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Maureen Kearney wird gefesselt und traumatisiert in ihrer eigenen Wohnung aufgefunden. Das ist der Ausgangspunkt eines Politthrillers, der sich tatsächlich zugetragen hat. Er ermöglichte Einblicke in düstere Abgründe der Atomwirtschaft. EWS-Energiereferentin Eva Stegen hat das Buch übersetzt und liest daraus vor.
Im Räderwerk der Atommafia
Der französische Bestseller «La Syndicaliste» von Caroline Michel-Aguirre erschien im Jahr 2019. Die Verfilmung mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle kam 2022 in die Kinos. EWS-Energiereferentin Eva Stegen übersetzte es aus dem Französischen; die deutsche Ausgabe wurde bei der Leipziger Buchmesse vorgestellt.
Über das Buch
Das Zeitfenster für die Veröffentlichung könnte kaum passender sein, zeigt das Buch doch, wie irrwitzig es auch hierzulande ist, sich in die Technologie-Abhängigkeit von Despoten zu begeben. Es wirft ein grelles Licht auf eine geradezu suizidophile Atom-Sehnsucht, sich mit AKWs quasi vorinstallierte Bomben in den eigenen Vorgarten zu stellen und dabei gemeinsame Sache mit denen zu machen, gegen die man sich verteidigen will.
Gerade jetzt, da die Rufe nach AKW und «Atomarem Schutzschirm» nicht verstummen, lohnt sich der Blick hinter die Kulissen, denn nicht nur in den Schurkenstaaten selbst ist mächtigen Akteuren jedes Mittel recht, um ihre Widersacher:innen mundtot zu machen.
Kriminelle Energie
Die Gewerkschafterin Maureen Kearney hat dubiose Machenschaften der französischen Atomindustrie aufgedeckt. Sie setzte sich als Whistleblowerin gegen die Übereignung hochsensibler Informationen des französischen Atom-Spitzenkonzerns Areva an einen chinesischen Nuklear-Staatskonzern ein und sollte deshalb auf teuflische Weise zum Schweigen gebracht werden. Mit Mafia-Methoden, brutalster sexualisierter Gewalt, wollte man die Vereitelung Milliarden-schwerer Atom-Deals verhindern. Traumatisiert und gefesselt wird sie in ihrer eigenen Wohnung aufgefunden. Von den Tätern fehlt zunächst jede Spur und sie kann sich nur bruchstückhaft erinnern.
Das ist der Ausgangspunkt eines Politthrillers, der sich tatsächlich zugetragen hat. Bis in die höchsten Sphären der Macht von Politik, Wirtschaft, Justiz und Polizei verbündeten sich die Mächtigen und kuschten die Befehlsempfänger, um ein scheinbar unumstößliches Kartell des Schweigens gegen die Gewerkschafterin aufzubauen. In Romanform erzählt dieses Buch, wie die einstmals starke Frau durch eine perfide Täter-Opfer-Umkehr gebrochen werden sollte. Und – ganz wichtig – wie das wehrlose Opfer aufsteht, sprechfähig wird, beachtliche Kräfte entwickelt und sich aus der Opferrolle befreit.
Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist eine vorherige Online-Anmeldung erforderlich! Hier gelangen Sie zur Anmeldung
Diese Tage sind für uns und für viele unserer Kundinnen und Kunden ein absolutes Highlight des Jahres, denn beim legendären GEA Flohmarkt gibt es immer super Schuhe zu super Preisen – und zwar solche, die nicht nur überzeugen, sondern auch lange halten. Langlebigkeit gehört zu unseren wichtigsten Zielen.
Der Preiskampf mit Billigschuhen aus Asien ist skandalös unfair. Dennoch ist es sinnvoll, dass wir noch immer hierzulande produzieren, obwohl das - wie wir alle wissen - viel teurer ist.
JETZT aber, an unseren FLOHMARKT-TAGEN gibt’s unsere hochwertigen und langlebigen Schuhe zu unglaublichen Preisen. (... ist eh verrückt, aber die Lager müssen geräumt werden).
NUN - KOMMT ALLE.
