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Juli
24
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   24th Juli, 2025 19:30
Ein Großteil des afrikanischen Kulturerbes befindet sich in europäischen Museen und Sammlungen. Mittlerweile fließen Gelder in die Erforschung ihrer Provenienz und es kommt zu Restitutionen. Was hat s...

Ein Großteil des afrikanischen Kulturerbes befindet sich in europäischen Museen und Sammlungen. Mittlerweile fließen Gelder in die Erforschung ihrer Provenienz und es kommt zu Restitutionen. Was hat sich in den letzten Jahren getan? Wo steht der Diskurs und wie sieht die Praxis für Sammlungen und Herkunftsgesellschaften aus? Über Filme und einem Panel wollen wir dazu mit Ihnen ins Gespräch kommen. 

DAHOMEY

November 2021: 26 Objekte des Königreichs Dahomey verlassen Paris und kehren in ihr Herkunftsland, das heutige Benin, zurück. Zusammen mit Tausenden anderen Gegenständen wurden sie 1892 von französischen Kolonialtruppen geraubt. Doch ist der Begriff Objekt überhaupt zutreffend? Und wie sollen sie empfangen werden, in einem Land, das sich während ihrer Abwesenheit stark verändert hat? Unter den Studierenden der Universität von Abomey-Calavi in Benin entflammt eine politische Debatte.

Frankreich, Senegal, Benin 2024 / OmU / 68 Min. / Regie: Mati Diop //

IF OBJECTS COULD SPEAK
Im Linden-Museum in Stuttgart lagert seit 1903 ein mysteriöses Holzobjekt aus Kenia. Warum weiß das Museum nicht mehr darüber? Zwei Filmschaffende aus Kenia und Deutschland begeben sich auf eine Reise mit offenem Ausgang. Sie erhalten Zugang zum Archiv in Stuttgart, aber keinen Zugang zum Museum in Nairobi. Sie begegnen aufgebrachten Jugendlichen, kundigen Alten und einer gemeinsamen Geschichte. Und was soll nun mit dem Objekt geschehen?

Deutschland, Kenia 2020 / OmU / 31 Min. / Regie: Elena Schilling (Bauer), Saitabao Kaiyare //

PANEL

Elena Bauer arbeitet als Produzentin, Dramaturgin, berät Filmprojekte und beschäftigt sich mit interaktiven und immersiven Medien und Games. Sie hat vor fünf Jahren IF OBJECTS COULD SPEAK mit Saitabao Kaiyare in Deutschland und Kenia gedreht und ihn seither an unterschiedlichsten Orten gezeigt und diskutiert.

Dr. Kokou Azamede ist Germanist und Historiker an der Universität Lomé (Togo). Seine Forschungsschwerpunkte sind transkulturelle Studien, deutsche Missions- und Kolonialgeschichte in Westafrika sowie Kolonialfotografie. Zudem ist er Förderbeirat des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste.

Dr. Richard Legay ist Historiker am Arnold-Bergstraesser-Institut und beschäftigt sich mit Restitution von Kulturerbe, Public History und Erinnerungspolitik. Er moderiert das Panel.

Do 24.7., 19:30

In Kooperation mit dem Africa Center for Transregional Research (ACT) des Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI)

Kulturelles Erbe

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  2.   Kommunales Kino...
Juli
23
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   23rd Juli, 2025 21:30
THE HOUSE IS BLACK Der einzige Film der iranischen Dichterin Forough Farrokhzad findet unerwartete Gnade dort, wo nur wenige hinschauen würden: in einer Leprakolonie, deren Bewohner in einer geschlos...

THE HOUSE IS BLACK

Der einzige Film der iranischen Dichterin Forough Farrokhzad findet unerwartete Gnade dort, wo nur wenige hinschauen würden: in einer Leprakolonie, deren Bewohner in einer geschlossenen Gemeinschaft leben, beten, lernen, spielen und feiern, abgeschnitten vom Rest der Welt. Durch nachdenkliche Voiceover-Erzählungen aus dem Alten Testament, dem Koran und der eigenen Poesie der Filmemacherin sowie unerschrockene Bilder, die den Blick nicht von der körperlichen Andersartigkeit abwenden, schafft Farrokhzad ein zutiefst einfühlsames Porträt derjenigen, die von der Gesellschaft ausgestoßen werden. Als wichtiger Vorläufer der iranischen Nouvelle Vague ist THE HOUSE IS BLACK ein Triumph transzendenter Lyrik einer visionären Künstlerin.
Iran 1963 / OmU / 22 Min. / Regie: Forugh Farrokhzad

