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Jan.
28
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   28th Jan., 2025 19:00
Um das Gedenken an den Holocaust zu bewahren und uns als Gesellschaft seiner Wurzeln bewusst zu bleiben, bedarf es stets neuer Formen der Erzählung und Vermittlung. Die Wiener Schwestern Helga und El...

Um das Gedenken an den Holocaust zu bewahren und uns als Gesellschaft seiner Wurzeln bewusst zu bleiben, bedarf es stets neuer Formen der Erzählung und Vermittlung.
Die Wiener Schwestern Helga und Elisabeth wurden mit sieben und 14 Jahren mit ihrer Mutter in das Konzentrationslager Theresienstadt verschleppt. Die beiden überlebten die Schoa.
In Robert Hofferers Film erzählen die beiden Frauen ihre Geschichte, während internationale Musiker*innen, Tänzer*innen und Schauspieler*innen darauf mit zeitgenössischer Kunst reagieren und so eine Collage neuer Ebenen der Erinnerung erschaffen.

Österreich 2023 / OV / 80 Min. / Regie: Robert Hofferer / Mit: Iris Berben, Konstantin Wecker, Cat Jimenez, Ina Regen //
Di 28.01., 19:00 /

Holocaust-Gedenktag

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Jan.
28
  1.   Sonstiges
  2.    Öffentlich
  1.   28th Jan., 2025 10:00
Von Venedig nach China: Entdecken Sie die neue Frühlingskollektion, inspiriert von der legendären Seidenstraße. Neben den ausgefalleneren Modestücken gibt es natürlich auch unser schönes Basic-Sortime...

Von Venedig nach China: Entdecken Sie die neue Frühlingskollektion, inspiriert von der legendären Seidenstraße. Neben den ausgefalleneren Modestücken gibt es natürlich auch unser schönes Basic-Sortiment zu entdecken: schlicht, bequem und in vielen Farben zu haben.

 2025 01 25 Neueröffnungsfeier Stuttgart2025 01 26 VOS Berlin

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  2.   Universitätsstr...
Jan.
27
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   27th Jan., 2025 19:00
Winter 1942: Hella Zacharias hält den Deportationsbescheid der Gestapo in den Händen und taucht mit ihrer Tochter Hannelore in den Berliner Untergrund ab. In den kommenden Monaten wird sie sich bei ...

Winter 1942: Hella Zacharias hält den Deportationsbescheid der Gestapo in den Händen und taucht mit ihrer Tochter Hannelore in den Berliner Untergrund ab. In den kommenden Monaten wird sie sich bei wohlwollenden Bekannten vor der Verfolgung der Nazis verstecken. Immer wieder müssen Mutter und Tochter Hals über Kopf das Versteck wechseln.

1944 leben sie unter falschem Namen im heutigen Polen. Im selben Haus wohnt der Bahnarbeiter Fritz Kittel. Während sein Arbeitgeber, die Deutsche Reichsbahn, Millionen in den Tod schickt, trifft Fritz Kittel eine mutige Entscheidung: Er versteckt Hella in seiner Wohnung und gibt ihre Tochter Hannelore als seine Nichte aus.

Nach dem Krieg bekommt Hella Zacharias ein weiteres Kind: Esther Dischereit. Sie gilt heute als eine der bedeutendsten deutsch-jüdischen Schriftstellerinnen nach dem Holocaust. In ihrer Kindheit hat Esther immer wieder den Namen Fritz Kittel gehört. Doch sie ist ihm nie begegnet und wusste nicht, was aus ihm geworden ist. Gemeinsam mit ihrer Tochter Chana begibt sie sich auf die Suche nach Kittel und somit auch nach fehlenden Splittern der Familiengeschichte und der eigenen Identität. 

In Kooperation mit FAIRburg e.V.

D 2024 / OF / 86 Min. / Regie: Gerhard Schick, Buch: Esther Dischereit
Mo 27.01., 19:00 //

Holocaust-Gedenktag

 

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Jan.
26
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   26th Jan., 2025 19:30
Zusammengestellt und eingeführt von Borjana Gakovic. OKRUSZKI ŻYCIA / CRUMBS OF LIFESpuckende Ponys, ein verfluchter TV-Reporter und ein haariger Riese, der liebevoll vonseiner brünetten Freundin gek...

Zusammengestellt und eingeführt von Borjana Gakovic.