Bringe deine FreundInnen und NachbarInnen mit – KOMMT und spürt, was uns ausmacht!
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Bringe deine FreundInnen und NachbarInnen mit – KOMMT und spürt, was uns ausmacht!
Irgendwas ist immer!
Punkt.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Was auch? Wer kennt nicht all die großen Kleinigkeiten und kleinen Großartigkeiten, die unsere Lebens- und Alltagspläne durchkreuzen? Die Fahrradkette, die plötzlich reißt, politische Hiobsbotschaften, der ungewollte Spruch im Glückskeks, oder eine Zahnfüllung, die spontan beschließt ab sofort irgendwo ein anderes Dasein zu fristen.
Wir alle sind damit nicht alleine. Und um das ein für allemal klarzustellen, steht Ansgar Hufnagel in selbstironisch fluffig pointierter Manier auf der Bühne und erzählt von seiner Version des Ganzen. Vom Chaos in seinem Kopf. Und dem Chaos um sich herum.
Humorvoll, treffend und balancierend zwischen Kabarett, Comedy und Songs.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
April 2019, im Sudan putscht das Militär und stürzt den langjährigen Machthaber Omar Al-Bashir. In Folge gehen tausende junge Menschen gegen das Regime in Khartum auf die Straße. Sie kämpfen für ein freieres, selbstbestimmtes Leben in einem neuen demokratischen Sudan. In der Euphorie dieser Tage findet die Filmemacherin Hind Meddeb ihre Bilder der Revolution. Sie trifft auf junge Aktivist*innen wie Shajane, Maha, Muzamil und andere, die nach 30 Jahren Diktatur für eine zivile Regierung kämpfen und dafür alles riskieren. Sie sind laut und sie sind kreativ. Sie erheben ihre Stimmen und erinnern an die Dichter*innen des Sudan und ihre Poesie der Menschlichkeit und Gerechtigkeit. In der Montage werden Meddebs Bilder zu einem kollektiven Portrait des sudanesischen Frühlings von 2019. Sechs Wochen später, Anfang Juni eröffnet das Militär erstmals das Feuer auf die Demonstrierenden.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Sa 13.09., 14:00 mit Q&A im Anschluss mit Sudan Experte Roman Deckert
Die inklusive Jugendredaktion "Freistunde FM" lädt zur offenen Live-Sendung. Mach mit! Bei Snacks und Getränken könnt ihr hier die Moderator*innen der Jugendredaktion treffen und selbst an einer Sendung mitwirken. Von 15-17 Uhr zeigen wir euch die Technik und erstellen einen Sendeplan, von 17 -18 Uhr geht es live on Air (auf UKW 102,3 und online unter rdl.de).
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Zur feierlichen Eröffnung des Festivals möchten wir unsere Gäste mit Çay und Süßigkeiten empfangen, musikalisch begleitet von der Sängerin Hend Zouari.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
12.09., 17:00, Eintritt frei
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Über Tunesien nach Ägypten, Algerien, Marokko, in den Libanon und nach Saudi-Arabien führt dieser Dokumentarfilm durch mehr als ein Jahrhundert arabischer Frauenbewegung. Von frühen Feministinnen in Ägypten bis hin zu den viralen Internetkampagnen junger Aktivistinnen während des Arabischen Frühlings verfolgt die Filmemacherin, wie arabische Frauen für ihre Rechte kämpften. Doch FEMINISM INSHALLAH ist nicht nur ein historischer Dokumentarfilm, sondern auch eine Erinnerung an Kämpfe, die bis heute andauern. Der Film führt uns vor Augen, dass der arabische Feminismus aus einem eigenen Kontext voller Herausforderungen, aber auch voller Hoffnung entstanden ist. In den Worten der Frauen hören wir Widerstand, Mut und Entschlossenheit, und die Vision eine gerechtere Zukunft zu gestalten.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
12.09., 18:00
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Im abgelegenen Dorf Barsha im Süden Ägyptens rebelliert eine Gruppe junger Frauen gegen traditionelle Geschlechterrollen. Sie träumen davon, Schauspielerinnen, Tänzerinnen und Sängerinnen zu werden – doch ihre Familien haben andere Pläne für sie. Kurzerhand gründen sie ihre eigene Straßentheatertruppe, die ausschließlich aus Frauen besteht.
