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An die Pinsel, fertig - los! Bei unserem Malworkshop für Kinder im Alter von 7-12 Jahren beschäftigen wir uns mit chinesischer Tuschemalerei. In entspannter Atmosphäre lernen die jungen Teilnehmer:innen die Grundlagen der chinesischen Tuschemalerei kennen. Neben der besonderen Pinselhaltung und den typischen Farbverläufen von Tusche vermittelt Lehrerin JIN Jing den Kindern erste, einfache Motive wie Obst und Tierkreiszeichen - oder die Teilnehmer:innen lassen ganz einfach ihrer eigenen Kreativität freien Lauf und finden selbst heraus, wie sich die Tusche auf dem besonderen Reispapier verhält.
Eintritt frei! | Inklusive Material
Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Teilnahme nur mit Anmeldung an: info@ki-freiburg.de
Das öffentliche Programm des Afrika-Forums beginnt am Nachmittag des 5.10.2025. Nach der Begrüßung durch den Vorstand des Vereins MovingAfrica e.V. liest die afrodeutsche TV-Moderatorin Mo Asumang aus ihrem Buch „Mo und die Arier“. In dem Buch sucht sie mutig und entschlossen die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern. Sie begegnet Menschen, die sie hassen – und begibt sich auf die Suche nach den „echten Ariern“.
Im Anschluss an die Lesung diskutiert sie, gemeinsam mit Ann-Katrin Müller (Journalistin beim Spiegel) und Dr. Samsondeen Ajagbe (Universität Freiburg) über das Buch und das Thema „Rassismus“ im Allgemeinen. Selbstverständlich wird auch das Publikum in die Diskussion eingebunden.
Zum Anschluss der Veranstaltung können wir uns auf ein Konzert der international renommierten Sängerin Lucia de Carvalho und ihrer Band freuen. Ein schöner Abschluss bei dem die Teilnehmenden zum Tanzen eingeladen werden.
Die Lesung und die Diskussion sind kostenlos. Der Eintritt für das Konzert beläuft sich auf 15 €.
Moderiert wird die Veranstaltung von der Musikerin und Aktivistin Melane Nkounkolo.
Programm im Überblick:
16:00 Lesung Mo Asumang: Mo & die Arier“
17:30 Podiumsdiskussion zum Thema Rassismus
mit Mo Asumang, Ann-Katrin Müller, Dr. Samsondeen Ajagbe
19:30 Schüler*innen Workshop unter der Leitung von Lucia de Carvalho
20:00 Konzert Lucia de Carvalho
16:00 – 22:00 Infostände afrikanischer Vereine
Moderation: Melane Nkounkolo
Podiumsdiskussion:
Mo Asumang:
Mo Asumang, das Kind einer Deutschen und eines Ghanaers, kam mit nur fünf Wochen ins Kinderheim und wurde anschließend von ihrer deutschen Großmutter aufgezogen, von der sie nach ihrem Tod erfuhr, dass Sie für die SS gearbeitet hat. In 1996 wurde Mo Deutschlands erste Afro-Deutsche TV Moderatorin (RBB, Pro7, Viva). Seitdem arbeitet das Multitalent als Regisseurin, Produzentin, Bestseller- und Drehbuchautorin, Schauspielerin, Moderatorin, Gastprofessorin und Synchronsprecherin. Mo Asumang widmet sich seit Jahren dem Thema Rassismus. Auslöser dafür war eine Morddrohung einer Neo-Naziband „White Aryan Rebels“ die in einem Lied sangen „Die Kugel ist für Dich, Mo Asumang“. Für ihren Mut, ihre Demokratie- und Antirassismusarbeit wurde Mo Asumang 2019 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Ann-Katrin Müller:
Ann-Katrin Müller, geboren 1987, recherchiert seit 2013 für den SPIEGEL, vorrangig zur AfD und Innerer Sicherheit, aber auch zu Desinformation, sexualisierter Gewalt und Frauenfeindlichkeit. Zuvor studierte sie Politikwissenschaften und European Studies in Bonn und London und volontierte beim ARD-Polittalk »hart aber fair.« Sie ist Co-Autorin des SPIEGEL/DVA-Buchs »Die Unsichtbaren - Wie Geheimagentinnen die deutsche Geschichte geprägt haben« (2022)
Dr. Samsondeen Ajagbe
Dr. Samsondeen Ajagbe hat in Soziologie an der Universität Freiburg promoviert. Sein aktuelles Forschungsinteresse liegt in den Bereichen Diskurs, Migration, Kritische Rassentheorie, und
(Anti-)Rassismus. Derzeit leitet er ein von der DFG gefördertes Forschungsprojekt über Rassismusdebatten und der Rassendiskurs in der „Neuen Afrikanischen Diaspora“ in Deutschland."
