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Open-Air Kino für, über und mit Radler*innen: Zehn von euch erzeugen im Wechsel den Strom für die Film- und Tonanlage und ermöglichen so ein netzunabhängiges Kinoerlebnis. Dabei schauen wir kurzweilige Kurzfilme rund ums Thema Radfahren unter den Kastanienbäumen des Alten Wiehrebahnhofs. Bringt eure Fahrräder mit!
Fr 11.07., 21:30, Open Air unter den Kastanien, Eintritt gegen Spende
Robert Lachmann war ein deutsch-jüdischer Musikethnologe. In den 1930er-Jahren untersuchte er in seiner Radiosendung „Oriental Music" die musikalischen Traditionen Palästinas und lud dort regelmäßig Musiker verschiedener ethnischer und religiöser Gruppen ein, zu spielen. Die palästinensische Künstlerin Jumana Manna lässt sich von Lachmanns musikologischen Studien inspirieren und begibt sich mit Aufnahmen der Sendung durch das heutige Israel und die palästinensischen Gebiete. Wie klingen diese Lieder bei marokkanischen, kurdischen und jemenitischen Juden, Samaritanern, städtischen und ländlichen palästinensischen Bevölkerungsgruppen, Beduinen und Kopten heute? So zeichnet sich mit viel Begeisterung für Geschichte und mithilfe von Rabab, Saz, Oud und Blechbüchse eine kulturelle Vielfalt. Staatsgrenzen gibt es hier nicht, sondern nur verschiedene Küchen, in denen man zusammen musiziert – mit den Gästen, beim Kochen, beim Kaffeezubereiten. Bis die Musik zum Tanzen anregt. (Berlinale)
Palästina, D, Vereinigtes Königreich 2016 / OmU / 66 Min. / Regie: Jumana Manna
Fr 11.07., 19:30
Ceren Oykut: Zeichnungen | Animation | Installation
UNTIL IT’S HARD TO TELL
Mit den Tänzen der Soul-Musik entwickelte sich in den 1970er-Jahren die Black-Rio-Bewegung, die ihren Anfang in Rio de Janeiro nahm und politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Einfluss in ganz Brasilien gewann. Tänze und Musik wurden zu einem Feld der Selbstvergewisserung und des Widerstands der jungen schwarzen Bevölkerung gegen rassistische und soziale Unterdrückung. Der Film beleuchtet die Bedeutung dieser Musikszene im Kampf gegen Rassismus während der brasilianischen Militärdiktatur sowie ihren späteren Einfluss auf Hip-Hop und Funk.
Brasilien 2023 / OmeU / 75 Min. / Regie: Emílio Domingos / mit Dom Filó, Agenor Neto, Carlos Dafé
Do 10.07., 21:30
Cine Brasil
Trans Frau Ren fährt mit ihrer dysfunktionalen Familie in den Sommerurlaub. Im engen Feriendomizil kommen nach und nach so einige Konflikte auf und Geheimnisse ans Licht.
Vor dem Hintergrund der schwülen Langeweile eines Familienurlaubs erzählt Autorin und Regisseurin Luis De Filippis in ihrem Debütfilm vom widersprüchlichen Wunsch eines Millennials, gleichzeitig unabhängig und umsorgt zu sein. Fernab von melodramatischen Klischees zeichnet SOMETHING YOU SAID LAST NICHT ein vielschichtiges Figurenporträt, das mit mehreren Narrativen der Darstellung von trans Menschen im Kino bricht. Ren wird von ihrer Familie in ihren Eigenheiten geliebt und als Tochter und Schwester wahrgenommen – die Frage, was sie genau mit ihrem Leben machen möchte, ist damit aber natürlich noch nicht geklärt. Die junge kanadische trans Darstellerin Carmen Madonia gibt ein fulminantes Schauspieldebüt.
Kanada, Schweiz 2022 / 96 Min. / Regie: Luis De Filippis
Do 10.07., 19:30
Trans*topia – trans normale Lebenswelten
A FESTA DE LÉO
Es ist Léos 12. Geburtstag, seine Mutter Rita weckt ihn mit neuen Fußballschuhen und Küsschen. Doch was dann folgt, ist alles andere als ein ‚Happy Birthday‘: Sein Vater Dudu hat das Geld genommen, mit dem Rita Leos Party bezahlen wollte. Es kommt noch schlimmer, als bewaffnete Gläubiger Dudu nach dem Leben trachten ...
Ein Familien-Thriller aus Rio, in dem die berüchtigte Favela Vidigal als soziales Labyrinth mit ganz eigenen Gesetzen inszeniert wird. Von und mit Menschen, die die Favela mit ihren Fußballplätzen und Dächern mit Ipanema am Horizont so gut kennen, dass sie sich auch vor der Kamera natürlich und geschmeidig bewegen.
Brasilien 2023 / OmeU / 85 Min. / Regie: Luciana Bezerra, Gustavo Melo / mit Nego Ney, Cintia Rosa, Jonathan Haagensen
Mi 09.07., 21:30
Cine Brasil
An diesem Wochenende im Juli dreht sich alles um Nachhaltigkeit, Solidarität und kreativen Austausch.
Beginn des Festes, Fr. 11. Juli um 18:00 Uhr, Open-Air-Kinoabend im Stadtgarten (kostenfrei)
Film: Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen
Kommentar und Diskussion/Fragen zum Film: Frau Dr. Christine Mok-Wendt (Philosophie/Ökosophie) & Frau Prof. Dr. Maike Sippel (Nachhaltigkeit und Transformation, HTWG)
Anschließend warten auf euch am Samstag und Sonntag Infostände, Mitmachaktionen, Spiele (z.B. Weltverteilungsspiel, T-Shirt-Preiskalkulation), nachhaltige Wände, Lektürestand, köstliche Verpflegungsangebote, nachhaltige Cocktails und Getränke.
Unbedingt sehenswert sind u.a. der missio Truck „Eine Welt. Keine Sklaverei“ – multimediale Ausstellung, das Stadtmobil – Naturenergie-sharing, das Kolping Klimamobil mit einem Energieerzeugungs-Fahrrad und Klimaschutzlösungen, das Kolping Mitmachmobil, das für die Belange von Geflüchteten sensibilisiert und das Sternsingermobil, das Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren spielerisch an die Lebenswirklichkeit von Kindern aus anderen Ländern heranführt.
Als Anbieter stehen u.a. das Amt für Klimaschutz, die Initiative fair.nah.logisch, das Bildungsangebot „Raus!“ Uni-KN & TU München mit einer crossmedialen Toolbox, mit der Familien spielerisch ihr Wissen zum Klimaschutz erweitern und ihr klimarelevantes Handeln reflektieren können, die MHG, die arabische Kalligrafien mit nachhaltigkeitsbezogenen Zitaten anbietet, Green Office Konstanz, Netzwerk Bürgerengagement, Greenpeace Bodensee mit seinem Infostand „Fast Fashion“, Secondhand-Fair-Fashion, Angelspiel usw.
Zu beachten ist, dass die Besucherinnen alte Kleidung (T-Shirts, Jeans) an den Stand Greenpeace Jugend an beiden Tagen mitbringen dürfen, um sie durch coole Motive und Siebdruck aufzuwerten. So wird verhindert, dass sie zum Altkleidercontainer gebracht werden müssen. Wir rufen außerdem alle Bürgerinnen zur Mitwirkung.
Wir hoffen, dass die Besucherinnen (Familien, alle Bürgerinnen) die diversen wissens- und handlungsorientierten Angebote wahrnehmen können.
Anmeldung erforderlich, alle Entgelte sind vor Ort zu entrichten.
Arzt, Schriftsteller, Maler und Politiker. Als Mitglied der antifaschistischen Bewegung Giustizia e Libertà wurde er 1934 verhaftet und dann nach Lukanien verbannt. Bekannt wurde er vor allem durch das Buch Cristo si è fermato a Eboli (1943/44), das von Francesco Rosi mit Gian Maria Volonté verfilmt wurde. Wir stellen ihn und sein Werk aus Anlass seines 50. Todestages vor
Eintritt 5 €, für DANTE-Mitglieder, Schüler und Studenten frei
WORKSHOP: UPCYCLING VON STÜHLEN
Lust auf ein kreativ-handwerkliches Ferienprojekt?
In unserem Workshop werden wir alte Stühle mit Farbe kreativ upcyceln.
Keine Vorkenntnisse notig.
Stühle vorhanden, eigene können gerne mitgebracht werden.
Natürlich dürft ihr ihn am Ende mitnehmen
Teilnahmegebühr 80 € + 20 € Material
Familienrabatt möglich
Der Workshop findet ab 4 Personen statt.
Ab 12 Jahren, Eltern(-teile) oder andere Bezugspersonen willkommen,
Anmeldung bei Barbara Ibo unter mail@upcycling-freiburg.com
Anmeldeschluss Mo, 4. August.
Nachspiel Lesbenfilmtage 2025 - Gewinnerfilm Goldene Tanna: Bester Dokumentarfilm
Sally Gearhart war eine Ikone der lesbischen Bewegung – und ist doch fast vergessen. Dabei war sie vieles zugleich: radikale Feministin, brillante Rednerin, Professorin, Science-Fiction-Autorin und Aktivistin an der Seite von Harvey Milk. Sie kämpfte für Frauenräume und lesbische Sichtbarkeit genauso wie gegen das Verbot queerer Lehrer*innen.
Der Dokumentarfilm bringt diese charismatische, kluge, widersprüchliche Frau zurück auf die Bühne der Geschichte – durch die Stimmen derer, die mit ihr lebten, liebten, stritten und träumten. Entstanden ist ein emotionaler, überraschend witziger Film über die Kraft kollektiver Bewegungen – und über eine Frau, die sie geprägt hat wie kaum eine andere.
Vorher läuft außerdem der Kurzfilm-Gewinner MALWA KHUSHAN von Preeti Kanungo & Sourav Yadav (Indien 2023, OmeU, 20 Min.) – eine berührende Geschichte über Sehnsucht im ländlichen Indien.
Nachspiel Lesbenfilmtage 2025 - Gewinnerfilm Goldene Tanna: Bester Dokumentarfilm
So 06.07., 19:30
Cine Brasil
Es ist Léos 12. Geburtstag, seine Mutter Rita weckt ihn mit neuen Fußballschuhen und Küsschen. Doch was dann folgt, ist alles andere als ein ‚Happy Birthday‘: Sein Vater Dudu hat das Geld genommen, mit dem Rita Leos Party bezahlen wollte. Es kommt noch schlimmer, als bewaffnete Gläubiger Dudu nach dem Leben trachten …
Ein Familien-Thriller aus Rio, in dem die berüchtigte Favela Vidigal als soziales Labyrinth mit ganz eigenen Gesetzen inszeniert wird. Von und mit Menschen, die die Favela mit ihren Fußballplätzen und Dächern mit Ipanema am Horizont so gut kennen, dass sie sich auch vor der Kamera natürlich und geschmeidig bewegen.
In Kooperation mit Brasilianische Radiosendung Espaço Aberto, KoBra – Kooperation Brasilien e.V. und Dona Flor e.V.
Cine Brasil
So 06.07., 17:30
Kinderkino - Zum Stadtradeln 2025
Madison ist ein junges Mädchen, supersportlich, energiegeladen und ehrgeizig. Radrennsport ist ihre Leidenschaft und sie setzt alles daran, ihrem Vater, dem erfolgreichen Radsport-Profi Timo, nachzueifern. Jetzt in den Sommerferien darf Madison in ein Trainingslager mit dem Ziel, als jüngste Fahrerin in den Nationalkader aufgenommen zu werden. Doch ihr Ehrgeiz lässt sie am Teamdenken scheitern, sie muss das Camp verlassen und findet sich ungewollt in den Tiroler Bergen wieder, wo ihre Mutter Katharina in den Ferien Yoga unterrichtet. So hat sie sich ihren Sommer echt nicht vorgestellt: Völlig andere Gegend, neue Leute und dann auch noch Mountainbikes statt Rennräder! Ihr Alltag kommt völlig ins Schleudern. Doch mit Hilfe ihrer neuen Freunde Vicky und Jo entdeckt Madison abseits der vorgegebenen (Radsport-)Pfade neue Ziele und stürzt sich ungebremst in ein unvergessliches Sommerabenteuer.
Kinderkino - Zum Stadtradeln 2025
So 06.07., 15:30
Gemeinwohlorientiertes Bauen
Vortrag von Jan Engelke, Technische Universität München
Keine Wohnform ist so populär und zugleich so umstritten wie das Einfamilienhaus. Wegen massivem Material, Energie- und Flächenverbrauch, programmatischer Starrheit und auch wegen der mit ihm verbundenen tradierten Familienbilder und Genderrollen steht es in der Kritik. Trotz Klimakrise und steigender Kosten werden Jahr für Jahr zehntausende neue Einfamilienhäuser gebaut werden. Jan Engelke betrachtet in seinem Vortrag die Geschichte der Einfamilienhäuser und die Werte, die gesellschaftlich mit ihm verbunden werden.
Freiheit, Sicherheit und Selbstverwirklichung: Wie lassen sich die mit dem Eigenheim verknüpften Ideen auch ohne Eigentumsbildung verwirklichen – auch für Menschen mit schmalerem Geldbeutel?
Am Beispiel Kleineschholz wird gezeigt, warum gemeinwohlorientiertes Bauen und Wohnen nicht nur schön für zukünftige Bewohner*innen, sondern ein Gewinn für die gesamte Stadtgesellschaft ist. Der Bauverein „Wem gehört die Stadt“ will den gesellschaftlichen Wert dieser Eigentumsform beleuchten und ihre Stellung innerhalb der städtischen, landes- und bundesweiten Förderpolitik zur Diskussion stellen.
Gemeinwohlorientiertes Bauen
So 06.07., 11:00
Unsere vergessenen Befreier
Unter dem offiziellen Titel CHRONIQUES FIDÈLES SURVENUES AUS SIÈCLE À L´HOPITAL PSCHIATRIQUE BLIDA-JOINVILLE, AU TEMPS OÚ L´DOCTEUR FRANTZ FANON ÉTAIT CHEF DE LA CINQUIÈME DIVISION ENTRE 1953 ET 1956 schildert Abdenour Zahzah die prägende Zeit von Dr. Frantz Fanon als Leiter der muslimischen Abteilung des psychiatrischen Krankenhauses von Blida-Joinville in Algerien. Während seiner Amtszeit führte Fanon weitreichende Reformen ein und analysierte, wie Rassismus, Kolonialismus und Vorurteile die Wahrnehmung von psychischen Erkrankungen beeinflussen. Er entwickelte sozialtherapeutische Ansätze, die den heilenden Einfluss von sozialer Interaktion und kultureller Verbundenheit in den Mittelpunkt stellten. Dazu zählten Aktivitäten wie Mannschaftssport, Live-Musik und die Schaffung sozialer Räume, die den kulturellen Hintergründen der Patienten entsprachen.
Der Film beleuchtet die menschlichen Beweggründe hinter Fanons philosophischen und politischen Einsichten und zeigt, wie er zu einem tiefgreifenden Verständnis der psychologischen Auswirkungen des Kolonialismus sowie der Bedeutung nationaler Befreiungsbewegungen für grundlegende gesellschaftliche Veränderungen gelangte. Über 60 Jahre nach seinem Tod bringt dieses wegweisende Biopic ein zentrales Kapitel im Leben eines der einflussreichsten Denker der Welt wieder ans Licht.
Unsere vergessenen Befreier
Sa 05.07., 21:30
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
Auf der Suche nach Abenteuer verlässt ein alleinstehender Programmierer für eine Nacht die Einsamkeit und Sicherheit seines überschaubaren Daseins. Zwischen Mitternacht und Sonnenaufgang gerät er in ein Netz kleiner und großer Katastrophen mit exaltierten Künstler*innen, vereinsamten Selbstdarsteller*innen und Überlebenskünstler*innen, deren Opfer er beinahe wird. Im Gewand einer leichtfüßigen Komödie offenbart sich eine albtraumhafte Reise durch die urbane Subkultur Manhattans, in der sich Komik und Bedrohung, Erlösung und Angst in einer virtuosen Inszenierung die Waage halten. Martin Scorseses erste Zusammenarbeit mit dem Kameramann Michael Ballhaus trug ihm den Regiepreis in Cannes ein.
Sa 05.07., 19:30, Einführung: Angelika Sandholz
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
Der Workshop ist bereits ausgebucht und es gibt eine Warteliste.
Sie fahren regelmäßig Fahrrad, sind aber aufgeschmissen, wenn Sie einen Reifen wechseln sollen? Im Schrauberinnen-Workshop lernen Sie mit anderen Frauen von unseren Radlabor-Expertinnen, wie Pannen behoben werden und das Rad fit gehalten wird.
Anmeldung erforderlich unter marketing@radlabor.de
Veranstaltungsort: Radlabor Freiburg, Heinrich-von-Stephan-Str. 5c, 79100 Freiburg.