DIE VERSIEGELTE ERDE (THE SEALED SOIL)

Marva Nabilis Debüt ist der früheste erhaltene iranische Film, bei dem eine Frau Regie geführt hat. Es ist ein geschickt beobachtetes Werk, das die Notlage des weiblichen Subjekts in einer Zeit der politischen Unterwerfung zeigt. Der Film folgt Roo-Bekheir, einer Frau, die in einem armen Dorf im Südwesten Irans lebt und sich auf einen Umzug vorbereiten muss, um einem staatlich angeordneten Bauprojekt Platz zu machen. THE SEALED SOIL erinnert in seiner kompromisslosen Strenge an Akerman und Bresson, ist aber gleichzeitig von einer eigenen, unaufdringlichen Sinnlichkeit geprägt. Der Film ist durchdrungen von einer kritischen Haltung und der Aufmerksamkeit für die innere Welt einer Frau, die auf ihre Weise gegen das erstickende Patriarchat rebelliert. Der Film wurde im Iran nie gezeigt und kam erst 2025 offiziell in die USA.

Iran 1977 / OmU / 90 Min. / Regie: Marva Nabili

Mi 23.07., 21:30

Begleitprogramm zur Ausstellung „Until it’s hard to tell“

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  2.   Kommunales Kino...
Juli
23
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   23rd Juli, 2025 19:30
In seinem Film bedient sich Loznitsa eines bereits früher erprobten Ansatzes: Er nutzt Archivbilder, um drei Tage des gescheiterten Putschversuchs gegen Gorbatschow im August 1991 in Leningrad festzuh...

In seinem Film bedient sich Loznitsa eines bereits früher erprobten Ansatzes: Er nutzt Archivbilder, um drei Tage des gescheiterten Putschversuchs gegen Gorbatschow im August 1991 in Leningrad festzuhalten. Loznitsa montiert die Bilder in chronologischer Abfolge und konzentriert sich auf die Tonspur, die er sorgfältig von Kommentarstimme und Musik der ursprünglichen Fassung befreit. Dieses historische Ereignis gilt heute als Vorbote des Zerfalls der Sowjetunion und der Weigerung der Bevölkerung, weiter unter dem alten Regime zu leben. Doch die Menschen wirken eher verloren als revolutionsbereit und fragen nach den treibenden Kräften hinter den politischen Veränderungen.

Der Film wurde auf vielen internationalen Festivals gezeigt und in DOK Leipzig bekam er den Filmpreis „Leipziger Ring“ (Bester Dokumentarfilm zum Thema DEMOKRATIE).

Niederlande, Belgien 2015 / OmU / 74 Min. / Regie: Sergei Loznitsa
Mi 23.07., 19:30

Zeichen der Zukunft: Ost-West-Dialoge

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  2.   Kommunales Kino...
Juli
23
  1.   Kleinkunst & Comedy
  2.    Öffentlich
  3.   49 / 50
  1.   23rd Juli, 2025 19:30
Ob Poetry, Theater, Comedy oder Singer-Songwriter – bei Ansgar Hufnagel trifft Wort auf Witz, Gefühl auf Musik. Er hat stets den passenden Kleinkünstler im Gepäck – oder sorgt selbst für die besondere...
Ob Poetry, Theater, Comedy oder Singer-Songwriter – bei Ansgar Hufnagel trifft Wort auf Witz, Gefühl auf Musik. Er hat stets den passenden Kleinkünstler im Gepäck – oder sorgt selbst für die besondere Atmosphäre. Das Café Wohnzimmer wird zur Bühne für einen Abend voller Charme, Tiefgang und Überraschungen.

Am 23.07.25 sind Cäcilia Hufnagel, Niklas Bastian und Nadine Traoré mit dabei! 

Ein Abend voller Kultur – direkt, nah und lebendig.
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  2.   Rainhof Scheune...
Juli
22
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   22nd Juli, 2025 19:00
Alice Rohrwacher (LE MERAVIGLIE und LAZZARO FELICE) bleibt ihrem unverwechselbaren Stil treu. In ihrem neuesten Werk erzählt sie von einem liebeskranken Engländer, der in der Toskana der 1980er-Jahre ...

