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Weniger Plastik, mehr Natur: In dieser kreativen Sonntagsöffnung können alle Interessierten lernen, wie einfach plastikfreie Körperpflege ohne Zusatzstoffe sein kann. Gemeinsam stellen wir umweltfreundliche Alternativen zu Deo, Zahnpasta, Putzmittel, Waschpulver und Co. her. Einfach vorbeikommen und sich davon überraschen lassen, wie einfach, nachhaltig und günstig Zero Waste sein kann.
Kuba im Film
Diego und David lernen sich bei einem Eisbecher (Erdbeer und Schokolade) in einem Café in Havanna kennen. Diego, Künstler, schwul und systemkritisch, verliebt sich in den linientreuen Studenten David, der von einem Kommilitonen beauftragt wird, den „Abweichler“ auszuspionieren … Der erste kubanische Film, der offen Homosexualität thematisierte, ist bis heute einer der größten Erfolge des kubanischen Kinos.
Cuba, Spanien, Mexiko 1993, OmU, 110 Min., 35 mm, Regie: Tomás Gutiérrez Alea, Juan Carlos Tabío
Sa 14.03., 21:00
Ökonomie des Alltags
Iva ist Witwe und Mutter eines erwachsenen Sohns und schuftet in einer ausbeuterischen Textilfabrik in ihrer bulgarischen Heimatstadt. Seit Wochen leidet sie an einer mysteriösen Krankheit, doch ihr Wunsch nach einer Krankschreibung bleibt ungehört. Als schließlich ein positiver Covid-Test bestätigt, dass Iva der erste offiziell registrierte Fall ihrer Stadt ist, entfesselt sich eine Welle von Angst, Gerüchten und Schuldzuweisungen, obwohl sie die Stadt seit Jahren nicht verlassen hat.
Stephan Komandarevs neues und lebensnahes Sozialdrama zeigt nicht nur prekäre Arbeitsverhältnisse in der EU auf, sondern auch die Gefahr sozialer Dynamiken unter dem Einfluss falscher Informationen.
Bulgarien, Deutschland, Tschechische Republik 2025, OmU, 109 Min., Regie: Stephan Komandarev. Mit Gergana Pletnyova, Todor Kotsev, Gerasim Georgiev, Anastasia Ingilizova
Sa 14.03., 19:00 / Fr 20.03., 21:00
Herzlichst lädt DAS BUSCHORCHESTER zum Konzert in die Festhalle St. Georgen ein. Die 60 Sängerinnen und Sänger freuen sich auf vitale Rhythmen und Melodien aus Afrika und anderen Gegenden unseres Planeten und auf die eigenen Kompositionen, die im Austausch mit der afrikanischen Musikkultur entstanden sind. Marimba, Steeldrum, etliche weitere Instrumente und natürlich unzählige Trommeln und verschiedenartigste Percussion begleiten den Chor.
Zum Tanzen, Lauschen, Mitsingen oder einfach dabei sein.
Der Auftritt in St. Georgen ist dem Ensemble dabei eine besondere Freude, weil St. Georgen ja sozusagen die Heimat ist – das Ensemble probt, singt, trommelt und tanzt seit vielen Jahren in der Musikwerkstatt im alten Lokschuppen, Zechenweg 1a
karten@buschorchester.de
Ein geschützter Raum der Präsenz und Gastfreundschaft, in dem jedeFrau sich erlauben kann, langsamer zu werden, zu fühlen und zu sich selbst zu finden. Durch kleine Übungen und den Austausch von Worten und Zuhören werden wir Emotionen und Erfahrungen erforschen und uns auf die Reise zu unserem authentischsten Zentrum begleiten, um unsere innere Weisheit wiederzufinden.
Moderatorin: Katja Buonomo, Professional Councelor
Die Teilnehmerinnen dürfen sowohl Italienisch als auch Deutsch sprechen.
Eintritt auf Spendenbasis.
