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Italienischer Lese- und Gesprächsabend in Kooperation mit Vivace Freiburg. Das Buch des Abends kann in der Italienischen Bibliothek Filippa von Vivace ausgeliehen werden. Ein Moderator stellt das Buch vor und leitet dann über in ein Gespräch mit den Besuchern des Cafés über Inhalt und Bedeutung des Werkes. Der Abend findet in italienischer Sprache statt und setzt in etwa B1-Sprachniveau voraus. Der Abend wird kulinarisch begleitet mit einem italienischen Aperitivo, Sekt und Softgetränken.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
An diesem Abend stellt der italienische Winzer aus Breisach, Roberto Raspini, das Buch “La forma dell’acqua” von Andrea Camilleri vor.
CineLatino
Nach 35 Jahren an der Macht fiel 1989 die Diktatur von Langzeitdiktator Alfredo Stroessner in Paraguay. Es verschwanden damit Ton- und Filmaufnahmen, die eine nationale Identität stiften und das Regime verherrlichen sollten. Jahrzehnte später wird in den Archiven längst vergessenes Material sowohl aus Paraguay als auch aus dem Ausland wiederentdeckt. Nachrichten, Sendungen des Staatsfernsehens, Propagandafilme und ehemals geheime Dokumente zeigen die Mechanismen hinter Stroessners Herrschaft. Ein filmisches Zeugnis für das heutige Paraguay, in dem die Nachkommen der ehemaligen Regimeführer noch immer regieren.
Paraguay, Argentinien, USA, Frankreich, Deutschland 2025 / OmeU / 90 Min. / Regie: Juanjo Pereira
Di 29.04., 19:00, mit Gast
CineLatino
CineLatino
Der Pfeil des Gottes Kukama fliegt weit, immer weiter und am Ende wird ein Fluss daraus, der sich wie eine Schlange durch die Landschaft windet. Die Wirbel im Fluss sind die Pforten zu einer Parallelwelt unter Wasser, in der die Karuaras leben, ein Spiegelbild des Lebens der Kukama über Wasser. José Murayari erzählt vom Leben als Fischer und von Geisterwesen. Der Fluss ist jedoch in Gefahr. Ölbohrungen verschmutzen ihn und gefährden die Existenzgrundlage aller Lebewesen. Mariluz Canaquiri gründete eine Frauenorganisation, die nicht nur für gute Bildung kämpft, sondern sich auch für die Anerkennung des Marañón-Flusses als juristische Person mit Rechten einsetzt. Handgemachte Animationen lassen uns in eine faszinierende spirituelle Welt eintauchen.
Peru, Kanada 2024 / OmU / 77 Min. / Regie: Stephanie Boyd, Miguel Araoz Cartagena
Mi 30.04., 19:00
CineLatino
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Jede Familie hat Geheimnisse, doch für Nayibe Tavares-Abel sind diese eng mit der politischen Geschichte der Dominikanischen Republik verknüpft. Sie setzt sich mit dem Jahr 1990 auseinander, als ihr Großvater Froilán Tavares die Wahlkommission leitete und mit Betrugsvorwürfen konfrontiert wurde. Während Erinnerungen aufleben, offenbaren Archivmaterial und Straßeninterviews in Santo Domingo, wie unter der Diktatur von Balaguer Hoffnung auf Machterhaltung stieß. Familiäre Bande bieten einen besonderen Blick auf eine nationale Wunde und werfen Fragen zu Schwächen der Demokratie auf.
Dominikanische Republik 2025 / OmeU / 76 Min. / Regie: Nayibe Tavares-Abel
Mi 30.04., 21:00
CineLatino
Am 01. Mai 2025 um 18:00h am Platz der alten Synagoge, Synagogenbrunnen
Eintritt frei, Spenden erbeten
Grußworte:
Festrede:
NIKITA NIKISCHIN – Beauftragter für Sicherheit, Kommunikation und Recht der Israelitischen Gemeinde Freiburg
Bewirtung:
BILLAL ALOGE und DAVID SIGALOV vom Restaurant JAFFA
Technische Unterstützung:
Impulswerk
Musikalische Begleitung:
Punk ist ein Versprechen – von Rebellion und Selbstermächtigung! „Nicht labern, machen!“ ist das Motto. Was zählt, ist die Idee und der Mut, sich auf eine Bühne zu stellen. Und das gilt ganz besonders für die Frauen der Szene: In Düsseldorf gründen sich Östro 430, in West-Berlin Mania D, später Malaria!, und in Zürich Kleenex, später LiLiput.
