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Wirtschaft, Gesellschaft, Politik – sie alle profitieren von mehr Wissen um das chinesische Vorgehen und die chinesische Denkweise. Denn China bleibt wichtig, und es wird seine Position im globalen Gefüge weiter stärken und es wird ein noch härterer wirtschaftlicher Konkurrent sein. Dennoch sind Dialog und Kontaktaufnahme auf beiden Seiten in den Hintergrund gerückt. Deutschland und die EU können hier wieder aber erst wieder mit mehr Selbstverständlichkeit verhandeln, wenn sie ihre eigenen Standorte technologisch und organisatorisch aufwerten. In dem Vortrag von Mayer- Kuckuk geht es auch um die Rolle Chinas für Europa in Zeiten der von den USA losgetretenen Handelskriege.
Finn Mayer-Kuckuk ist Wirtschaftsjournalist. Er hat Sinologie und Japanologie studiert und besuchte die Holtzbrinck-Journalistenschule. Von 2006 bis 2019 war er Korrespondent u.a. für das Handelsblatt in Ostasien, die meiste Zeit davon am Standort Peking. Er leitete die Publikation China.Table bei Table Media und führt jetzt die Redaktion "Geoökonomie" bei Süddeutsche Zeitung Dossier in Berlin.
CHINA - Auswege aus dem Dilemma
Angesichts der Unberechenbarkeit der USA erhält das deutsche und europäische Verhältnis zu China wieder neue Bedeutung. Wie lassen sich konstruktive Beziehungen zur Volksrepublik erhalten beziehungsweise wiederherstellen, ohne dabei die eigenen strategischen Interessen zu schädigen? Dieser Frage gehen Finn Mayer- Kuckuk und Felix Lee in „China – Auswege aus einem Dilemma“ nach.
€ 22,00 | 256 Seiten
ISBN-13: 978-3962892180
Eintritt frei! | Wir freuen uns über Ihre Anmeldung an: info@ki-freiburg.de | Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich
Kooperationspartner: Colloquium politicum, China Forum Freiburg, China Netzwerk Baden-Württemberg, Institut für Sinologie der Universität Freiburg und Stadtbibliothek Freiburg.
"Ich versteh nur Chinesisch!" hört man bisweilen, wenn etwas ganz und gar unverständlich ist. Zu Unrecht! Denn die ersten chinesischen Wörter und Zeichen zu erlernen, ist leichter als man denkt! Glauben Sie nicht?
Probieren Sie es in unseren kostenlosen Chinesisch Schnupperkursen aus!
Wir verschaffen Ihnen in 60 Minuten einen Überblick über die Grundlagen der Chinesischen Sprache, die lateinische Umschrift "Pinyin" sowie die ersten Schriftzeichen. Entdecken Sie die bildhafte chinesische Sprache!
Der Schnupperkurs findet im Konfuzius-Institut Freiburg (Turmstraße 24) statt und richtet sich an Anfänger:innen ohne Vorkenntnisse.
Nur mit Anmeldung unter: info@ki-freiburg.de oder 0761/20397888
Sudan, remember us
Die Vorgeschichte zur heutigen Situation im Sudan und leider eine zeitlose Geschichte über Kindersoldaten, in diesem Fall der ehemalige Kindersoldat Agel. Die Filmemacher*innen begleiten ihn zwei Jahre lang, von der Unabhängigkeit des Südsudan bis zu erneut ausbrechenden Kämpfen. „Wenigstens schießen wir nicht mehr aufeinander“, sagt er noch zu Beginn und sieht die Zukunft optimistisch. Er will helfen, aufbauen und vor allem kein Flüchtling mehr sein. Dafür hat er seine Karriere im „Westen“ aufgegeben und ist in die kriegszerschundene Heimat zurückgekehrt. Seine Sorge: „Wer sein Leben im Krieg verbringt, will fast nicht mehr, dass er endet – weil er das ist, was man kennt.“
D 2014 / OmU / 83 Min.
