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Juli
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  1.   21st Juli, 2026 19:30
Retrospektive Alexander Kluge Entstanden auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges und der Stationierung von Kurzstreckenraketen in Europa, ist KRIEG UND FRIEDEN ein monumentaler Kollektivfilm von Alexand...

Retrospektive Alexander Kluge

Entstanden auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges und der Stationierung von Kurzstreckenraketen in Europa, ist KRIEG UND FRIEDEN ein monumentaler Kollektivfilm von Alexander Kluge, Stefan Aust, Axel Engstfeld und Volker Schlöndorff unter Mitwirkung von Heinrich Böll. Angesichts der drohenden nuklearen Vernichtung Mitteleuropas stellt der Essayfilm die fundamentale Frage nach der Ohnmacht und der Verantwortung des Einzelnen. Durch die Verschränkung von Spielszenen, journalistischen Recherchen und satirischen Montagen wird das kollektive Gefühl einer Epoche spürbar, in der der Frieden nur die Vorbereitung des nächsten Krieges zu sein schien. Ein wichtiger Film des Neuen Deutschen Films.

Retrospektive Alexander Kluge

BRD 1982/83, 123 Min., Regie: Alexander Kluge, Stefan Aust, Axel Engstfeld, Volker Schlöndorff. Drehbuch: Heinrich Böll und die Regisseure.
Di 21.07., 19:30, Einführung: Jörg Später

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Juli
19
  1.   Film & Kino
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  1.   19th Juli, 2026 19:30
2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit  Vor der pulsierenden Kulisse von Neu-Delhi erzählt Regisseurin Mira Nair von einer Großfamilie, die sich zu einer arrangierten Hochze...

2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit 

Vor der pulsierenden Kulisse von Neu-Delhi erzählt Regisseurin Mira Nair von einer Großfamilie, die sich zu einer arrangierten Hochzeit versammelt. Zwischen Musik, Tanz und farbenprächtigen Feierlichkeiten entfalten sich Geschichten von Liebe, gesellschaftlichem Wandel und verdrängten Familiengeheimnissen. Der Spielfilm ist ein ebenso lebendiges wie präzises Ensembleporträt einer Familie im Umbruch. Mit großer Beobachtungsgabe verknüpft die Regisseurin individuelle Schicksale zu einem vielstimmigen Panorama des modernen Indien.

Mira Nair zählt zu den bedeutendsten Stimmen des transnationalen Kinos. Internationale Bekanntheit erlangte sie mit SALAAM BOMBAY! In jüngster Zeit wird Mira Nair auch als Mutter von Zohran Mamdani wahrgenommen, der seit Januar 2026 Bürgermeister von New York City ist. Ihr Werk zeichnet sich durch Humanismus, kulturelle Neugier und die Überzeugung aus, dass persönliche Geschichten immer auch politische Geschichten sind.

2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit 

Indien, USA. Italien 2001, OmU, 114 Min., Regie: Mira Nair, Drehbuch: Sabrina Dhawan, Kamera: Declan Quinn, Musik: Mychael Danna

So 19.07., 19:30

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Juli
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  1.   19th Juli, 2026 17:30
2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit  Mit großer Zurückhaltung und emotionaler Präzision erzählt DAS ZIMMER MEINES SOHNES von den Folgen eines plötzlichen Verlusts. Regiss...

2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit 

Mit großer Zurückhaltung und emotionaler Präzision erzählt DAS ZIMMER MEINES SOHNES von den Folgen eines plötzlichen Verlusts. Regisseur Nanni Moretti richtet den Blick auf die stillen Veränderungen des Alltags, auf Sprachlosigkeit, Schuldgefühle und die Fragilität familiärer Beziehungen. Ohne Pathos oder sentimentale Vereinfachungen entsteht ein feinfühliges Familienporträt, das die Arbeit der Trauer als langsamen, widersprüchlichen Prozess erfahrbar macht.

Bei seiner Premiere in Cannes 2001 sorgte der Film für außergewöhnliche Resonanz und wurde mit der Goldenen Palme sowie dem FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik ausgezeichnet. Als erster italienischer Film seit mehr als 20 Jahren gewann er damit die höchste Auszeichnung des Festivals. Bis heute gilt Morettis Werk als einer der bedeutendsten europäischen Filme der frühen 2000er-Jahre.