Alice Rohrwacher (LE MERAVIGLIE und LAZZARO FELICE) bleibt ihrem unverwechselbaren Stil treu. In ihrem neuesten Werk erzählt sie von einem liebeskranken Engländer, der in der Toskana der 1980er-Jahre mit einer bizarren Bande etruskische Gräber plündert.

Als Arthur in seine kleine Stadt am Tyrrhenischen Meer zurückkehrt, trifft er auf seine Tombaroli-Bande, die etruskische Gräber und archäologische Wunderwerke plündert. Arthur hat eine Gabe, die er für seine Räuberfreunde einsetzt: Er spürt die Leere. Die Leere der Erde, in der sich die Überreste einer vergangenen Welt befinden. Dieselbe Leere, welche die Erinnerung an seine verlorene Liebe Beniamina in ihm hinterlassen hat.

Italien, Frankreich, Schweiz 2023 / OmU / 134 Min. / Regie und Drehbuch: Alice Rohrwacher / mit Josh O'Connor, Isabella Rossellini, Alba Rohrwacher

Di 22.07., 19:00

Begleitprogramm zur Ausstelung "Until It's Hard to Tell"

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  2.   Kommunales Kino...
Juli
21
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   21st Juli, 2025 19:30
Drei Brüder im Dritten Reich: Hermann macht bei den Nazis Karriere als Völkerrechtler und verteidigt nach dem Krieg in Nürnberg einen Kriegsverbrecher. Seine Brüder haben jüdische Frauen. Walther flüc...

Drei Brüder im Dritten Reich: Hermann macht bei den Nazis Karriere als Völkerrechtler und verteidigt nach dem Krieg in Nürnberg einen Kriegsverbrecher. Seine Brüder haben jüdische Frauen. Walther flüchtet rechtzeitig nach Amerika, Otto, „der dritte Bruder“ und der Großvater der Filmemacherin, glaubt als Rechtsanwalt an den Rechtsstaat und will in Dresden bleiben. Seine Frau Ruth wird denunziert und in Auschwitz ermordet. In der DDR wird Otto durch die Stasi selbst zum Denunzianten. Welche Entscheidungen trifft man, wenn die eigenen Handlungsspielräume begrenzt sind?

In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

D 2024 / OmU / 110 Min. / Regie: Kathrin Jahrreiss
Mo 21.07., 19:30, im Anschluss Gespräch

HINSCHAUEN: FilmRäume

  1.   1
  2.   Kommunales Kino...
Juli
20
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   20th Juli, 2025 21:00
Im windigen Dorf „Paradies“ in Somalia trotzt eine Patchworkfamilie den Herausforderungen des Alltags. Der Vater lebt von Gelegenheitsjobs, während seine frisch geschiedene Schwester von einer eigenen...

Im windigen Dorf „Paradies“ in Somalia trotzt eine Patchworkfamilie den Herausforderungen des Alltags. Der Vater lebt von Gelegenheitsjobs, während seine frisch geschiedene Schwester von einer eigenen Schneiderei träumt. Als der kleine Cigaal eines Tages vor der geschlossenen Schule steht, werden die beiden erfinderisch, denn eine gute Bildung soll ihm nicht verwehrt bleiben. Kein leichtes Unterfangen im instabilen Somalia, doch die Familie hält zusammen!
Das Spielfilmdebüt des somalisch-österreichischen Filmemachers Mo Harawe nutzt die politische Gegenwart nur als skizzenhafte Kulisse für seine visuell eindrückliche und verschmitzte Erzählung, die in Cannes gefeiert wurde.

Somalia 2024 / OmU / 133 Min. / Regie: Mo Harawe / mit Ahmed Ali Farah, Anab Ahmed Ibrahim, Ahmed Mohamud Saleban
So 20.07., 21:00

African Music Festival

  1.   1
  2.   Kommunales Kino...
Juli
20
  1.   Literatur-Lesung-Poetry-Slam
  2.    Öffentlich
  1.   20th Juli, 2025 19:30
Klang trifft auf Poesie und Worte reagieren auf Rhythmen. Die Grenzen zwischen Text, Musik und Performance lösen sich auf und die Interaktion und Improvisation zwischen Poet*innen und Musiker treten i...

Klang trifft auf Poesie und Worte reagieren auf Rhythmen. Die Grenzen zwischen Text, Musik und Performance lösen sich auf und die Interaktion und Improvisation zwischen Poet*innen und Musiker treten in den Vordergrund. Dabei können Texte in verschiedenen Sprachen dargeboten werden, mit denen der senegalesische Musiker Pape mit traditionellen und perkussiven Klängen seiner Kora und elektronischen Sounds interagiert oder besser gesagt: jamt. Vom Poetry Slam zum Poetry Jam!