Regie: Katharina Von Schroeder, Florian Schewe
So 25.05., 19:30, Videogespräch mit Katharina von Schroeder
Sudan, remember us
Zum internationalen Tag des Tanzes
Ein wunderschöner Film über die transformative Kraft des Tanzes, voll visueller Poesie, beeindruckender Bilder, außergewöhnlicher Musik, gewaltiger Landschaften und mit einer Protagonistin, die sich im Tanz des Lebens im Hier und Jetzt bewegt. Er zeigt die Schönheit der Erde im Einklang mit dem Menschen. Im Zentrum tanzt die Protagonistin, wie sie Bild für Bild eintaucht in wundersame Orte, teils von Menschenhand geschaffen, teils fast unberührte Natur. AEON OZ ist ein komplexes meditatives Gesamtkunstwerk und eine Hymne an den Augenblick.
D, Österreich, Kolumbien, Indien 2024 / 63 Min.
Regie: Heinz Kasper
So 25.05., 17:45
Zum internationalen Tag des Tanzes
New Hollywood
Improvisation ist die höchste Form der Konzentration, des Bewusstseins, der intuitiven Erkenntnis; es ist der Moment, in dem die Imagination alles Festgefügte, die engen geistigen Strukturen überwindet und direkt in die Tiefe der Dinge vordringt. Improvisation ist keine Methode, sondern vielmehr ein Bewusstseinszustand und unverzichtbare Basis eines wahren Schaffensprozesses. (Jonas Mekas, der „Pate des amerikanischen Avantgardekinos“)
„Mit Shadows schuf John Cassavetes 1959 ein Werk, das einen radikalen Bruch mit den Normen Hollywoods einleitete und Vorbote eines neuen, beweglichen, jungen Kinos wurde, das die ganze Welt erfasste“ (Filmmuseum Wien) Gleichzeitig stellte seine Schilderung der Erlebnisse dreier afroamerikanischer Geschwister in der New Yorker Jazzszene auch eine wegweisende Auseinandersetzung mit alltäglichem Rassismus in den USA dar.
Zwei Brüder und eine Schwester schlagen sich mit allerlei Spannungen untereinander sowie mit Freud*innen und Geliebten im pulsierendem New Yorker Nachtleben herum. Fast zur Gänze improvisiert, auf den Straßen, in Bars und Hinterzimmern New Yorks mit 16-mm-Film und Handkamera gedreht, ist SHADOWS noch heute eine Offenbarung fürs Auge - und der Soundtrack von Charlie Mingus und Shafti Hadi fürs Ohr.
USA 1959 / engl. OF / 35mm /81 Min.
Regie: John Cassavetes / mit Ben Carruthers, Lelia Goldoni, Hugh Hurd, Anthony Ray
Sa 24.5., 21:30
New Hollywood
Resonance: Film & Musik
Es begann als Konzert und wurde zu einem Fest. Die Kanadische Band THE BAND war einst die Begleitband von Bob Dylan, doch wuchs sie schnell darüber hinaus, brachte sieben Studioalben hervor und spielte mit den Größen ihrer Zeit. Nach 17 Jahren waren sie erschöpft und gaben ein Abschiedskonzert, zu dem Martin Scorsese diesen Konzertfilm drehte, der, im Stil von New Hollwood, immer noch als einer der besten Konzertfilme gilt und eine Referenz für das Genre geblieben ist. Er hat damit eines der bedeutendsten kulturellen Ereignisse festgehalten, mit einer unglaublichen Liste an Musiker*innen: Bob Dylan, Joni Mitchell, Eric Clapton, Neil Young, Ringo Starr, Van Morrison, Muddy Waters usw.
USA 1978 / OmU / 117 Min.
Regie: Martin Scorsese / mit The Band, Bob Dylan, Joni Mitchell, Eric Clapton, Neil Young, Ringo Starr, Van Morrison, Muddy Waters
Sa. 24.05., 19:00
Resonance: Film & Musik
„Biakoye“ entfacht Klangfeuerwerk aus Ghana – Musik, die verbindet!
Wer am 10. Mai 2025 um 19 Uhr die Freiburger Kreuzkirche betritt, sollte gute Laune, offene Ohren und ein bisschen Bewegungsfreude im Gepäck haben – denn stillsitzen wird schwer! Der Indigenous Show Choir, ein energiegeladener Chor aus Ghana, bringt ein musikalisches Feuerwerk auf die Bühne: mitreißende Rhythmen aus Ghana und Südafrika, Stimmen, die unter die Haut gehen – und eine Atmosphäre, die niemanden unberührt lässt.
Doch hinter diesem Konzert steckt mehr als eine musikalische Darbietung – es ist Ausdruck einer tiefen, gewachsenen Freundschaft. Seit rund zehn Jahren touren Sängerinnen und Sänger aus Südafrika, Ghana und Deutschland unter der Leitung von Eva Buckman, Thabang Mokoena und Pasado Acquah-Sampson durch Europa. Was einst als künstlerisches Experiment begann, ist heute eine Herzensangelegenheit – getragen von der Liebe zu Afrika, seiner Kultur, seiner Musik und vor allem: seinen Menschen.
Thabang Mokoena ist dabei das musikalische Genie: Mit unermüdlichem Engagement, großem Talent und einem weitreichenden Netzwerk ruft er immer wieder neue kreative Initiativen ins Leben – und schafft Verbindungen über Ländergrenzen hinweg. Für ihn ist Musik mehr als Klang – sie ist Begegnung, Verständigung, Inspiration. Er initiierte auch in Heidelberg/Südafrika das Bokamoso Musical Home, ein soziokulturelles Projekt, das zugleich Treffpunkt des Lesedi Show Choirs mit Chören aus Deutschland ist und Arbeitsmöglichkeiten bietet für Mitglieder seines Chors.
Im vergangenen Jahr begeisterte das Ensemble Umoya Munye mit Gesang, Tanz und Lebensfreude das Publikum. Jetzt geht das musikalische Abenteuer weiter: Unter dem neuen Namen Biakoye haben sich zwölf charismatische Sänger des Indigenous Show Choir aus Ghana zusammengeschlossen. In monatelanger Probenarbeit sind Lieder entstanden, die nun mit Energie, Hingabe und echter Leidenschaft auf die Bühne gebracht werden. Das Ergebnis: pure musikalische Lebensfreude. Was bedeutet Biakoye? Auf Akan, einer ghanaischen Sprache, heißt es so viel wie „Einheit“ oder „Kommt alle zusammen!“ Und genau das passiert an diesem Abend: Menschen kommen zusammen, um gemeinsam zu singen, zu tanzen, zu feiern. Musik wird zur Sprache des Miteinanders – zum Ausdruck von Hoffnung, Freude und Zusammenhalt. Biakoye steht für eine Botschaft, die berührt: Musik kennt keine Grenzen. Sie verbindet Menschen – ungeachtet ihrer Hautfarbe, Religion, Herkunft oder ihres Alters. Was zählt, ist das gemeinsame Erleben, das offene Herz, das gegenseitige Zuhören. (10. Mai 2025 / 19 Uhr / Kreuzkirche Freiburg / Fehrenbachallee 50 / Abendkasse 20€)
Der "Indigenous African Show Choir" aus Ghana ist ein Partnerchor der "Mokochöre" in mehreren Städten Süddeutschlands (auch Freiburgs), die Lieder v.a. aus Südafrika und Ghana singen unter der Anleitung von Eva Buckman und Thabang Mokoena, dem Dirigenten eines der besten südafrikanischen Chöre (vgl. https://www.afrikachor-heidelberg.de/deutsch/partnerch%C3%B6re/ ). Im Zentrum dieses musikalischen Kooperationsprojekts steht "Bokamoso Musical Home", ein soziokulturelles Projekt in Heidelberg/Südafrika, in dem Begegnungsseminare zwischen dem Lesedi Show Choir und Chören aus aller Welt stattfinden.
KUNST.PROVOKATION.
Unter der Regie des renommierten Film- und Videokünstlers Julian Rosefeldt ist die zweifache Oscar-Gewinnerin Cate Blanchett in zwölf verschiedenen, großartigen Episoden zu sehen, die allesamt diverse zeitlose Manifeste verschiedener Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts behandeln, von Dada über Pop-Art bis hin zu Dogma 95. Als Nachrichtensprecherin, Puppenspielerin oder obdachloser Mann brilliert eine chamäleonhafte Blanchett in einer noch nicht dagewesenen schauspielerischen Tour de Force. In diesem so beeindruckenden wie zeitgemäßen Weckruf verwebt Rosefeldt geschickt die leidenschaftlichsten Statements der Kunstgeschichte.
D/AU 2017 / OmU / 98 Min.
Regie: Julian Rosefeldt / mit Cate Blanchett
Di 20.5., 19:30
KUNST.PROVOKATION.
Double-Feature: Dagmar Kamlah
Die Filme-, Kino- und Festivalmacherin Dagmar Kamlah produziert seit über 40 eigene Kurz- und Langfilme, organisierte die ersten Frankfurter Filmschauen Mitte der 80er Jahre mit und arbeitete, neben vielem anderen, auch mehrere Jahre in unserem Programmausschuss. Sieben Jahre lebte Sie in den USA, heute in Potsdam, aber durch ihre Arbeit in der Programmkommission des Freiburger Filmforums, kommt sie alle zwei Jahre für einige Wochen nach Freiburg. Mit einem Double-Feature würdigen wir ihr bisheriges Werk und bedanken uns für die jahrzehntelange Zusammenarbeit und Freundschaft!
BROCKOLY
Bildmaterial - Found Footage - eines Fernsehfeatures über Wolkenkratzer in USA wird mit verstreuten weiteren Bildresten zu einer urbanen und auch ein wenig bedrohlichen Vision. Ein exzellenter Soundtrack von 80s Art Punk hält alles zusammen.
BRD 1985 / 16 mm / 6'30 Min
Regie, Montage: Dagmar Kamlah / Musik: Harry Heinen
VON DINGEN
Inklusive der Filmemacherin porträtiert VON DINGEN acht verschiedene Sammler*innen und fragt nach der Mechanik und Motivation des Sammelns. Es geht um den Impuls des Bewahrens, den Sinn für einen Wert im Material und in der Machart, der diese Menschen eint, egal ob sie sich um Schmalfilme, Fahrräder, Keramik oder alte Apfelsorten kümmern.
D 2019 / 63 Min.
Regie, Montage: Dagmar Kamlah / Kamera: Axel Schäffler, Stefan Grabowski, D.Kamlah / Musik: Roland Musolff
19.05., 21:00, zu Gast: Dagmar Kamlah
Double-Feature: Dagmar Kamlah
Double-Feature: Dagmar Kamlah
Die Filme-, Kino- und Festivalmacherin Dagmar Kamlah produziert seit über 40 eigene Kurz- und Langfilme, organisierte die ersten Frankfurter Filmschauen Mitte der 80er Jahre mit und arbeitete, neben vielem anderen, auch mehrere Jahre in unserem Programmausschuss. Sieben Jahre lebte Sie in den USA, heute in Potsdam, aber durch ihre Arbeit in der Programmkommission des Freiburger Filmforums, kommt sie alle zwei Jahre für einige Wochen nach Freiburg. Mit einem Double-Feature würdigen wir ihr bisheriges Werk und bedanken uns für die jahrzehntelange Zusammenarbeit und Freundschaft!
GARNIT
Das postmoderne Frankfurt nimmt Granit an. (Teil des Kollektivprojekts “15x3”, Filmhaus Frankfurt)
BRD 1990 / 16 mm / 3 Min.
Regie, Kamera, Montage: Dagmar Kamlah
HEIDENGELD
Fünf junge Leute am deutschen Börsenstandort, fünf ganz verschiedene Überlebensstrategien. Was ist der Ursprung und Sinn von Geld? Ein Blick auf Ökonomie in Form der Legende. Ausgezeichnet mit dem Hessischen Filmpreis.
(Digitalisierte und gekürzte Fassung)
BRD 1996 / 64 Min.
Regie, Buch, Montage: Dagmar Kamlah / Kamera: Axel Schäffler / mit Ines Barić, Michaela Ehinger, Lukas Scheja, René Schack
19.05., 19:30, zu Gast: Dagmar Kamlah
Double-Feature: Dagmar Kamlah
Sudan, remember us
Der Dokumentarfilm „Forgotten Voices“ erzählt eindringlich die leidvollen Geschichten von Menschen, die aufgrund der anhaltenden Kriege und Konflikte im Sudan aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Der Film bietet einen intensiven Einblick in einen der international weniger beachteten Konflikte der Gegenwart, der mit seinen über 10 Millionen Vertriebenen und über 20 Millionen Hungerleidenden laut der UN die wohl aktuell größte humanitäre Katastrophe der Welt sei. Durch persönliche Interviews enthüllt der Film Zeugnisse des Krieges, die Erinnerung an die Hoffnungen der Revolution von 2019 und die täglichen Herausforderungen der Vertreibung.
D 2024 / OmU / 65 Min.
Regie: Bana Group for Peace
So 18.05., 19:30, Gäste: zwei Mitglieder von Bana Group for Peace and Development, Moderation: Pia Göser (Sprache: Englisch)
Veranstalter*innen: Amica e.V. in Kooperation mit dem ACT - Africa Centre for Transregional Research und Kommunales Kino
Sudan, remember us
New Hollywood
Zwei Motorrad-Hippies durchqueren Amerika von Los Angeles nach New Orleans. Eine Fahrt coolen Genießens und Staunens, die nichts aneignet, verwertet oder benutzt. Sanfte Neueroberung Amerikas, ohne Tötungen, ohne Come-and-Get-It. Durch das Gleiten der Motorräder und die Musik hindurch: die Ahnung eines Landes, das das ist, was es für sich ist. In der unhastigen Ziellosigkeit von Easy Rider meldet sich ein neuer, unaggressiver Bezug zur Welt an. Mit Musik von The Byrds, Steppenwolf, Jimi Hendrix und The Electric Prunes. Zum Einsatz kommt eine restaurierte und digitalisierte Fassung.
USA 1969 / OmU / 95 Min.
Regie: Dennis Hopper / mit Peter Fonda, Dennis Hopper, Jack Nicholson, Karen Black
So 18.05., 17:30
New Hollywood
Kurze Filme für Kinoanfänger*innen
Eins, zwei, drei und Action! In diesem Programm aus fünf leichtfüßigen Geschichten sitzt niemand gerne still. Ob auf dem Fluss, in der Luft, auf Schienen oder im heimischen Wald – unterwegs zu sein ist alles. Aber Vorsicht! Kanu-Touren und Jagd-Abenteuer laufen selten nach Plan. Zu sehen gibt es außerdem tollpatschige Erwachsene, fantastische Landschaften und den geheimnisvollen Inhalt einer Holzkiste, die einmal um die ganze Welt gereist ist. Neugierig? Was drin ist, bringt sogar Elefanten zum Fliegen. Aber lassen wir uns nicht von ihrem lauten Getrampel unsicher machen: Die mutigsten Träume schlummern oft in den kleinsten Mäusen. Willkommen in der magischen Welt der Animation!
Div. Länder, Regisseur*innen und Produktionsjahre / 40 Min. / empfohlen ab 5 Jahren
buchbar als Kindergarten- oder Schulkinoveranstaltung bei johanna.metzler@koki-freiburg.de
So 18.05., 15:30
Kurze Filme für Kinoanfänger*innen
Außer Haus: Das gute Leben für alle
Innerhalb des Festivals »Das gute Leben für alle« bauen wir unsere große Leinwand auf dem Platz der Alten Synagoge auf und zeigen für alle neuen und alten Freiburger*innen witzige Kurzfilme aus der Stummfilmzeit mit Live-Musik. Der Eintritt ist frei und die berühmtesten großen Komiker wie Charlie Chaplin, Buster Keaton, Harold Lloyd und Laurel & Hardy sind am Start. Zu sehen sind einzigartige Körperakrobatik, halsbrecherischer Stunts, Verfolgungsjagdszenen, das Klettern an Wolkenkratzern in schwindelnder Höhe ... Die Filme sprühen vor zeitlosem Witz und Charme. Und egal wie tief der Sturz und wie hart der Aufprall ist – im Slapstickfilm stehen die Figuren immer wieder auf.
Bei schlechtem Wetter findet das Stummfilmprogramm im Kinosaal des Kommunalen Kinos statt.
Musikalisch begleitet von Günter A. Buchwald, Frank Bockius, Murat Coskun und eventuell weitere Musiker*innen.
Filmprojektion: Bertram Karthäuser und sein Team im Koki
Sa 17.05., 21:30, Platz der Alten Synagoge
Regie: Charlie Chaplin u.a.
Land, Jahr | Fassung | Länge
USA 1914 – 1930 | Stummfilm
Außer Haus: Das gute Leben für alle
Ausser Haus: Das gute Leben für alle
Ein Blick auf zwei weit entfernte Städte – Bochum und Detroit –, vor denen nach dem Weggang der Autoindustrie gigantische Herausforderungen liegen, denn die Industrie verschwindet, doch die Menschen bleiben. Anzugträger mögen im Marketingsprech Zukunftsvisionen beschwören, aber wenn Armin Laschet ein Paketzentrum einweiht, löst das bei ehemaligen Fach- und Industriearbeiter*innen der Opel-Werke wenig Enthusiasmus aus...
Am Ende steht eine Reise in die Herzen der Bewohner*innen beider Städte, die auf der Suche nach einer neuen Identität sind. Was sie eint, ist das Verlangen nach einem würdevollen und glücklichen Leben.
D 2021 / OmU / 118 Min.
Regie: Ulrike Franke, Michael Loeken
Sa 17.05., 19:30 Filmzelt im Hof der Fabrik
Beitrag zum Festival „Das Gute Leben für alle“ in der Fabrik
Ausser Haus: Das gute Leben für alle
New Hollywood
Die abenteuerliche und tragisch endende Geschichte eines Gangsterpaares im amerikanischen Südwesten der dreißiger Jahre: Bonnie und Clyde, zwei einfache junge Leute, erfüllen sich ihren Traum von Freiheit, Reichtum und Glamour mit Banküberfällen. Wie oft in Road Movies wird ihr Leben jenseits von Recht und Ordnung zum aussichtslosen Kampf gegen staatliche Autoritäten – wodurch sie unversehens zu Volkshelden avancieren.
Arthur Penns legendäres Gangster-Epos über den Traum von Freiheit beruht auf wahren Begebenheiten. Eine formal bestechende, souveräne Außenseiterballade, in der sowohl die Roaring Twenties als auch der Geist der Rebellen der Sechziger mitschwingen und die zugleich Liebesfilm, Komödie, Tragödie und romantisches Melodrama ist.
USA 1967 / OmU / 111 Min.
