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Duo Murat Coşkun & Beatriz Picas
SOULS IN MOTION
Das Konzertformat „Souls in Motion“ ist ein interaktiver Klangparcours.
Gemeinsam gehen wir auf musikalische Entdeckungsreise und die kann heiter, meditativ, melancholisch, humorvoll oder noch ganz anders sein. Neugieriges-Hören, Mitsingen, Trommeln, Spielen in freien Bewegungen, ob du tanzt oder liegst oder dich einfach überraschen lässt durch die Musik, die im Augenblick entsteht. Wir teilen unsere Kompositionen mit euch, die im intensiven Dialog entstanden sind und führen das „Gespräch“ mit euch weiter. Du kannst eine Trommel zur Hand nehmen, deine Stimme einbringen, gemeinsam Musik machen oder alles still auf dich wirken lassen.
In einer Zeit, in der Zeitdruck und Individualismus immer mehr Raum einnehmen, lädt „Souls in Motion“ ein, sich zusammen mit uns auf das Erlebnis Musik einzulassen und sich mit dem zu verbinden, was innen und außen geschieht.
Mit
Murat Coşkun: Rahmentrommeln, Percussion, Hang, Stimme
Beatriz Picas: Cello, Stimme
Mit freundlicher Unterstützung des Freiburger Kulturamts.
www.duo-coskun-picas.de
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Wir laden Sie herzlich zu einem kreativen Treffen mit Jurij Fedynskij ein.
Jurij Fedynskij ist Musiker, Sänger, Forscher und Meister traditioneller Musikinstrumente. Als einer der bedeutendsten modernen Bewahrer der Kobzar-Tradition widmet er sich seit vielen Jahren dem Studium authentischer ukrainischer Musik, insbesondere alter Epen, geistlicher Lieder und Volksballaden.
Einen besonderen Platz in Jurijs Werk nehmen traditionelle ukrainische Instrumente ein, von denen er viele nach historischen Vorbildern selbst baut. Darunter befinden sich die alte Bandura, die Kobza, die Torban und die Radleier. Jedes Instrument besitzt seinen eigenen, einzigartigen Klang und trägt die lebendige Erinnerung vergangener Generationen in sich, denn es reproduziert Musik so, wie sie vor Jahrhunderten geklungen hat.
Ein kreatives Treffen mit Jurij Fedynskij bietet Ihnen die Gelegenheit, seltene Instrumente zu hören und die Kraft ukrainischer Musik zu spüren.
WO?
Freiburg,
St.-Antonius-Kapelle in der St.-Martins-Kirche
Rathausgasse 3
WANN?
25. Februar
Beginn: 19:00 Uhr
Veranstalter:
DUG
FAIRburg e.V.
Skovoroda's Kreis
Cultural Canvas
Essen ist ein wesentlicher Bestandteil der chinesischen Kultur. Die alte Begrüßung "Hast du schon gegessen?" zeigt, wie hoch der Stellenwert von Essen im Alltag der Chinesen ist. Kennen Sie Gerichte wie 大 盘 鸡 (Dàpánjī) oder 麻 婆 豆 腐 (Mápó Dòufu)? Wissen Sie, warum der Fischkopf immer auf den Ehrengast zeigt oder warum Ihr Glas beim Anstoßen tiefer gehalten werden sollte, als das Ihres Gegenübers? An diesem Abend erhalten Sie zunächst eine Einführung in die chinesische Küche und erfahren mehr über die Herkunft verschiedener Gerichte, Tischetikette, typische Redewendungen und Vokabeln. Beim anschließenden Abendessen kosten die Teilnehmer:innen authentische, chinesische Spezialitäten. Erleben Sie einen kulinarischen Abend und entdecken Sie gemeinsam mit uns die Küche Chinas! Diese Veranstaltung findet im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe zum chinesischen Neujahrsfest statt. Den zugehörigen Flyer mit dem vollständigen Programm finden Sie hier. 25 € pro Person | Bitte geben Sie an, ob Sie vegetarisch essen möchten. Teilnehmerzahl ist begrenzt | Anmeldeschluss: Fr, 20. Feb 2026 | Teilnahme nur mit Anmeldung an: info@ki-freiburg.de
Malen, basteln und kleine Glücksbringer kreieren – in unserem fröhlichen Workshop für Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren rund um das Jahr des Pferdes können die jungen Teilnehmer:innen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Unter Anleitung lernen sie, traditionelle Neujahrsbilder mit Glückssymbolen zu gestalten, kunstvolle Knoten zu knüpfen und kleine dekorative Glücksbringer herzustellen. Dabei erfahren sie spielerisch etwas über chinesische Neujahrstraditionen und gestalten individuelle Kunstwerke, die sie als Geschenk oder für das eigene Zuhause mit nach Hause nehmen können. Eintritt frei! | Inklusive Material Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahme nur mit Anmeldung an: info@ki-freiburg.de
24. Februar 2026
Für Europas Zukunft stehen wir mit der Ukraine!