OKRUSZKI ŻYCIA / CRUMBS OF LIFE
Spuckende Ponys, ein verfluchter TV-Reporter und ein haariger Riese, der liebevoll von
seiner brünetten Freundin gekämmt wird, während sie unerklärliche Ängste um den eigenen
Fuß entwickelt. Dieser bunte, ominöse Animationsthriller in analoger Cutout-Technik verhandelt Angstzustände, masochistische Kämpfe und Medienkritik.

Polen 2020 / 7 Min., ohne Dialog / Regie: Katarzyna Miechowicz //

FIGURY NIEMOŻLIWE I INNE HISTORIE I / IMPOSSIBLE FIGURES AND OTHER STORIES I

Ein komplexes, atmosphärisches Universum hat Marta Pajek geschaffen – mit
minimalistischen Mitteln und doch reich an Details. Referenzen auf die Zeitgeschichte treffen
auf die Visionen einer erst geahnten, dystopischen Zukunft.

Canada, Polen 2021 / OmeU / 16 Min. / Regie: Marta Pajek //

98 KG

Der Kreislauf häuslicher Gewalt: Spannung, Eskalation, Reue und dann wieder von vorn. Der
Frau in Izabela Plucińskas Film ergeht es so wie vielen Betroffenen. Sie schafft den Ausbruch
nicht. 98 Kilogramm wiegen die metaphorischen Hanteln, die sie dafür stemmen müsste – und
auch der Mann, der ihr das antut. (Kim Busch, DOK Leipzig)

D, Polen 2021 / 5 Min., ohne Dialog / Regie: Izabela Plucińska //

TOOTHLESS
Clara verliert im Schlaf einen Zahn. Sie wird von einem gigantischen Mund verschluckt und
gelangt in eine unterirdische Welt, in der eine surreale Sci-Fi-Werbung sie zu
ELECTRODENT einlädt, einer Klinik, die verspricht, Zähne zu reparieren ... aber nicht nur.

Polen 2021 / 12 Min, ohne Dialog / Regie: Andrea Guizar

A BRIEF HISTORY OF US

Wenn man in einer Langzeitbeziehung lebt, hat man manchmal das Gefühl, kein Individuum mehr zu sein, sondern ein Teil eines Superorganismus. Und es fällt schwer, den Unterschied zwischen den eigenen und den Entscheidungen der anderen Person festzumachen.
Polen 2021 / OmeU / 7 Min. / Regie: Etgar Keret //

So 26.01., 19:30 //

Polnisches Filmfestival cinéPolska in Kooperation mit Polnische Frauen Solidarisch e.V.

 

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Jan.
26
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   26th Jan., 2025 17:30
Es gibt wohl kaum jemanden in Polen, der noch nie von Jurek Owsiak gehört hat. Sein berühmtes Motto „Wir spielen bis zum Ende der Welt und einen Tag länger“ hallt in den Herzen der Pol*innen wider. Do...

Es gibt wohl kaum jemanden in Polen, der noch nie von Jurek Owsiak gehört hat. Sein berühmtes Motto „Wir spielen bis zum Ende der Welt und einen Tag länger“ hallt in den Herzen der Pol*innen wider. Doch viele fragen sich: Was ist der wahre Grund für die Sammlungen des Großen Orchesters der Weihnachtshilfe alljährlich am letzten Januarsonntag? FENOMEN bietet erstmals einen tiefen Einblick in das Leben von Owsiak, dem Gründer des Großen Orchesters. In einem offenen Gespräch schildert er, wie die Idee für das Orchester entstand und welche Herausforderungen er in den Anfangsjahren seiner Arbeit bewältigen musste. Der Film zeigt außerdem Owsiaks persönliche Entwicklung – von einem unbeschwerten Hippie hin zu einem zentralen Symbol für das freie Polen und dem Kopf einer großen Bürgerbewegung. Zudem wird die Geschichte beleuchtet, wie das Woodstock-Festival nach Polen gebracht und zu einem der größten Musikfestivals in Europa wurde.

Polen 2023 / OmeU / 95 Min. / Regie: Małgorzata Kowalczyk //
So 26.01., 17:30, Einführung: Katarzyna Zielewska-Büttner – Polki Solidarnie / Nach dem Film: Buchversteigerung für das Große Orchester der Weihnachtshilfe //

Polnisches Filmfestival cinéPolska in Kooperation mit Polnische Frauen Solidarisch e.V.

 

 

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Jan.
26
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   26th Jan., 2025 15:00
Lampo, ein weißer Schäferhund, kletterte als Welpe während einer Zugfahrt aus dem Körbchen und tut seitdem nichts lieber, als mit dem Zug durch das Land zu reisen. Sowohl bei den Fahrgästen als auch b...

Lampo, ein weißer Schäferhund, kletterte als Welpe während einer Zugfahrt aus dem Körbchen und tut seitdem nichts lieber, als mit dem Zug durch das Land zu reisen. Sowohl bei den Fahrgästen als auch beim Bahnhofspersonal ist er ungemein beliebt. Nur der strenge Bahnhofsvorsteher will ihn um jeden Preis loswerden. Als es ihm eines Tages gelingt, Lampo einzufangen, eilt das Mädchen Zuzia dem Hund zu Hilfe und die beiden hauen ab. Auf der Flucht bricht Zuzia plötzlich zusammen. Sie leidet an einer schweren Herzerkrankung und benötigt dringend eine Operation, die nur in einer ausländischen Spezialklinik möglich ist. Aber das ist nicht nur weit weg, sondern für die Familie des jungen Mädchens eigentlich unbezahlbar. Während ihre Eltern alles versuchen, um die Behandlung ihrer Tochter finanzieren zu können, kreisen Zuzias Gedanken um Lampo, denn der abenteuerlustige Vierbeiner ist mittlerweile nicht nur eine Internet-Sensation, sondern auch ein Teil ihrer Familie geworden und besucht sie regelmäßig. Doch dann geht es Zuzia immer schlechter, und noch immer fehlt Geld für die lebensrettende Operation. (Filmfestival  Schlingel)

Gewinner des diesjährigen Schlingel Kinderfilmfestivals!

Polen 2024 / 98 Min. / Regie: Magdalena Nieć / empfohlen ab 8 Jahren //
So 26.01., 15:00, im Anschluss: Aktivitäten für Kinder in der Galerie //

Neues polnisches Kinderkino - Polnisches Filmfestival cinéPolska in Kooperation mit Polnische Frauen Solidarisch e.V.

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Jan.
25
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   25th Jan., 2025 18:00
Sophia Turkiewicz ist eine australische Regisseurin mit polnischer Herkunft, die 2013 einen Dokumentarfilm über sie und vor allem über ihre Mutter gedreht hat. Die Reise in die Vergangenheit ihrer Mut...

Sophia Turkiewicz ist eine australische Regisseurin mit polnischer Herkunft, die 2013 einen Dokumentarfilm über sie und vor allem über ihre Mutter gedreht hat. Die Reise in die Vergangenheit ihrer Mutter Helena führt sie in die heutige Ukraine, wo sie die ersten Jahre ihrer Kindheit als Waisenking bei ihrem Onkel verbracht hat. Helena muss sehr schnell allein zurechtkommen und landet schließlich in einem Gulag im Norden Sibiriens. Von dort aus kam sie durch Amnestie für polnischen Gefangen zuerst nach Iran, später nach Rhodesien in Afrika und letztendlich nach Australien, wo auch ihre Tochter Sophia auf die Welt kam. Als Ausgangspunkt des Filmes fungiert der Aufenthalt Sophias in einem Weisehaus in Adelaide, Australien, nachdem sie dort von ihrer Mutter abgegeben worden ist. Turkiewicz versucht mit ihrem Film auch die wichtigste Frage ihres Lebens zu beantworten: warum hat sich ihre Mutter entschlossen, sie Zeitlang in einem Waisenhaus betreuen zu lassen?

Ein sehr bewegender Film über das Schrecken des Zweiten Weltkrieges, Auswanderung und das oft schwierige Verhältnis zwischen Mutter und Tochter.

Australien, Polen, Ukraine 2013 / OmeU / 75 Min. / Regie: Sophia Turkiewicz //
Sa 25.01., 18:00, per Zoom im Interview: Regisseurin Sophia Turkiewicz, Martin Faber – Historisches Seminar, Universität Freiburg, Dorota Święcka – Polki Solidarnie //

Polnisches Filmfestival cinéPolska in Kooperation mit Polnische Frauen Solidarisch e.V.




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Jan.
25
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   25th Jan., 2025 15:00
Man stelle sich vor, der letzte Tag des Lebens wäre angebrochen. Was hält der Rückschau stand? Was stimmt zufrieden? Was ist zu bereuen? VIKA! ist ein Film über den Wert des Lebens und der Selbstentde...

Man stelle sich vor, der letzte Tag des Lebens wäre angebrochen. Was hält der Rückschau stand? Was stimmt zufrieden? Was ist zu bereuen? VIKA! ist ein Film über den Wert des Lebens und der Selbstentdeckung. Er inspiriert dazu, den eingeschlagenen Weg samt seiner Gabelungen zu überdenken und sich selbst treu zu bleiben.

Vika, die 84-jährige Hauptfigur, mehrfache Mutter und Großmutter, blickt auf eine schwierige Kindheit und viele Arbeitsjahre in einem „ordentlichen“ Beruf zurück. Mit der Pensionierung ergreift sie die Chance, sich neu zu erfinden. Sie wurde DJ und Star der Nachtclubs in Warschau. Agnieszka Zwiefkas Porträt dekonstruiert die Grenzen zwischen „akzeptablen“ und „nicht akzeptablen“ Rollen einer Frau, die sich weigert, ihr Alter anzuerkennen. (Victoria Leshchenko)

Polen, D, Finnland 2023 / OmU / 74 Min. / Regie: Agnieszka Zwiefka //

Man stelle sich vor, der letzte Tag des Lebens wäre angebrochen. Was hält der Rückschau stand? Was stimmt zufrieden? Was ist zu bereuen? VIKA! ist ein Film über den Wert des Lebens und der Selbstentdeckung. Er inspiriert dazu, den eingeschlagenen Weg samt seiner Gabelungen zu überdenken und sich selbst treu zu bleiben.

Vika, die 84-jährige Hauptfigur, mehrfache Mutter und Großmutter, blickt auf eine schwierige Kindheit und viele Arbeitsjahre in einem „ordentlichen“ Beruf zurück. Mit der Pensionierung ergreift sie die Chance, sich neu zu erfinden. Sie wurde DJ und Star der Nachtclubs in Warschau. Agnieszka Zwiefkas Porträt dekonstruiert die Grenzen zwischen „akzeptablen“ und „nicht akzeptablen“ Rollen einer Frau, die sich weigert, ihr Alter anzuerkennen. (Victoria Leshchenko)

Polen, D, Finnland 2023 / OmU / 74 Min. / Regie: Agnieszka Zwiefka //
Fr 24.01., 20:30 / Do 30.01., 21:30 / Im Anschluss: Afterparty mit DJ Pierre in der Galerie //

Polnisches Filmfestival cinéPolska in Kooperation mit Polnische Frauen Solidarisch e.V.

 

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Jan.
24
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   24th Jan., 2025 20:30
Man stelle sich vor, der letzte Tag des Lebens wäre angebrochen. Was hält der Rückschau stand? Was stimmt zufrieden? Was ist zu bereuen? VIKA! ist ein Film über den Wert des Lebens und der Selbstentde...

Man stelle sich vor, der letzte Tag des Lebens wäre angebrochen. Was hält der Rückschau stand? Was stimmt zufrieden? Was ist zu bereuen? VIKA! ist ein Film über den Wert des Lebens und der Selbstentdeckung. Er inspiriert dazu, den eingeschlagenen Weg samt seiner Gabelungen zu überdenken und sich selbst treu zu bleiben.

Vika, die 84-jährige Hauptfigur, mehrfache Mutter und Großmutter, blickt auf eine schwierige Kindheit und viele Arbeitsjahre in einem „ordentlichen“ Beruf zurück. Mit der Pensionierung ergreift sie die Chance, sich neu zu erfinden. Sie wurde DJ und Star der Nachtclubs in Warschau. Agnieszka Zwiefkas Porträt dekonstruiert die Grenzen zwischen „akzeptablen“ und „nicht akzeptablen“ Rollen einer Frau, die sich weigert, ihr Alter anzuerkennen. (Victoria Leshchenko)

Polen, D, Finnland 2023 / OmU / 74 Min. / Regie: Agnieszka Zwiefka //
Fr 24.01., 20:30 / Do 30.01., 21:30 / Im Anschluss: Afterparty mit DJ Pierre in der Galerie //

Polnisches Filmfestival cinéPolska in Kooperation mit Polnische Frauen Solidarisch e.V.



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Jan.
24
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   24th Jan., 2025 18:00
Die Tradition, eine Hochzeitsfeier als Hintergrund für die Gesellschaftskritik zu nutzen, besteht in Polen seit 1901: In dem Jahr wurde das Theaterstück „Der Hochzeitstag“ von Stanislaw Wyspianski in ...

Die Tradition, eine Hochzeitsfeier als Hintergrund für die Gesellschaftskritik zu nutzen, besteht in Polen seit 1901: In dem Jahr wurde das Theaterstück „Der Hochzeitstag“ von Stanislaw Wyspianski in Krakau uraufgeführt. Wyspianski kritisierte die politischen und sozialen Verhältnisse im damals geteilten Polen, in dem er durch die Stimmen der Hochzeitsgäste die gängigen Meinungen und Haltungen der damaligen polnischen Gesellschaft widerspiegelte.

Dies hat auch der polnische Regisseur Wojciech Smarzowski getan: In seinem aus dem Jahr 2006 stammenden Film DER HOCHZEITSTAG bearbeitete Smarzowski die schwierige Transformation Polens nach dem Zerfall der Sowjetunion. Im Hintergrund stand die Kritik der Korruption der örtlichen Honoratioren (darunter auch Vertreter der Kirche), des aufblühenden Kapitalismus und die Rücksichtslosigkeit der neuen Gewinner der Wende.

Seine Fortsetzung aus dem Jahr 2021 bleibt der Konvention der Gesellschaftskritik treu und zeigt gleichzeitig die enorme Veränderung, die der polnische Staat und vor allem die Gesellschaft seit seinem ersten „Hochzeitstag“ durchgemacht hat. Der Brautvater ist ein sehr erfolgreicher Unternehmer, der international agiert: seine neuen Geschäftspartner kommen aus Deutschland. Die Braut selbst will bald nach Irland auswandern, auch ein breites Phänomen in der jüngsten Geschichte Polens. Smarzowski fügt jedoch in seinem Film neue Motive, die im ersten „Hochzeitstag“ noch keine Bedeutung in der polnischen Gesellschaft hatten: Umweltschutz und Tierwohl, Rechtsextremismus und Homophobie, Politisierung der Kirche und zuletzt die sehr schwierige polnisch-jüdische Beziehungen vor und während des zweiten Weltkrieges. Der zweite „Hochzeitstag“ von Smarzowski ist eine schonungslose Kritik der polnischen Gesellschaft, die sehr heftige Reaktionen der damals regierenden PiS Partei und ihrer Anhängerschaft hervorgerufen hat. Ein Muss für alle, die sich mit der neuesten Geschichte Polen auseinandersetzen wollen.

Polen 2021 / OmeU / 128 Min. / Regie: Wojciech Smarzowski
Fr 24.01., 18:00, Einführung: Joanna Kupczyk-Merz – Polki Solidarnie //

Polnisches Filmfestival cinéPolska in Kooperation mit Polnische Frauen Solidarisch e.V.

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Jan.
23
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   23rd Jan., 2025 21:00
Ein intelligentes koboldartiges Wesen strandet auf der Erde, wo es von dem zehnjährigen Elliott entdeckt wird. Die beiden freunden sich an und treten in telepathische Verbindung. Doch der Gesundheitsz...

Ein intelligentes koboldartiges Wesen strandet auf der Erde, wo es von dem zehnjährigen Elliott entdeckt wird. Die beiden freunden sich an und treten in telepathische Verbindung. Doch der Gesundheitszustand des Extraterrestrischen, E.T., verschlechtert sich zunehmend, während Agenten und Wissenschaftler nach ihm suchen. Elliott versucht mit seinen Geschwistern ihren neuen Freund zu beschützen und ihm dabei zu helfen, wieder nach Hause reisen zu können.

Steven Spielbergs mit handwerklicher und dramaturgischer Raffinesse inszeniertes Science-Fiction-Märchen über Menschlichkeit und das ikonisch gewordene „gute Alien“ war lange der erfolgreichste Film aller Zeiten und wurde mit vier Oscars dekoriert.

USA 1981 / DF & OmeU / 114 Min. //
Regie: Steven Spielberg / Mit: Henry Thomas, Drew Barrymore, Dee Wallace, Peter Coyote //
Sa 18.01. 19:00, DF, im Anschluss Vortrag von Cornelie Brena / Do 23.01., 21:00 / OmeU //

Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor

 

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Jan.
23
  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   23rd Jan., 2025 19:00
Eine futuristische Liebeserklärung an den Rhythmus der Stadt, des Lebens, des Films. Kein Film hat jemals in ähnlich rauschhafter Begeisterung das eigene Medium gefeiert und dargestellt wie DER M...

Eine futuristische Liebeserklärung an den Rhythmus der Stadt, des Lebens, des Films. Kein Film hat jemals in ähnlich rauschhafter Begeisterung das eigene Medium gefeiert und dargestellt wie DER MANN MIT DER KAMERA. Indem Dziga Vertov das Filmen filmt und beständig hinter dem Entstehen des eigenen Films herjagt, vereinigt er die tollkühnsten Meriten der Avantgarde mit dem Tempo eines Chaplinschen chase movie und der hymnischen und reflektierten Darlegung aller Möglichkeiten des (stummen) Kinos. Vertov filmt den Operateur beim schwindelerregenden Versuch, das Chaos des Lebens einzufangen, den Schneidetisch, das Labor, den Kinosaal, das Publikum beim Betrachten des Films, kurzum das gesamte Bezugsfeld Welt – Filmschöpfung – Rezeption. (Filmmuseum Wien)

In Kooperation mit dem Museum für Neue Kunst als Begleitprogramm zur Ausstellung „MODERNE“ und dem Zwetajewa-Zentrum.

UdSSR 1929 / 76 Min. /Regie: Dziga Vertov, Assistenz: Elizaveta Svilova, Kamera: Michail Kaufman //
Do 23.01., 19:00, am Klavier: Barbara Lenz // 

Zeichen der Zukunft: Ost-West Dialoge - Stummfilm mit Live-Musik




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Jan.
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  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   22nd Jan., 2025 19:00
Aseye Tamakloe gibt 16 erfolgreichen ghanaischen Frauen das Wort. Sie arbeiten in Justiz, Medien, Politik und Nichtregierungsorganisationen und erzählen von ihren Erfahrungen seit der Unabhängigkeit a...

Aseye Tamakloe gibt 16 erfolgreichen ghanaischen Frauen das Wort. Sie arbeiten in Justiz, Medien, Politik und Nichtregierungsorganisationen und erzählen von ihren Erfahrungen seit der Unabhängigkeit als Frauen und Aktivistinnen in der zutiefst patriarchalen Gesellschaft. Vor allem stellen sie sich dem Narrativ entgegen, dass Frauenrechte ein kulturfremder Import aus dem „Westen“ seien.

Die Filmemacherin Aseye Tamakloe lehrt am Film- und Fernseh-Institut in Accra, kuratiert das Film Africa Festival in London, ist Leiterin des European Film Festivals und des Ndiva Women’s Film Festivals in Accra und hat soeben ihre Promotion über ghanaischen Film abgeschlossen.

Ghana 2022 / OmeU / 101 Min. / Regie: Aseye Tamakloe /
Mi 22.01., 19:00, zu Gast: Aseye Tamakloe // 

Frauenbewegung im postkolonialen Ghana

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Jan.
22
  1.   Messen
  2.    Öffentlich
  1.   22nd Jan., 2025 10:00 - 19:00
  2. Wiederkehrend
Das Kulturforum Freiburg präsentiert sich mit einem Stand (Standnummer: 2.0.8) auf der Internationalen Kulturbörse. Wer in der Zeit vom 20. bis 22.01.2025 am Stand vorbeikommt, erhält 20 % Rabat...

Das Kulturforum Freiburg präsentiert sich mit einem Stand (Standnummer: 2.0.8) auf der Internationalen Kulturbörse.

Wer in der Zeit vom 20. bis 22.01.2025 am Stand vorbeikommt, erhält 20 % Rabatt auf unsere Angebote.

Montag und Dienstag ist der Stand von 10 bis 19 Uhr geöffnet und am Mittwoch von 10 bis 17 Uhr.

Willst Du vorbeikommen? Bewirb Dich um Eintrittskarten per Telefon unter +49 (0) 761 13 50 43.

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Jan.
21
  1.   Messen
  2.    Öffentlich
  1.   21st Jan., 2025 10:00 - 19:00
  2. Wiederkehrend
Das Kulturforum Freiburg präsentiert sich mit einem Stand (Standnummer: 2.0.8) auf der Internationalen Kulturbörse. Wer in der Zeit vom 20. bis 22.01.2025 am Stand vorbeikommt, erhält 20 % Rabat...

Das Kulturforum Freiburg präsentiert sich mit einem Stand (Standnummer: 2.0.8) auf der Internationalen Kulturbörse.

Wer in der Zeit vom 20. bis 22.01.2025 am Stand vorbeikommt, erhält 20 % Rabatt auf unsere Angebote.

Montag und Dienstag ist der Stand von 10 bis 19 Uhr geöffnet und am Mittwoch von 10 bis 17 Uhr.

Willst Du vorbeikommen? Bewirb Dich um Eintrittskarten per Telefon unter +49 (0) 761 13 50 43.

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Jan.
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  1.   Messen
  2.    Öffentlich
  1.   20th Jan., 2025 10:00 - 19:00
Das Kulturforum Freiburg präsentiert sich mit einem Stand (Standnummer: 2.0.8) auf der Internationalen Kulturbörse. Wer in der Zeit vom 20. bis 22.01.2025 am Stand vorbeikommt, erhält 20 % Rabat...

Das Kulturforum Freiburg präsentiert sich mit einem Stand (Standnummer: 2.0.8) auf der Internationalen Kulturbörse.

Wer in der Zeit vom 20. bis 22.01.2025 am Stand vorbeikommt, erhält 20 % Rabatt auf unsere Angebote.

Montag und Dienstag ist der Stand von 10 bis 19 Uhr geöffnet und am Mittwoch von 10 bis 17 Uhr.

Willst Du vorbeikommen? Bewirb Dich um Eintrittskarten per Telefon unter +49 (0) 761 13 50 43.

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Jan.
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  1.   Theater
  2.    Öffentlich
  1.   17th Jan., 2025 19:00 - 20:00
Eine Stückentwicklung von Lisa Bräuniger/Anne Wittmiß/Anna Fritsch für alle ab 13 Jahren  Erwachsen werden? Zum Mann werden? Zur Frau werden? Ich werden? Der Körper wächst und wir hinterher. Oder auc...
Eine Stückentwicklung von Lisa Bräuniger/Anne Wittmiß/Anna Fritsch für alle ab 13 Jahren 
Erwachsen werden? Zum Mann werden? Zur Frau werden? Ich werden? Der Körper wächst und wir hinterher. Oder auch nicht. „Worüber denkst du nach, wenn es um das Thema Körper geht?". Eine von vielen Fragen, die am Anfang der Recherche für  "What the body?!" standen. Das Produktionsteam um Schauspielerin Lisa Bräuniger und Regisseurin Anne Wittmiß ist in Schulklassen gegangen und hat mit den verschiedensten Körperbesitzer*innen Interviews geführt und diese zu einer rasanten Körperachterbahn verflochten. Wir schauen durch das Brennglas der Ideale, verschweigen nichts, besprechen lautstark den Körper, stellen Fragen, lassen Zweifel zu, wandeln Gestalten. 
Damit wir nicht nur über den Körper sprechen, sondern ihr euren Körper spüren, verzichten wir bei  "What the body?!" auf Sitzgelegenheit und laden zum Stehen, Laufen und Tanzen ein. 
Hinweis: Die Spielstätte Kesselhaus ist nicht barrierefrei. 
Foto: MiNZ&KUNST
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  2.   Marienstraße 4,...
Jan.
16
  1.   Ausstellungen
  2.    Öffentlich
  1.   16th Jan., 2025 18:00 - 20:00
Das Künstlerehepaar Christa und Wolfgang Haack, eine Malerin und ein Fotograf bietet zum Thema, " abstract meets abstract " eine spannende Möglichkeit die Vielfalt und die unterschiedlichen Herangehen...

Das Künstlerehepaar Christa und Wolfgang Haack, eine Malerin und ein Fotograf bietet zum Thema, " abstract meets abstract " eine spannende Möglichkeit die Vielfalt und die unterschiedlichen Herangehensweisen an abstrakter Kunst in zwei verschiedenen Medien zu erforschen.


Das ARKANA Forum versteht Kunst als Bestandteil seiner Unternehmensführung und lädt ganz herzlich zur Vernissage ein am 16. Januar 2025 um 18.00 Uhr



  • musikalischer Rahmen Friederike Hess-Gagnon- e- Geige, Geigerin des philharmonischen Orchester Freiburg,

  • Laudatio Leila Haller, Apero ARKANA Forum, Emmendingen - Im Hausgrün 29 - 79312 Emmendingen

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  2.   Im Hausgrün 29,...
Jan.
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  1.   Film & Kino
  2.    Öffentlich
  1.   14th Jan., 2025 19:00
Einladung zum Dialog – Das Kino des Amos Gitai LETTER TO A FRIEND IN GAZA (BRIEF AN EINEN FREUND IN GAZA) Was werden unsere Kinder oder Enkel denken, wenn sie erfahren, wie wir die Menschen in den be...

