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Zur Eröffnung des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus
Der Film lässt Musik, die über siebzig Jahre lang als verloren galt, wieder auferstehen und in neuem Glanz erstrahlen, und erzählt von Plattenlabels, die im nationalsozialistischen Berlin bis 1938 Musik jüdischer Künstler produzierten. Diese Musik wurde mitsamt ihren Originalmatrizen, Texten und Noten in der Reichspogromnacht vollständig vernichtet. Dass über 70 Jahre später dieser Schatz wieder gehoben werden konnte, grenzt an ein Wunder. Mit der neu arrangierten Musik nähert sich der Film dieser unglaublichen Geschichte und dem tragischen Schicksal der jüdischen Künstler, die ein musikalisches Vermächtnis hinterlassen, das bis heute nicht an Aktualität und Brisanz verloren hat.
In Kooperation mit Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher e.V., Israelitische Gemeinde Freiburg und Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
D, CH 2024 / OmU / 90 Min. / Regie: Christoph Weinert //
So 23.03., 19:30, zu Gast: Regisseur Christoph Weinert / Fr. 28.03. 21:30 //
Zur Eröffnung des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus
Mehr als 60 Prozent der Kinder in Wiener Volksschulen sprechen Deutsch nicht als Erstsprache bei gleichzeitig akutem Mangel an Pädagog*innen. Widrige Bedingungen für Beckermanns Dokumentarfilm, für den sie eine Klasse über drei Jahre begleitet hat. Entstanden ist ein erstaunlich heiteres Porträt einer ungewöhnlichen Gemeinschaft. Ein Film über das Lehren, das Lernen sowie überraschende Erfahrungen dazwischen. FAVORITEN wurde auf der Berlinale 2024 mit dem Friedenspreis ausgezeichnet.
Ö 2024 / OF / 118 Min. / Regie: Ruth Beckermann //
So 23.02., 17:30 //
Kinohighlights 2024
Ein Karton, ein Harlekin und eine Bühne- ein Harlekin, eine Bühne, ein Karton- eine Bühne, …
Was passiert, wenn die drei aufeinandertreffen? Wie viel Circus passt in einen Karton? Wer oder was wird hier eigentlich gestapelt, gepackt und gefaltet?
Beim Circus Harlekin, dem Pack-Meister der Circus-Artistik, erleben Sie ein All inclusive Paket: ein Balanceakt der Verpackungskünste, komische Karton-Comedy, ein Hochgestapel in luftige Höhen auf dem Kistenboden der Tatsachen.
Tatsache: Es erwartet Sie ein beeindruckendes, humorvolles, buntes Programm – kompakt verpackt und auf die Bühne gebracht von 41 Pappnasen - äh - Harlekinen.
Begleitet wird die Show von unserer fabelhaften Circusband, die richtig auf die Pappe haut*. Den Erlös der Vorstellung spenden die Harlekine an die Aktion „Kinder helfen Kindern“ der Badischen Zeitung.
Sonntag, 23.02.2025 16.30 Uhr
Großes Haus, Theater Freiburg
Eintritt: €17,-/ €15,-/ €13,- ermäßigt €11,-
Vorverkauf:
0761 201-2853
0761 - 496 88 88
Der 12-Jährige Karl ist mit seiner Mutter aus einer westdänischen Kleinstadt in den Kopenhagener Stadtteil Nørrebro gezogen. Hier wohnen Menschen aus allen Ecken der Welt, es geht laut und hektisch zu, in der Schule wird Karl wegen seines ländlichen Dialekts gemobbt.
Bald lernt er die selbstbewusste Sawsan kennen, deren Familie aus der Türkei stammt. Sie zeigt Karl, wie das Großstadtleben funktioniert. Aber auch Sawsan hat ein Problem: Sie ist ein großes Musiktalent und will unbedingt beim Finale der Fernseh-Castingshow MGP dabei sein. Doch ihre traditionsbewussten Eltern erlauben es nicht. Doch die beiden sind gewitzter als gedacht und gemeinsam finden sie für jedes Problem eine Lösung.
Dänemark 2013 / 97 Min. / Regie: Martin Miehe-Renard / empfohlen ab 8 Jahren //
So 23.02., 15:00 //
Kinderkino
Nach dem Tod seiner Mutter und dem Umzug der Familie aufs Land fällt es Mahito schwer, sich an die neuen Lebensumstände zu gewöhnen. Dann begegnet er einem sprechenden Graureiher. Dieser behautptet, Mahitos Mutter sei noch am Leben und befinde sich in einem nahegelegenen Turm. Mahito betritt eine magische Welt, um sie zu retten. Einfühlsam, hintergründig und mitunter düster nähert sich Anime-Meister Hayao Miyazaki mit grenzenloser Fabulierlust und beeindruckenden handgezeichneten Animationen der kindlichen Seelenwelt.