2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit 

Italien, Frankreich 2001, OmU, 99 Min., Regie: Nanni Moretti, Drehbuch: Nanni Moretti, Heike Blenckert, Francesco Piccolo, Kamera: Alessandro Pesci, Musik: Nicola Piovani

So 19.07., 17:30

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  1.   19th Juli, 2026 19:30
Freiburger Premiere Der Film beginnt mit einem faszinierenden Experiment: Vor laufender Kamera werden Schauspieler*innen und Laien gecastet und zu einer Familie zusammengestellt. Was folgt, ist ein r...

Freiburger Premiere

Der Film beginnt mit einem faszinierenden Experiment: Vor laufender Kamera werden Schauspieler*innen und Laien gecastet und zu einer Familie zusammengestellt. Was folgt, ist ein rauschhafter, rhythmisierter Bilderstrom, der sich zwischen zwei existenziellen Familienritualen auf zwei Kontinenten bewegt – einer ausgelassenen, von Konflikten und vibrierenden Rhythmen getragenen Hochzeit in den Pariser Banlieues und einer traditionellen, mehrtägigen Totenzeremonie für das Familienoberhaupt in Guinea-Bissau.

Gomis inszeniert diese Reisen zwischen den Welten bewusst nicht als klassische Migrationsgeschichte. Vielmehr verschmilzt er Fakten und Fiktion zu einem dichten, musikalischen Kollektivporträt. Entstanden ist ein formbewusstes Kinoerlebnis, das Identität, koloniale Bruchlinien und die transgenerationale Suche nach Herkunft nicht linear erklärt, sondern über Körper, Klang und Rituale unmittelbar sinnlich erfahrbar macht.

DAO lief 2026 im Berlinale-Wettbewerb und sorgte für intensiven Gesprächsstoff. Freuen Sie sich auf einen Film, der bewegt, polarisiert und reichlich Raum für Diskussionen lässt – seien Sie gespannt!

Freiburger Premiere

Frankreich, Senegal, Guinea-Bissau 2026, OmU, 185 Min., Regie & Drehbuch: Alain Gomis, Kamera: Céline Bozon, Amath Niane, Mabeye Deme, Schnitt: Alain Gomis u.a.

Sa 18.07., 19:30

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  1.   17th Juli, 2026 21:30
2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit Vor der pulsierenden Kulisse von Neu-Delhi erzählt Regisseurin Mira Nair von einer Großfamilie, die sich zu einer arrangierten Hochzeit ver...

2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit

Vor der pulsierenden Kulisse von Neu-Delhi erzählt Regisseurin Mira Nair von einer Großfamilie, die sich zu einer arrangierten Hochzeit versammelt. Zwischen Musik, Tanz und farbenprächtigen Feierlichkeiten entfalten sich Geschichten von Liebe, gesellschaftlichem Wandel und verdrängten Familiengeheimnissen. Der Spielfilm ist ein ebenso lebendiges wie präzises Ensembleporträt einer Familie im Umbruch. Mit großer Beobachtungsgabe verknüpft die Regisseurin individuelle Schicksale zu einem vielstimmigen Panorama des modernen Indien.

Mira Nair zählt zu den bedeutendsten Stimmen des transnationalen Kinos. Internationale Bekanntheit erlangte sie mit SALAAM BOMBAY! In jüngster Zeit wird Mira Nair auch als Mutter von Zohran Mamdani wahrgenommen, der seit Januar 2026 Bürgermeister von New York City ist. Ihr Werk zeichnet sich durch Humanismus, kulturelle Neugier und die Überzeugung aus, dass persönliche Geschichten immer auch politische Geschichten sind.

2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit

Indien, USA. Italien 2001, OmU, 114 Min., Regie: Mira Nair, Drehbuch: Sabrina Dhawan, Kamera: Declan Quinn, Musik: Mychael Danna

Fr 17.07., 21:30

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Juli
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  1.   17th Juli, 2026 19:30
2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit  Mit großer Zurückhaltung und emotionaler Präzision erzählt DAS ZIMMER MEINES SOHNES von den Folgen eines plötzlichen Verlusts. Regiss...