EINFACH MACHEN! SHE-PUNKS VON 1977 BIS HEUTE porträtiert Künstlerinnen, die 40 Jahre später immer noch oder wieder zusammen auf der Bühne stehen. Als Pionierinnen des deutschsprachigen She-Punk teilen Gudrun Gut, Beate Bartel, Bettina Köster, Sara Schär, Klaudia Schifferle, Martina Weith und Bettina Flörchinger ihre Erfahrungen und Geschichten. Trotz des unterschiedlichen Sounds der Bands und ohne es damals zu wissen, waren sie Teil einer weiblichen Revolution in der Musikindustrie, die nachfolgende Künstlerinnen nachhaltig geprägt hat. Ein Film über Punk aus weiblicher Perspektive, Feminismus mit Gitarrenriff und das unvergleichliche Lebensgefühl der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre.
Deutschland, Schweiz 2024 / dt. OF / 89 Min. / Regie: Reto Caduff /
Do 01.05., 19:30 / Fr 02.05., 21:30 / Sa 03.05., 19:30 / So 04.05., 21:30
Filme von Regisseur*Innen zum internationalen feministischen Kampftag
"Ich versteh nur Chinesisch!" hört man bisweilen, wenn etwas ganz und gar unverständlich ist. Zu Unrecht! Denn die ersten chinesischen Wörter und Zeichen zu erlernen, ist leichter als man denkt! Glauben Sie nicht?
Probieren Sie es in unseren kostenlosen Chinesisch Schnupperkursen aus!
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Der Schnupperkurs findet im Konfuzius-Institut Freiburg (Turmstraße 24) statt und richtet sich an Anfänger:innen ohne Vorkenntnisse.
Nur mit Anmeldung unter: info@ki-freiburg.de oder 0761/20397888
Der Maler David Lynch fragte sich, wie seine Bilder in Bewegung aussehen würden und so entstanden seine ersten Kurzfilme aus animierten Collagen. Der Künstler David Lynch schreckte nicht davor zurück, Werbefilme für große Marken zu drehen. Der Musiker David Lynch brachte wenige Monate vor seinem Tod ein weiteres Album heraus sowie weitere Musikvideos. Der Mensch David Lynch erzählte gerne vom Wetter und von seinen täglichen Ohrwürmern.
Wir zeigen eine Auswahl des facettenreichen Künstlers im Kinosaal und feiern ihn im Anschluss mit „lynchian Sound“ im Slow Club - mit drei DJs und visuellen Werken des Meisters.
In Kooperation mit Slow Club e.V.
USA 1968 – 2024 / OmU / ca. 90 Min
Regie: David Lynch
Fr 02.05., 19:30 mit Einführung
Werkschau David Lynch
Einfach machen! She-Punks von 1977 bis heute
Punk ist Rebellion, Selbstermächtigung und vor allem: „Nicht labern, machen!“ Was zählt, sind Ideen und Mut und das gilt ganz besonders für Frauen: Überall gründen sich Band: Östro 430, Mania D, später Malaria!, Kleenex, später LiLiput…
Der Film porträtiert jene, die auch noch 40 Jahre später auf der Bühne stehen. Als Pionierinnen des deutschsprachigen She-Punk teilen Gudrun Gut, Beate Bartel, Bettina Köster und andere ihre Geschichten. Sie waren Teil einer weiblichen Revolution in der Musikindustrie, die nachhaltig geprägt hat. Ein Film über Punk aus weiblicher Perspektive, Feminismus mit Gitarrenriff und das unvergleichliche Lebensgefühl der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre.
D, CH 2024 / OF / 89 Min.
Regie: Reto Caduff
Do 01.05., 19:30 / Fr 02.05., 21:30 / Sa 03.05., 19:30 / So 04.05., 29:30
Einfach machen! She-Punks von 1977 bis heute
Seit 1975 gibt es in der Wilhelmstraße die Buchhandlung jos fritz. Gegründet als Teil der lebendigen linken Szene in Freiburg trotzt sie seitdem den Verwerfungen der Welt und ist als Ort der Literatur aus der Stadt kaum wegzudenken.