Japan 2024 / Animationsfilm / OmU / 124 Min. / Regie: Hayao Miyazaki //
Sa 22.02., 21:30 //
Kinohighlights 2024
"Als ich dachte, sie käme nie, da wuchs auf einmal die City vor mir auf. Ein Gewitter von blitzartigen, tollen Ausblicken … Ich tauchte ein in ein feierliches, hallendes Dröhnen. Die Stimme Chicagos." (Heinrich Hauser, Feldwege nach Chicago, 1931)
Der Deutsche Heinrich Hauser, 1901 laut Geburtsschein in Preußen geboren, drehte in Chicago lange, bevor es Hollywood tat. Sein Film kommt ohne Stars aus: keine impressionistische Studie, kein experimentelles Städtepoem, kein touristischer Reisefilm, keine gestellten Aufnahmen, schon gar nicht einer der gängigen Kulturfilme. Die Stadt selbst und die Menschen, die sie bevölkern, stehen im Zentrum. Hauser war der Neuen Sachlichkeit verpflichtet – und sich selbst. [...]
Hauser porträtiert Chicago, die zweitgrößte amerikanische Stadt, sehr persönlich, sachlich und nüchtern, ohne Schnörkel und doch mit einem großen Verständnis für das Environment, die Architektur, die Fabriken, die Schlachthöfe und vor allem die soziale Situation der Menschen. Zu keiner Zeit versucht er das städtische Geschehen seinen eigenen Prinzipien unterzuordnen. Eher lässt er sich mitnehmen von dem, was ihm ins Auge fällt. So entstand ein bedeutendes, zu Unrecht in Vergessenheit geratenes und erst nach vielen Jahrzehnten wiederentdecktes Filmwerk. (Dr. Rolf Giesen, www.schongerfilm.de)
D 1931 / 65 Min. / Regie: Heinrich Hauser //
Sa 22.02., 19:00, am Klavier: Günter A. Buchwald //
Stummfilm: Stadt im Film
Solidarisch gegen Rechts!
Freiburg zeigt Haltung! Kurz vor der Wahl stellen wir uns entschieden gegen rechte Hetze und setzen ein Zeichen für ein solidarisches Miteinander. Wir stehen zusammen gegen den Abbau des Sozialstaates, die Kürzungen des Bürgergeldes, der Rente und der Zahlungen in Bildung und Kultur, stattdessen für ein solidarisches Zusammenleben, Gleichberechtigung und einen Gesellschaft, in der Menschenleben und Menschenwürde zählen!
Kommt am 22.2. auf die Straße und zeigt gemeinsam: Freiburg bleibt solidarisch!
So kannst du uns unterstützen:
Lasst uns gemeinsam zeigen: In Freiburg ist kein Platz für rechte Hetze! Wir stehen solidarisch zusammen für eine gerechte und menschenwürdige Gesellschaft. <3
Bist du dabei gemeinsam zu zeigen - hier ist kein Platz für rechte Hetze, sondern hier ist der Ort für ein solidarisches Miteinander, für Gleichberechtigung und eine Gesellschaft, in der Menschenwürde und Menschenleben zählen? Am 22.2 auf dem Platz der alten Synagoge!
Als Nachtrag zum 700. Todestag von Marco Polo im letzten Jahr beleuchtet der Historiker und Spezialist für die Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit Martin Faber nicht nur die spektakulären Reisen des venezianischen Zeitgenossen von Dante Alighieri, sondern weitet den Blick darüber hinaus für die Erkundungen und die beginnende Expansion der Europäer in die Welt.
Bildquelle: Wikipedia, Scanned by "Runners of the seas", Pepper of Arvor (Abraham Cresques, Atlas catalan)
Seit ihre Tochter nach Europa emigriert ist, lebt die 70-jährige Witwe Mahin alleine in Teheran. Nach einem geselligen Nachmittag mit Freundinnen beschließt sie, der Liebe nochmals eine Chance zu geben. Unverhofft trifft sie bei der Suche auf den gleichaltrigen Taxifahrer Faramarz. Aus dieser zufälligen Begegnung wird eine ebenso überraschende wie unvergessliche Nacht. MY FAVOURITE CAKE ist die dritte gemeinsame Arbeit des Regie-Duos Maryam Moghaddam und Behtash Sanaeeha.