So 20.07., 19:30 / Eintritt gegen Spende

African Music Festival

  1.   1
  2.   Kommunales Kino...
Juli
20
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   20th Juli, 2025 17:30
Jawu wird von den Taten der korrupten Regierung und von Auftragskillern bedroht und muss sich entscheiden, ob sie sich selbst retten oder ihre Gemeinschaft verteidigen soll … Damit thematisiert das A...

Jawu wird von den Taten der korrupten Regierung und von Auftragskillern bedroht und muss sich entscheiden, ob sie sich selbst retten oder ihre Gemeinschaft verteidigen soll …
Damit thematisiert das Agbajowo Collective in seinem Film die harte Realität der „Waterfront-Communities“ in Lagos, deren Existenz durch Politiker und Investoren bedroht ist, und möchte THE LEGEND OF THE VAGABOND QUEEN OF LAGOS als sozialkritisches Manifest verstanden wissen. Der Film spielt im Jahr 2017 und betrauert namentlich die Auflösung der Otodo-Gbame-Siedlung. Dabei verarbeitet Agbajowo Collective die Umstände nicht dokumentarisch, sondern als hochwertig produziertes, mystisch aufgeladenes Widerstandsmärchen.

Nigeria, Deutschland, Südafrika, USA 2024 / OmeU / 99 Min. / Regie: Agbajowo Collective / mit Temiloluwa Ami-Williams, Debo Adedayo, Kachi Okechukwu
So 20.07., 17:30

African Music Festival

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  2.   Kommunales Kino...
Juli
20
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   20th Juli, 2025 15:30
Finn hat ganz schön Pech. Erst fällt die Paddeltour mit seinem Vater ins Wasser, dann wird er im Zug nach Berlin auch noch beklaut. Obendrein glauben dem 10-Jährigen weder die Schaffnerin noch die anr...

Finn hat ganz schön Pech. Erst fällt die Paddeltour mit seinem Vater ins Wasser, dann wird er im Zug nach Berlin auch noch beklaut. Obendrein glauben dem 10-Jährigen weder die Schaffnerin noch die anrückende Polizei, dass sein Rucksack mitsamt der Fahrkarte verschwunden ist. Kannawoniwasein! Zum Glück trifft er die abenteuerlustige Jola, die kurzerhand einen klapprigen Traktor kapert. Eine aufregende Reise ans Meer beginnt.

D 2023 / 88 Min. / Regie: Stefan Westerwelle / empfohlen ab 8 Jahren
So 20.07., 15:30 / So 27.07., 15:30

Kinderkino

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  2.   Kommunales Kino...
Juli
20
  1.   Ausstellungen
  2.    Öffentlich
  1.   20th Juli, 2025 - 12th Okt., 2025
In der Ausstellung "Kunst im Dialog" begegnen sich zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten:Der weltberühmte Drei-Sterne-Koch Juan Amador überrascht mit farbintensiven, poetischen Werken - geheimnisvoll...

In der Ausstellung "Kunst im Dialog" begegnen sich zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten:
Der weltberühmte Drei-Sterne-Koch Juan Amador überrascht mit farbintensiven, poetischen Werken - geheimnisvolle Bildwelten, in denen man sich verlieren oder sich neu entdecken kann.
Michael Stich, ehemaliger Wimbledon-Sieger und Gründer einer Stiftung für HIV-infizierte und von Aids betroffene Kinder und Jugendliche, zeigt emotionale, abstrakte Malerei, in der persönliche Erfahrungen in spannungsreiche Bildkompositionen münden. Seine Arbeiten verbinden westliche und östliche Einflüsse durch die Verwendung hauchdünner Japan- und Chinapapiere.

 

Öffnungszeiten: Di - So, 10 - 17 Uhr
Öffentliche Führungen: So, 14:30 Uhr nach Anmeldung
info@kunsthallemessmer.de

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  2.   Kunsthalle Mess...
Juli
19
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   19th Juli, 2025 20:30
WE ARE GRIOTS (NOUS LES GRIOTS) Daouda lebt mit seiner Famlie in Frankreich, wo sein Sohn Malik Mariama heiraten will. Doch die Familien gehören zwei verschiedenen Kasten an: Daouda ist ein Griot und ...

WE ARE GRIOTS (NOUS LES GRIOTS)
Daouda lebt mit seiner Famlie in Frankreich, wo sein Sohn Malik Mariama heiraten will. Doch die Familien gehören zwei verschiedenen Kasten an: Daouda ist ein Griot und die Familie von Mariama sind Adlige. Daouda ist stolz auf sein von Generation zu Generation weitergegebenes Erbe, doch Malik sieht dies grundlegend anders und pocht auf seine Freiheit …

Senegal/ Frankreich 2023 / OmeU / 17 Min. / Regie: Demba Konaté
LIVING AN ARTIST`S LIFE

Der Film porträtiert sieben Künstler*innen aus Malawi und Ghana, die zwischen Authentizität, Einkommen, globaler Anerkennung und stereotypen Erwartungen hin- und hergerissen sind. Wir treffen einen Modedesigner, einen Gitarristen und Priester, eine Fotografin, eine Tänzerin, einen plastischen Künstler, eine Schlagzeugerin und eine Schauspielerin. Sie alle versuchen, mit ihrer Kunst ihre Familien zu finanzieren und sich dennoch selbst zu verwirklichen. Wie gelingt ihnen dieser Spagat in Westafrika?

Deutschland, Malawi, Ghana 2024 / OmU / 67 Min. / Regie: Carina Nickel, Arne Dreske
Sa 19.07., 20:30

African Music Festival

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  2.   Kommunales Kino...
Juli
19
  1.   Tanzveranstaltungen
  2.    Öffentlich
  1.   19th Juli, 2025 20:00
Auf Schwerkraft folgt Fall: Nach der tänzerischen Erkundung der Schwerkraft (»A Pebble Falling on an Silent Lake«, 2023) widmet sich die Freiburger Kompanie VAYA (Künstlerische Leitung/Choreografie Ti...

Auf Schwerkraft folgt Fall: Nach der tänzerischen Erkundung der Schwerkraft (»A Pebble Falling on an Silent Lake«, 2023) widmet sich die Freiburger Kompanie VAYA (Künstlerische Leitung/Choreografie Tina Halford) der Physik des Falls. Das neue Stück »Viendo Viento« behandelt das Fallen als einen dynamischen Prozess, nicht als einen Moment des Scheiterns, sondern als Ursprung neuer Bewegungsenergie und als einen poetischen Akt ständiger Wandlung.
Die vier Tänzer:innen (Alexandre Nodari, Patryk Kłos, Sergey Poltavsky, Tina Halford) experimentieren mit der Kinetik als Quelle akrobatischer Bewegungskompositionen.
Das von einer Welle inspirierte begehbare Bühnenbild erlaubt den provokativen Dialog mit der Schwerkraft. Auf virtuos-poetische Weise werden die Grenzen des körperlich Möglichen ausgeschöpft und das Fallen als ein immerwährender Zyklus der Transformation dargestellt.
Die Bühne wird zur Tanzpartnerin, der Raum vertikal erkundet. Es formen sich ungewöhnliche und faszinierende Bilder, die die Wahrnehmung des Publikums auf die Probe stellen. Begleitet wird der schwindelerregende Reigen von einem Zusammenspiel aus Sound Design (Iskander Yerimbetov, Maria Teriaeva) und Licht (Steffen Melch, Konrad Frensch).
»Viendo Viento« feiert die Kraft des Unvorhersehbaren und zeigt, wie aus dem scheinbaren Verlust an Stabilität ein neues Gleichgewicht entstehen kann, selbst in Bewegung.

Premiere
Fr. 11.07. | 20 Uhr

Weitere Aufführungen
Sa. 12.07. | 20 Uhr
So. 13.07. | 18 Uhr
Do. 17.07. | 20 Uhr
Fr. 18.07. | 20 Uhr (im Anschluss Publikumsgespräch)
Sa. 19.07. | 20 Uhr
So. 20.07. | 18 Uhr

Tickets
BZ-Kartenservice, Kaiser-Joseph-Str. 229, 79098 Freiburg, Tel. 0761 496 8888 und
www.ewerk-freiburg.de

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  2.   E-Werk, 77, Esc...
Juli
19
  1.   Konzert-Musical-Festival
  2.    Öffentlich
  1.   19th Juli, 2025 19:00
Seit über 15 Jahren stehen Raphael Kofi und Mamoudou Doumbouya nun schon gemeinsam auf der Bühne. Als „Ma Belle Cherie“ präsentiert das eingespielte Duo sowohl Afrofunk, Afropop, Reggae und Highlife a...

Seit über 15 Jahren stehen Raphael Kofi und Mamoudou Doumbouya nun schon gemeinsam auf der Bühne. Als „Ma Belle Cherie“ präsentiert das eingespielte Duo sowohl Afrofunk, Afropop, Reggae und Highlife als auch traditionelle Musik aus Guinea und Ghana und sie verbinden dabei die unterschiedlichen Stile zu einer berührenden und mitreißenden Kombination. Bereits letztes Jahr brachte MA BELLE CHERI im Rahmen der Africa Week den Koki-Vorplatz bei milder Sommernacht zum Tanzen!

Mamoudou Doumbouya stammt aus einer Musikerfamilie in Guinea und tritt in die Fußstapfen seines Vaters, der ein bekannter Musiker in Westafrika war. Von klein an wuchs er mit der Musik und der Griot-Tradition auf und lernte schon früh verschiedene Instrumente – so steht er heute als Gitarrist, Trommler und Sänger auf der Bühne. Schon als 17-Jähriger tourte er mit verschiedenen Musikern durch Westafrika (u.a. Guinea, Mali, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste) und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Im Jahre 2002 kam er nach Deutschland und spielte auch hier mit verschiedenen Musiker*innen und afrikanischen Gruppen zusammen, so zum Beispiel mit Momo Wandel Soumah, Folikan, Susu Bilibi, Aziz Kuyate, Aicha Kouyate, Famaya, Quad Afrika, Mama Afrika und Werner Englert.

Auch Raphael Kofi lernte das Trommelspielen von Kindesbeinen an und spielte schon im Alter von sechs Jahren in der Kirche seiner Mutter die Kongas. Fasziniert von der Musik konnte er durch die Unterstützung seiner Familie und namhaften Lehrern seine Leidenschaft zum Beruf machen. Mit seiner Arbeit als Musiker, seiner eigenen Trommelschule und der Organisation verschiedenster Veranstaltungen und Projekte (u.a. dem African Music Festival in Emmendingen) ist es ihm ein wichtiges Anliegen einen Beitrag zur Integration und dem friedlichen Austausch zwischen den Kulturen zu leisten. Und das unermüdliche Engagement bleibt nicht unbeantwortet: Seine regionalen und überregionalen Projekte stoßen auf eine große Resonanz und 2019 wurde seine Arbeit mit dem Kulturpreis der Stadt  Emmendingen gewürdigt.

Sa 19.07., 19:00 // Open Air / Eintritt frei

African Music Festival

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  2.   Kommunales Kino...
Juli
19
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   19th Juli, 2025 17:30
Die 9-jährige Jo liebt Actionfilme und träumt davon, selbst eine Superheldin zu sein. Ihr größter Wunsch wäre es, einen Film zu drehen, in dem sie selbst die Hauptrolle spielt. In ihrer Fantasie vergi...

Die 9-jährige Jo liebt Actionfilme und träumt davon, selbst eine Superheldin zu sein. Ihr größter Wunsch wäre es, einen Film zu drehen, in dem sie selbst die Hauptrolle spielt. In ihrer Fantasie vergisst das Mädchen, dass es unheilbar krank ist. Irgendwann kann Jos Schwester nicht mehr mit ansehen, wie das lebensfrohe Kind die kostbare Zeit, die ihm noch bleibt, einfach im Bett verbringt. Sie ermutigt Jo, an ihre magischen Kräfte zu glauben, und in der Folge animiert sie das ganze Dorf, Jos Traum wahr werden zu lassen!

Der Film ist eine Produktion des deutsch-kenianischen Kollektivs „One Fine Day Films“ von Tom Tykwer und könnte der meistausgezeichnete Film Afrikas sein.

Kenia 2018 / OmU / 74 Min. / Regie: Likarion Wainaina / mit Stycie Waweru, Nyawara Ndambia, Marrianne Nungo
Sa 19.07., 17:30

African Music Festival

  1.   1
  2.   Kommunales Kino...
Juli
18
  1.   Tanzveranstaltungen
  2.    Öffentlich
  1.   18th Juli, 2025 20:00
Auf Schwerkraft folgt Fall: Nach der tänzerischen Erkundung der Schwerkraft (»A Pebble Falling on an Silent Lake«, 2023) widmet sich die Freiburger Kompanie VAYA (Künstlerische Leitung/Choreografie Ti...

Auf Schwerkraft folgt Fall: Nach der tänzerischen Erkundung der Schwerkraft (»A Pebble Falling on an Silent Lake«, 2023) widmet sich die Freiburger Kompanie VAYA (Künstlerische Leitung/Choreografie Tina Halford) der Physik des Falls. Das neue Stück »Viendo Viento« behandelt das Fallen als einen dynamischen Prozess, nicht als einen Moment des Scheiterns, sondern als Ursprung neuer Bewegungsenergie und als einen poetischen Akt ständiger Wandlung.
Die vier Tänzer:innen (Alexandre Nodari, Patryk Kłos, Sergey Poltavsky, Tina Halford) experimentieren mit der Kinetik als Quelle akrobatischer Bewegungskompositionen.
Das von einer Welle inspirierte begehbare Bühnenbild erlaubt den provokativen Dialog mit der Schwerkraft. Auf virtuos-poetische Weise werden die Grenzen des körperlich Möglichen ausgeschöpft und das Fallen als ein immerwährender Zyklus der Transformation dargestellt.
Die Bühne wird zur Tanzpartnerin, der Raum vertikal erkundet. Es formen sich ungewöhnliche und faszinierende Bilder, die die Wahrnehmung des Publikums auf die Probe stellen. Begleitet wird der schwindelerregende Reigen von einem Zusammenspiel aus Sound Design (Iskander Yerimbetov, Maria Teriaeva) und Licht (Steffen Melch, Konrad Frensch).
»Viendo Viento« feiert die Kraft des Unvorhersehbaren und zeigt, wie aus dem scheinbaren Verlust an Stabilität ein neues Gleichgewicht entstehen kann, selbst in Bewegung.

Premiere
Fr. 11.07. | 20 Uhr

Weitere Aufführungen
Sa. 12.07. | 20 Uhr
So. 13.07. | 18 Uhr
Do. 17.07. | 20 Uhr
Fr. 18.07. | 20 Uhr (im Anschluss Publikumsgespräch)
Sa. 19.07. | 20 Uhr
So. 20.07. | 18 Uhr

Tickets
BZ-Kartenservice, Kaiser-Joseph-Str. 229, 79098 Freiburg, Tel. 0761 496 8888 und
www.ewerk-freiburg.de

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  2.   E-Werk, 77, Esc...
Juli
18
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   18th Juli, 2025 20:00
Seit der Befreiung aus der Gefangenschaft und Versklavung durch den sogenannten Islamischen Staat lebt die 15-jährige Mediha mit ihren jüngeren Brüdern Ghazwan und Adnan in einer Zeltstadt im kurdisch...

Seit der Befreiung aus der Gefangenschaft und Versklavung durch den sogenannten Islamischen Staat lebt die 15-jährige Mediha mit ihren jüngeren Brüdern Ghazwan und Adnan in einer Zeltstadt im kurdischen Nordirak. In einem Videotagebuch verarbeitet die junge Jesidin ihr Trauma und die erlebte sexuelle Gewalt. Gleichzeitig sucht sie mithilfe eines Netzwerks jesidischer Retter*innen nach ihren weiterhin gefangenen Eltern und ihrem jüngsten Bruder. Zehn Jahre nach dem Völkermord an den Jesid*innen liegt die Bewältigung dieses Verbrechens noch in weiter Ferne – junge Frauen wie Mediha mit ihrer Kamera sorgen jedoch dafür, dass wir hinschauen und nicht vergessen.

USA 2023 / OmeU / 90 Min. / Regie: Hasan Oswald
Fr 18.07., 20:00, Einführung: Elias Darwish

Gedenken des Genozides an den Ezid*innen

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  2.   Kommunales Kino...
Juli
18
  1.   18th Juli, 2025 19:30
Die maniACTs stellen ihr neues Stück Caledonia vor. Jeden Abend gibt es eine Vorstellung. Die Türen und Abendkasse öffnen um 19 Uhr, und das Stück startet um 19:30 Uhr. Veranstaltungssprache ist Engli...

Die maniACTs stellen ihr neues Stück Caledonia vor. Jeden Abend gibt es eine Vorstellung. Die Türen und Abendkasse öffnen um 19 Uhr, und das Stück startet um 19:30 Uhr. Veranstaltungssprache ist Englisch. Karten reservieren kann man unter tickets@maniacts.de. Die Tickets kosten 8, ermäßigt 6 Euro.

 „Caledonia“ handelt von dem gescheitertem Kolonialversuch Schottlands. In den 1690ern träumte der Banker William Paterson davon, eine Kolonie im südlichen Panama zu errichten, um Schottland zu einer Kolonialmacht zu machen. Er überzeugte die schottische Öffentlichkeit davon, große Geldsummen in den Plan zu investieren, doch seine Umsetzung endete in einer Katastrophe für das stolze Volk. Das sogenannte Darién-Projekt trieb das Land in den finanziellen Ruin, was den Zusammenschluss mit England im Jahr 1707 beschleunigte und Schottland die Unabhängigkeit kostete.

„Caledonia“ ist teils historisches Drama, teils Tragödie und thematisiert auf satirisch-morbide Weise die nach wie vor relevanten Themen Korruption, Verblendetsein und gescheiterte Ambitionen. Im Mittelpunkt des Stückes steht die menschliche Fehlbarkeit: Die Hoffnungen, Erwartungen, und rivalisierenden Interessen der Figuren prallen aufeinander, während sie von Ruhm träumen. Wie Alistair Beaton schreibt, „Caledonia“ ist gleichzeitig „eine schottische Geschichte, eine internationale Geschichte, eine alte Geschichte und eine moderne Geschichte.“

Termine: 18., 19., 25., 26., 27. und 28. Juli 2025
Ort: Theaterfistung, Friedrichstraße 39, Freiburg
Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 19:30 Uhr
Sprache: Englisch
Eintritt: 8 € / ermäßigt 6 €
Tickets: tickets@maniacts.de
Infos: www.maniacts.de

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  2.   Albert-Ludwigs-...
Juli
18
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   18th Juli, 2025 19:00
Nianankoro steht an der Schwelle zum Erwachsensein und soll deshalb mit dem Wissen und den Fähigkeiten vertraut werden, die ihn die umgebenden Kräfte beherrschen lassen. Allerdings will sein Vater, ei...

Nianankoro steht an der Schwelle zum Erwachsensein und soll deshalb mit dem Wissen und den Fähigkeiten vertraut werden, die ihn die umgebenden Kräfte beherrschen lassen. Allerdings will sein Vater, ein mächtiger Magier, die Ebenbürtigkeit seines Sohnes verhindern, weshalb ihn seine Mutter auf eine lehrreiche Reise schickt…
YEELEN ist ein visionärer Film über den Weg des Erwachsenwerdens, voller Tiefe, Innigkeit und sanftem Humor, in dem es nicht zuletzt um die Wahrnehmung und das Sehen selbst geht. Der Film gewann den Preis der Jury in Cannes, zählt zu den bedeutendsten Werken der afrikanischen Filmgeschichte und machte Souleymane Cissé, den im Februar verstorbenen, malischen Regisseur, weltberühmt.

Mali 1987 / OmU / 105 / Regie: Souleymane Cissé / mit Issiaka Kane, Aoua Sangare, Niamanto Sanogo
Fr. 18.07., 22:00

African Music Festival

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  2.   Kommunales Kino...
Juli
17
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   17th Juli, 2025 22:00
In einer postapokalyptischen Zukunft versucht eine Gruppe von Freunden einen gewissen „Professor“ ― der die Personifizierung des Bösen zu sein scheint ― zu stürzen. Das Attentat gelingt und die kleine...

In einer postapokalyptischen Zukunft versucht eine Gruppe von Freunden einen gewissen „Professor“ ― der die Personifizierung des Bösen zu sein scheint ― zu stürzen. Das Attentat gelingt und die kleine Gruppe setzt nun alles daran, von der Insel, die nur noch eine Ruine der Zivilisation ist, zu fliehen.

Dieser Kultfilm aus dem Berlin der späten 1980er-Jahre, der wie kein anderer das damals vorherrschende Weltbild vermittelt, erzählt in poetischen Schwarzweißbildern, in der Tradition des expressionistischen deutschen Films à la F.W. Murnau von den Gefühlen und Stimmungen jener Zeit. Eindrucksvoll untermalt von den grandiosen Klangcollagen des ‚Einstürzenden Neubauten‘-Musikers Alexander Hacke.

D 1986/87 / 56 Min. / Regie: Uli M. Schueppel

Do 17.07., 22:00

Begleitprogramm zur Ausstellung "Until It's Hard to Tell"

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