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Verkehrswende
Der Film des Stadtplaners Reinhard Seiß ist ein Plädoyer für eine Verkehrswende zum Klimaschutz. Er zeigt anhand zahlreicher Beispiele, dass wir mit sehr viel weniger Autos auskommen könnten, aber Opportunismus, Lobbyismus und unkritische Technik- und Wachstumsgläubigkeit stehen dem entgegen.
In Kooperation mit Fuss e.V. Ortsgruppe Freiburg-Südbaden
Verkehrswende
Fr 19.09., 19:30
Dog Tales: Hunde im Film
Wes Andersons Stop-Motion-Animationsfilm spielt auf Trash Island, einer Müll-Insel der imaginären japanischen Großstadt Megasaki. Hierhin hat der Bürgermeister, ein ausgewiesener Katzenliebhaber, nach Ausbruch einer Hundeseuche, alle Hunde der Stadt verbannt. Sie fristen dort ein elendes Dasein. Zu dieser Bande der Verbannten gesellt sich der elternlose Pflegesohn von Bürgermeister Kobayashi. Auf der Suche nach Spot, seinem geliebten Leibwächterhund, legt der 12-jährige Atari mit einem winzigen einmotorigen Flugzeug eine Bruchlandung auf der Müllhalde hin. Schnell gewinnt er die Unterstützung der geächteten Tiere.
Und so erzählt dieser Film letztlich eine Geschichte über Freundschaft, Treue und Unerschrockenheit, wenn er grundsätzlich danach fragt, wer wir Menschen sind und wie wir als Gesellschaft sein wollen. ISLE OF DOGS ist eine Verbeugung vor dem ermutigenden Heldentum der Kleinen und Schwachen. Vor allem aber ist Andersons Film, der 2018 die Berlinale eröffnete, eine Absage an die Intoleranz.
Dog Tales: Hunde im Film
Do 18.09., 22:00
resonance: Musik & Film | Jazzfestival Freiburg
Die Entstehung einer der meistverkauften Jazzplatten aller Zeiten, „The Köln Concert“ von Keith Jarrett aus dem Jahr 1975, ist der Kölner Teenagerin Vera Brandes zu verdanken. Fast wäre das Konzert nicht zustande gekommen, doch Vera glaubte an die Musik und hat noch nie jemanden so spielen sehen wie Keith Jarrett …
Der für den Deutschen Filmpreis nominierte Spielfilm erzählt – mit etwas künstlerischer Freiheit – wie sich die junge Frau in der männerdominierten Branche durchsetzt, um die Voraussetzungen für die Entstehung eines Meisterwerks zu schaffen.
resonance: Musik & Film | Jazzfestival Freiburg
Do 18.09., 19:30
Dog Tales: Hunde im Film
Ob durch belebte Straßen oder verfallene Ruinen – der Blick dreier streunender Hunde eröffnet Einblicke in die verborgenen Winkel der türkischen Gesellschaft. Zeytin, Nazar und Kartal führen uns auf unauffällige Reisen durch Istanbul und ermöglichen ungewöhnliche und ungeschminkte Porträts des menschlichen und tierischen Lebens.
„Organisch und völlig wertfrei baut STRAY einen subtilen, artenübergreifenden Kommentar auf, der mehr als nur ein bisschen melancholisch ist. Obwohl nie direkt politisch, ist Los Kamera präsent, wenn die Tiere auf einen Frauenmarsch für Gleichberechtigung treffen und wenn die Flüchtlinge auf Bootsführer treffen, die ihre eigene Migrationsvergangenheit teilen. Die Filmemacherin lässt die Hunde zwar kaum aus den Augen, aber in Wirklichkeit blickt sie auf uns.“ (Jeanette Catsoulis, Kritikerliebling der New York Times)
Dog Tales: Hunde im Film
Mi 17.09., 21:30
Film des Monats
In einem verfallenden Ort im ländlichen Argentinien gibt es sie scheinbar noch, die echten Cowboys und Cowgirls, die zu dem Land um sie herum und den Tieren eine besondere Beziehung haben. Michael Dweck and Gregory Kershaw tauchen in diese wie aus der Zeit gefallene Welt ein und beobachten eine Gruppe Gauchos im Alltag. Das Mosaik von Geschichten setzt sich mit der Zerbrechlichkeit dieser Welt auseinander, geprägt von Wassermangel, fehlender Bildungsinfrastruktur und sich langsam wandelnden Geschlechterbildern.