Seit Beginn von russlands Vollinvasion der Ukraine sind vier Jahre vergangen. Vier Jahre des Widerstands, der Solidarität und des Einsatzes für Freiheit – nicht nur für die Ukraine, sondern für ganz Europa.
Am 24. Februar 2026 kommen wir zusammen, um ein klares und öffentliches Zeichen zu setzen:
Krieg ist nicht normal – und eine freie Ukraine ist für Europas Zukunft unerlässlich.
Wir laden euch ein:
Marsch – 18:00–19:00 Uhr
Route: Platz der alten Synagoge → Bertholdstraße → Kaiser-Josef-Straße → Europaplatz → Friedrichsring → Rotteckring → Platz der alten Synagoge
Kundgebung: 19:00–20:00 Uhr
Platz der alten Synagoge
Es werden Reden von Politikern und Vertretern der Gesellschaft gehalten, es gibt eine Schweigerminute und ein gemeinsames Gebet für die Ukraine.
Während der Veranstaltung wird ein Zelt mit dem Namen „Punkt der Unbeugsamkeit” aufgebaut. In diesem Zelt wird alles so sein wie in der Ukraine, um Menschen ohne Strom, Heizung und Wasser zu helfen. Es wird Strom geben, um Geräte zu laden, sowie einen Wasserkocher und eine Kaffeemaschine, um heiße Getränke zuzubereiten. Außerdem wird es Decken, Stühle und eine Heizung geben. Wir wollen zeigen, wie das Leben in der Ukraine momentan aussieht und wie wir helfen können.
Dies ist ein Aufruf zu gemeinsamer Verantwortung, Solidarität und Handlungsbereitschaft. Für die Ukraine einzustehen, bedeutet auch, für ein demokratisches, freies und friedliches Europa einzustehen.
Kommt am 24. Februar 2026 dazu!
Steht gemeinsam mit uns! Von Berlin bis Freiburg!
Gegen alle Erwartungen hat die Neulandpartei die Wahl gewonnen. Und sie macht ernst! Deutschland muss sich neu erfinden. Die Menschen sollen ihre deprimierende Verklemmtheit und Muffigkeit hinter sich lassen - Leichtigkeit, Spontaneität und Glück sind nun Staatsraison. Und das gilt selbstredend für alle. Aber wie sich herausstellt, ist verordnetes Glück nicht immer einfach. Es bedarf harter gruppentherapeutischer Arbeit. Manche verändern sich eifrig, manche wollen bleiben, wie und wer sie waren. Unser Stück spielt lustvoll mit gegenseitigen Vorurteilen und Klischees, die manchmal stimmen und manchmal gar nicht.
Das Theaterstück wurde partizipativ aus der Gruppe heraus entwickelt von Menschen mit Wurzeln in Gambia, Kamerun, Togo, Türkei, Ukraine und Deutschland
Regieteam: Monika Hermann und Clemens Schaub
Akteure: Baboucarr Boye/Rababe Sabi/Kassandra Lippe/Cennet Saitogullari/Necdet Gani/Anastasia Minakova /Andrey Minakov/Carla Schönhuth/Albrecht Dammeyer/Gaby Nunninger/Annette Schledermann/Christiane Schnippe
Gesang: Necdet Gani, Abigail Young , Klavier: Albrecht Dammeyer , Musik: A. Dammeyer u. M. Hermann
Premiere: Samstag, 21.2.26, 20:00 Uhr Festsaal der Freien Waldorfschule, Bergiselstr. 11, (Nähe Endhaltestelle Straßenbahnlinie 4 Vauban) 79111 Freiburg
Sonntag, 22. 2. 18:00 Uhr gleicher Ort
Eintritt frei, Spenden erbeten
Tickets können per mail an reservierung@interkulturelles-theater.de reserviert werden
Premiere: Samstag, 21.2.26, 20:00 Uhr Festsaal der Freien Waldorfschule, Bergiselstr. 11, (Nähe Endhaltestelle Straßenbahnlinie 4 Vauban) 79111 Freiburg
Sonntag, 22. 2. 18:00 Uhr gleicher Ort
Die Natur steht in den Startlöchern. Nach den kalten, ruhigen Wintermonaten warten wir auf frohes, lautstarkes Gezwitscher, das erste Summen von Wildbienen und Co., das neue, frische Grün der Pflanzen.
Was ist eigentlich aus unserem stachelpelzigem Freund, dem Igel, geworden? Ist er schon wieder aktiv? Wie können wir ihn und andere Tiere unterstützen, z.B. mit Unterkünften für die Brutsaison und den Sommer, mit Futterangeboten, kleinflächig im Topf oder doch etwas größer?
Wir wollen an diesem Sonntag Informationen bieten, uns austauschen, Wildbienenunterkünfte zum Mitnehmen bauen und staunen!
Gegen alle Erwartungen hat die Neulandpartei die Wahl gewonnen. Und sie macht ernst! Deutschland muss sich neu erfinden. Die Menschen sollen ihre deprimierende Verklemmtheit und Muffigkeit hinter sich lassen - Leichtigkeit, Spontaneität und Glück sind nun Staatsraison. Und das gilt selbstredend für alle. Aber wie sich herausstellt, ist verordnetes Glück nicht immer einfach. Es bedarf harter gruppentherapeutischer Arbeit. Manche verändern sich eifrig, manche wollen bleiben, wie und wer sie waren. Unser Stück spielt lustvoll mit gegenseitigen Vorurteilen und Klischees, die manchmal stimmen und manchmal gar nicht.
Das Theaterstück wurde partizipativ aus der Gruppe heraus entwickelt von Menschen mit Wurzeln in Gambia, Kamerun, Togo, Türkei, Ukraine und Deutschland
Regieteam: Monika Hermann und Clemens Schaub
Akteure: Baboucarr Boye/Rababe Sabi/Kassandra Lippe/Cennet Saitogullari/Necdet Gani/Anastasia Minakova /Andrey Minakov/Carla Schönhuth/Albrecht Dammeyer/Gaby Nunninger/Annette Schledermann/Christiane Schnippe
Gesang: Necdet Gani, Abigail Young , Klavier: Albrecht Dammeyer , Musik: A. Dammeyer u. M. Hermann
Premiere: Samstag, 21.2.26, 20:00 Uhr Festsaal der Freien Waldorfschule, Bergiselstr. 11, (Nähe Endhaltestelle Straßenbahnlinie 4 Vauban) 79111 Freiburg
Sonntag, 22. 2. 18:00 Uhr gleicher Ort
Eintritt frei, Spenden erbeten
Tickets können per mail an reservierung@interkulturelles-theater.de reserviert werden
Premiere: Samstag, 21.2.26, 20:00 Uhr Festsaal der Freien Waldorfschule, Bergiselstr. 11, (Nähe Endhaltestelle Straßenbahnlinie 4 Vauban) 79111 Freiburg
Sonntag, 22. 2. 18:00 Uhr gleicher Ort
Carmina Burana -Ein Abend zwischen Ekstase und Innerlichkeit
„Carmina Burana“ geht mit pulsierenden Rhythmen, epischen Chorpassagen und orchestralem Klang unter die Haut! Das Freiburger Blasorchester, der Unichor Freiburg und der Unterstufenchor des Kollegs St. Sebastian entfesseln Carl Orffs Jahrhundertwerk im Konzerthaus Freiburg. Obendrein erleben Sie mit dem impressionistisch-spätromantischen Werk „Dionysiaques“ von Florent Schmitt sowie der lebendigen, farbenfrohen Suite „Ballets“ von Miguel Asins Arbó eine geHörige Portion Musikgenuss unter der Leitung von Miguel Etchegoncelay.
Am Samstag, 21. Februar, lädt das Stadtteil- und Familienzentrum Emmendingen (Am Rosenweg 3) ab 15 Uhr zu einem kulturellen Nachmittag unter dem Titel „Chinesisches Neujahrsfest – Im Zeichen des Feuerpferdes“ ein. Die Veranstaltung bietet Einblicke in Traditionen, Bräuche und kreative Ausdrucksformen rund um das chinesische Neujahrsfest. Das Angebot richtet sich an Familien, Interessierte und Neugierige; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. In offener Atmosphäre können die Besucherinnen und Besucher verschiedene Aspekte des Festes kennenlernen und aktiv mitgestalten.
Geplant ist unter anderem die gemeinsame Zubereitung von Jiaozi, traditionellen chinesischen Teigtaschen, die anschließend verkostet werden. Darüber hinaus gibt es eine Mitmachaktion zur chinesischen Kalligrafie, bei der erste Schriftzeichen ausprobiert werden können. Eine Kreativwerkstatt mit Scherenschnitt und weiteren Bastelangeboten ergänzt das Programm.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut an der Universität Freiburg statt und verbindet kulturelle Information mit gemeinschaftlichem Austausch.
Eine Anmeldung ist bis zum 13. Februar erforderlich per E-Mail an SFZ-BB@emmendingen.de oder telefonisch unter 07641 / 452 6301.
"Ich versteh nur Chinesisch!" hört man bisweilen, wenn etwas ganz und gar unverständlich ist. Zu Unrecht! Denn die ersten chinesischen Wörter und Zeichen zu erlernen, ist leichter als man denkt! Glauben Sie nicht?
Probieren Sie es in unseren kostenlosen Chinesisch Schnupperkursen aus!
Wir verschaffen Ihnen in 60 Minuten einen Überblick über die Grundlagen der Chinesischen Sprache, die lateinische Umschrift "Pinyin" sowie die ersten Schriftzeichen. Entdecken Sie die bildhafte chinesische Sprache!
Der Schnupperkurs findet im Konfuzius-Institut Freiburg (Turmstraße 24) statt und richtet sich an Anfänger:innen ohne Vorkenntnisse.
Nur mit Anmeldung unter: info@ki-freiburg.de oder 0761/20397888
Neujahrsbilder voller Glückssymbole, Knoten knüpfen, Glück verschenken – beim Gestalten traditioneller Dekorationen entstehen kreative Glücksbringer für das neue Jahr.
Wir gestalten traditionelle Dekorationen mit Symbolen des Glücks, knüpfen kunstvolle Knoten und fertigen kleine Glücksbringer an. Die selbst gestalteten Kunstwerke eignen sich wunderbar, um Freude und Glück für das neue Jahr zu verschenken oder das eigene Zuhause festlich zu schmücken.
Nur mit Anmeldung unter info@ki-freiburg.de
Resonance: Film & Musik
Was ist Kreativität? Was macht Musik aus? Wie entsteht sie? Mika Kaurismäki geht diesen Fragen in seiner Dokumentation eines radikalen Experiments nach: 16 Musiker*innen von Weltformat aus Jazz, Elektro, Folklore und Neuer Musik kommen für drei Tage zusammen und erschaffen Neues, jenseits von Genres und Erwartungen. Kaurismäki taucht in diesen kreativen Ausnahmezustand ein, fängt Momente ein, in denen Musik entsteht, z.B. wenn die Musiker*innen mit geschlossenen Augen Eingebungen nachgehen oder auf Impulse durch andere reagieren. In ergänzenden Gesprächen erläutern und kommentieren sie diese Welt des Zusammenspiels und den Druck des Spontanen, und werden so für uns Zuschauende und Zuhörende zugänglich.
Deutschland 2025 / OmU / 82 Min. / Regie: Mika Kaurismäki / mit Heiner Goebbels, Oren Ambarchi, Peter Evans
So 15.02., 20:00 / So 22.02., 17:00
Klassiker des Kinderkinos
Streiche denkt sich Michel eigentlich nicht aus, im Gegenteil: Er hat immer ganz fabelhafte Ideen. Bloß denkt er nicht lange nach, bevor er die Ideen umsetzt und schwupps – schon ist wieder ein Unglück geschehen! Dann saust Michel schnell wie der Wind zum Tischlerschuppen und schließt sich ein – sein Vater kann nämlich furchtbar wütend werden. Dort sitzt er dann und schnitzt ein neues Holzmännchen für seine Sammlung. Ob er dieses Mal schon die 100. Figur anfertigen muss?!
Schweden 1971 / 92 Min. / Regie: Olle Helbom / empfohlen ab 6 Jahren
So 15.02., 15:00 / So 22.02., 15:00
Bärenstarkes Kino in Berlin und Freiburg
"Kurz und schmerzlos" hieß 1998 der Spielfilm, mit dem der damals 23-jährige Fatih Akın erstmals auf sich aufmerksam gemacht hat. Das in Hamburg angesiedelte Gangster-Drama war wie der damals gerade boomende deutsche HipHop laut, redselig und ziemlich männlich-selbstbewusst. Mit dem Soundtrack perlten u.a. Eins zwo, Dynamite Deluxe, Patrice und die Fünf Sterne Deluxe an die Oberfläche der öffentlichen Wahrnehmung. Mit seinem Spielfilm GEGEN DIE WAND gelang dem 30-jährigen Fatih Akin ein großartiger Coup: Nach 18 Jahren holte er erstmals die höchste Auszeichnung bei den Berliner Filmfestspielen im Jahr 2004, den Goldenen Bären, nach Deutschland zurück. Darüber hinaus markierte der Film einen Wendepunkt für das moderne „deutsch-türkische“ Kino.
Um der Enge ihrer traditionellen türkischen Familie zu entkommen, geht die lebenshungrige Sibel (Sibel Kekilli) eine Scheinehe mit dem alkoholkranken Cahit (Birol Ünel) ein. Aus der Zweckgemeinschaft wird eine radikale, Amok laufende Liebe, die beide an ihre Grenzen führt.
Deutschland 2004 / 121 Min. / Regie: Fatih Akin / mit Sibel Kekilli, Birol Ünel
Sa 14.02., 21:00 / Sa 28.02., 21:00
Sensitive Content
Das Bild ist zunächst verschwommen. Man erkennt keine Umrisse, keine Gesichter. Aber man hört die Schreie, die Proteste. Und man spürt die Gewalt, während das kleine Auge im Zentrum des Bildes durchgestrichen ist. Denn immerhin handelt es sich ja hier um „Sensitive Content“, um sensible Inhalte. Auf einmal wird das Bild klar und man sieht, was vor sich geht. Menschen, die sich gegen die Restriktionen des Staates wehren. Viele Handyvideos zeigen Menschen im Iran, die mit roher Gewalt unterdrückt werden und trotzdem für Menschenrechte, Gleichheit und Gerechtigkeit kämpfen. Die Welt ist Zeuge dieses Protests und schaut zu. Mit offenen Augen. Auch wenn manche Bilder durch die Zensur der sozialen Netzwerke verschwommen bleiben. Der experimentelle Kurzfilm SENSITIVE CONTENT von Narges Kalhor nutzt die unzähligen Handyvideos von Iraner*innen der „Woman Life Freedom“-Bewegung als Found Footage und setzt sie in einer klug konzeptionierten Montage zu einem tief bewegenden und brisantem filmischen Dokument zusammen.
Deutschland 2022 / 9 Min. /Regie und Schnitt: Narges Kalhor
Freiheit im Herzen - Lasst es uns eilig haben, menschlich zu sein
Am 16. September 2022 wurde Jina Mahsa Amini von der iranischen Sittenpolizei festgenommen, weil sie ihr Kopftuch falsch trug. Drei Tage später starb sie in Haft. Ihr Tod löste einen Aufschrei aus, auch in Deutschland. Viele Exil-Iranerinnen, die in den 1970er-Jahren vor dem Regime im Iran geflohen sind, zeigten ihren Protest – aber auch Deutsch-Iranerinnen der zweiten Generation wie Jasmin Shakeri, Pegah Ferydoni, Natalie Amiri und Enissa Amani. Gemeinsam gingen sie für die Freiheit ihrer fernen Heimat auf die Straße.
FREIHEIT IM HERZEN zeigt den unermüdlichen Kampf dieser Exilantinnen für die feministische Revolution im Iran (2022–2023) mit dem Ziel, ihrer Heimat aus der Diaspora heraus zur Freiheit zu verhelfen. Und macht deutlich, wie wichtig der Kampf jedes und jeder Einzelne*n für eine frei denkende und handelnde Welt ist.
Deutschland, Iran 2024 / 95 Min. / Persisch-deutsche OmU / Regie: Roxana Samadi
Di 03.02., 19:00
Die Zen-Meditation ist ein Übungsweg, der im Schweigen und Sitzen in der Stille gründet. Ihr Ursprung liegt in der Tradition des chinesisch-japanischen Buddhismus und ist als Geschenk des Ostens im 21. Jahrhundert in den Westen gekommen. In seiner säkularisierten Form ist Zen für viele Menschen im modernen Alltag ein Weg, die ureigenste Selbstnatur und die Verbundenheit mit allem Sein tief zu erfahren.
Sesshin heißt wörtlich: „Sammeln des Herz-Geistes.“ In der Gruppe widmen wir uns ganz der eigenen inneren Sammlung im gemeinsamen Zazen, Sitzen in Stille auf einem Kissen, Bänkchen oder Hocker, im Wechsel mit Gehmeditation (kinhin) und Rezitationen. Weitere Elemente der Tage sind Impulsvorträge (teisho), Einzelgespräche zur Übung (dokusan) und Körperübungen. Mit dem Alltäglichen verbindend ist nach dem Frühstück 30 Minuten achtsame Mitarbeit in Haus und Garten (samu) möglich. Im Sesshin wird bequeme, farblich gedeckte Kleidung (zwecks optischer Ruhe) empfohlen; keine Trainingsanzüge. Vegetarische Mahlzeiten und Übernachtungen im Haus sind Teil des Kurses.
>> Teilnehmende sollten in der Zenmeditation erfahren sein oder die vorhergehende Einführung vom 13.02.-14.02.2026 besucht haben. <<
Ein Wochenende, um in das Herz des Theaters einzutauchen: Unter der fachkundigen Leitung von Marco Pejrolo erleben die Teilnehmer eine intensive und mitreißende Erfahrung, bestehend aus dynamischen Übungen, Improvisationen und kreativen Entdeckungen. Ein Workshop, der darauf abzielt, die Ausdruckskraft zu befreien, ohne Angst zu experimentieren und sich von der eigenen Bühnenpräsenz überraschen zu lassen. Eine einzigartige Gelegenheit, Energie, Inspiration und Staunen wiederzufinden.
Workschop in italienischer Sprache. Deutschsprachige Teilnehmer sind auch herzlich willkommen.
Samstag 14.02.2026 von 12.00 bis 20.00 Uhr mit Pause - Sonntag, 15.02.2026 von 10.00 bis 18.00 Uhr mit Pause
Eintritte (für das ganze Wochenende):
Nichtmitglieder: 90 €
Vivace-Mitglieder: 80 €
Für Infos und Teilnahme: info@vivacefreiburg.de
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