Die Straßen ihres kleinen Dorfes werden zur Bühne, mit ihren unerwarteten Auftritten fordern sie Angehörige und Dorfbewohner*innen heraus. In ihren Stücken verhandeln die Jugendlichen Themen wie patriarchalische Strukturen, frühe Heirat und das Ringen um Selbstbestimmung in einer konservativen Umgebung. Ihr Heimatdorf wird so zu einem Spiegel der ägyptischen Gesellschaft und globaler Fragen rund um Identität und Freiheit. Der über vier Jahre gedrehte Film begleitet die jungen Frauen von der Jugend bis ins Erwachsenenalter. Er lief 2024 auf der Semaine de la Critique in Cannes und gewann den Œil d’Or-Preis für den besten Dokumentarfilm.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
12.09., 20:00
Zwei Vereine, eine Vision: Internationales Kunst- und Kulturfestival im Stadtgarten Freiburg
Zum ersten Mal organisieren CaPoA Freiburg e.V. und Südwind Freiburg e.V. gemeinsam das Internationale Kunst- und Kulturfestival. Der Stadtgarten Freiburg wird am 13.09.2025 zu einem lebendigen Treffpunkt, an dem Menschen aufeinandertreffen, sich Geschichten verweben und neue Verbindungen entstehen. Freut euch auf internationale Künstler*innen, spannende Mitmachangebote, ein buntes Kinderprogramm, Ausstellungen und kulinarische Entdeckungen.
Bühnenprogramm: Musik, Tanz & Vielfalt Cantara Deutsch-Arabischer Chor Freiburg
Komela Dar Quartett
Koma Zozan Tanzgruppe
Schaukat & Awesta
RömerMC
CONKOBA
Brasilikum
UNOJAH
Ruffa Than Ruff
Rahmenprogramm: Mitmachen & Entdecken
Kinderprogramm in Kooperation mit dem Spielemobil Freiburg e.V.
Zaubershow mit Castello
Workshops
Mobile Bibliothek mit afrikanischer Literatur „Books on Wheels"
Fotowanderausstellung „Gemeinsam für Freiburg"
Informationsstände & Open Stage
12 - 14 Uhr Offene Bühne für Vereine und Migrant*innen-Selbstorganisationen
12 - 16 Uhr Infostände von Freiburger Vereinen und Initiativen
Barrierefrei und für alle
Eintritt frei
Lust auf einen nachhaltigen Kleidertausch mit anderen Gudrunistas? Dann schauen Sie vorbei, bringen Sie maximal fünf Ihrer aussortierten Gudrun-Stücke mit und tauschen Sie munter drauflos!
Während der Tauschaktion servieren wir Ihnen feine Snacks und erfrischende Getränke und sind bei Fragen gerne für Sie da.*
* Speisen und Getränke solange der Vorrat reicht.
Während unserer Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen gemacht. Durch Ihre Teilnahme stimmen Sie zu, dass diese Aufnahmen ohne weitere Zustimmung Ihrerseits durch uns veröffentlicht und verbreitet werden können. Ihre Datenschutzrechte und weitere Informationen zum Datenschutz gem. Art. 13 DSGVO finden Sie am Tag der Veranstaltung in gedruckter Form vor dem Eingangsbereich platziert.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
„Erzähl mir“, mit dieser simplen Aufforderung öffnet die libanesische Regisseurin Soula Saad einen Raum für 28 Frauen aus verschiedenen Generationen und Ländern des Nahen Ostens, um sich mitzuteilen. In einer Welt, in der weibliche Stimmen oft überhört oder missverstanden werden, entstehen authentische Porträts von Frauen, die zwischen Tradition und Moderne, Familie und Selbstverwirklichung navigieren. Jede Erzählerin teilt ihre persönliche Geschichte im direkten Gespräch – von alltäglichen Herausforderungen bis zu grundlegenden Fragen der Emanzipation. So zeigt ELEELE die Vielfalt weiblicher Perspektiven im arabischen Raum auf.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Sa 13.09., 16.30
HerStories: arabische Filmpionierinnen
London, 1975: Als ein männlicher Kollege die Abwesenheit von Frauen auf den Fotografien einer Ausstellung über das besetzte Palästina mit deren angeblich geringer politischer Beteiligung begründet, beginnt für die Libanesin Leila eine außergewöhnliche Zeitreise. In ihren Gedanken springt Leila Jahrzehnte zurück und nimmt an einer Reihe von Ereignissen teil, die sich an verschiedenen Punkten zwischen den 1920er- und 1970er-Jahren zugetragen haben. Überall trifft sie auf Frauen, die sich widersetzen.