Der eigentliche Star des Dokumentarfilms ist jedoch die argentinische Pampa: In ruhigen, tableauhaft arrangierten Schwarz-Weiß-Bildern gedreht, bietet die weite Grassteppe eine endlos wirkende Kulisse für ganz persönliche Geschichten jenseits von Gaucho-Klischees.
Film des Monats
Mi 17.09., 19:30
Dog Tales: Hunde im Film
Ob durch belebte Straßen oder verfallene Ruinen – der Blick dreier streunender Hunde eröffnet Einblicke in die verborgenen Winkel der türkischen Gesellschaft. Zeytin, Nazar und Kartal führen uns auf unauffällige Reisen durch Istanbul und ermöglichen ungewöhnliche und ungeschminkte Porträts des menschlichen und tierischen Lebens.
„Organisch und völlig wertfrei baut STRAY einen subtilen, artenübergreifenden Kommentar auf, der mehr als nur ein bisschen melancholisch ist. Obwohl nie direkt politisch, ist Los Kamera präsent, wenn die Tiere auf einen Frauenmarsch für Gleichberechtigung treffen und wenn die Flüchtlinge auf Bootsführer treffen, die ihre eigene Migrationsvergangenheit teilen. Die Filmemacherin lässt die Hunde zwar kaum aus den Augen, aber in Wirklichkeit blickt sie auf uns.“ (Jeanette Catsoulis, Kritikerliebling der New York Times)
Dog Tales: Hunde im Film
Di 16.09., 19:30
HINSCHAUEN- Familiengeschichten
Zwei Schwestern und sechs Brüder, die zwischen 1933 und 1943 geboren und auf einem Bauernhof in Pommern aufgewachsen sind, machen sich gemeinsam auf die Reise zum Ort ihrer Kindheit in Polen. Von hier sind sie mit ihren Eltern am Ende des Zweiten Weltkrieges geflohen. Während des Kalten Krieges waren sie durch die Mauer fast 40 Jahre voneinander getrennt und schafften es dennoch, miteinander in Kontakt zu bleiben. Trotz unterschiedlicher Biografien und den Licht- und Schattenseiten in dieser zehnköpfigen Familie, bleibt unter ihnen eine besondere Verbundenheit.
Somit ist der Film eine Hommage an die für viele Menschen längste Beziehung in ihrem Leben: die zu ihren Geschwistern. Wir begleiten die Senior*innen auf ihrer Reise durch ihre Leben und zurück in ihre Kindheit, bei der sie alte Geschichten wieder aufleben lassen, und reisen mit ihnen gleichzeitig durch fast 100 Jahre deutsche Geschichte.
In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus.
HINSCHAUEN- Familiengeschichten
Mo. 15.09., 19:30, Einladung zu Gesprächen im Anschluss
Zwei Vereine, eine Vision: Internationales Kunst- und Kulturfestival im Stadtgarten Freiburg
Zum ersten Mal organisieren CaPoA Freiburg e.V. und Südwind Freiburg e.V. gemeinsam das Internationale Kunst- und Kulturfestival. Der Stadtgarten Freiburg wird am 13.09.2025 zu einem lebendigen Treffpunkt, an dem Menschen aufeinandertreffen, sich Geschichten verweben und neue Verbindungen entstehen. Freut euch auf internationale Künstler*innen, spannende Mitmachangebote, ein buntes Kinderprogramm, Ausstellungen und kulinarische Entdeckungen.
Bühnenprogramm: Musik, Tanz & Vielfalt Cantara Deutsch-Arabischer Chor Freiburg
Komela Dar Quartett
Koma Zozan Tanzgruppe
Schaukat & Awesta
RömerMC
CONKOBA
Brasilikum
UNOJAH
Ruffa Than Ruff
Rahmenprogramm: Mitmachen & Entdecken
Kinderprogramm in Kooperation mit dem Spielemobil Freiburg e.V.
Zaubershow mit Castello
Workshops
Mobile Bibliothek mit afrikanischer Literatur „Books on Wheels"
Fotowanderausstellung „Gemeinsam für Freiburg"
Informationsstände & Open Stage
12 - 14 Uhr Offene Bühne für Vereine und Migrant*innen-Selbstorganisationen
12 - 16 Uhr Infostände von Freiburger Vereinen und Initiativen
Barrierefrei und für alle
Eintritt frei
Festivalabschluss HerStories: arabische Filmpionierinnen
Im abgelegenen Dorf Barsha im Süden Ägyptens rebelliert eine Gruppe junger Frauen gegen traditionelle Geschlechterrollen. Sie träumen davon, Schauspielerinnen, Tänzerinnen und Sängerinnen zu werden – doch ihre Familien haben andere Pläne für sie. Kurzerhand gründen sie ihre eigene Straßentheatertruppe, die ausschließlich aus Frauen besteht.
Die Straßen ihres kleinen Dorfes werden zur Bühne, mit ihren unerwarteten Auftritten fordern sie Angehörige und Dorfbewohner*innen heraus. In ihren Stücken verhandeln die Jugendlichen Themen wie patriarchalische Strukturen, frühe Heirat und das Ringen um Selbstbestimmung in einer konservativen Umgebung. Ihr Heimatdorf wird so zu einem Spiegel der ägyptischen Gesellschaft und globaler Fragen rund um Identität und Freiheit. Der über vier Jahre gedrehte Film begleitet die jungen Frauen von der Jugend bis ins Erwachsenenalter. Er lief 2024 auf der Semaine de la Critique in Cannes und gewann den Œil d’Or-Preis für den besten Dokumentarfilm.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
So 14.09., 17:30
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Aleppo steckt voller Wunder und Geheimnisse! Die sechsjährige Dounia liebt ihr Leben in den pulsierenden Straßen und Gassen ihrer Heimatstadt. Doch nicht alles ist einfach: Ihre Mutter Leyla ist schon früh verstorben. Die Sechsjährige kann sich kaum noch an sie erinnern. Als eines Tages auch ihr Vater von Soldaten mitgenommen wird, zieht Dounia zu ihren Großeltern. Mit viel Liebe umsorgen sie das Kind. Doch dann bricht der Krieg in Syrien aus und das Leben in Aleppo wird zu gefährlich. Dounia muss fliehen – begleitet von ihren Großeltern und einer besonderen Zauberkraft geht sie auf eine gefährliche Reise. In einem anderen Land möchte sie ein neues Zuhause finden und Dounia ist sich ganz sicher, dass diese neue Heimat irgendwo auf sie wartet.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
So 14.09., 15:30
HerStories: arabische Filmpionierinnen
London, 1975: Als ein männlicher Kollege die Abwesenheit von Frauen auf den Fotografien einer Ausstellung über das besetzte Palästina mit deren angeblich geringer politischer Beteiligung begründet, beginnt für die Libanesin Leila eine außergewöhnliche Zeitreise. In ihren Gedanken springt Leila Jahrzehnte zurück und nimmt an einer Reihe von Ereignissen teil, die sich an verschiedenen Punkten zwischen den 1920er- und 1970er-Jahren zugetragen haben. Überall trifft sie auf Frauen, die sich widersetzen.
Inspiriert von der Tradition mündlicher Überlieferung verbindet LEILA ET LES LOUPS Dramaturgie, Archivmaterial und Fantasiesequenzen. Der Film bildet ein wichtiges Zeugnis für die entscheidende Rolle, die arabische Frauen in den zahlreichen antikolonialen Kämpfen des 20. Jahrhunderts gespielt haben. Die Dreharbeiten erstreckten sich über sechs Jahre und resultierten in einem Werk, dessen Relevanz auch nach 40 Jahren nicht nachgelassen hat.
LEILA ET LES LOUPS wurde vom CNC – „Centre national du cinéma et de l’image animée“ – restauriert und ausgewählt für die Venice Classics 2021.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Sa 13.09., 19:30 mit Q&A mit Heiny Srour
HerStories: arabische Filmpionierinnen
„Erzähl mir“, mit dieser simplen Aufforderung öffnet die libanesische Regisseurin Soula Saad einen Raum für 28 Frauen aus verschiedenen Generationen und Ländern des Nahen Ostens, um sich mitzuteilen. In einer Welt, in der weibliche Stimmen oft überhört oder missverstanden werden, entstehen authentische Porträts von Frauen, die zwischen Tradition und Moderne, Familie und Selbstverwirklichung navigieren. Jede Erzählerin teilt ihre persönliche Geschichte im direkten Gespräch – von alltäglichen Herausforderungen bis zu grundlegenden Fragen der Emanzipation. So zeigt ELEELE die Vielfalt weiblicher Perspektiven im arabischen Raum auf.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Sa 13.09., 16.30
HerStories: arabische Filmpionierinnen
April 2019, im Sudan putscht das Militär und stürzt den langjährigen Machthaber Omar Al-Bashir. In Folge gehen tausende junge Menschen gegen das Regime in Khartum auf die Straße. Sie kämpfen für ein freieres, selbstbestimmtes Leben in einem neuen demokratischen Sudan. In der Euphorie dieser Tage findet die Filmemacherin Hind Meddeb ihre Bilder der Revolution. Sie trifft auf junge Aktivist*innen wie Shajane, Maha, Muzamil und andere, die nach 30 Jahren Diktatur für eine zivile Regierung kämpfen und dafür alles riskieren. Sie sind laut und sie sind kreativ. Sie erheben ihre Stimmen und erinnern an die Dichter*innen des Sudan und ihre Poesie der Menschlichkeit und Gerechtigkeit. In der Montage werden Meddebs Bilder zu einem kollektiven Portrait des sudanesischen Frühlings von 2019. Sechs Wochen später, Anfang Juni eröffnet das Militär erstmals das Feuer auf die Demonstrierenden.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Sa 13.09., 14:00 mit Q&A im Anschluss mit Sudan Experte Roman Deckert
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Im abgelegenen Dorf Barsha im Süden Ägyptens rebelliert eine Gruppe junger Frauen gegen traditionelle Geschlechterrollen. Sie träumen davon, Schauspielerinnen, Tänzerinnen und Sängerinnen zu werden – doch ihre Familien haben andere Pläne für sie. Kurzerhand gründen sie ihre eigene Straßentheatertruppe, die ausschließlich aus Frauen besteht.
Die Straßen ihres kleinen Dorfes werden zur Bühne, mit ihren unerwarteten Auftritten fordern sie Angehörige und Dorfbewohner*innen heraus. In ihren Stücken verhandeln die Jugendlichen Themen wie patriarchalische Strukturen, frühe Heirat und das Ringen um Selbstbestimmung in einer konservativen Umgebung. Ihr Heimatdorf wird so zu einem Spiegel der ägyptischen Gesellschaft und globaler Fragen rund um Identität und Freiheit. Der über vier Jahre gedrehte Film begleitet die jungen Frauen von der Jugend bis ins Erwachsenenalter. Er lief 2024 auf der Semaine de la Critique in Cannes und gewann den Œil d’Or-Preis für den besten Dokumentarfilm.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
12.09., 20:00
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Über Tunesien nach Ägypten, Algerien, Marokko, in den Libanon und nach Saudi-Arabien führt dieser Dokumentarfilm durch mehr als ein Jahrhundert arabischer Frauenbewegung. Von frühen Feministinnen in Ägypten bis hin zu den viralen Internetkampagnen junger Aktivistinnen während des Arabischen Frühlings verfolgt die Filmemacherin, wie arabische Frauen für ihre Rechte kämpften. Doch FEMINISM INSHALLAH ist nicht nur ein historischer Dokumentarfilm, sondern auch eine Erinnerung an Kämpfe, die bis heute andauern. Der Film führt uns vor Augen, dass der arabische Feminismus aus einem eigenen Kontext voller Herausforderungen, aber auch voller Hoffnung entstanden ist. In den Worten der Frauen hören wir Widerstand, Mut und Entschlossenheit, und die Vision eine gerechtere Zukunft zu gestalten.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
12.09., 18:00
HerStories: arabische Filmpionierinnen
Zur feierlichen Eröffnung des Festivals möchten wir unsere Gäste mit Çay und Süßigkeiten empfangen, musikalisch begleitet von der Sängerin Hend Zouari.
HerStories: arabische Filmpionierinnen
12.09., 17:00, Eintritt frei
Am 1. Oktober um 19 Uhr, Herz-Jesu-Kirche, Benefizkonzert „Mit der Ukraine im Herzen“ 💙💛
Das älteste künstlerische Ensemble der Ukraine mit einer 107-jährigen Geschichte – das Nationale Ensemble der Banduristen der Ukraine – kommt im Rahmen einer Wohltätigkeitskonzerttournee durch Europa nach Freiburg. Das Ziel der Tournee ist es, Spenden zur Unterstützung der ukrainischen Kultur, der ukrainischen Streitkräfte sowie zur Förderung der einzigartigen Kunst des Kobzarens zu sammeln.
Die Eröffnung des Konzerts erfolgt durch den Ersten Bürgermeister, Herrn Ulrich von Kirchbach, und ist ein deutliches Zeichen der Solidarität mit der Ukraine.🇩🇪🇺🇦
Im Konzertprogramm „Mit der Ukraine im Herzen“ werden ukrainische Volkslieder, authentische Melodien aus verschiedenen Regionen der Ukraine, patriotische Werke sowie bekannte Hits der ukrainischen Popmusik präsentiert. Das deutsche Publikum wird auch das Lied „Der Kosak fuhr über den Donau“ kennenlernen, dessen Melodie Ludwig van Beethoven, nachdem er sie von Andrij Rozumovsky gehört hatte, in seinem Werk unter dem Titel „Schöne Minka, ich muss scheiden“ verwendete.
Das Ensemble verfügt außerdem über eine Orchestergroup, sodass die Zuhörer Instrumente wie Flöte, Zymbal, Kontrabass, Klarinette, Akkordeon und verschiedene Schlaginstrumente hören und sehen können.
Was ist die Bandura? Es handelt sich um ein traditionelles ukrainisches Saiteninstrument, das entfernt einer Laute oder Harfe ähnelt und mehr als 60 Saiten besitzt. Das Spielen der Bandura ist eine große Herausforderung, da man gleichzeitig die Melodie und die Begleitung mit beiden Händen spielen muss. Historisch war die Bandura das Symbol der Kobzaren – reisende Sänger, die Poesie und Lieder über die Geschichte der Ukraine aufführten und sich dabei auf der Kobza, einem früheren ukrainischen Instrument und Vorfahren der Bandura, begleiteten. Heute ist die Bandura eines der bedeutendsten Symbole der ukrainischen Kultur und wird sowohl in Soloprogrammen als auch in großen Ensembles wie dem Nationalen Ensemble der Banduristen der Ukraine gespielt.
Interessanterweise hat die Gründung des Ensembles einen Bezug zum deutschen Volk. Während des kurzlebigen Hetmanats in Kiew im Jahr 1918 wurde das Ensemble mit Unterstützung des Hetmanen Pavlo Skoropadskyi ins Leben gerufen. Anfangs bestand es aus 12 Männern, die gleichzeitig sangen und auf der Bandura spielten. Heute umfasst das Ensemble 65 Künstler. Jährlich wird ein Wettbewerb veranstaltet, um die talentiertesten und herausragendsten Musiker auszuwählen und diese einzigartige kulturelle Tradition weiterzugeben. In Freiburg werden die Zuschauer jedoch „nur“ 40 Mitglieder des Ensembles sehen – das vollständige Kollektiv kann aufgrund logistischer Einschränkungen nicht anreisen. Seit 2022 haben 12 Mitglieder der Kapelle ihre Banduren gegen Waffen getauscht und verteidigen ihre Heimat vor der russischen Besatzung.
Eintritt frei, Spenden sind erbeten.
Wir freuen uns, euch alle bei diesem Benefizkonzert begrüßen zu dürfen!
Bitterbös-komische Gesellschaftssatire.
«Germany – why NOT! Ausrufezeichen!» (Heike)
«Wenn ich Afrikaner wäre, man müsste mich prügeln, damit ich nach Deutschland gehe.» (Ansgar)
UA: 31.01.2020, Staatstheater Nürnberg
Premiere am Wallgraben Theater: 15.06.2024
Winterfest
Wir feiern die neue Winterkollektion mit leckeren Snacks, Getränken und tollen Überraschungen – kommen Sie vorbei!
Barbara Ibo von der Upcycling-Wertstatt ist dieses Mal auch wieder mit feschen Upcycling Accessoires aus Fahrradschlauch dabei. Ihr findet sie oben im 1. OG neben der Theke im Haus 037.