Der Film, der seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale feierte, erzählt mit zartem Humor eine gefühlvolle Geschichte von Hoffnung und Liebe. Dabei gibt er einen Einblick ins alltägliche Leben im Iran und in die subtilen Möglichkeiten, sich gegen das autoritäre Regime zu emanzipieren. Diese Kritik ist wohl auch den iranischen Sittenwächtern nicht entgangen, das Regie-Duo wurde mit einem Ausreiseverbot belegt, womit sie nicht an der Weltpremiere ihres Films an der letzten Berlinale teilzunehmen konnten.
Iran, F, S, D 2024 / OmU / 79 Min. / Regie: Maryam Moghaddam, Behtash Sanaeeha / Mit Lily Farhadpour, Esmail Mehrabi //
Fr 21.02., 21:00 //
Kinohighlights 2024
Paradschanows einziger Schwarz-Weiß-Film spielt im Donbas, der Kohlebergbauregion im Osten der Ukraine. In zwei eher unzusammenhängenden Handlungssträngen handelt er vom Bergarbeiter Hryhorii Hryva, der sich selbst als „die Schönheit und der Stolz des Donbas“ bezeichnet, und einer junge Frau aus der Westukraine, die neue Mitglieder für die Pfingstbewegung rekrutieren soll. Ein Grund für die Parallelhandlung ist der tragische Tod der Hauptdarstellerin Inna Burduchenko, eines aufsteigenden Stars des ukrainischen Kinos. Der Regisseur Anatoli Slisarenko befahl der Schauspielerin, mehrmals in eine in Flammen stehende Scheune zu rennen, bis sie tödliche Verbrennungen erlitt. Er wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt und Paradschanow übernahm den Film. Er zeigte wenig Interesse daran, aus dem bereits gedrehten Material eine halbwegs kontinuierliche Handlung zu entwickeln. Stattdessen fügte er eine Reihe von exzentrischen, in sich abgeschlossenen Szenen hinzu, die die Künstlichkeit des Films nur noch mehr betonten. In einer Art Detektivspiel lassen sich nun zwei Filmsprachen unterscheiden und sichtbar wird ein surrealistischer Film, der die stumpfe sozialistisch-realistische Erzählung dekonstruiert.
Ukrainische SSR 1960-62 / OmeU / 73 Min. / Regie: Sergei Paradschanow //
Fr 21.02., 19:00 //
Filme aus der Ukraine
Wodurch wird Filmmusik unvergesslich? Warum prägt kaum wahrgenommene Musik so stark unser Filmerlebnis? Der Dokumentarfilm zeigt, wie einige der berühmtesten Musikthemen der Kinogeschichte konzipiert wurden und wie die Entwicklungsstufen vom leeren Notenblatt bis zum fertigen „Score“ verlaufen. Berühmte Komponisten wie John Williams und Hans Zimmer, sprechen über ihre Arbeitsweisen sowie über Funktionen und Strategien der Musik. Der Film demonstriert die Macht und den Einfluss die Filmmusik auf uns hat und dokumentiert, wie die Komponisten sie zusammenstellen und den Film so untermalen, dass er beim Publikum unmittelbar intensive Reaktionen auslöst. Nach diesem Film werden Sie Filme anders hören.
USA 2017 / OmU / 93 Min. / Regie: Matt Schrader / Mit Hans Zimmer, John Williams, Trent Reznor, James Cameron //
Do 20.02., 21:30 //
resonance: Musik & Film – Schwerpunkt Filmmusik
– Filme zu trans normalen Lebensgeschichten
„Also Leute, ihr kennt mich als Alice Júnior, ich bin trans, schwer zu schlagen und bereit für alles, was da kommen mag." Schnelle Schnitte, unterlegt mit Pop-Samples und Soundeffekten, ein Hauch von Glitzer und ein Sack voller Emojis: Die YouTuberin Alice Júnior produziert ihr neustes Video über den lang ersehnten ersten Kuss. Doch als ihr Vater in ihr Zimmer kommt und vor der Kamera verkündet, dass sie die pulsierende brasilianische Stadt Recife verlassen und in eine kleine, konservative Stadt im Süden ziehen werden, muss sich Alice auf die Prüderie und Engstirnigkeit vorbereiten, die sie dort erwarten.
Die Teenagerin, gespielt von der Bloggerin Anne Celestino Mota, lässt sich von den anfänglichen Anfeindungen nicht unterkriegen. Mit ihrer charismatischen Persönlichkeit bringt die selbstbewusste junge trans Frau ihre neuen Mitschüler*innen und Lehrer*innen dazu, ihre katholisch-konservative Haltung zu überdenken.