Inspiriert von der Tradition mündlicher Überlieferung verbindet LEILA ET LES LOUPS Dramaturgie, Archivmaterial und Fantasiesequenzen. Der Film bildet ein wichtiges Zeugnis für die entscheidende Rolle, die arabische Frauen in den zahlreichen antikolonialen Kämpfen des 20. Jahrhunderts gespielt haben. Die Dreharbeiten erstreckten sich über sechs Jahre und resultierten in einem Werk, dessen Relevanz auch nach 40 Jahren nicht nachgelassen hat.
LEILA ET LES LOUPS wurde vom CNC – „Centre national du cinéma et de l’image animée“ – restauriert und ausgewählt für die Venice Classics 2021.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Sa 13.09., 19:30 mit Q&A mit Heiny Srour
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Aleppo steckt voller Wunder und Geheimnisse! Die sechsjährige Dounia liebt ihr Leben in den pulsierenden Straßen und Gassen ihrer Heimatstadt. Doch nicht alles ist einfach: Ihre Mutter Leyla ist schon früh verstorben. Die Sechsjährige kann sich kaum noch an sie erinnern. Als eines Tages auch ihr Vater von Soldaten mitgenommen wird, zieht Dounia zu ihren Großeltern. Mit viel Liebe umsorgen sie das Kind. Doch dann bricht der Krieg in Syrien aus und das Leben in Aleppo wird zu gefährlich. Dounia muss fliehen – begleitet von ihren Großeltern und einer besonderen Zauberkraft geht sie auf eine gefährliche Reise. In einem anderen Land möchte sie ein neues Zuhause finden und Dounia ist sich ganz sicher, dass diese neue Heimat irgendwo auf sie wartet.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
So 14.09., 15:30
Festivalabschluss HerStories: arabische Filmpionierinnen
Im abgelegenen Dorf Barsha im Süden Ägyptens rebelliert eine Gruppe junger Frauen gegen traditionelle Geschlechterrollen. Sie träumen davon, Schauspielerinnen, Tänzerinnen und Sängerinnen zu werden – doch ihre Familien haben andere Pläne für sie. Kurzerhand gründen sie ihre eigene Straßentheatertruppe, die ausschließlich aus Frauen besteht.
Die Straßen ihres kleinen Dorfes werden zur Bühne, mit ihren unerwarteten Auftritten fordern sie Angehörige und Dorfbewohner*innen heraus. In ihren Stücken verhandeln die Jugendlichen Themen wie patriarchalische Strukturen, frühe Heirat und das Ringen um Selbstbestimmung in einer konservativen Umgebung. Ihr Heimatdorf wird so zu einem Spiegel der ägyptischen Gesellschaft und globaler Fragen rund um Identität und Freiheit. Der über vier Jahre gedrehte Film begleitet die jungen Frauen von der Jugend bis ins Erwachsenenalter. Er lief 2024 auf der Semaine de la Critique in Cannes und gewann den Œil d’Or-Preis für den besten Dokumentarfilm.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
So 14.09., 17:30
HINSCHAUEN- Familiengeschichten
Zwei Schwestern und sechs Brüder, die zwischen 1933 und 1943 geboren und auf einem Bauernhof in Pommern aufgewachsen sind, machen sich gemeinsam auf die Reise zum Ort ihrer Kindheit in Polen. Von hier sind sie mit ihren Eltern am Ende des Zweiten Weltkrieges geflohen. Während des Kalten Krieges waren sie durch die Mauer fast 40 Jahre voneinander getrennt und schafften es dennoch, miteinander in Kontakt zu bleiben. Trotz unterschiedlicher Biografien und den Licht- und Schattenseiten in dieser zehnköpfigen Familie, bleibt unter ihnen eine besondere Verbundenheit.