2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit 

Mit großer Zurückhaltung und emotionaler Präzision erzählt DAS ZIMMER MEINES SOHNES von den Folgen eines plötzlichen Verlusts. Regisseur Nanni Moretti richtet den Blick auf die stillen Veränderungen des Alltags, auf Sprachlosigkeit, Schuldgefühle und die Fragilität familiärer Beziehungen. Ohne Pathos oder sentimentale Vereinfachungen entsteht ein feinfühliges Familienporträt, das die Arbeit der Trauer als langsamen, widersprüchlichen Prozess erfahrbar macht.

Bei seiner Premiere in Cannes 2001 sorgte der Film für außergewöhnliche Resonanz und wurde mit der Goldenen Palme sowie dem FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik ausgezeichnet. Als erster italienischer Film seit mehr als 20 Jahren gewann er damit die höchste Auszeichnung des Festivals. Bis heute gilt Morettis Werk als einer der bedeutendsten europäischen Filme der frühen 2000er-Jahre.

2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit 

Italien, Frankreich 2001, OmU, 99 Min., Regie: Nanni Moretti, Drehbuch: Nanni Moretti, Heike Blenckert, Francesco Piccolo, Kamera: Alessandro Pesci, Musik: Nicola Piovani

Fr 17.07., 19:30

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  1.   16th Juli, 2026 21:30
resonance: Musik & Film - 100 Jahre Miles Davis Julien erschießt den Ehemann seiner Geliebten und lässt die Tat wie einen Selbstmord aussehen. Doch er hat etwas vergessen, was ihn verraten k...

resonance: Musik & Film - 100 Jahre Miles Davis

Julien erschießt den Ehemann seiner Geliebten und lässt die Tat wie einen Selbstmord aussehen. Doch er hat etwas vergessen, was ihn verraten könnte. Als er den Fahrstuhl betritt, stellt der Concièrge den Strom ab und Julien ist über Nacht gefangen. Die Dinge nehmen ihren verhängnisvollen Lauf.

Mit seinen kühlen Bildern und Charakteren am Abgrund lehnt sich Louis Malle an den amerikanischen Film Noir an und wird zum entscheidenden Wegbereiter der französischen Nouvelle Vague. Filmgeschichte schrieb insbesondere der Soundtrack: In einer legendären Session im Pariser Studio improvisierte Miles Davis die Musik in nur einer Nacht direkt zu den Filmbildern. Es war das erste Mal, dass ein durchgängiger Jazz-Soundtrack die Atmosphäre eines Films derart prägte. Jeanne Moreaus nächtlicher Streifzug durch Paris wird zu einem zeitlosen Erlebnis aus Klang und Schatten.

resonance: Musik & Film - 100 Jahre Miles Davis

Frankreich 1958, OmU, 92 Min., Regie: Louis Malle, mit Yori Bertin, Lino Ventura, Jeanne Moreau, Musik: Miles Davis

Do 16.07., 21:30

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  1.   16th Juli, 2026 19:30
resonance: Musik & Film Wie wird aus einem Lied ein weltweites Symbol für Freiheit und Widerstand? „Bella Ciao“ erklingt in mittlerweile über 40 Sprachen überall dort, wo Menschen gegen Unterdrüc...

resonance: Musik & Film

Wie wird aus einem Lied ein weltweites Symbol für Freiheit und Widerstand? „Bella Ciao“ erklingt in mittlerweile über 40 Sprachen überall dort, wo Menschen gegen Unterdrückung und Unrecht kämpfen. Giulia Giapponesi erzählt mittels Archivmaterial und Begegnungen unter anderem in Italien, Chile und kurdischen Gebieten von der Kraft dieses Liedes, das auch von immer neuen Aneignungen lebt. Es erklang gegen den italienischen Faschismus, in der Türkei anstelle des Gebetsrufs aus den Minaretten und erhielt durch die Serie HAUS DES GELDES (La Casa de Papel) erneute internationale Aufmerksamkeit. Eine Geschichte von Musik und Solidarität, die Generationen und Grenzen überschreitet.

resonance: Musik & Film

Italien 2022, OmU, 92 Min., Regie: Giulia Giapponesi

Do 16.07., 19:30 / Mi 22.07., 21:30

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Juli
15
  1.   Film & Kino
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  1.   15th Juli, 2026 19:30
Phänomen Michelangelo in Geschichte und Gegenwart Ein monumentales Hollywood-Epos, das den dramatischen Schaffensprozess der Deckenmalereien in der Sixtinischen Kapelle als Duell zweier Willensstarke...

