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P.O.P. - Power of Percussion Music, ein Abend, von dem ihr nicht genug kriegen könnt! Zwei fantastische Bands aus der Kaderschmiede der Popakademie Mannheim, dazu Solo-Duo- Percussion, ein Schweizer Musiker, der zeigt, dass Rap und Rahmentrommel sehr wohl zusammenpassen, eine neue Stimme aus Istanbul und das alles mit besonderen Tamburi Mundi Rahmentrommelgästen! Das arabisch-deutsche Duo EYPA gibt in seiner Performance mehr als nur Musik, sie laden ein gemeinsam im Hier und Jetzt zu sein. Die beiden Musiker verbinden unterschiedliche kulturelle und musikalische Einflüsse zu einem eigenen Indie-Electronica Sound. Ihr transkulturelles Projekt enthält Elemente aus Ambient, Krautrock und Drum’n’Bass. Komposition und Improvisation verschmelzen zu einer Trance und machen jedes Live-Set zu einer wirklich einzigartigen Show. Chiara und Manu sind ein frisch formiertes Duo, das Emotionen und Leidenschaft in Klang verwandelt. Ihre Songs bewegen sich zwischen verträumten Melodien und akustischen folky Elementen in cinematischem Gewand. Dabei bleibt ihre Musik stets roh und ehrlich – ein intimer Blick in Gefühle und Gedanken zu Themen, die sie beschäftigen. Begleitet werden sie von zwei weiteren Musikern an Piano und Bass. Max Gerwien, Frame Drum Award Preisträger 2024, überzeugt in einer atemberaubenden Solo-Percussion-Show und gesellt sich als drumming guest zu den diversen Acts des Abends. Yaschar Coşkun, junger Worldpercussionist, der aktuell in die Musikkultur Schwedens eintaucht, setzt als Duopartner kraftvolle Akzente. Studierende der Percussionklasse der MH Freiburg bringen filigran geballten Rhythmus auf die Bühne. Valentin de Montmollin hat eigene Rap-Songs im Gepäck, die er mit dem erdigen Sound der Frame Drum verbindet. Tuğba Gülyeşil ist eine eigene Stimme in der Musikszene Istanbuls, die sich bewusst in keine Schublade packen lässt. Power of Percussion Music mit junger Musik, einem abwechslungsreichen Programm und tanzbarenansteckenden Grooves. Mit EYPA Eyad Ghannam (E-Oud) Paul-Aaron Wolf (Synthesizer, Drums) Chiara Kilchling (Gitarre, Vocals) Emanuel Abanto (E-Gitarre) Paul Martens (Bass) Eddy Kolb (Piano) Max Gerwien (Percussion) Yaschar Coskun (Frame Drums) Valentin de Montmollin (Pandeiro, Vocals) Tuğba Gülyeşil (Bendir, Vocals) Studierende der Percussionklasse (Hochschule für Musik Freiburg)
Mohammad Reza Mortazavi ist einer der außergewöhnlichsten Solo-Perkussionisten unserer Zeit. Der aus dem Iran stammende Künstler hat das Spiel auf den traditionellen persischen Handtrommeln Tombak und Daf neu definiert und zu einer einzigartigen, zeitgenössischen Klangsprache weiterentwickelt. Mit atemberaubender Virtuosität, höchster Präzision und einer unverwechselbaren Technik erschafft er komplexe rhythmische Strukturen, die zugleich hypnotisch, körperlich und zutiefst emotional wirken. Bereits im Kindesalter begann Mortazavi mit dem Tombak-Spiel und entwickelte im Laufe seiner Karriere zahlreiche neue Spieltechniken, die heute weltweit als wegweisend gelten. Seine Musik überschreitet bewusst kulturelle und stilistische Grenzen: Tradition wird bei ihm nicht reproduziert, sondern transformiert. Rhythmus wird zum Raum, Klang zur Bewegung. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet Mortazavi in Berlin. Seine Solo-Performances sind intensive, tranceartige Erlebnisse, in denen er mit nur einem Instrument polyphone Klangwelten entstehen lässt. Dabei verbindet er archaische Kraft mit zeitgenössischer Ästhetik und einer radikalen künstlerischen Freiheit. Mohammad Reza Mortazavi ist ein Ausnahmekünstler – kompromisslos, visionär und unverwechselbar. Mohammad Reza Mortazavi - Daf, Tombak, Rahmentrommel „Klänge wie aus einer anderen Welt.“ – NDR Kultur/ „Man könnte auch sagen, es ist eine Revolution.“ – ZDF Aspekte/ "Schaut man dem unglaublich virtuosen Solisten zu, könnte man denken, er hätte nicht zwei, sondern mindestens sechs Hände." – ARTE
Die moderne Rahmentrommelwelt ist in vielerlei Hinsicht eine sehr lebendige Musik: Sie schöpft aus uralten Traditionen, lässt sie weiterleben, nutzt Ideen der heutigen Zeit, bricht mit „dem Alten“ und setzt neue klangliche, technische und kompositorische Maßstäbe. Die Frame Drum Musik stellt eine permanente Evolution dar, ausgehend von den Musiker:innen, die sich mit Leidenschaft und Kreativität diesem Genre widmen. Für das diesjährige Festivalthema SIMPLICITY hat das Tamburi Mundi Festival vier Musiker angefragt, einen gemeinsamen Abend im Spannungsfeld der beiden Pole „Komponiertes“ und „Improvisiertes“ zu kreieren. Dass es ein Abend voller Kontraste sein wird, das zeigt schon die Auswahl der Musiker selbst: Der tadschikische Doyra-Meister Khayrullo Dadoboev mit professionellem traditionellem Hintergrund, der sich seit über einer Dekade mit der Transformation seines Instrumentes in die westliche Musik beschäftigt, der italienische Multiinstrumentalist und Rahmentrommel-Experte Francesco Magarò, der zeitgenössische Ideen und südindischen Konnakol auf der Rahmentrommel verbindet, der klassisch ausgebildete Schlagzeuger und Handpan-Virtuose Michał Pȩkosz aus Polen, bekannt für sein subtiles Spiel mit viel Einfühlungsvermögen und der Belgier Robbe Kieckens, der seine jahrelangen schwarzafrikanischen musikalischen Erfahrungen auf die Frame Drum überträgt und spannende Dimensionen eröffnet. Ein musikalisches Reiseabenteuer zwischen Komposition und Improvisation - und im Gepäck nur eine einfache Trommel! Mit: Khayrullo Dadoboev - Rahmentrommel, Percussion, Doyra Francesco Magarò - Rahmentrommel, Tamburello Michał Pȩkosz - Rahmentrommel, Handpan Robbe Kieckens - Rahmentrommel, Percussion
ANDREA PICCIONI “opening act” / MEDITERRANEAN ORCHESTRA Eine Weltpremiere, die dem Tamburi Mundi Festival gewidmet ist: Das „Mediterranean Orchestra“, geboren in der Abteilung für traditionelle Musik des Tschaikowski-Konservatoriums von Nocera Terinesei, Italien. Das Ensemble spielt und arrangiert traditionelle Musik aus dem Mittelmeerraum, mit dem Fokus auf die Klänge, Instrumente und das Repertoire Mittel- und Süditaliens. Und sie betonen dabei die Berührungspunkte zwischen den verschiedenen Musiktraditionen, die dieses Meer verbindet. Durch den Einsatz traditioneller Instrumente – Zampogna (Sackpfeifen), Rahmentrommeln, Chitarra Battente, Mandoline, Lira (Drehleier), Organetto (diatonisches Akkordeon) und Marranzana (sizilianische Maultrommel) – und vor allem durch die Arbeit mit Gesang, der das pulsierende Herz des Projektes ist, öffnet sich ein großer mediterraner Klangraum. Jeder einzelne Musiker bringt den eigenen musikalischen Hintergrund ein und trägt so zu einem lebendigen Dialog zwischen individuellen Erfahrungen und einer kollektiven Identität bei. Neben Stücken aus der mündlichen Überlieferung präsentiert das Orchester auch Originalkompositionen, die speziell für das Ensemble geschrieben wurden und eine musikalische Sprache prägen, die Erinnerung, Experimentierfreude und zeitgenössisches Schreiben miteinander verwebt. Bevor dem großen Ensemble die Bühne gehört, eröffnet Andrea Piccioni, Tamburello Meister und Dozent am Tschaikowski-Konservatorium den Abend mit einem kurzen Solo-Part und einem Premieren-Stück. Andrea Piccioni – Tamburello, Rahmentrommeln Mediterranean Orchestra: Mattia Dell’Uomo – Gesang, Marranzani, Rahmentrommeln Sergio Pizza – Rahmentrommeln Alessandro Darsinòs – Gesang, Marranzani, Percussion Antonio Petitto – Kontrabass, Marranzani, Rahmentrommeln Giuseppe Braccio – Chitarra Battente, Gesang Simone Frezza – Akkordeon, Zampogna, Flöten, Gesang, Rahmentrommeln Valerio Frezza – Chitarra battente, Mandoline, Gesang, Rahmentrommeln Francesco Denaro – Kalabrische Lira, Gesang Francesco Loffredi – Organetto
Dieser Konzertabend gibt zwei außergewöhnlichen Musiker:innen Raum und Zeit. Nora Thiele ist eine der vielseitigsten Perkussionistinnen Europas. Sie ist eine innovative Rahmentrommelpionierin mit einem fundierten Rhythmuswissen aus jahrelanger Beschäftigung mit der Musik der Kulturen der Welt. Seit mehr als 20 Jahren formt sie eigene Performancekonzepte. In ihrem Solosetup verbindet sie Tasten- und Schlaginstrumente zu einem Klangkosmos zwischen akustischen und elektronischen Klängen mit Worldpercussion, Stimme, mitreißenden Frame Drum Grooves und sphärischen Klängen. Tamburi Mundi richtet das erste Spotlight auf eine wichtige Stimme in der heutigen Rahmentrommel-Welt. Nora Thiele - Frame Drums, Electronics, Piano, Stimme Claudio Spieler ist ein österreichischer Worldpercussionist, dessen Musikerherz für südindische Rhythmen und afrokubanische Musik sowie für den Flamenco schlägt. Er tourt und performt auf Festivals von Havanna bis Reykjavik (u.a. mit Konstantin Wecker, Martin Grubinger, Karen Lugo, Peter Madsen und David Helbock). Klassische Percussion, Meisterschüler von Hakim Ludin, Studium bei Kanjira-Meister Selvaganesh Vinayakram - all das hat ihn geformt und macht ihn heute zu einem sensitiven und in der Live-Performance unglaublich beeindruckenden Musiker: Sein Spiel ist subtil, humorvoll, einfallsreich und vor allem virtuos - mit der puren Lust am Musizieren! Claudio Spieler - Kanjira, Konnakol, Bongó, Frame Drum, Djembé
Die Frame Drum Achse „New York-Freiburg“ ist eine wichtige Konstante im Festivalprogramm und Ausdruck einer großen Wertschätzung. Dennoch beschreibt dieser Abend ein Novum: Zum ersten Mal stehen der Freiburger Worldpercussionist Murat Coşkun und der mehrfache Grammy-Preisträger Glen Velez (USA) als Duo auf der Bühne. „Simply back to Simplicity“: Es ist Zusammenspiel zweier Rahmentrommelmeister, deren Spiel Innigkeit, Improvisationslust und Liebe zu klaren Formen vereint. Sie genießen den Moment, inspiriert vom Augenblick und dem, was ihnen die Musik des Gegenübers erzählt. Dabei verlassen sie sich auf ihre Intuition, lassen ihre Instrumente sprechen, greifen aber auch auf Vertrautes zurück, auf die Erfahrungen zahlreicher gemeinsamer Tourneereisen, auf denen sie die Bühnen geteilt haben. Indische, schamanische und türkisch-arabische Elemente finden in ihren Kompositionen Ausdruck. Glen Velez` mexikanische Wurzeln sind ebenso spürbar, wie die Verbundenheit Murat Coşkuns mit der türkischen Musik. Als Leitfaden dient das diesjährige Festival-Thema „Simplicity“. Velez und Coşkun zeigen die Kraft, Schönheit, Klarheit, Lebensfreude und auch den Reiz der „Einfachheit“, nach der sich der Mensch oft sehnt. So sind auch komplexere Teile ihrer Musik mit einer Leichtigkeit verwebt und öffnen sich den Zuhörenden. Zwei Generationen treffen aufeinander: Velez schuf mit seinem ganz eigenen Performance-Stil ein neues Genre des Trommelns - inspiriert durch jahrelanges Studium der Perkussion und Rahmentrommeln aus verschiedenen Kulturen. Seine virtuoses Spiel sowie sein origineller Kompositionsstil, der Trommelsprache und zentralasiatischen Obertongesang einbezieht, haben für Musiker:innen auf der ganzen Welt neue Wege eröffnet. Murat Coşkun hat viel von ihm gelernt und Wesentliches für sein eigenes Spiel übernommen. Velez war ihm ein wichtiger Wegweiser, so dass die große Rahmentrommel-Vision „Tamburi Mundi“ in Freiburg Wirklichkeit werden konnte. Mit: Glen Velez - Rahmentrommel, Percussion, Stimme Murat Coşkun - Rahmentrommel, Hang, Percussion, Stimme … und Gästen
Tamburi Mundi präsentiert: Ein rhythmisch-musikalisches Mitmachtheater mit „Die Traumausstatter“
Das Tak und die fliegende Trommel
Das Tak geht mit seiner fliegenden Trommel auf Reisen …
Dabei besucht es Orte, die es noch nie gesehen hat. Ganz egal, wohin es kommt, ob beim träumenden Osterhasen, im lustigen Konzertsaal oder in der liebevoll in Szene gesetzten Gemüseküche: Überall wird Musik gemacht!
Und das Allerbeste ist: Auch wenn man gerade gar kein Instrument in den Händen hat, kann man ganz leicht den eigenen Körper und die eigene Stimme zum Klingen bringen!
Wie das geht, zeigen uns Die Traumausstatter. Währenddessen muss das Publikum aber nicht still sitzen, sondern darf selber kräftig klatschen, klopfen und trommeln und sich überhaupt auf viele verschiedene Arten am gemeinsamen Musizieren beteiligen.
Die Welt ist voller Rhythmen und Musik. Dabei kann es manchmal auch ganz schön laut und wild zugehen! Reinsetzen, anschnallen und Propeller an!
Die Traumausstatter sind: Susanne Lotz, Ingrid Kloos, Roland Sproll
Musikalischer Gast: Khayrullo Dadoboev aus Tadschikistan
www.dietraumausstatter.de
Wir feiern Ostern
Willkommen zu unserem Osterspaß!
Genießen Sie von 11 bis 13 Uhr ein leckeres Frühstück und gehen Sie anschließend auf Eiersuche – es wartet eine Überraschung auf Sie!*
* Die Aktion gilt nur am 4. April 2026 in den Konzeptläden und im Outlet Zirndorf und ist nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar. Ein Ei pro Kundin, Frühstück von 11 bis 13, solange der Vorrat reicht.
TRANS*topia – Filme zu trans normalen Lebensgeschichten
In QUEENDOM kämpft die junge russische Aktivistin Gena mit radikalen Performances gegen die queerfeindlichen Gesetze des Landes. Mitten in Moskau tritt sie in auffallenden Outfits aus recycelten Materialen aus. Durch ihre künstlerischen Interventionen in der Öffentlichkeit lässt sie Kunst und Aktivismus miteinander verschmelzen. Ihr Ziel ist es, Aufmerksamkeit auf die Situation queerer Menschen in Russland zu lenken. Dafür riskiert sie in einem politisch immer rauer werdenden Klima täglich ihre eigene Sicherheit.
„Mir gefällt die Idee, dass Menschen beim Betrachten meiner Kunst verschiedene Emotionen von Wut bis Angst oder Freude empfinden können.“ (Gena Marvin über die Wirkung ihrer Kunst auf andere Menschen)
Als Vorfilm zeigen wir WHO I WASN’T von Seeley Björkstén. Der experimentelle Dokumentarfilm ist ein offener Brief an Seeleys Eltern, die nie erfahren haben, dass ihr Kind genderqueer ist.
In Kooperation mit TransAll e.V.
USA 2022, OmeU, 5 Min., Regie: Seeley Björkstén
USA, Frankreich 2023, OmU, 98 Min., Regie: Agniia Galdanowa
Im Anschluss Gespräch mit Menschen, die bei TransAll aktiv sind
Di 31.03., 19:00
Begleitprogramm zur Ausstellung im Kunstverein
Schweden um die Jahrhundertwende. Weißgekleidete Figuren heben sich gegen die roten Zimmerwände eines großbürgerlichen Hauses ab. Hier lebt Agnes, die an einem unheilbaren Krebsleiden erkrankt ist, allein, aber gepflegt von dem Dienstmädchen Anna und ihrem Hausarzt. Ihre Schwestern Karin und Maria kommen mit ihren Ehemännern zu ihr, um ihr beizustehen. In Agnes’ Gegenwart wird nur noch geflüstert. Das kompliziere Verhältnis der Schwestern untereinander und zu ihren Ehemännern thematisiert Ingmar Bergman in Rückblenden. Der Todeskampf der Schwester wird für alle Beteiligten zum Spiegel ihrer ungelebten Leben und der eigenen Isoliertheit.
In Kooperation mit dem Kunstverein im Rahmen der Ausstellung RUBIGO von Stanislava Kovalčíková. Die Ausstellung läuft bis zum 19.04.
Schweden 1973, OmU, 90 Min., Regie: Ingmar Bergman
So 29.3., 19:30
Kinderkino
Zum Welt-Autismus-Tag am 02.04.
Während die Mutter in China dienstlich unterwegs ist, müssen Tom und seine beiden älteren Geschwister den Sommer bei ihren Hippie-Großeltern auf dem Land verbringen. Angegangen wird das Ganze wie eine Mission, die Tom auf eine Weltraumreise zum Mars vorbereiten soll. Denn Tom hasst Veränderungen – auch verursacht durch seine Neurodivergenz, er ist im Autismus-Spektrum. Ausgestattet mit seinem Astronautenanzug und Logbuch lässt er sich auf diese Mission ein. Denn eins ist sicher: Wenn er Lunau meistert, steht dem Flug zum Mars nichts mehr im Weg!
Deutschland 2025, 84 Min., Regie: Sarah Winkenstette. Empfohlen ab 8 Jahren
So 22.03., 15:00 / So 29.03., 15:00
Starten Sie mit uns in die neue Gartensaison! Grundlage eines erfolgreichen Gartenjahres ist der Boden. Dazu erläutert Gärtner Andreas Kuhlmann, warum die Kompostherstellung nicht schwierig und mit das Wertvollste ist, was wir für den Garten tun können. Machen Sie sich also startklar für den Garten im Frühjahr und holen Sie sich Ideen, Setzlinge, Pflanzbeispiele, fachliche Beratung und viele Praxistipps durch den Gärtner der Ökostation.
Die Veranstaltung ist ein offenes Angebot und kostenfrei.
Auf dem Weg zur eigenen Radiosendung oder Podcast. Zweitägiger Radio-Einführungsworkshop bei Radio Dreyeckland
Am 28. und 29. März 2025, jeweils 10:30 bis 18 Uhr.
In diesem Workshop werden das Freie Radio als nicht-kommerzielles und selbstverwaltetes Projekt vorgestellt und elementare Handgriffe im Umgang mit der Studiotechnik erprobt. Ziel des Workshops ist nicht das Vermitteln trockenen Grundwissens zu bestimmten journalistischen Formen, sondern der Einstieg in einen eigenständigen und kreativen Umgang mit den Möglichkeiten des Radios.
Themen sind: Radio Dreyeckland, mobile Aufnahmetechnik, Interview (als Grundsituation), rechtliche Grundlagen, Moderation und Radiosprache, selbstständiges Erstellen eines Beitrags.
Anmeldung an: workshop@rdl.de
Begleitprogramm Ausstellung „Lviv – Tel Aviv“
Feinsinniger Essayfilm über den noch jungen Staat Israel. Entworfen als Zeitreise zwischen der utopischen Idee des Kibbuzim, der Einwanderung, der Wundern, der ständigen Präsens an den Holocaust. Mit seinem Kommentar gelingt es Chris Marker, die Bilder zu durchleuchten, abzusuchen nach älteren Schichten, historischen und kinematografischen. So lässt sich das jeweilig Gegenwärtige als Station eines geschichtlichen Prozesses verstehen, dass scheinbar Fixierte als korrigierbar begreifen. Der bei Kafka entlehnte Titel spielt auf den Kampf zweier Menschen an, der sich als Kampf eines Einzelnen mit sich selbst herausstellt. Bei der Berlinale 1961 wurde Marker für DESCRIPTION D’UN COMBAT mit dem Goldenen Bären als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Chris Marker: Geboren 1921 in Neuilly-sur-Seine (F), gestorben 2012 in Paris; 1937-39 Philosophiestudium bei Jean-Paul Sartre; während des Krieges in der Résistance dann Übersetzer für die US Army; seit 1945 Schriftsteller, Fotograf, Lektor. Zahlreiche einflussreiche Arbeiten ab den 1950er Jahren, darunter LA JETÉE (1962) und SANS SOLEIL (1983), etablierten ihn als bedeutenden Dokumentaristen und Essayisten der Filmgeschichte.
Frankreich, Israel 1961, OmeU, 58 Min, 35 mm, Regie: Chris Marker
Di 17.03., 19:00 / Sa 28.03., 19:00
Auf dem Weg zur eigenen Radiosendung oder Podcast. Zweitägiger Radio-Einführungsworkshop bei Radio Dreyeckland
Am 28. und 29. März 2025, jeweils 10:30 bis 18 Uhr.
In diesem Workshop werden das Freie Radio als nicht-kommerzielles und selbstverwaltetes Projekt vorgestellt und elementare Handgriffe im Umgang mit der Studiotechnik erprobt. Ziel des Workshops ist nicht das Vermitteln trockenen Grundwissens zu bestimmten journalistischen Formen, sondern der Einstieg in einen eigenständigen und kreativen Umgang mit den Möglichkeiten des Radios.
Themen sind: Radio Dreyeckland, mobile Aufnahmetechnik, Interview (als Grundsituation), rechtliche Grundlagen, Moderation und Radiosprache, selbstständiges Erstellen eines Beitrags.
Anmeldung an: workshop@rdl.de
Wir feiern die Sommerkollektion
Feiern Sie mit uns und lassen Sie sich bei Snacks und Getränken von unseren neuen Sommerstücken inspirieren. Beim Kauf gibt es außerdem eine Kleinigkeit gratis dazu.*
* Nur am 28. März 2026 in den Konzeptläden und solange der Vorrat reicht.

Kuba im Film
Salut Les Cubains
Die Kubakrise war gerade überstanden, als Agnès Varda mit ihrer Leica nach Kuba reiste. Zurück in Paris montierte und animierte sie 1.500 der vor Ort aufgenommenen Schwarz-Weiß-Fotografien zu einem ausgelassenen Reisebericht mit Musik, kommentiert von Michel Piccoli und ihr selbst. Die beschwingte Fotomontage mit Zigarren, Bärten, Zuckerwatte, mit Fidel und seinen Reden, Musikern, Milizionären, Frauen und Sozialismus endet mit einem Cha-Cha-Cha, der auch die Fotos zum Tanzen bringt.
Frankreich, Kuba 1963, OmeU, 30 Min. 35 mm, Regie: Agnès Varda
Suite Habana
Havanna ganz ohne den morbiden Glanz vergangener Tage und ohne Kuba-Klischees. Fernando Pérez zeigt vielmehr 24 Stunden im Leben von zehn völlig unterschiedlichen Bewohner*innen Havannas. Nach der Arbeit kommt der ganz besondere Rhythmus und die Menschen tauchen ins Nachtleben ein, wo sie aufblühen.
Pérez komponiert aus Beobachtungen, Klängen, Musik, Gesichtern, Geräuschen, Gesten, Rhythmen seine visuelle Suite.
Kuba 2003, OmU, 86 Min., 35 mm, Regie: Fernando Pérez
Fr 27.03., 21:00 / So 29.03., 17:00
Frauengesundheit
Adelheid Ohlig ist nicht nur langjährige Yogalehrerin, sondern auch Journalistin und Begründerin des Internationalen Luna-Yogastils. Als Journalistin bereiste Adelheid Ohlig verschiedenste Länder, wo sie neben ihrer Arbeit unterschiedliche Methoden zu Gesundheitsförderung bei den indigenen Völkern kennenlernte. Verschiedene Yoga-Ausbildungen und zahlreichen Weiterbildungen auf der ganzen Welt haben ihren Wissensschatz erweitert. Mit diesem Wissen begründete sie zu Beginn der 1980er-Jahre Luna-Yoga als moderne Form des Hatha-Yoga. Sie vermittelt dabei nicht nur die Techniken und Übungen, sondern auch eine tiefe Philosophie des achtsamen Umgangs mit dem eigenen Körper und dem Leben im Allgemeinen. DIE BEWEGTE FRAU zeigt ein faszinierendes Porträt von Adelheid Ohlig, ihres Lebenswerkes und des Luna Yoga.
In Anwesenheit von Adelheid Ohlig und in Kooperation mit dem Arbeitskreis Frauengesundheit
D 2023, 84 Min., Regie: Simona Hansal, Manuela Kosche
Fr 27.03., 18:00
ciné club
Hamid ist Mitglied einer europaweiten Untergrundorganisation, die sich der Jagd nach flüchtigen Kriegsverbrechern des syrischen Regimes verschrieben hat. Nachdem er seine Frau und seine kleine Tochter verloren hat, wurde Hamid einst im berüchtigten Sednaya-Gefängnis nahe Damaskus gefoltert, was sein persönliches Engagement für die Sache noch verstärkte. Nun in Straßburg glaubt der still entschlossene Syrer, seinen ehemaligen Folterer gefunden zu haben, der für seine grausamen Taten an Gefangenen mit verhüllten Köpfen bekannt ist. Doch sucht er wirklich den Täter, oder will Hamid einfach nur einen Mörder fassen? Jonathan Millets berührender Film, vollständig aus der Perspektive seines Protagonisten erzählt, fesselt das Publikum bis zum Schluss und lässt ihn im Ungewissen.
Frankreich 2024, OmU, 105 Min., Regie: Jonathan Millet
Einführung: Flavien Le Bouter
Do 19.03., 19:00 / Do 26.03., 21:30
Wildpflanzen sind die Vorfahren aller Kulturpflanzen und begleiten uns schon seit Menschengedenken. Sie bilden die Lebensgrundlage für viele Tiere und sind bis heute Teil der Volksheilkunde sowie in der modernen Phytotherapie.
Auch kulinarisch gesehen stehen die Wildpflanzen den Kulturpflanzen in nichts nach. An den jeweiligen Abenden werden all diese Themen behandelt und Pflanzen zubereitet, immer spezifisch auf die jeweilige Wilde Pflanze gemünzt.
TERMINE:
Do, 26. März: Anis (Pimpinella anisum)
Do, 23. April: Gundermann (Glechoma hederacea)
Do, 07. Mai: Melisse (Melissa officinalis)
Do, 21. Mai: Heckenrose (Rosa corymbifera)
jeweils von 18.00 - 19.30 Uhr
Anmeldung erforderlich, beinhaltet alle 4 Termine, Einzeltermine können nicht gebucht werden.
Die Kosten betragen 54,00€/Teilnehmer.
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