Konzert:
Lucia de Carvalho
Lucia de Carvalho bringt mit ihren musikalischen Geschichten voller Emotionen, Erlebnisse und der Sehnsucht nach Glück und Harmonie, die Bühne zum Strahlen. So zierlich die Sängerin mit angolanischen Wurzeln ist, umso stärker ist Ihre Persönlichkeit und Stimme! Ihr gemischtes Erbe schenkt ihr eine Vielzahl musikalischer Inspiration und so reicht ihre Palette von beschwingter angolanischer Semba zu energiegeladener brasilianischer Samba. abwechslungsreicheren Klang.
Moderation:
Melane Nkounkolo
Die gesamte Veranstaltung wird von Melane Nkounkolo moderiert. Die Musikproduzentin und Sängern ist auch Afrikawissenschaftlerin. Ihre Arbeit reflektiert nicht nur ihre eigenen Erfahrungen und Einblicke, sondern dient auch als kraftvolle Botschaft für Gleichberechtigung, soziale und inklusive Gerechtigkeit.
Teilnehmende Vereine:
Mit finanzieller Unterstützung des Landtags und des Staatsministeriums BadenWürttemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit BadenWürttemberg."
Die Ausstellung “Planet Plastik” vom BUND Naturschutz in Bayern e.V. beschäftigt sich auf drei Türmen mit der Geschichte dieses Werkstoffes, seiner Verwendung und Bedeutung sowie der großen Problematik. Darüber hinaus werden Ideen und Lösungsansätze zum Thema Recycling und Alternativen zu Kunststoffen aufgezeigt.
Die Ausstellung kann zu unseren Öffnungszeiten besichtigt werden:
Mo-Do: 9.00-17.00 Uhr und Fr: 9.00- 14 Uhr
in Kooperation mit der BienenCoop Freiburg e.V.
Noch kein Weihnachtsgeschenk? Gemeinsam wollen wir bei adventlicher Stimmung Schönes und Nützliches aus Naturmaterialien wie z.B. Bienenwachs und getrockneten Kräutern aus unserem Biogarten herstellen. Die Produkte eignen sich hervorragend dazu, für eure Liebsten untem Weihnachtsbaum zu landen.
Die Veranstaltung richtet sich an Kinder ab 7 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen, der Rest der Familie darf sich bei leckerem Adventskaffee und Waffeln mit Honig bewirten lassen.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Es entstehen jedoch Materialkosten.
Theater in der pädagogischen Umwelt- und Nachhaltigkeitsarbeit ist eine vielseitige Methode, um Kindern einen emotionalen und kreativen Zugang zu Umweltthemen zu ermöglichen. Es fördert nicht nur das Umweltbewusstsein, sondern auch soziale und kreative Fähigkeiten.
Der Workshop richtet sich an Pädagog:innen, die sich mit dem Thema Plastikverbrauch und -vermeidung im Alltag durch das Schlüpfen in verschiedene Rollen auseinandersetzen möchten.
Zur Anmeldung kommen sie auf unserer Website unter:
https://oekostation.de/event/theaterworkshop-theater-umwelt-nachhaltigkeit/
Auch für 2026 können Institutionen, Organisationen, Projektträger und Einzelpersonen 17.11.2025 15.30-17.00 Projektanträge für Fördergelder bis zu 4000,- aus dem Freiburger BNE-Fonds stellen. Stefanie Koch berät Sie zu Ihren Projektideen und gibt Ihnen Tipps, damit Ihr Antrag erfolgreich werden kann.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Bitte unbedingt anmelden.
In der Bilder-Reisereportage gibt der Umweltwissenschaftler Robin Kaltenbach insbesondere auch Einblicke in die traditionelle Landwirtschaft Rumäniens und die europaweit bedeutsamen Naturräume in den Karpaten und im Donaudelta mit ihrer schützenswerten Artenvielfalt.