Brasilien 2019 / Portugiesische OF mit englischen Untertiteln / 87 Min. / Regie: Gil Baroni / Mit Anne Celestino Mota //
Do 20.02., 19:00, im Anschluss Filmgespräch mit Menschen, die bei TransAll aktiv sind //
Filme zu trans normalen Lebensgeschichten
Das Fundraising-Magazin veranstaltet am 20.-21.februar 2025 in Frankfurt am Main sein Internationales Fundraising-Symposium. Thema 2025:
Vom Erstkontakt zur Spende: Strategien für neue Zielgruppen
Dort treffen sich Fundraising-Profis aus Deutschland, Österreich sowie der Schweiz und tauschen sich fachlich auf höchstem Niveau zum Thema aus.
Neue Spenderinnen und Spender gewinnen – ein Schlüsselaspekt für nachhaltigen Fundraising-Erfolg. Auf dem Fundraising-Symposium 2025 widmen wir uns genau diesem Thema: Wie erreichen wir neue Zielgruppen? Welche Strategien und Ansätze führen vom ersten Kontakt zur nachhaltigen Spende?
Seien auch Sie dabei! Sichern Sie sich jetzt Ihre Teilnahme, denn die Platzkapazität ist begrenzt. Das Seminar-Programm für Ihre individuelle Auswahl erhalten Sie mit Ihrer Buchung.
Filme von Regisseur*Innen zum internationalen feministischen Kampftag
Im Südosten Estlands treffen sich Frauen aus den umliegenden Orten in einer Rauchsauna im Wald. Im gemeinsamen Schweigen und Schwitzen fallen die sozialen Rollen und inneren Hemmungen. Ihre Gespräche kreisen um Erfahrungen mit Beziehungen, um Ängste, Missbrauch und die generelle Frauenfeindlichkeit in einer patriarchalen Welt. Im Kern geht es dem außergewöhnlichen Dokumentarfilm, der auf fast kubistische Weise nur aus Detail- und Einzelaufnahmen besteht, um ein spirituell-transformatives Ritual, in dem die Frauen zu sich kommen, über sich hinauswachsen und mit tiefer Empathie feminine Solidarität leben.
SMOKE SAUNA SISTERHOOD erinnert in seiner Optik an klassische Vermeer- oder Rembrandt-Gemälde und macht die heilende Wirkung weiblicher Solidarität spürbar. Auf dem Sundance Film Festival wurde Anna Hints mit dem Preis für die Beste Regie in der Reihe „World Cinema Documentary“ ausgezeichnet.
Estland, Frankreich, Island 2023 / OmU / 89 Min. / Regie: Anna Hints //
Di 18.03., 19:30 / Mi. 19.03., 21:30 //
Filme von Regisseur*Innen zum internationalen feministischen Kampftag
- Kinohighlights 2024
Nach dem Tod seiner Mutter und dem Umzug der Familie aufs Land fällt es Mahito schwer, sich an die neuen Lebensumstände zu gewöhnen. Dann begegnet er einem sprechenden Graureiher. Dieser behautptet, Mahitos Mutter sei noch am Leben und befinde sich in einem nahegelegenen Turm. Mahito betritt eine magische Welt, um sie zu retten. Einfühlsam, hintergründig und mitunter düster nähert sich Anime-Meister Hayao Miyazaki mit grenzenloser Fabulierlust und beeindruckenden handgezeichneten Animationen der kindlichen Seelenwelt.
Japan 2024 / Animationsfilm / OmU / 124 Min. / Regie: Hayao Miyazaki //
Mi 19.02., 21:00 / Sa 22.02., 21:30 //
Kinohighlights 2024
- Kinohighlights 2024
Seit ihre Tochter nach Europa emigriert ist, lebt die 70-jährige Witwe Mahin alleine in Teheran. Nach einem geselligen Nachmittag mit Freundinnen beschließt sie, der Liebe nochmals eine Chance zu geben. Unverhofft trifft sie bei der Suche auf den gleichaltrigen Taxifahrer Faramarz. Aus dieser zufälligen Begegnung wird eine ebenso überraschende wie unvergessliche Nacht. MY FAVOURITE CAKE ist die dritte gemeinsame Arbeit des Regie-Duos Maryam Moghaddam und Behtash Sanaeeha.
Der Film, der seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale feierte, erzählt mit zartem Humor eine gefühlvolle Geschichte von Hoffnung und Liebe. Dabei gibt er einen Einblick ins alltägliche Leben im Iran und in die subtilen Möglichkeiten, sich gegen das autoritäre Regime zu emanzipieren. Diese Kritik ist wohl auch den iranischen Sittenwächtern nicht entgangen, das Regie-Duo wurde mit einem Ausreiseverbot belegt, womit sie nicht an der Weltpremiere ihres Films an der letzten Berlinale teilzunehmen konnten.