Regie: Arthur Penn / mit Warren Beatty, Faye Dunaway, Gene Hackman, Michael J. Pollard
Fr 16.05., 22:00
New Hollywood
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
Der naiv-selbstbewußte Texaner Joe (Jon Voight) will in New York als Callboy das lockere Geld machen, doch niemand, und schon gar keine reichen Frauen, warten hier auf ihn. Schließlich freundet er sich mit dem kranken Kleinganoven Ratso (Dustin Hoffman) an und beginnt, Verantwortung zu übernehmen.
Mit dem Film schuf John Schlesinger eines der bedeutenden Werke New Hollywoods, das dem amerikanischen Traum eine bittere Realität entgegenhält, das Bild einer Gesellschaft, der jegliche Illusion abhandenkam und die vom Selbsterhaltungstrieb bestimmt wird. Wir zeigen den mit drei Oscars prämierten Publikumsliebling der Berlinale 1969 in der Deutschen Fassung sowie im Original mit Untertiteln.
USA 1968 / DF & OmU / 113 Min.
Regie: John Schlesinger / mit Dustin Hoffman, Jon Voight, Sylvia Miles
Fr 16.05. 19:30 DF, Rezensentin: Francesca Lazzari
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
KUNST.PROVOKATION.
Unter der Regie des renommierten Film- und Videokünstlers Julian Rosefeldt ist die zweifache Oscar-Gewinnerin Cate Blanchett in zwölf verschiedenen, großartigen Episoden zu sehen, die allesamt diverse zeitlose Manifeste verschiedener Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts behandeln, von Dada über Pop-Art bis hin zu Dogma 95. Als Nachrichtensprecherin, Puppenspielerin oder obdachloser Mann brilliert eine chamäleonhafte Blanchett in einer noch nicht dagewesenen schauspielerischen Tour de Force. In diesem so beeindruckenden wie zeitgemäßen Weckruf verwebt Rosefeldt geschickt die leidenschaftlichsten Statements der Kunstgeschichte.
D/AU 2017 / OmU / 98 Min.
Regie: Julian Rosefeldt / mit Cate Blanchett
Fr 23.05., 22:00
KUNST.PROVOKATION.
Präsentation von Filmen und Performances der Schüler*innen des Abiturfachs Kunst-Musik zum Thema Dialog/Begegnung des Deutsch-Französischen Gymnasiums Freiburg. Das 2009 zunächst als Pilotprojekt eingeführte Wahlfach Kunst-Musik hat sich bewährt und bietet mit seinem auf Dialog basierenden Profil einen der bi-kulturellen Konfiguration angemessenen Teil des Kunstunterrichts: Künste, Sprachen, Kulturen, Teams im Dialog. Integrierte Klassen, zweisprachige Lehrkräfte, zweisprachiger Unterricht.
Fr 23.05., 19:30, Gäste: Die Schüler*innen des DFGs und die KuMu-Lehrer*innen
Sophie Marest und Gilles Dupas / Eintritt auf Spendenbasis
Ciné Club
Nordfrankreich in den 80er Jahren: Der rebellische Clotaire, aufgewachsen in einem Problembezirk, verliebt sich in die unerschrockene Jackie aus gutbürgerlichem Hause. Zwischen den beiden entflammt die große Liebe, doch sie wird durch Bandengewalt auf eine harte Probe gestellt. Clotaire schließt sich schließlich einer kriminellen Gang an und wird wegen eines nicht von ihm begangenen Verbrechens zu Unrecht zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Das romantische Paar verliert sich aus den Augen, bis das Schicksal sie Jahre später wieder zueinander führt. Ist ihre Liebe stärker als Clotaires Wunsch, Rache zu nehmen?
F, B 2024 / OmU / 166 Min.
Regie: Gilles Lellouche / mit François Civil, Adèle Exarchopoulos, Mallory Wanecque, Malik Frikah
Do 22.05., 19:30, Einführung Flavien Le Bouter
Ciné Club