Diese Sonntagsöffnung dreht sich um unser Trinkwasser: Woher kommt es? Wofür brauchen wir es? Was steckt hinter dem alltäglichen Produkt, welches für uns in Freiburg ständig zur Verfügung steht? Und wie steht es um’s Trinkwasser an anderen Orten der Welt und angesichts des Klimawandels?
Alle sind Herzlich Willkommen – Groß und Klein – um sich spielerisch mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dabei gibt es nicht nur spannende Einblicke in die Thematik, sondern auch die Möglichkeit, einen Regenmacher zu basteln. Bringt dazu gerne Material mit, welches sowieso schon Zuhause ist, z.B.:
– Große oder kleine Papprohre aller Art (Zewa/ Chips/…)
– Alte Nägel
– Farbe, Packpapier, Schnur
– Steine oder alten Reis, Trockenerbsen, Linsen oder Mais
Die Ökostation lädt zu diesem Gartensonntag in den Biogarten ein. Sie erhalten Tipps und Anregungen für das Gärtnern im Herbst: Wie kann man Laub und Gartenabfälle richtig kompostieren? Wie legt man den Garten für den Winter an? Wann werden Stauden und Gehölze am Besten gepflanzt? Wie schafft man mit guter Bodenpflege bereits jetzt die Grundlage für das nächste Jahr? Alle Fragen zum naturnahen Gärtnern und zum richtigen Kompostieren werden von unserem Gärtner Andreas Kuhlmann beantwortet.
Vieles von dem, was wir im Alltag so tun, hat keinen Bezug mehr zu unserer Region. Einkaufen, Essen, Arbeiten, Reisen, Engagement, Kultur – alles funktioniert heute global und ziemlich weg von uns. Der Tag der Regionen findet einmal im Jahr rund um das Erntedankfest statt und rückt in diesem Jahr unter dem Motto “ Starke Regionen – starke Demokratie” die Stärken unserer Regionen in den Vordergrund.
Auch die Ökostation ist dieses Jahr wieder dabei und bietet für Erwachsene und Kinder Aktionen rund um unsere heimischen Äpfel an. Wie viele verschiedene Apfelsorten gibt es eigentlich und wie unterschiedlich schmecken sie? Kommt vorbei und probiert verschiedene regionale Apfelsorten und findet heraus, wie man mit eigener Kraft leckeren Apfelsaft pressen kann.
Der Igel ist unverwechselbar – kein anderes heimisches Tier trägt einen Stachelpelz! Und trotzdem hat der kleine, wehrhafte Geselle es immer schwerer. Was können wir für ihn tun? Was frisst er wirklich gerne? Und wie möchte er wohnen? Antworten auf diese Fragen gibt es bei unserer Ausstellungseröffnung mit spannenden Infos und praktischen Tipps rund um den Igel. Zu Gast haben wir das Igelnetzwerk Südbaden (www.igelnetzwerksuedbaden.de). Gemeinsam bauen wir Igelunterkünfte zum Mitnehmen (gegen Materialkosten) für den eigenen Garten und für die Ökostation.
Die Ausstellung „Der Igel – beliebt, gefährdet, schützenswert!“ bis zum 24.10.2025 zu den Öffnungszeiten in der Ökostation.
Am Ende des Herbstes bereiten sich Tiere auf die ruhigen, kalten Tage vor. Sie futtern sich Reserven an und gehen auf Suche nach geeigneten Winterquartieren. Leider finden sie in unserer verbauten Umwelt häufig nicht mehr die geeigneten Voraussetzungen, um dies optimal zu tun. Wie können wir sie unterstützen? Welches Tier braucht welche Gegebenheiten? Unser Leittier wird an diesem Sonntag der Igel sein. Mit einer Ausstellung wollen wir ein Igeljahr an der Ökostation einläuten, mit monatlichen Informationen zu seinem Jahrezyklus. Aber auch andere Tiere werden wir an diesem Tag nicht aus den Augen verlieren. Wir möchten Tipps und Informationen austauschen, Behausungen bauen und dabei den herbstlichen Garten der Ökostation genießen.
Festung Deutschland
Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD, die vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird. Die Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen vor. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung.
Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise. Die Dokumentation beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft, aber auch auf ziviles Engagement. Sie begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer, dokumentiert die katastrophale Lage aus der Luft und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz Gewalt und tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben.
In Kooperation mit iz3w, dis:orient, r42 Sail and Rescue, Our Voice (RDL) und Medical Volunteers International
Festung Deutschland
Fr 03.10., 21:30
Film des Monats Oktober
„Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Sein Bruder Namık hingegen befindet sich noch am Anfang seines Wegs der Bewältigung.
Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen.“ (Berlinale)
Gewinner Panorama Publikumspreis und Amnesty Filmpreis auf der Berlinale 2025.
Film des Monats Oktober
Fr 03.10., 19:30
Rassismus tötet
Marcin Wierzchowski begleitete vier Jahre lang Angehörige und Überlebende des rassistischen Anschlags von Hanau am 19. Februar 2020. In beobachtenden, statischen Schwarz-Weiß-Bildern zeigt er, wie sie gegen das Vergessen von Staat und Gesellschaft kämpfen und sich dazu gezwungen sehen, immer wieder die Frage nach Gerechtigkeit zu stellen. Und als wäre das nicht genug, ringen sie obendrein um Anerkennung und Zugehörigkeit zu dem Land, das sie ihr Zuhause nennen.
Rassismus tötet
Mi 1.10., 21:30
Film des Monats Oktober
„Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Sein Bruder Namık hingegen befindet sich noch am Anfang seines Wegs der Bewältigung.
Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen.“ (Berlinale)
Gewinner Panorama Publikumspreis und Amnesty Filmpreis auf der Berlinale 2025.
Film des Monats Oktober
Mi 01.10., 19:30
Film des Monats Oktober
„Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Sein Bruder Namık hingegen befindet sich noch am Anfang seines Wegs der Bewältigung.
Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen.“ (Berlinale)
Gewinner Panorama Publikumspreis und Amnesty Filmpreis auf der Berlinale 2025.
Film des Monats Oktober
Di 30.09., 19:30, zu Gast: Martina Priessner
Filmpremiere Peter Ohlendorf
In fortgeschrittenem Alter begibt sich ein Mann namens Asadur auf die Suche nach seinen armenischen Wurzeln. Seine Reise wird zum Symbol für den anhaltenden Kampf um Identität in einer Gemeinschaft, die unter den tiefen Nachwirkungen des Völkermords an den Armeniern leidet.
Der Dokumentarfilm beleuchtet die Geschichte seiner Familie und seiner Heimatstadt Malatya und zeigt, wie die Leugnung des Genozids das Leben und die Kultur der Betroffenen prägt.
Filmpremiere Peter Ohlendorf
Mo 29.09., 19:30, zu Gast: Peter Ohlendorf und weitere Gäste
Dog Tales: Hunde im Film
Im zweiten Hunde-Film von Kremser und Peter steht die subjektive Beziehung von Hund und Mensch im Fokus, mit einer Kamera, die noch radikaler die Hundeperspektive einnimmt. Über einen Zeitraum von drei Jahren begleiteten sie ein Rudel streunender Hunde und eine obdachlose Frau, die gemeinsam, nahezu verborgen, in den Straßen Moskaus leben.
Die subjektive Kameraposition der Tiere verschmilzt mit fein kalibrierten Alltagsbeobachtungen, in denen die Muster von gegenseitiger Abhängigkeit und Zähmung zerfließen. Die Wortlosigkeit verstärkt das hypnotische Filmerlebnis und verhilft vielleicht gerade so den Existenzen beider Spezies dann doch zu ihrem Recht.
Dog Tales: Hunde im Film
So 28.09., 19:30
Kinderkino
Die COOLE SUPPE wird serviert – mit frischen Kurzfilmen! Am Samstag, dem 28. September, ist es ab 13 Uhr soweit: Es erwarten Dich leckere Trickfilme, süße Animationen und herzhafte Reportagen. Das spannende Kurzfilmprogramm wurde von jungen Filmemacher*innen aus Freiburg und Umgebung kreiert und präsentiert. Unter dem Motto „Umweltschutz beginnt auf dem Teller” haben viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ihren Schulen, Jugendzentren und bei Workshops Kurzfilme gedreht.
Neben dem Filmprogramm gibt es vor Ort vielfältige kreative Mitmachaktionen: Schnippeldisko, Trickfilm- und Greenscreen-Stationen und ein Reporter*innen-Team, bei denen Du und Deine ganze Familie mitmachen könnt. Es gibt einen Kochworkshop, Kamishibai, Live-Musik, leckere „Coole Suppe“ und die feierliche Verleihung der „Goldenen Karotte“, des Publikumspreises. Wir freuen uns auf Dich!
Kinderkino
So 28.09., 13:00
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