweilige Film der Suche nach einem besseren, sinnerfüllteren Leben.
Türkei, F, D, S 2024 / OmU / 197 Min. / Regie: Nuri Bilge Ceylan / Mit Deniz Celiloglu, Merve Dizdar, Musab Ekici //
Sa 01.03., 19:00 //
Kinohighlights 2024
Ein Genre, das es immer schwerer hat, bei Festivals und Kinos unterzukommen, sind Filme über Filmgeschichte. In gewisser Weise ist dieser (aus dem Hauptprogramm des Berlinale Forums 2024) ein solcher; freilich aber ist er viel mehr. Alexander Horwaths dreistündiger und mitreißender Essayfilm ist: ein Hakenschlagen durch die Geschichte der USA, ein autobiografischer Haudegen-Ritt als kulturgeschichtliche Weltbetrachtung, wie man sie nur noch selten erfährt, und last but not least, ein Liebesbekenntnis an einen der größten der Zunft – Henry Fonda. Der ehemalige Viennale- und Filmmuseumsdirektor und jetzige Regie-Debütant sagt dem US-Star goodbye. Wir sagen welcome! (arsenal berlin)
Ö, D 2024 / OF / 184 Min. / Regie: Alexander Horwath /
Fr 28.02., 19:00 / Di 04.03., 19:30 //
Kinohighlights 2024
Im Rahmen von Creative Mornings erzähle ich über die Zusammenhänge, Beweggründe, Visionen sowie Herausforderungen meiner Tätigkeit mit "geretteten" Materialien wie z.B: Fahrradschläuche, aus denen ich in meiner Upcycling WERTstatt u.a. diverse Taschen produziere. In Workshops gebe ich mein Wissen und meine Erfahrungswerte dazu weiter.
Frühstück und Input sind wie immer kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Wir freuen uns auf dich!
Mehr Infos zu diesem Event: https://creativemornings.com/cities/FR https://creativemornings.com/individuals/bibo
Mehr Infos über mein Tun: https://upcycling-freiburg.com
Die Menschheit steht in einer nahen Zukunft vor dem Abgrund: Eine mysteriöse Krankheit sorgt dafür, dass aus Menschen Kreaturen werden, die noch ein bisschen an Tiere erinnern. Wen die Mutationen erwischen, der gerät schnell ins gesellschaftliche Abseits. Auf der Flucht vor dem wütenden Mob versteckt sich eine Gruppe von Mutanten im Wald. Mit dabei: Die Mutter von Émile (Paul Kircher). Der will sie jedoch nicht aufgeben und begibt sich deshalb zusammen mit seinem Vater François (Romain Duris) auf die Suche nach ihr. Dass sie nicht mehr die Alte ist, will François gar nicht richtig wahrhaben. Und dann erwischt es auch noch Émile …
F 2024 / OmU / 130 Min. / Regie: Thomas Cailley / Mit Paul Kircher, Romain Duris u.a. //
Do 27.02., 19:00 / Einführung: Flavien Le Bouter //
ciné club
Durch die verschneite Landschaft stapft der Kunstlehrer Samet zu dem Dorf, in dem er nach Ende der Ferien wieder unterrichten muss. Es ist eine einsame Gegend irgendwo in Anatolien, die unter der Winterdecke ruht. Wie in der Türkei üblich, muss Samet vier Jahre in der Provinz verbringen, bevor er sich wieder nach Istanbul versetzen lassen kann. Einzig die Schülerin Sevim gibt ihm Hoffnung. Doch dann kommen Beschuldigungen des unsittlichen Kontakts mit Schülerinnen gegen Samet auf und stoßen ihn in eine existenzielle Krise. Auf den Spuren von Anton Tschechow folgt der glänzend gespielte und trotz seiner Länge kurzweilige Film der Suche nach einem besseren, sinnerfüllteren Leben.
Türkei, F, D, S 2024 / OmU / 197 Min. / Regie: Nuri Bilge Ceylan / Mit Deniz Celiloglu, Merve Dizdar, Musab Ekici //
Mi 26.02., 19:00 / Sa 01.03., 19:00 //
Die Filmemacherin Olga Chernykh stammt aus Donezk, ehemals Industriemetropole der Ukraine und seit 2014 Schauplatz der russischen Invasion. Seit dem russischen Angriff von 2022 lebt sie wie ihre Mutter in Kyjiw und beide bleiben mit der Großmutter in Donezk über Videocalls in Kontakt. Chernykh begegnet der verstörenden Kriegsgegenwart auf poetische Weise mit familiengeschichtlichem Material: Urlaube am Meer, der Urgroßvater, eine Kindheit in einer blühenden Stadt. Die Grenzen zwischen damals und heute, zwischen Realität und Erinnerung verwischen. Eine intime Reise dreier Generationen, immer auf der Suche nach einem Weg, mit Verlust und Trauer umzugehen und sich gegenseitig zu stützen.
D, F, Ukraine 2023 / OmU / 72 min / Regie: Olga Chernykh //
Di 25.02., 19:00 / So 02.03., 17:00 //
Das RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.) lädt im Rahmen des Projektes „Vision bessere Welt“ den Buchautor Jürgen Grässlin und den Filmemacher Peter Ohlendorf zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit anschließender Diskussion ein.
Ohlendorf zeigt einen 40-minütigen Auszug aus seinem Dokumentarfilm „UTOPISCHES VOM HIMMELREICH? INKLUSION IM IRDISCHEN ARBEITSLEBEN. Neun junge Menschen sollten an der Akademie Himmelreich bei Freiburg fit gemacht werden für eine Anstellung in der Gastronomie. Kann dieses Experiment im realen Arbeitsleben bestehen?
Grässlin beleuchtet in seinem neuen Buch WIE LICHTER IN DER NACHT. MENSCHEN, DIE DIE WELT VERÄNDERN, was uns in düsteren Zeiten Mut macht. Zahlreiche Beispiele belegen, wie Visionen Wirklichkeit werden. So auch die Erfolge der Heilerziehungspflegerin Theresa Krämer, die sich mit ganzer Kraft für Inklusion auf Augenhöhe engagiert.
In Kooperation mit dem ABC (Arbeitskreis Behinderte an der Christuskirche)
Mo 24.02., 20:00, ein Abend mit dem Filmemacher Peter Ohlendorf und dem Autor Jürgen Grässlin /
Vision bessere Welt
Eintritt frei, Spende erbeten //
Der junge Jura lebt bei seiner Mutter und deren nervigen Liebhaber. Als er für das Naturkundemuseum nach einem als ausgestorben geltenden Murmeltier sucht, wird er Zeuge von Brandstiftung. Er versucht, das Unrecht an die Öffentlichkeit zu bringen, doch trifft nur auf absurde Verstrickungen von Politik, Geld und Medien – und an deren Entwirrung ist niemand wirklich interessiert …
Kurz vor der russischen Invasion gedreht und im Krieg fertiggestellt, zeichnet Roman Bondarchuks Spielfilm die Auswirkungen einer zerfallenden Gesellschaft auf die fragile Menschlichkeit. Seine Satire ist dabei skurril, selbstkritisch und subversiv, doch sie verliert nie die Hoffnung – und schon gar nicht ihren Charme.
Ukraine, D, Slowakei, Tschechien 2024 / OmU / 126 Min. / Regie: Roman Bondarchuk / Mit Dmytro Bahnenko, Zhanna Ozirna, Rymma Ziubina //
So 23.02., 20:00, Videogespräch mit Roman Bondarchuk / So 02.03., 19:00 / //
Filme aus der Ukraine
Zur Eröffnung des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus
Der Film lässt Musik, die über siebzig Jahre lang als verloren galt, wieder auferstehen und in neuem Glanz erstrahlen, und erzählt von Plattenlabels, die im nationalsozialistischen Berlin bis 1938 Musik jüdischer Künstler produzierten. Diese Musik wurde mitsamt ihren Originalmatrizen, Texten und Noten in der Reichspogromnacht vollständig vernichtet. Dass über 70 Jahre später dieser Schatz wieder gehoben werden konnte, grenzt an ein Wunder. Mit der neu arrangierten Musik nähert sich der Film dieser unglaublichen Geschichte und dem tragischen Schicksal der jüdischen Künstler, die ein musikalisches Vermächtnis hinterlassen, das bis heute nicht an Aktualität und Brisanz verloren hat.