Das möchten wir gerne feiern und laden daher zu einem bunten Programm mit Wort, Musik und vielem mehr.
Eintritt frei
Einfach machen! She-Punks von 1977 bis heute
Punk ist Rebellion, Selbstermächtigung und vor allem: „Nicht labern, machen!“ Was zählt, sind Ideen und Mut und das gilt ganz besonders für Frauen: Überall gründen sich Band: Östro 430, Mania D, später Malaria!, Kleenex, später LiLiput…
Der Film porträtiert jene, die auch noch 40 Jahre später auf der Bühne stehen. Als Pionierinnen des deutschsprachigen She-Punk teilen Gudrun Gut, Beate Bartel, Bettina Köster und andere ihre Geschichten. Sie waren Teil einer weiblichen Revolution in der Musikindustrie, die nachhaltig geprägt hat. Ein Film über Punk aus weiblicher Perspektive, Feminismus mit Gitarrenriff und das unvergleichliche Lebensgefühl der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre.
D, CH 2024 / OF / 89 Min.
Regie: Reto Caduff
Do 01.05., 19:30 / Fr 02.05., 21:30 / Sa 03.05., 19:30 / So 04.05., 29:30
Einfach machen! She-Punks von 1977 bis heute
The Straight Story - Eine wahre Geschichte
Als der sture 73-jährige Alvin Straight hört, dass sein Bruder Lyle schwer krank ist, beschließt er sich mit ihm auszusöhnen. Da er weder Führerschein noch die volle Sehstärke besitzt und sich von niemandem fahren lassen möchte, fährt er die 650 Kilometer durch die USA auf einem motorisierten Rasenmäher mit Anhänger.
David Lynch inszenierte die wahre Geschichte als einzigartigen, entschleunigten Roadtrip voller Wärme und Lebensweisheit. Der einzige Film, bei dem er nicht das Drehbuch geschrieben hat (es stammt von seiner Lebensgefährtin Mary Sweeney) und seine geradlinigste Geschichte - eine straight story. Nominiert für die Goldene Palme, den Oscar und den Golden Globe.
USA 1999 / OmU / 108 Min.
Regie: David Lynch / mit Richard Farnsworth, Sissy Spacek, Harry Dean Stanton
Sa 03.05, 21:30
The Straight Story - Eine wahre Geschichte
Kinderkino – Inklusion
Zunächst nur widerwillig sagt Amanda zu, ihren neuen Mitschüler Lars im Schulalltag zu unterstützen. Er hat das Down-Syndrom. Schon bald bemerkt sie jedoch, dass Lars und sie mehr vereint als zunächst angenommen – ganz besonders ihre Liebe zu Harry Potter: Nach der Schule albern sie gemeinsam mit ausgedachten Zaubersprüchen herum. Doch trotz ihrer Verbindung zu Lars gehen Amanda die anderen aus ihrer Klasse nicht aus dem Kopf. Was die wohl über Lars denken? Amanda lässt sich von den Meinungen der vermeintlich „coolen Kids“ beeinflussen und setzt dabei ihre Freundschaft aufs Spiel. Mobbing ist die Folge. Ob Lars ihr vergeben kann? (LUCAS – Internationales Filmfestival für junge Filmfans)
Gewinner des ECFA-Awards 2025 als bester europäischer Kinderfilm
NOR 2023 / 90 Min.
Regie: Eirik Sæter Stordahl
So 04.05., 15:30, empfohlen ab 9 Jahren
Kinderkino – Inklusion
Zum internationalen Tag des Tanzes
Ein wunderschöner Film über die transformative Kraft des Tanzes, voll visueller Poesie, beeindruckender Bilder, außergewöhnlicher Musik, gewaltiger Landschaften und mit einer Protagonistin, die sich im Tanz des Lebens im Hier und Jetzt bewegt. Er zeigt die Schönheit der Erde im Einklang mit dem Menschen. Im Zentrum tanzt die Protagonistin, wie sie Bild für Bild eintaucht in wundersame Orte, teils von Menschenhand geschaffen, teils fast unberührte Natur. AEON OZ ist ein komplexes meditatives Gesamtkunstwerk und eine Hymne an den Augenblick.
D, Österreich, Kolumbien, Indien 2024 / 63 Min.
Regie: Heinz Kasper
So 04.05., 17:30
Zum internationalen Tag des Tanzes
Filme von Regisseur*innen zum internationalen feministischen Kampftag
Punk ist Rebellion, Selbstermächtigung und vor allem: „Nicht labern, machen!“ Was zählt, sind Ideen und Mut und das gilt ganz besonders für Frauen: Überall gründen sich Band: Östro 430, Mania D, später Malaria!, Kleenex, später LiLiput…
Der Film porträtiert jene, die auch noch 40 Jahre später auf der Bühne stehen. Als Pionierinnen des deutschsprachigen She-Punk teilen Gudrun Gut, Beate Bartel, Bettina Köster und andere ihre Geschichten. Sie waren Teil einer weiblichen Revolution in der Musikindustrie, die nachhaltig geprägt hat. Ein Film über Punk aus weiblicher Perspektive, Feminismus mit Gitarrenriff und das unvergleichliche Lebensgefühl der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre.
D, CH 2024 / OF / 89 Min.
Regie: Reto Caduff
So 04.05., 19:30
Filme von Regisseur*innen zum internationalen feministischen Kampftag
Werkschau David Lynch
Der Filmwissenschaftler, Filmemacher und Musiker Prof. Dr. Marcus Stiglegger (Universität Freiburg) hat zu Lynch geforscht und geschrieben und ist unter anderem für seinen Audiokommentar auf der Arthaus-Blu-ray von TWIN PEAKS – FIRE WALK WITH ME auch außerhalb akademischer Kreise bekannt. Bei uns wird er Einblicke in die akademische Rezeption von und in die Forschung zu David Lynch geben. Dazu gehören mythische Topographien von Los Angeles, die Inszenierung von Körpern oder die Hauntologie von Jaques Derrida, die eine Gegenwart beschreibt, die zugleich von den Geistern der Vergangenheit wie auch der Zukunft heimgesucht wird. Wie lässt sich mithilfe dieser Ansätze Lynchs Filmwelt erschließen?
Mo 05.05., 19:30
Eintritt frei
Werkschau David Lynch
Kunst.Provokation
Wie sieht es aus, wenn eine Mumie, eine Kobra-Frau, eine Drag-Queen und andere Protagonist*innen in Atlantis zusammen kommen? Dieser von Smith nie vollendete Film, den wir in der posthum zusammengestellten Version von Jerry Tartaglia zeigen, fächert ein Panorama von Schlangenfrauen, Mumien, Meerjungfrauen und exotischen Tänzen zu Exotica Jazz und Rimski-Korsakows Scheherazade auf. Höhepunkt ist die berühmte „Cake Scene“ – ein Ensemble halbnackter Chorschönheiten, darunter Andy Warhol, windet sich auf einem riesigen, weißrosa gefärbten Baumkuchen…
„Normal Love“ ist der zweite Film des New Yorker Underground Filmlegende Jack Smith aus dem Jahr 1963. Sein erster Film „Flaming Creatures“ löste wegen seines offenen Umgangs mit Sexualität einen der größten Skandale der Filmgeschichte aus und wurde verboten. Nach dem Verbot beschloss Smith nie wieder einen fertigen Film zu schaffen, um sicherzustellen, dass es ihm nicht weggenommen wird.
Jack Smith wurde 1932 in Ohio geboren und zog in den 50er Jahren nach New York. Er gilt als Ideengeber Warhols, als Vordenker des Theatre of the Ridiculous, als Camp- und Queer-Ikone.
USA/ 1963-1965/ 16mm/ 120 Min., Regie: Jack Smith
Di 06.05., 19:30 Einführung: Diedrich Diederichsen
In Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum und der Kunstwissenschaftlichen Gesellschaft Freiburg
Kunst.Provokation
Lesung und Gespräch mit Daniel Zylbersztajn-Lewandowski
Der deutsch-jüdische Autor Daniel Zylbersztajn-Lewandowski hat in zwei autobiographischen Bänden die Geschichte seiner jüdisch-christlichen und zugleich deutsch-polnischen Familie veröffentlicht. Der erste Band ist eine tief bewegende Erzählung über die Schicksale seiner Vorfahren vor und während des Holocausts. Im zweiten Band teilt er seine eigenen Erfahrungen als Nachfahre von Holocaust-Überlebenden in Europa.