Iran, F, S, D 2024 / OmU / 79 Min. / Regie: Maryam Moghaddam, Behtash Sanaeeha / Mit Lily Farhadpour, Esmail Mehrabi //
Mi 19.02., 19:00 / Fr 21.02., 21:00 //
Kinohighlights 2024
Mehr als 60 Prozent der Kinder in Wiener Volksschulen sprechen Deutsch nicht als Erstsprache bei gleichzeitig akutem Mangel an Pädagog*innen. Widrige Bedingungen für Beckermanns Dokumentarfilm, für den sie eine Klasse über drei Jahre begleitet hat. Entstanden ist ein erstaunlich heiteres Porträt einer ungewöhnlichen Gemeinschaft. Ein Film über das Lehren, das Lernen sowie überraschende Erfahrungen dazwischen. FAVORITEN wurde auf der Berlinale 2024 mit dem Friedenspreis ausgezeichnet.
Ö 2024 / OF / 118 Min. / Regie: Ruth Beckermann //
Di 18.02., 19:00 / So 23.02., 17:30 //
Kinohighlights 2024
- Begleitprogramm zur Ausstellung DAZZLE DAZZLE im Kunstverein
Italien, Mitte des 19. Jahrhunderts: Ein alter Fürst arrangiert sich oberflächlich mit den aufstrebenden bürgerlich-liberalen Kräften und verheiratet seinen Neffen mit der Tochter des opportunistischen Bürgermeisters. Allerdings verweigert er sich einem neuen Königreich Italien, denn „alles muss sich ändern, damit es bleibt, wie es ist“.
Das Meisterwerk der Filmgeschichte illustriert ein bewegendes gesellschaftliches Panorama von faszinierender Schönheit und analytischer Schärfe. Visconti gelingt es dabei, seine Dialektik über die überlebte Herrschaftsschicht, die dem Volk nähersteht als die bürgerlichen Emporkömmlinge, auch stilistisch umzusetzen, mit Bildern zwischen blühender Pracht und morbidem Glanz.
In Kooperation mit dem Kunstverein Freiburg e.V. zur Ausstellung DAZZLE DAZZLE von Lorenza Longhi
I, F 1962 / OmU / 182 Min. / Regie: Luchino Visconti / Mit Burt Lancaster, Claudia Cardinale, Alain Delon //
Mo. 17.02., 19:00 //
Begleitprogramm zur Ausstellung DAZZLE DAZZLE im Kunstverein
Visconti-Klassiker
Prabha und Anu arbeiten in einem Spital in Mumbai und teilen sich eine Wohnung. Prabha hat seit Jahren nichts von ihrem Mann gehört und verbietet sich jedes Liebesleben, die jüngere Anu ist frisch verliebt und trifft sich heimlich mit einem jungen Mann, den sie nicht lieben darf. Erst als sich die beiden Frauen auf einen Roadtrip an die Küste begeben, eröffnen sich ihnen neue Horizonte.
Vor der Kulisse des nächtlichen Mumbais inszeniert Payal Kapadia einen eindringlichen Film über weibliche Selbstbestimmung und schreibt damit Geschichte: In Cannes wurde sie als erste indische Filmemacherin mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.
F, Indien, NL, Luxemburg 2024 / OmU / 114 Min. / Regie: Payal Kapadia / Mit Kani Kusruti, Divya Prabha, Chhaya Kadam, Hridhu Haroon //
So 16.02., 19:00 //
Kinohighlights 2024
In der Mongolei werden Tausende von Nomaden durch Klimawandel und fortschreitende Wüstenbildung gezwungen, ihr naturverbundenes Leben für ein Arbeitsleben in der Stadt aufzugeben. Das droht auch Davaasuren, Otgonzaya und ihren vier Kindern. Wie Generationen vor ihnen, hüten sie Ziegen und Pferde in den weiten Landschaften der Wüste Gobi, doch verheerende Sandstürme bedrohen ihre Lebensweise. Aber wie soll das gehen in der Stadt, sich gegen Lohn am Raubbau der Erde beteiligen, inmitten anderer Geräusche, umgeben von Licht und ohne die Pferde, dem Sinnbild mongolischer Identität?
Gabrielle Brady spielt in ihren hybriden Filmen mit den Genres und ergänzt den Dokumentarfilm gezielt mit fiktionalen Elementen.
Australien, