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China kennt uns viel besser, als wir China kennen. Je mehr wir das Land als Rivalen sehen, desto weniger wollen wir mit ihm zu tun haben. Laut der Autorin Dr. Marina Rudyak ist das nicht strategisch gedacht, wir müssen uns mehr Komplexität im Umgang mit China zumuten. Ihr Buch »Dialog mit dem Drachen« ist ein Plädoyer für strategische Empathie und mehr Chinakompetenz, um im aktuellen geopolitischen Konflikt auf Augenhöhe agieren zu können und die europäische Außenpolitik und Wirtschaft auf lange Sicht voranzubringen.
Im Anschluss an die Lesung findet eine moderierte Frage- und Diskussionsrunde mit der Autorin und dem Publikum statt.
Dr. Marina Rudyak ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sinologie der Universität Heidelberg. Sie ist in Russland geboren, hat viele Jahre in China gelebt und unter anderem als wirtschaftspolitische Beraterin für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Peking gearbeitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Chinas internationale Entwicklungszusammenarbeit, Chinas Beziehungen zu Russland und Zentralasien, sowie das internationale Diskurssystem der Kommunistischen Partei Chinas.
Es gibt einen Büchertisch an dem das Buch: "Dialog mit dem Drachen - Wie uns strategische Empathie gegenüber China stärken kann" erworben werden kann.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung an: info@ki-freiburg.de
Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.
Kooperationspartner: Colloquium politicum, Landeszentrale für politische Bildung, China Forum Freiburg, China Netzwerk Baden-Württemberg, Institut für Sinologie der Universität Freiburg und Stadtbibliothek Freiburg
Architektur und Film
27 Stockwerke, 10.000 Menschen: Der weltberühmte Wohnpark Alterlaa in Wien gilt als ikonisches Monument sozialer Utopie. Die Regisseurin Bianca Gleissinger begibt sich in 27 STOREYS zurück an den Ort ihrer Kindheit, spürt mit viel Humor und Selbstironie den jungen und alten Bewohner*innen dieses Biotops nach und stellt das einstige Glücksversprechen des Architekten auf den Prüfstand.
Architektur und Film
Österreich, D 2023 / OF / 82 Min. / Regie: Bianca Gleissinger
Di 18.11., 19:00
Theater in der pädagogischen Umwelt- und Nachhaltigkeitsarbeit ist eine vielseitige Methode, um Kindern einen emotionalen und kreativen Zugang zu Umweltthemen zu ermöglichen. Es fördert nicht nur das Umweltbewusstsein, sondern auch soziale und kreative Fähigkeiten.
Der Workshop richtet sich an Pädagog:innen, die sich mit dem Thema Plastikverbrauch und -vermeidung im Alltag durch das Schlüpfen in verschiedene Rollen auseinandersetzen möchten.
Zur Anmeldung kommen sie auf unserer Website unter:
https://oekostation.de/event/theaterworkshop-theater-umwelt-nachhaltigkeit/
Cinema of Armenia | fear-less-hope
Als Kind begegnet Tamara Stepanyan dem armenischen Kino im Fernsehen, im Wohnzimmer mit ihrer Familie. Die Mutter eine virtuose Cellistin, ihr Vater ein ab den 1970er-Jahren berühmter Schauspieler: In den Filmen, die Tamara im TV sieht, spielt Vigen Stepanyan oft mit. Ausgehend von dieser ersten verblüffenden Entdeckung erzählt der Film vom Aufwachsen in einer künstlerischen und kritischen Familie in den Jahren des Zerfalls der Sowjetunion. Die Familie emigriert in den Libanon, Tamara studiert Regie. Mit ausgesuchten Filmzitaten aus dem Kino-Erbe Armeniens – von Sergei Paradzhanov über Artavazd Peleshyan und weit darüber hinaus – schafft sie eine Annäherung an ihren eigenen Weg als Frau und zum Film. Sie hebt die Erzählung aus dem Privaten heraus und zeigt in der Verbindung von Familienvideos und filmhistorischem Footage die Muster und Eigenarten des weitgehend unbekannten (sowjetisch-)armenischen Kinos. Ihr vierter Langfilm beginnt als invitation au voyage an das Publikum und wird schließlich zu einem zärtlich intimen Dialog mit ihrem 2020 verstorbenen Vater: „Erinnerst du dich, Papa?“ Kardiogramm einer Utopie. Eine Geisterbeschwörung.
Cinema of Armenia | fear-less-hope
Frankreich 2025 / OmeU / 75 Min. / Regie: Tamara Stepanyan
Mo 17.11., 19.00
Auch für 2026 können Institutionen, Organisationen, Projektträger und Einzelpersonen 17.11.2025 15.30-17.00 Projektanträge für Fördergelder bis zu 4000,- aus dem Freiburger BNE-Fonds stellen. Stefanie Koch berät Sie zu Ihren Projektideen und gibt Ihnen Tipps, damit Ihr Antrag erfolgreich werden kann.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Bitte unbedingt anmelden.
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
In der Zukunft, im Jahr 2019, proben vier gentechnisch hergestellte Menschen, sogenannte Replikanten, den Aufstand. Sie wollen ihre auf vier Jahre festgesetzte Lebensfrist verlängern. Deckard, ein Blade Runner, zuständig für das Aufspüren und Ausschalten von Replikanten, ist auf sie angesetzt und verliebt sich dabei in eine Replekantin, die sich selbst für einen Menschen hält.
Ridley Scotts mehrfach ausgezeichnete Romanverfilmung von Philip K. Dicks „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ setzte Maßstäbe. Sie begründete den Cyberpunk, lädt zu vielfältigen philosophischen Überlegungen ein und wurde so, ergänzt um die komplexe, teils futuristische Musik von Vangelis, zum Kultfilm.
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
USA 1982/2007 / DF / 118 Min. / Regie: Ridley Scott / mit Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young
So 16.11., 19:00, Einführung: Francesca Lazzari
Der Trompeter und Sänger Riccardo Foresi wird berühmte italienische und internationale Stücke spielen, begleitet von seinem kleinen Swing-Orchester. Die Veranstaltung wird, wie bei Vivace üblich, von einem Aperitif begleitet.
Eintritt:
Nicht-Mitglieder: 15,00 Euro
Basic-Mitglieder: 10,00 Euro
Plus- und Premium-Mitglieder: Eintritt frei
Reservierung unter: info@vivace-freiburg.de oder online
Zahlung an der Abendkasse möglich
Im Gedenken zur Reichspogromnacht
Am 14. Oktober 1943 begann um 16 Uhr im nationalsozialistischen Vernichtungslager Sobibor ein erfolgreicher bewaffneter Aufstand. Claude Lanzmann, Regisseur des fast zehnstündigen Dokumentarfilms Shoah über die Vernichtung der europäischen Juden, widmete 2001 diesem außerordentlichen Ereignis einer gelungenen Gegenwehr einen eigenen Film. Im Zentrum stehen neben den Aufnahmen der Gedenkstätte und Landschaft von heute die Aussagen Yehuda Lerners, eines polnisch-jüdischen Überlebenden.
Claude Lanzmanns epochaler Dokumentarfilm SHOAH werden wir am 17. Februar zeigen.
mit Kurzfilm:
Die Feuerprobe – Novemberpogrom 1938
Die Pogrome der Nationalsozialisten im Herbst 1938 gegen jüdische Menschen, jüdische Geschäfte und Synagogen waren offen angekündigt und offiziell geplant. Dennoch verhängten die Nazis ein generelles Foto- und Filmverbot, weshalb nur wenige gefilmte und fotografierte Dokumente dieser Pogrome existieren. Der 1923 geborene Erwin Leiser überlebte das Pogrom versteckt auf einem Dachboden in Berlin. Sein Film, konzipiert als ein „Dokument gegen das Vergessen“, stellt die Bedeutung der Pogromnacht als Wendepunkt der Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten heraus. Leiser verbindet seltene historische Aufnahmen mit persönlichen Schilderungen von Zeitzeug*innen und schlägt eine Brücke in die Gegenwart der Bundesrepublik der 80er Jahre – die erschreckend aktuell erscheint.
BRD/CH 1988 | 6 Min.
Regie: Erwin Leiser
In Kooperation mit dem Freiburger Bündnis gegen Antisemitismus, dem VVN und Defend Israeli Democracy
Im Gedenken zur Reichspogromnacht
Frankreich 2001 / OmU / 95 Min. / 35 mm / Regie: Claude Lanzmann /
So 16.11., 17:00
ILLU: Mitmischen – Preview!
Das ist die Geschichte eines ganz besonderen Mädchens. Ihr Zuhause ist Coyoacán in Mexiko – ein lebendiger Ort voller Farben, Musik und Magie. Frida ist neugierig, mutig und voller Energie, sie führt ein sorgloses Leben. Tagsüber schlendert sie mit ihrer Mama über den Markt oder freundet sich mit einem Straßenhund aus der Nachbarschaft an. Abends sitzt sie mit ihrer Familie beim Abendessen. Ihre Unbeschwertheit nimmt ein jähes Ende, als sie an Kinderlähmung erkrankt und ihre Tage im Bett verbringen muss. Trost findet sie in ihrer Fantasie, einer Welt voller Farben und Blumen, die sie für alle weiteren Hürden ihres Lebens rüstet.
Mit viel guter Laune und einer großen Portion Feminismus erzählt der farbenfrohe Animationsfilm von der Kindheit Frida Kahlos, einer der bekanntesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.
ILLU: Mitmischen – Preview!
Frankreich, Kanada 2024 / 82. Min. / Regie: André Kadi, Karine Vézina /
So 16.11., 15:00
Jetzt durchstarten auf Social Media!
3 Termine, 45 € für Mitgliedsvereine – sonst 90 €
Instagram leicht gemacht – für Vereine, Initiativen und Interessierte!
Du willst Deinen Verein oder Dein Projekt sichtbar machen? Endlich auf Instagram durchstarten, aber weißt nicht genau, wie?
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Alle, die Instagram für ihren Verein, ihr Projekt oder ihre Initiative nutzen (oder starten) möchten. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
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Die Plätze sind begrenzt – sichere Dir Deinen Spot rechtzeitig!
Schreib uns an obi@kulturforum-freiburg.org
Mit freundlicher Unterstützung durch das Amt für Migration und Integration der Stadt Freiburg
ILLU 7 – Ausstellung in der Galerie vom 16.11. - 07.12.
Line Hoven ist eine deutsch-amerikanische Illustratorin und Autorin. Ihre Arbeitsweise ist – so könnte man sagen – die gefährlichste Art zu zeichnen: Sie kratzt ihre Bilder mit einem Messer in schwarze Schabkartons. Was dabei entsteht, bewegt sich zwischen Augenzwinkern und Autsch. Feine Linien treffen auf schwarzen Humor, literarische Anspielungen auf Schenkelklopfer, denn in ihren Zeichnungen steckt oft mehr, als man zunächst vermutet. Wer genau hinschaut, entdeckt winzige Details, kleine Rätsel und Spuren aus Büchern, Filmen oder Popkultur.
Unter dem Titel »Girl, so confusing!« zeigt Hoven eine Auswahl signierter Siebdrucke sowie ein großes Original. Im Mittelpunkt steht die Frau, die sich klug, eigensinnig und auch ein wenig gefährlich uns präsentiert. »Girl, so confusing!« spielt mit genau dieser Mehrdeutigkeit: charmant, irritierend, selbstbewusst.
ILLU 7 – Ausstellung in der Galerie vom 16.11. - 07.12.
Vernissage in Anwesenheit der Künstlerin Line Hoven: So 16.11., 12:00 / Ausstellungsdauer: 16.11. - 07.12. zu den Öffnungszeiten des Café Barbette
Der neue Leiter des Musiktheaters und Chefdramaturg Franz-Erdmann Meyer-Herder prägt die Darstellung nachhaltig. Wir sind gespannt auf die Präsentation des laufenden Programms 2025/26 mit unter anderem LA CAGE AUX FOLLES, DOCTOR ATOMIC, RIGOLETTO, IPHIGÉNIE EN TAURIDE, EUROPA, WERTHER. Die Solisten werden zu einem späteren Zeitpunkt benannt.
Eintritt frei
Stummfilm mit Live-Musik , Sleepless Night Stories
DAS CABINET DES DR. CALIGARI zählt zu den einflussreichsten Spielfilmen der Filmgeschichte und gilt als Schlüsselwerk des deutschen Expressionismus. Es sind die schrägen Linien, die schiefen Wände und verzerrten Perspektiven, die den ikonischen „Caligari-Look“ ausmachen, aber auch: die gemalten Schatten. Artifiziell sind sie gezackt auf Straßen aufgebracht, auf Böden und Wänden in Wohnungen, selbst die Schlagschatten im Gesicht des Schaustellers Dr. Caligari (Werner Krauß) entstammen expressionistischen Helldunkel-Pinselstrichen, mit denen das Städtchen Holstenwall ausgekleidet ist. Attraktion des hier gastierenden Jahrmarkts ist der Somnambule Cesare (Conrad Veidt), der nachts mordend durch die Kleinstadt zieht.
Ein Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (www.murnau-stiftung.de) in Wiesbaden.
Stummfilm mit Live-Musik , Sleepless Night Stories
D 1919 / 55 Min. / Regie: Robert Wiene
Sa,15.11 ,. 21:00
Lesung & Film
Zur Lesung zeigen wir den preisgekrönten Film der Regisseurin Paz Encina aus Paraguay. Der Dokumentarfilm ist eine persönliche und sensible Annäherung an eine indigene Gemeinschaft aus dem Chaco, eines Urwaldes, das von illegaler Abholzung bedroht ist. Wie in Ihrem Film MEMORY EXERCISES bettet die Regisseurin Ihre Arbeit in eine Klanglandschaft ein, die in enger Zusammenarbeit mit der Ayoreo Gemeinschaft entstanden ist. Ein kraftvolles Werk, das indigene Mythologien mit Beobachtung verbindet und leider kaum in Deutschland zu sehen ist.
Lesung & Film
Paraguay, Niederlande 2022 / OmeU / 84 Min. / Regie: Paz Encina
Sa 16.11., 19:00
Die Veranstaltung wird gefördert von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.
Eintritt frei - Spenden erbeten
Bringt gute Laune mit. ;-)
Start und Endpunkt | Bollerstaudenstraße, Freiburg im Breisgau (Endhaltestelle Straßenbahnlinie 5)
Mit "Tandem to go" bringen wir den deutsch-chinesischen Sprachaustausch raus in die Natur!
Bei unseren gemeinsamen Wanderungen haben Sie die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und gleichzeitigdie wunderschöne Umgebung zu erkunden. Freiburg bietet dafür den perfekten Ausgangspunkt – viele schöne und aussichtsreiche Orte laden zu kleinen und leichten Wanderungen ein.
Die diesmalige Tour führt uns über den Tier-Natur-Erlebnispark Mundenhof
Dauer der Veranstaltung: Ca. 4 Stunden (inkl. Pausen)
Schwierigkeit: Sehr leicht
Kleine Packliste: Feste Schuhe, Sonnencreme, Sonnenschutz (Hut/Mütze etc.) Reichlich Wasser und etwas für die Pause zum Essen. (Gerne etwas zum teilen.)Kostenlose Teilnahme!
Nur mit Anmeldung unter: info@ki-freiburg.deBitte mit Angabe der Mobiltelefonnummer
Lesung & Film
Zur Lesung zeigen wir den preisgekrönten Film der Regisseurin Paz Encina aus Paraguay. Der Dokumentarfilm ist eine persönliche und sensible Annäherung an eine indigene Gemeinschaft aus dem Chaco, eines Urwaldes, das von illegaler Abholzung bedroht ist. Wie in Ihrem Film MEMORY EXERCISES bettet die Regisseurin Ihre Arbeit in eine Klanglandschaft ein, die in enger Zusammenarbeit mit der Ayoreo Gemeinschaft entstanden ist. Ein kraftvolles Werk, das indigene Mythologien mit Beobachtung verbindet und leider kaum in Deutschland zu sehen ist.
Lesung & Film
Paraguay, Niederlande 2022 / OmeU / 84 Min. / Regie: Paz Encina
Fr 14.11., 21:00
Lesung & Film
7000 Sprachen werden weltweit gesprochen. Noch. Denn mindestens die Hälfte von ihnen ist bedroht, und zwar so sehr, dass sie bis Ende dieses Jahrhunderts ausgestorben sein könnten. Sprachen hinterlassen keine Spuren, wenn sie kein Schriftsystem haben – und das haben nur die allerwenigsten. Verstummt eine Sprache, gehen nicht nur einzigartige Lautsysteme und grammatikalische Besonderheiten verloren, es verschwinden auch Wissen – etwa über Medizinpflanzen – und ein Teil der kulturellen Vielfalt der Menschheit.
Stefan Schnell, Linguist an der Universität Zürich, stellt im „Atlas der vom Aussterben bedrohten Sprachen“ gemeinsam mit ZEIT-Redakteur Arnfrid Schenk 50 bedrohte Sprachen aus der ganzen Welt vor. Von Nordfriesisch und Rätoromanisch in Europa, über Comanche in Nordamerika, Rapanui in Ozeanien, East Taa in Afrika bis Bora in Südamerika.
Die Autoren berichten von Sprachen, die abstrakte Wörter für Gerüche haben, so wie wir es von Farben kennen, Sprachen, die auf über eine Million mögliche Ableitungen eines einzelnen Verbes kommen, Sprachen, die eine Trommelvariante entwickelt haben oder mit über 120 Konsonanten ausgestattet sind.
Erfahren Sie, wie Sprachen entstehen, warum ihre Vielfalt heute so bedroht ist wie nie in der Menschheitsgeschichte – und wie man sie erhalten oder dokumentieren kann. Keine Grammatikvorlesung, ein Kurztrip in die Welt der Sprachen!
In Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte Sprachen an der Universität Freiburg
Lesung & Film
Fr 14.11., 19:00, zu Gast: Stefan Schnell & Arnfrid Schenk
Sleepless Night Stories
Der Franzose Henri Boulanger (Jean-Pierre Léaud) arbeitet seit Jahren in London. Als er entlassen wird, will er sich umbringen. Da ihm das nicht gelingt, betraut er einen Auftragskiller mit der Aufgabe. Beim Warten auf den Tod trinkt er zum ersten Mal im Leben Whisky, was ihn so mutig macht, dass er ebenfalls zum ersten Mal eine Frau anspricht. Das Blumenmädchen Margaret und er verlieben sich, und nun möchte Henri nicht mehr sterben. Aber auch ein Berufskiller hat sein Arbeitsethos.
Aki Kaurismäki begann einst als Schauspieler und imitierte sein damaliges großes Vorbild Jean-Pierre Léaud. Als dieser in I HIRED A CONTRACT KILLER zum ersten Mal seit fünfzehn Jahren wieder eine Hauptrolle spielte, war er vor Nervosität wie gelähmt – bis Kaurismäki ihm vormachte, wie er früher gespielt hatte, und Léaud so wieder zu sich fand.
Sleepless Night Stories
Finnland, Schweden, UK, D, F 1990 / OmU / 79 Min. / Regie: Aki Kaurismäki
Do 13.11., 21:00