Phänomen Michelangelo in Geschichte und Gegenwart

Ein monumentales Hollywood-Epos, das den dramatischen Schaffensprozess der Deckenmalereien in der Sixtinischen Kapelle als Duell zweier Willensstarker inszeniert. Im Zentrum steht der erbitterte Konflikt zwischen dem visionären Künstler Michelangelo, verkörpert von Charlton Heston, und dem kriegerischen Papst Julius II., gespielt von Rex Harrison, die trotz gegenseitigen Misstrauens durch das gemeinsame Ziel eines Kunstwerks verbunden sind. Der Film schildert eindringlich Michelangelos innere Zerrissenheit – seine ursprüngliche Weigerung zu malen, da er sich als Bildhauer definierte, seine körperlichen Qualen auf dem Gerüst und seine Flucht vor dem päpstlichen Zorn, bis ihn eine göttliche Eingebung zum endgültigen Entwurf führt.

Regisseur Carol Reed setzt dabei auf opulente Bilder und eine detailgetreue Rekonstruktion der Kapelle, wobei die Kamera die körperliche Anstrengung und die künstlerische Besessenheit fast spürbar macht. Basierend auf dem Bestseller von Irving Stone, verbindet das Werk historische Fakten mit Hollywood-Dramatik und wurde für fünf Oscars nominiert, unter anderem für die beste Kamera und das Szenenbild.

In Kooperation mit der Kunstwissenschaftlichen Gesellschaft Freiburg (KWG)

Phänomen Michelangelo in Geschichte und Gegenwart

USA 1965, OmU, 138 Min., Regie: Carol Reed

Mi 15.07., 19:30

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Juli
14
  1.   Film & Kino
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  1.   14th Juli, 2026 19:30
Retrospektive Alexander Kluge Was tut eine Geschichtslehrerin, die mit dem offiziellen Lehrplan unzufrieden ist? Sie geht nach draußen und gräbt in der Erde. In DIE PATRIOTIN schickt Alexander Kluge ...

Retrospektive Alexander Kluge

Was tut eine Geschichtslehrerin, die mit dem offiziellen Lehrplan unzufrieden ist? Sie geht nach draußen und gräbt in der Erde. In DIE PATRIOTIN schickt Alexander Kluge seine eigensinnige Protagonistin Gabi Teichert auf eine subversive Spurensuche durch die deutsche Geschichte.

Der Film verweigert uns den Blick aus der Vogelperspektive. Er blickt von unten: aus der Sicht der Toten, der Fragmente, der Unbeteiligten. Legendär ist die Perspektive eines sprechenden Knies, das von einem in Stalingrad gefallenen Soldaten übrigblieb – ein zutiefst skurriles, trauriges und zugleich geniales Bild für die Bruchstücke, aus denen sich die deutsche Geschichte zusammensetzt. Der Film ist kein trockenes Historiendrama, sondern ein lebendiger, oft humorvoller Essay aus Bildern, Tönen, Dokumenten und Märchen. Patriotismus bedeutet hier nicht Nationalstolz, sondern die weigernde Hartnäckigkeit, die eigene Geschichte nicht den Herrschenden zu überlassen.

Retrospektive Alexander Kluge

BRD 1979, 121 Min., Regie, Buch: Alexander Kluge. Mit: Hannelore Hoger, Alfred Edel u.a.
Di 14.07., 19:30, Einführung: Jörg Später

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12
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  1.   12th Juli, 2026 19:30
Italienisches Kino Während des italienischen Befreiungskriegs verrät eine italienische Gräfin aus Liebe zu einem österreichischen Offizier ihre nationale Überzeugung und geht an diesem Konflikt zugru...

Italienisches Kino

Während des italienischen Befreiungskriegs verrät eine italienische Gräfin aus Liebe zu einem österreichischen Offizier ihre nationale Überzeugung und geht an diesem Konflikt zugrunde. Viscontis erster Farbfilm ist großes Historiengemälde, filmische Oper und intensives Melodram. Mit seiner Farbdramaturgie, Musik, Kameraführung und psychologischen Charakterzeichnung verbindet Visconti individuelles Schicksal und historisch-politischen Hintergrund zu einer beeindruckenden Einheit und behandelt die zeitlose Frage nach dem Verhältnis von persönlicher Beziehung und politischer Überzeugung.