In Kooperation mit Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher e.V., Israelitische Gemeinde Freiburg und Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
D, CH 2024 / OmU / 90 Min. / Regie: Christoph Weinert //
So 23.03., 19:30, zu Gast: Regisseur Christoph Weinert / Fr. 28.03. 21:30 //
Zur Eröffnung des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus
Mehr als 60 Prozent der Kinder in Wiener Volksschulen sprechen Deutsch nicht als Erstsprache bei gleichzeitig akutem Mangel an Pädagog*innen. Widrige Bedingungen für Beckermanns Dokumentarfilm, für den sie eine Klasse über drei Jahre begleitet hat. Entstanden ist ein erstaunlich heiteres Porträt einer ungewöhnlichen Gemeinschaft. Ein Film über das Lehren, das Lernen sowie überraschende Erfahrungen dazwischen. FAVORITEN wurde auf der Berlinale 2024 mit dem Friedenspreis ausgezeichnet.
Ö 2024 / OF / 118 Min. / Regie: Ruth Beckermann //
So 23.02., 17:30 //
Kinohighlights 2024
Ein Karton, ein Harlekin und eine Bühne- ein Harlekin, eine Bühne, ein Karton- eine Bühne, …
Was passiert, wenn die drei aufeinandertreffen? Wie viel Circus passt in einen Karton? Wer oder was wird hier eigentlich gestapelt, gepackt und gefaltet?
Beim Circus Harlekin, dem Pack-Meister der Circus-Artistik, erleben Sie ein All inclusive Paket: ein Balanceakt der Verpackungskünste, komische Karton-Comedy, ein Hochgestapel in luftige Höhen auf dem Kistenboden der Tatsachen.
Tatsache: Es erwartet Sie ein beeindruckendes, humorvolles, buntes Programm – kompakt verpackt und auf die Bühne gebracht von 41 Pappnasen - äh - Harlekinen.
Begleitet wird die Show von unserer fabelhaften Circusband, die richtig auf die Pappe haut*. Den Erlös der Vorstellung spenden die Harlekine an die Aktion „Kinder helfen Kindern“ der Badischen Zeitung.
Sonntag, 23.02.2025 16.30 Uhr
Großes Haus, Theater Freiburg
Eintritt: €17,-/ €15,-/ €13,- ermäßigt €11,-
Vorverkauf:
0761 201-2853
0761 - 496 88 88
Der 12-Jährige Karl ist mit seiner Mutter aus einer westdänischen Kleinstadt in den Kopenhagener Stadtteil Nørrebro gezogen. Hier wohnen Menschen aus allen Ecken der Welt, es geht laut und hektisch zu, in der Schule wird Karl wegen seines ländlichen Dialekts gemobbt.
Bald lernt er die selbstbewusste Sawsan kennen, deren Familie aus der Türkei stammt. Sie zeigt Karl, wie das Großstadtleben funktioniert. Aber auch Sawsan hat ein Problem: Sie ist ein großes Musiktalent und will unbedingt beim Finale der Fernseh-Castingshow MGP dabei sein. Doch ihre traditionsbewussten Eltern erlauben es nicht. Doch die beiden sind gewitzter als gedacht und gemeinsam finden sie für jedes Problem eine Lösung.
Dänemark 2013 / 97 Min. / Regie: Martin Miehe-Renard / empfohlen ab 8 Jahren //
So 23.02., 15:00 //
Kinderkino