Somit ist der Film eine Hommage an die für viele Menschen längste Beziehung in ihrem Leben: die zu ihren Geschwistern. Wir begleiten die Senior*innen auf ihrer Reise durch ihre Leben und zurück in ihre Kindheit, bei der sie alte Geschichten wieder aufleben lassen, und reisen mit ihnen gleichzeitig durch fast 100 Jahre deutsche Geschichte.
In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus.
HINSCHAUEN- Familiengeschichten
Mo. 15.09., 19:30, Einladung zu Gesprächen im Anschluss
Dog Tales: Hunde im Film
Ob durch belebte Straßen oder verfallene Ruinen – der Blick dreier streunender Hunde eröffnet Einblicke in die verborgenen Winkel der türkischen Gesellschaft. Zeytin, Nazar und Kartal führen uns auf unauffällige Reisen durch Istanbul und ermöglichen ungewöhnliche und ungeschminkte Porträts des menschlichen und tierischen Lebens.
„Organisch und völlig wertfrei baut STRAY einen subtilen, artenübergreifenden Kommentar auf, der mehr als nur ein bisschen melancholisch ist. Obwohl nie direkt politisch, ist Los Kamera präsent, wenn die Tiere auf einen Frauenmarsch für Gleichberechtigung treffen und wenn die Flüchtlinge auf Bootsführer treffen, die ihre eigene Migrationsvergangenheit teilen. Die Filmemacherin lässt die Hunde zwar kaum aus den Augen, aber in Wirklichkeit blickt sie auf uns.“ (Jeanette Catsoulis, Kritikerliebling der New York Times)
Dog Tales: Hunde im Film
Di 16.09., 19:30
Film des Monats
In einem verfallenden Ort im ländlichen Argentinien gibt es sie scheinbar noch, die echten Cowboys und Cowgirls, die zu dem Land um sie herum und den Tieren eine besondere Beziehung haben. Michael Dweck and Gregory Kershaw tauchen in diese wie aus der Zeit gefallene Welt ein und beobachten eine Gruppe Gauchos im Alltag. Das Mosaik von Geschichten setzt sich mit der Zerbrechlichkeit dieser Welt auseinander, geprägt von Wassermangel, fehlender Bildungsinfrastruktur und sich langsam wandelnden Geschlechterbildern.
Der eigentliche Star des Dokumentarfilms ist jedoch die argentinische Pampa: In ruhigen, tableauhaft arrangierten Schwarz-Weiß-Bildern gedreht, bietet die weite Grassteppe eine endlos wirkende Kulisse für ganz persönliche Geschichten jenseits von Gaucho-Klischees.
Film des Monats
Mi 17.09., 19:30
Dog Tales: Hunde im Film
Ob durch belebte Straßen oder verfallene Ruinen – der Blick dreier streunender Hunde eröffnet Einblicke in die verborgenen Winkel der türkischen Gesellschaft. Zeytin, Nazar und Kartal führen uns auf unauffällige Reisen durch Istanbul und ermöglichen ungewöhnliche und ungeschminkte Porträts des menschlichen und tierischen Lebens.
„Organisch und völlig wertfrei baut STRAY einen subtilen, artenübergreifenden Kommentar auf, der mehr als nur ein bisschen melancholisch ist. Obwohl nie direkt politisch, ist Los Kamera präsent, wenn die Tiere auf einen Frauenmarsch für Gleichberechtigung treffen und wenn die Flüchtlinge auf Bootsführer treffen, die ihre eigene Migrationsvergangenheit teilen. Die Filmemacherin lässt die Hunde zwar kaum aus den Augen, aber in Wirklichkeit blickt sie auf uns.“ (Jeanette Catsoulis, Kritikerliebling der New York Times)
Dog Tales: Hunde im Film
Mi 17.09., 21:30