Begleitprogramm Ausstellung „Lviv – Tel Aviv“
Als 4-Jährige reiste Areeb nach Gaza und sah dort zum ersten Mal das Meer. Dieser Moment – die Magie des Meeres und das Lächeln ihrer palästinensischen Mutter – hinterließ einen prägenden Eindruck. Auf ihrer Suche nach einer Erinnerung, die ihr Zugehörigkeitsgefühl stärken könnte, begegnet die Filmemacherin Areeb im Internet dem Parkour-Athleten Ahmad aus Gaza. Die Ausgelassenheit der jungen Athleten steht in starkem Kontrast zu in der Ferne wahrnehmbaren Explosionen. Areeb nimmt Kontakt zu den Parkourläufern auf und freundet sich mit Ahmed an. Gemeinsam bewegen sie sich durch das, was von Gaza übrig ist, besuchen einen Friedhof, ein verlassenes Einkaufszentrum und die Überreste eines Flughafens. Mit der Zeit zeigt Ahmed Areeb die ganze Härte des Lebens in Gaza. Ahmeds Wunsch, sein Heimatland zu verlassen, löst bei Areeb widersprüchliche Gefühle aus, denn sie kennt die emotionale Leere, die eine solche Ausreise mit sich bringen kann. Areebs Reise auf den Spuren der Erinnerung wird zur Erkundung von Identität, Zugehörigkeit und des schmerzhaften Erbes einer zurückgelassenen Heimat. (Berlinale 2025)
Beim DOC New York City 2024 mit dem Internationalen Jurypreis ausgezeichnet.
Schweden, Palästina u.a. 2025, OmeU, 89 Min, Regie: Areeb Zuaiter
Fr 13.03., 21:00
Diamanti erzählt von miteinander verflochtenen Lebenswegen, von tiefen Bindungen, ungelösten Gefühlen und unausgesprochenen Wahrheiten. Liebe, Freundschaft und Familie bewegen sich in einem fragilen Gleichgewicht, in dem jede Entscheidung Spuren hinterlässt.
Als die Vergangenheit wieder an die Oberfläche tritt und Emotionen nicht länger verborgen bleiben können, werden die Figuren gezwungen, sich dem zu stellen, was sie verbindet – und was sie trennt. Unter dem Druck der Gefühle treten Verletzlichkeit, Sehnsucht und eine unerwartete Stärke hervor.
Wie Diamanten beginnen sie gerade im Moment größter Spannung zu leuchten. Ein intensives, zutiefst menschliches Drama über Identität, Erinnerung und den Mut, sich selbst treu zu bleiben.
Für Vivace-Mitglieder, mit Möglichkeit, für Nicht-Mitglieder einmal zu "schnuppern". Geeignet für Teilnehmer mit ausreichenden Italienischkenntnissen
Bildlichkeit von Natur
Ein argentinischer Filmkritiker streift mit dem Handy durch deutsche Wälder, als wäre jedes Blatt ein Satz, jede Baumreihe ein Satzgefüge der Natur selbst. Philipp Hartmanns Collage aus Spaziergängen, Museumsbesuchen, Begegnungen mit Künstler*innen und unterschiedlichen Perspektiven konstruiert kein Bild – sie dekonstruiert Natur als Idee und Repräsentation. Zwischen Dithmarschen, dem Schwarzwald, der bolivianischen Salzwüste und virtuellen Landschaften entfaltet sich ein Essay über die Bildlichkeit von Natur, über Sehnsucht und die utopische Suche nach einem Original sowie immer wieder die Liebe zum Kino, mit der Hartmann sich und uns fragt, wie wir Natur zeigen und zeigen können.
Deutschland, Argentinien 2024, OmU, 79 Min., Regie: Philipp Hartmann. Mit Roger Koza, Narcisa Hirsch, Paula Gaitán, Radu Jude
Zu Gast: Philipp Hartmann
Fr 13.03., 19:00
„Unsere Lebensumstände, Geschichte und Erfahrungen bestimmen unsere Sicht auf die Dinge. Jede/r sieht die Welt vom eigenen Standpunkt aus auf eigene Weise. Niemand hat das vollständige Bild, aber es hat auch niemand zu 100 Prozent unrecht.“ (Ken Wilber)
Wie schaffen wir es, unterschiedliche Perspektiven so zu bündeln, dass unser Bild (und Verständnis) eines Problems vollständiger wird? Wie können wir gezielt vernachlässigte Perspektiven erkennen und integrieren? Was ist Schattenarbeit, und warum ist sie wichtig? Wie machen wir schwierige Themen in unserer Gesellschaft wieder besprechbar?
Deep Democracy bietet hierzu neben Impulsen zum Umdenken auch zahlreiche methodische Instrumente. Entstanden aus der Prozessorientierten Psychologie Arnold Mindells und weiterentwickelt von Myrna und Greg Lewis gibt es uns praktische Werkzeuge an die Hand, um Spannungen, Konflikte und schwierige Themen in Gruppenkontexten in der Tiefe aufzulösen – und damit konstruktiv zu nutzen, bevor sie zu Polarisierung führen oder eskalieren.
Das Seminar gibt eine Einführung in die Theorie und Praxis von Deep Democracy als Beitrag zu einer neuen politischen Kultur, die im Dienste der Vertiefung unserer Demokratie steht.
Begleitprogramm Ausstellung „Lviv – Tel Aviv“
Wie geht das Leben weiter, nachdem Besatzer abgezogen sind? Drei Jahre lang begleitet SPLITTER AUS LICHT fünf Überlebende in Butscha: eine 12-jährige Schülerin, einen jungen Rechtsanwalt, einen Yogalehrer und ein frisch verheiratetes Liebespaar. Dabei sind sie mit Traumata und wachsenden Spannungen in einer sich durch den Krieg radikal verändernden Gesellschaft konfrontiert. Der Dokumentarfilm erzählt von ihren Träumen und Plänen zwischen Trauma und Zukunft in der ukrainischen Stadt Butscha. Im März 2022 kamen die Filmemacher Mila Teshaieva und Marcus Lenz in jenem Moment nach Butscha, als die russische Armee aus der Stadt zurückgedrängt wurde und die Überlebenden vorsichtig ihre Verstecke verließen. Ihre Kamera hat jenen „Nullpunkt“ festgehalten, als die russischen Kriegsverbrechen in ihrem ganzen Ausmaß sichtbar wurden.
Vor dem Hauptfilm zeigen wir NEDOSTUPNI (UNAVAILABLE, 20 Min.) von Kyrylo Zemlyanyi. Serhii, ein junger Mann, der seine Tage mit Freiwilligenarbeit verbringt, verliert den Kontakt zu seiner Mutter, die in einem besetzten Gebiet lebt. Als seine Mutter sich schließlich zur Evakuierung entschließt, erfährt er, dass ein humanitärer Konvoi aus seiner Heimatstadt bei einem Bombenangriff zerstört wurde.
Ukraine 2025, OmeU, 20 Min., Regie: Kyrylo Zemlyanyi
Deutschland, Ukraine 2025, OmU, 93 Min., Regie: Mila Teshaieva, Marcus Lenz
zu Gast am 07.03.: Protagonist Klaus Hofmann und via Zoom Regisseur Marcus Lenz
Sa 07.03., 19:00 / Do 12.03., 21:00
HINSCHAUEN – FilmRäume von DZNS & Koki
Der Schriftsteller und Künstler Max Mannheimer wurde von den Nationalsozialist*innen als jüdisch verfolgt und überlebte unter anderem die Lager Auschwitz-Birkenau, Warschau und Dachau. Sechs von seinen acht Familienmitgliedern haben nicht überlebt. Carolin Otto verwendet Material aus verschiedenen Zeiten, um Mannheimers Auseinandersetzung mit der eigenen Verfolgungsgeschichte sowie sein Engagement als Zeitzeuge zu dokumentieren, zu dem er sich erst viele Jahre nach dem Ende der Nazi-Diktatur durchringen konnte.
Eine Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus und zweiter Termin des Themenblocks „Erzählen, dokumentieren, schweigen – über Zeitzeug*innenschaft“. Mit Gespräch im Anschluss.
Deutschland 2009, 85 Min., Regie: Carolin Otto
Do 12.03., 19:00
Filmen nach Auschwitz
Die Filmeditorin Ziva Postec hatte bereits mit Alain Resnais, Jean-Pierre Melville und Orson Welles zusammengearbeitet, als sie Claude Lanzmann begegnete. Von 1979 bis 1985 widmeten die beiden ihre Leidenschaft und Energie dem neunstündigen Dokumentarfilm SHOAH. Catherine Héberts scharfsinniges Portrait verknüpft den oft schwierigen Lebensweg Postecs mit der Arbeit an diesem Riesenprojekt – 350 Stunden Filmmaterial galt es zu montieren, was die Editorin an ihre physischen und emotionalen Grenzen brachte. Héberts Film liefert viele neue Erkenntnisse über Ziva Postecs entscheidenden Beitrag zu dem kühnen Filmprojekt und würdigt auf diese Weise eine bisher weitgehend unbekannte kreative Persönlichkeit, ohne die Lanzmanns Film über die Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden nicht möglich gewesen wäre.
In Kooperation mit dem Freiburger Bündnis gegen Antisemitismus e.V. Gemeinsam mit dem Freiburger Bündnis möchten wir noch in diesem Frühjahr die Filmeditorin Ziva Postec zu einem Gespräch einladen.
Canada 2018, OmU, 92 Min, Regie: Catherine Hébert
Mi 11.03., 19:00
Begleitprogramm Ausstellung „Lviv – Tel Aviv“
Als 4-Jährige reiste Areeb nach Gaza und sah dort zum ersten Mal das Meer. Dieser Moment – die Magie des Meeres und das Lächeln ihrer palästinensischen Mutter – hinterließ einen prägenden Eindruck. Auf ihrer Suche nach einer Erinnerung, die ihr Zugehörigkeitsgefühl stärken könnte, begegnet die Filmemacherin Areeb im Internet dem Parkour-Athleten Ahmad aus Gaza. Die Ausgelassenheit der jungen Athleten steht in starkem Kontrast zu in der Ferne wahrnehmbaren Explosionen. Areeb nimmt Kontakt zu den Parkourläufern auf und freundet sich mit Ahmed an. Gemeinsam bewegen sie sich durch das, was von Gaza übrig ist, besuchen einen Friedhof, ein verlassenes Einkaufszentrum und die Überreste eines Flughafens. Mit der Zeit zeigt Ahmed Areeb die ganze Härte des Lebens in Gaza. Ahmeds Wunsch, sein Heimatland zu verlassen, löst bei Areeb widersprüchliche Gefühle aus, denn sie kennt die emotionale Leere, die eine solche Ausreise mit sich bringen kann. Areebs Reise auf den Spuren der Erinnerung wird zur Erkundung von Identität, Zugehörigkeit und des schmerzhaften Erbes einer zurückgelassenen Heimat. (Berlinale 2025)
Beim DOC New York City 2024 mit dem Internationalen Jurypreis ausgezeichnet.
Schweden, Palästina u.a. 2025, OmeU, 89 Min, Regie: Areeb Zuaiter
Di 10.03., 20:30 / Fr 13.03., 21:00
Filme und Konzert zur LESUNG OHREN AUF WELTREISE
Der in Frankreich lebende Regisseur Abderrahmane Sissako kehrt in sein Dorf Sokolo in Mali zurück, um seinen Vater zu besuchen. Er durchstreift die Region mit dem Fahrrad, wandert durch die Straßen, über die Plätze und die Felder; er trifft auf Nana, ein junges Mädchen, das sich auf der Durchreise befindet.
Die Bewegungen des Films zwischen Fiktion und Realität entwickeln sich zu einer Meditation über die turbulenten Beziehungen zwischen Afrika und Europa, mit Texten von Aimé Césaire und Frantz Fanon, die sowohl die Poesie wie auch die politische Aussage dieses vielfach preisgekrönten Werks unterstreichen.
Frankreich, Mali 1998, OmU, 61 Min., Regie: Abderrahmane Sissako. Mit Abderrahmane Sissako, Nana Baby, Mohamed Sissako
Di 10.03., 19:00
Filme zum 8. März: Feministinnen aus aller Welt
Chaylla kämpft darum, sich aus einer gewalttätigen Beziehung zu befreien. Ihr Entschluss stößt auf einen Teil von ihr, der immer noch hofft, ihr Leben mit dem Vater ihrer Kinder teilen zu können. Dieser großartige Debütfilm wirft ein erschütterndes Licht auf Gewalt gegen Frauen. Die Filmemacher*innen begleiten die 23-jährige Protagonistin über vier Jahre in ihrem Kampf um Selbstbestimmung, das Sorgerecht für ihre Kinder und den juristischen Weg gegen häusliche Gewalt.
Frankreich 2022, OmU, 72 Min, Regie: Paul Pirritano, Clara Teper
Nach dem Film Publikumsgespräch mit einer Frauenhausmitarbeiterin und Freiburger Fachstelle Intervention gegen Häusliche Gewalt (FRIG). Eintritt: 5€
Mo 9.03., 19:00
Diskussions-Veranstaltung
mit Katja Diehl, Tobi Rosswog & Thorsten Donnermeier
Das gute Leben für Alle
Können wir uns Überreiche & den Kapitalismus noch leisten?
Die rücksichtslose Ausbeutung von Mensch und Natur haben uns in eine Vielfachkrise geführt (Klimakatastrophe, Artensterben, Demokratie-, Armuts- und Gesellschaftskrise usw.). Diese Krisen sind systembedingt. Und das müssen wir ändern! Aber wie?
Es geht nicht darum, Autos zu hassen oder Arbeitsplätze zu feiern. Es geht darum, sich ehrlich zu fragen: Was brauchen wir wirklich? Und wer entscheidet eigentlich, was produziert wird? Und wie schaffen wir weltweit nachhaltige Verhältnisse für ein gutes Leben – jetzt und für zukünftige Generationen?
Die Veranstaltung ist Gespräch und Diskussion von und mit der Mobilitätsexpertin Katja Diehl, dem Aktivisten Tobi Rosswog & dem VW-Arbeiter Thorsten Donnermeier über den Umbau der Industrie und der gesamten Gesellschaft hin zum Guten Leben für Alle. Raus aus der Wirtschaft, die für Profit produziert und rein in eine Gesellschaft, die für Bedürfnisse und das Gemeinwohl schafft. Über die Verbindung von sozialer und ökologischer Gerechtigkeit. Über Antifaschismus und Antimilitarismus.
Eine Diskussion über eine Gesellschaft, die niemanden zurücklässt und gleichzeitig dem Planeten nicht den Boden entzieht. Wie wir da hinkommen und was wir selbst dafür tun können. Und vor allem darüber, dass Veränderung nur gemeinsam funktioniert.
Aseye Tamakloe gibt 16 erfolgreichen ghanaischen Frauen das Wort. Sie arbeiten in Justiz, Medien, Politik und Nichtregierungsorganisationen und erzählen von ihren Erfahrungen seit der Unabhängigkeit als Frauen und Aktivistinnen in der zutiefst patriarchalen Gesellschaft. Vor allem stellen sie sich dem Narrativ entgegen, dass Frauenrechte ein kulturfremder Import aus dem „Westen“ seien.
Die Filmemacherin Aseye Tamakloe lehrt am Film- und Fernseh-Institut in Accra, kuratiert das Film Africa Festival in London, ist Leiterin des European Film Festivals und des Ndiva Women’s Film Festivals in Accra und hat soeben ihre Promotion über ghanaischen Film abgeschlossen.
In Kooperation mit der Ghana Union e.V., ANDA e.V., Our Voice und FAIRburg e.V.
Ghana 2022, OmeU, 101 Min., Regie: Aseye Tamakloe
Zu Gast: Kirstie Angstmann (Vorstand Ghana Union), Dr. Jamila Hamidu (Politikwissenschaftlerin, ABI) und Regisseurin Aseye Tamakloe
So 08.03., 19:00
Filme zum 8. März: Feministinnen aus aller Welt
Am 24. Oktober 1975 steht in Island alles still. Kein Geschäft ist geöffnet, keine Zeitung erscheint, kein Geschirr wird gespült. Die isländischen Frauen befinden sich im Streik. Sie wollen nicht länger hinnehmen, dass ihre Arbeit in Betrieb und Familie unterbewertet, ihre Stimme nicht gehört und ihnen Zugang zu wichtigen Bereichen der Gesellschaft verwehrt wird. Unglaubliche 90 Prozent beteiligen sich und der Tag geht in die Geschichte ein.
Der Dokumentarfilm lässt die Protagonistinnen zu Wort kommen und zeigt, wie aus einer einfachen Idee eine Revolution wurde. Heute ist Island in puncto Gleichstellung eines der fortschrittlichsten Länder der Welt.
In Kooperation mit der Frauen- und Diversitätskommission des Migrantinnenbeirats, dem Forum Internationaler Frauen Baden-Württemberg e.V. (FIF) und FAIRburg e.V.
Island, USA 2024, OmU, 71 Min., Regie: Pamela Hogan, Hrafnhildur Gunnarsdottir
Anschließende Austauschrunde mit Publikum, moderiert durch Daniela Eneh, Co-Vorsitzende der Frauen- und Diversitätskommission des Migrantinnenbeirats der Stadt Freiburg
So 08.03., 17:00
Kinderkino
Thomas würde seine Ferien am liebsten mit Videospielen in seinem Zimmer verbringen. Als seine Mutter ihm eröffnet, dass er diesen Sommer zu seinem Vater Christian in die Provence fahren soll, ist er entsetzt! Ein paar Wochen mit seinem Vater in der Natur verbringen zu müssen, ist für ihn ein Albtraum. Doch Thomas steht kein gewöhnlicher Sommer bevor. Sein Vater erforscht eine bedrohte Art von Wildgänsen und hat einen verrückten Plan: Thomas soll ihm dabei helfen, einem Schwarm verwaister Junggänse die sicherste Flugroute von Norwegen nach Frankreich zu zeigen. Trotz anfänglicher Skepsis freundet sich Thomas mit den Tieren an und erlebt schon bald das größte Abenteuer seines Lebens.
Frankreich, Norwegen 2019, 108 Min., Regie: Nicolas Vanier. Empfohlen ab 8 Jahren
So 08.03., 15:00 / So 15.03., 15:00