Für den deutschen Markt wurde der Film um über 20 Minuten gekürzt, um die Liebesgeschichte gegenüber dem politischen Hintergrund zu verstärken. Wir zeigen den Film in Originallänge und in restaurierter Fassung.

In Kooperation mit Dante Alighieri Gesellschaft Freiburg

Italienisches Kino

Italien 1954, OmU, 123 Min., Regie: Luchino Visconti. Mit Alida Valli. Farley Granger, Massimo Girotti

So 12.07., 19:30

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Juli
12
  1.   Film & Kino
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  1.   12th Juli, 2026 17:30 - 21:30
Schaf dir das Glück Der Dokumentarfilm Woolly begleitet die junge Norwegerin Rakel und ihre Frau Ida bei der Übernahme des Familienbetriebs, einer traditionellen Schafzuchtfarm im Norden Norwegens. M...

Schaf dir das Glück

Der Dokumentarfilm Woolly begleitet die junge Norwegerin Rakel und ihre Frau Ida bei der Übernahme des Familienbetriebs, einer traditionellen Schafzuchtfarm im Norden Norwegens. Mit viel Wärme, Humor und Nähe begleitet die Regisseurin die zwei Frauen und zeigt eindrucksvoll, wie altes Wissen von einer Generation an die nächste weitergegeben wird und welche Herausforderungen mit einem Leben in enger Verbindung zur Natur verbunden sind.

Zwischen familiärem Erbe, Naturverbundenheit und persönlichen Träumen entsteht das Porträt einer jungen Generation, die alte Werte auf ihre eigene Weise weiterführt.

Schaf dir das Glück

Norwegen 2024, 83 Min., OmU, Regie: Rebekka Nystabakk
So 12.07., 17:30 / Mi 29.07., 19:30

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Juli
11
  1.   Film & Kino
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  1.   11th Juli, 2026 21:30
In Gedenken an Marjane Satrapi In markanter Schwarz-Weiß-Ästhetik erzählt der Animationsfilm mit Humor, Wärme und einer entschlossenen Suche nach Freiheit die autobiografisch geprägte Geschichte von ...

In Gedenken an Marjane Satrapi

In markanter Schwarz-Weiß-Ästhetik erzählt der Animationsfilm mit Humor, Wärme und einer entschlossenen Suche nach Freiheit die autobiografisch geprägte Geschichte von Marjane Satrapi. Basierend auf ihrer Graphic Novel verbindet der Film persönliche Erinnerung mit politischer Zeitgeschichte und zeichnet den Weg einer jungen Frau nach, die im Iran der 1970er- und 1980er-Jahre mit Repression, ideologischer Gewalt und kultureller Entwurzelung konfrontiert wird.

Trotz seines reduzierten visuellen Stils entfaltet PERSEPOLIS eine große emotionale Kraft und erzählerische Klarheit. Der Film wurde international gefeiert und u.a. mit dem Preis der Jury in Cannes ausgezeichnet. PERSEPOLIS zählt heute zu den prägenden Animationsfilmen des 21. Jahrhunderts.

In Kooperation mit X für U Buchhandlung

In Gedenken an Marjane Satrapi

Frankreich/USA 2007, OmU, 96 Min., Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud, Drehbuch: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud, Musik: Olivier Bernet

Sa 11.07., 21:30

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  1.   11th Juli, 2026 19:30
Stummfilm mit Live-Musik STEAMBOAT BILL, JR. ist eines der großen Meisterwerke der Stummfilmzeit. Es ist Buster Keatons letzter unabhängig produzierter Spielfilm und zeigt den Ausnahmeregisseur und K...

Stummfilm mit Live-Musik

STEAMBOAT BILL, JR. ist eines der großen Meisterwerke der Stummfilmzeit. Es ist Buster Keatons letzter unabhängig produzierter Spielfilm und zeigt den Ausnahmeregisseur und Komiker auf dem Höhepunkt seines Schaffens.


Auf dem Mississippi herrscht tiefe Rivalität: Der raue, altmodische Dampfschiff-Kapitän William Canfield liegt im Dauerclinch mit dem reichen Unternehmer King. Als Canfields Sohn Willie (Buster Keaton) nach Jahren am College in Boston zurückkehrt, hofft der Vater auf tatkräftige Unterstützung. Doch Willie erweist sich als schmächtiger, modisch gekleideter Großstädter mit Ukulele, der so gar nicht in die Welt der Seefahrt passt. Die Lage spitzt sich zu, als sich Willie ausgerechnet in Kings Tochter Marion verliebt und die beiden Väter versuchen, die Beziehung zu verhindern.

Stummfilm mit Live-Musik

USA 1928, 71 Min., Regie: Charles Reisner und Buster Keaton
Sa 11.07., 19:30 an Klavier & Geige: Günter A. Buchwald, Percussion: Frank Bockius

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Juli
10
  1.   Film & Kino
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  1.   10th Juli, 2026 19:30
Wer schuftet für unsere Smartphones? In Numbi, einem abgelegenen Bergdorf in der Demokratischen Republik Kongo, wird Coltan in mühsamer Handarbeit gewonnen. Jean-Gabriel Leynaud beobachtet die Minena...

Wer schuftet für unsere Smartphones?

In Numbi, einem abgelegenen Bergdorf in der Demokratischen Republik Kongo, wird Coltan in mühsamer Handarbeit gewonnen. Jean-Gabriel Leynaud beobachtet die Minenarbeiter bei ihrer Arbeit: Sie steigen in enge, gefährliche Bereiche hinab, arbeiten unter widrigen Bedingungen und tragen die Lasten eines Systems, das ihnen nur wenig gibt.

Der Film zeigt den Alltag zwischen Erschöpfung und Hoffnung, zwischen improvisierten Arbeitsabläufen und den Risiken, die mit jedem Tag in der Mine wachsen. Während das Erz andernorts als Schlüssel für moderne Technologien gilt, bleibt es für die Menschen in Numbi vor allem ein Auslöser für Ausbeutung. Leynaud richtet den Blick auf die Mechanismen, die Arbeit entwerten und Menschen austauschbar machen, und macht so sichtbar, wie tief die Folgen des Rohstoffabbaus in das Leben aller Dorfbewohner*innen eingreifen.

In Kooperation mit ACT (Africa Center for Transregional Research), iz3w & freiburg-postkolonial

Wer schuftet für unsere Smartphones?

Deutschland, Frankreich 2025, OmU, 90 Min., Regie: Jean-Gabriel Leynaud
Fr 10.07., 19:30, per Zoom zugeschaltet: Filmemacher Jean-Gabriel Leynaud, Moderation: Prof. Dr. Isabelle Ihring (EH Freiburg)

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Juli
09
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  1.   9th Juli, 2026 19:30
HINSCHAUEN – FilmRäume von Dokumentationszentrum Nationalsozialismus & KoKi Eine textgetreue Verfilmung des Theaterstücks „Oratorium in elf Gesängen“ von Peter Weiss über den ersten Frankfurter A...

HINSCHAUEN – FilmRäume von Dokumentationszentrum Nationalsozialismus & KoKi

Eine textgetreue Verfilmung des Theaterstücks „Oratorium in elf Gesängen“ von Peter Weiss über den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess. In den 11 Abschnitten treten 39 Zeug*innen vor und belasten die 18 Angeklagten, die die Schuld von sich abzuwälzen versuchen. Umgesetzt als filmische Installation in einem Studio, nutzt der Film fulminant die Möglichkeiten von Kamera und Montage, um Akzente zu setzen und die zeitlose Schärfe von Weiss’ Text zu belegen. Mit einem hervorragenden Ensemble schließt das beeindruckende Werk die Anfänge der Erinnerungskultur an die Gegenwart an und mahnt an die Alternativlosigkeit einer fortdauernden Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Holocaust.

HINSCHAUEN – FilmRäume von Dokumentationszentrum Nationalsozialismus & KoKi

Deutschland 2024, 241 Min., Regie: RP Kahl. Mit: Rainer Bock, Christiane Paul, Clemens Schick

Do 09.07., 19:30 mit Gespräch im Anschluss

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Juli
08
  1.   Film & Kino
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  1.   8th Juli, 2026 19:30
Filme von Sergei Parajanov Fantastische Bilderwelten von Parajanovscher Extravaganz eröffnen sich in den streng kadrierten, dabei prunkvoll gestalteten Tableaux, mit denen Parajanov eine archaische g...

Filme von Sergei Parajanov

Fantastische Bilderwelten von Parajanovscher Extravaganz eröffnen sich in den streng kadrierten, dabei prunkvoll gestalteten Tableaux, mit denen Parajanov eine archaische georgische Legende erzählt: Um feindliche Überfälle abzuwehren, versuchen die Bewohner*innen einer entlegenen Bergregion eine Festung zu errichten. Einer Prophezeiung zufolge kann der Bau erst dann erfolgreich abgeschlossen werden, wenn ein junger Krieger sich lebend einmauern lässt. Der junge Surab meldet sich freiwillig. Parajanovs vorletzter Film – eine Reflexion über die Landschaft, ihre Bewohner*innen und deren Verhältnis zu den Mächtigen – entstand in Georgien, nach 15-jährigem Berufsverbot.

Filme von Sergei Parajanov

Georgische SSR 1984, 87 Min., OmeU, Regie: Sergei Parajanov
Mi 08.07., 19:30

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Juli
07
  1.   Film & Kino
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  1.   7th Juli, 2026 19:30
Retrospektive Alexander Kluge 1977 wird der Präsident des Bundesverbands der Arbeitgeber, Hanns-Martin Schleyer, von Mitgliedern der Rote Armee Fraktion entführt und ermordet; in Mogadischu stürmt di...

Retrospektive Alexander Kluge

1977 wird der Präsident des Bundesverbands der Arbeitgeber, Hanns-Martin Schleyer, von Mitgliedern der Rote Armee Fraktion entführt und ermordet; in Mogadischu stürmt die GSG-9-Truppe die Lufthansa-Maschine „Landshut“, in Stammheim nehmen sich Andreas Baader, Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin das Leben: In einzelnen Episoden, fiktiver Spielhandlung und dokumentarischen Aufnahmen, nehmen neun Regisseure Stellung zu den Ereignissen. „Herbst 1977 ist die Geschichte der Verwirrung. Genau dies gilt es festzuhalten. Wer die Wahrheit weiß, lügt. Wer sie nicht weiß, sucht.“

Retrospektive Alexander Kluge

BRD 1978, 119 Minuten. Gemeinschaftsproduktion von Fassbinder, Kluge, Schlöndorff u.a.; Kamera: Michael Ballhaus u.a.; Schnitt: Beate Mainka-Jellinghaus u.a.

Di 07.07., 19:30, Einführung: Finn Michelis

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Juli
13
  1.   Vortrag
  2.    Öffentlich
  1.   13th Juli, 2026 18:30
Smartphone, Apps, mobiles Bezahlen – in China sindDienste wie WeChat oder Alipay aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, auch Powerbanks stehen an jeder Ecke zur Ausleihe bereit. In diesem Vortrag entd...

Smartphone, Apps, mobiles Bezahlen – in China sindDienste wie WeChat oder Alipay aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, auch Powerbanks stehen an jeder Ecke zur Ausleihe bereit. In diesem Vortrag entdecken Sie die meistgenutzten Plattformen Chinas und erfahren, welche zentrale Rolle sie im Leben von Millionen Menschen spielen. Warum ist WeChat viel mehr als ein einfacher Messenger? Wie funktioniert Bezahlen mit Alipay? Welche Trends verbreiten sich über Weibo – und was steckt hinter der Trend-App „Lebst du noch?“ Mitarbeiter:innen des Konfuzius-Instituts geben Ihnen spannende Einblicke in die digitale Landschaft Chinas und lernen, warum sie in vielerlei Hinsicht ganz anders funktioniert als bei uns. Entdecken Sie mit uns die digitale Welt Chinas!

Eintritt frei.

Nur mit Anmeldung an:
info@ki-freiburg.de oder 0761 20397888

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  2.   Uniseum, 17, Be...
Juli
04
  1.   Hock / Fest
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  1.   4th Juli, 2026 15:00
Hinterhof in der Kronenstr. 16a, Freiburg Mit Bücherflohmarkt, Kuchen- und Snackbuffet, DIY-Collage-Workshop, Führungen durchs Haus, Erzählcafé, Meet & Greet mit der Redaktion, interaktivem Resso...

Hinterhof in der Kronenstr. 16a, Freiburg

Mit Bücherflohmarkt, Kuchen- und Snackbuffet, DIY-Collage-Workshop, Führungen durchs Haus, Erzählcafé, Meet & Greet mit der Redaktion, interaktivem Ressourcenverteilungsspiel und multimedialer Lesung

Umsonst und draußen

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