Einladung zum Dialog – Das Kino des Amos Gitai
LETTER TO A FRIEND IN GAZA (BRIEF AN EINEN FREUND IN GAZA)

Was werden unsere Kinder oder Enkel denken, wenn sie erfahren, wie wir die Menschen in den besetzten Gebieten behandelt haben? Und wie werden wir auf ihre Fragen antworten? Dass wir nicht wussten, wie schlimm es war? Dass die Dinge einfach so laufen? Diese Fragen stammen aus einem politisch brisanten Schreiben der israelischen Schriftstellerin Amira Hass. Es ist nur eines der kraftvollen und poetischen Texte, die von palästinensischen und israelischen Schriftstellern und Denkern wie Mahmoud Darwish, S. Yizhar und Emile Habibi verfasst und von verschiedenen Akteuren in dieser Reaktion auf den langwierigen Konflikt an der Grenze zwischen Israel und Gaza vorgetragen wurden.

Inspiriert von Albert Camus, der zwischen 1943 und 1945 eine Reihe von Briefen an einen imaginären deutschen Freund veröffentlichte, um ebenfalls Alarm zu schlagen, beschloss Amos Gitai, als Filmemacher einen Dialog anzustoßen und die Menschen dazu zu bringen, einander zuzuhören. Während die Schauspieler einander vorlesen, bieten Nachrichten und Archivaufnahmen im Hintergrund schmerzhafte Beweise für unermessliches Leid und Ungerechtigkeit – von Generation zu Generation.

Israel 2018 / 35 Min. / Regie: Amos Gitai //

FREE ZONE
Erzählt wird die Geschichte dreier Frauen: einer Amerikanerin, einer Israelin und einer Palästinenserin. Ihre Lebenswege kreuzen sich eines Tages, und die gemeinsame Reise führt in die »Free Zone« zwischen Syrien, Jordanien und Israel. Ihr Ziel: ein Umschlagplatz für gebrauchte Autos im Grenzgebiet zwischen Jordanien, dem Irak und Saudi-Arabien, der sogenannten »Free Zone«. Auf dem Rückweg, nachdem das Geschäft fehlgeschlagen ist, sitzt Leila, eine Palästinenserin, mit im Taxi, das vorübergehend die eigentliche »Free Zone« wird. Die schönste Szene ist jene, in der die Frauen zu dritt einen Song aus dem Autoradio begeistert mitsingen, einig mit sich und der Welt. Aber die Komplizinnenschaft löst sich am Ende auf. Die größte Hoffnung und beste Chance für einen konstruktiven Dialog im Nahen Osten, so der Film, könnten in der Fähigkeit von Frauen aus allen Fraktionen liegen, politische und ideologische Unterschiede zu ignorieren und in der »Freizone« ihrer gemeinsamen Menschlichkeit zu kommunizieren. Einmal mehr geht es Amos Gitai um die Sehnsucht nach einem möglichen Zusammenleben, um seine ungebrochene Hoffnung und Empathie für beide Seiten: Israel und Palästina.

Israel, Belgien, F 2005 / OmeU / 90 Min. / Regie: Amos Gitai / Buch: Amos Gitai, Marie-José Sanselme / Kamera: Laurent Brunet / Mit Natalie Portman, Hanna Laslo, Hiam Abbass, Uri Klauzner //
Di 14.01., 19:00 / Mi 15.01., 21:00

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  1.   14th Jan., 2025 15:00
Genug von Vokabeln und Texten pauken? Ihr möchtet euer erlerntes Wissen aktiv einsetzen? Bei unseren Tandemabenden steht der Sprachaustausch auf Deutsch und Chinesisch im Vordergrund: Verliert eure He...

Genug von Vokabeln und Texten pauken? Ihr möchtet euer erlerntes Wissen aktiv einsetzen? Bei unseren Tandemabenden steht der Sprachaustausch auf Deutsch und Chinesisch im Vordergrund: Verliert eure Hemmungen vor dem Sprechen, lernt neue Leute kennen und tauscht euch in lockerer Atmosphäre aus. Kommt vorbei - egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittene! TandemGO! Eintritt frei! Teilnahme nur mit Anmeldung: info@ki-freiburg.de

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