Daniel Zylbersztajn-Lewandowski ist Korrespondent der tageszeitung (taz) in London. Er wurde 1969 als Sohn eines jüdischen Holocaust-Überlebenden in München geboren, wo er bis zum 16. Lebensjahr lebte. Nach seinem Abitur in Israel zog er 1991 zum Studium nach London, wo er heute mit seiner Frau lebt.
Mi 07.05., 19:00, Galerie
In Kooperation mit Deutsch-Israelische Gesellschaft Freiburg, Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher Gemeinde Freiburg, Israelitische Gemeinde Freiburg, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg.
Lesung und Gespräch mit Daniel Zylbersztajn-Lewandowski
Christian Geissler
Eine vom Wirtschaftswunder-Konsum gesättigte Gesellschaft verdrängt den Holocaust und andere Verbrechen der Nazis und macht weiter, als sei dies nie geschehen. Der Schriftsteller Christian Geissler (1928 – 2008) beschreibt diesen Zustand in seinem Debüt-Roman „Anfrage“ (1960) unerbittlich: Klaus Köhler, knappe 30 Jahre alt, stellt Fragen, sucht nach „Vätern“, die Verantwortung übernehmen und Konsequenzen ziehen.
Das gilt auch für die Fernsehfassung des Brecht-Schülers Egon Monk. „Der Film bestätigt erschreckend die Situation in Deutschlands unbewältigter Gegenwart.“ (NZZ) Auch 80 Jahre nach dem Sieg über das nationalsozialistische Deutschland, hat der Film nicht an Wucht verloren.
D 1962 / OF / 77 Min. //
Regie: Egon Monk / mit Hartmut Reck, Anneli Granget, Carl Lange //
Mi 07.05., 19:30 Einführung und Gespräch: Detlef Grumbach, Christian Geissler-Gesellschaft (CGG), Moderation: Didi Danquart, Walter Mossmann Gesellschaft
In Kooperation mit der Walter Mossmann Gesellschaft
Christian Geissler
Künstliche Intelligenz (KI) verändert das Gesundheitswesen, doch die Entwicklung von KI ist abhängig von umfangreichen Daten. Eine Zusammenarbeit zw. Europa und China ist von entscheidender Bedeutung, um Innovationen voranzutreiben und die sichere, wirksame und ethische Anwendung von KI in der Medizin zu gewährleisten. Der Vortrag hebt KI-Anwendungen in der nuklearmedizinischen Bildgebung und Therapie hervor – ein hochgradig interdisziplinäres Feld, das Medizin, Physik und Chemie integriert. Europa ist derzeit führend bei der Weiterentwicklung der Nuklearmedizin, während China sich durch schnelle Entwicklungen im Bereich der Instrumentierung und klinischen Anwendungen auszeichnet. Anhand ausgewählter Beispiele werden erfolgreiche Kooperationen zwischen Europa und China demonstriert und gezeigt, wie die interdisziplinäre Zusammenarbeit die klinische Umsetzung beschleunigt, die Patientenergebnisse verbessert und Herausforderungen wie Datenaustausch, Validierung und klinische Tests bewältigt werden. Darüber hinaus wird die Bedeutung von offenen Wissenschaftspraktiken und grenzüberschreitenden KI-Frameworks zur Förderung von Innovationen besprochen.
Prof. SHI Kuangyu ist leitender Medizinphysiker und Leiter des Labors für künstliche Intelligenz und translationale Theranostik an der Abteilung für Nuklearmedizin der Schweizer Universität Bern. Darüber hinaus ist er Dozent an der Fakultät für Computergestützte medizinische Verfahren an der TU München. Er absolvierte seinen Master und PhD am Max-Planck-Institut für Informatik und habilitierte an der TU München. Seine Forschung konzentriert sich auf die Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz und computergestützter Modellierungstechniken für die nuklearmedizinische Bildgebung und Therapie.
Vortrag in englischer Sprache
Eintritt frei! | Wir freuen uns über Ihre Anmeldung an: info@ki-freiburg.de | Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich
Unsere Kooperationspartner dieser Veranstaltung: Colloqium politicum, Institut für Sinologie der Universität Freiburg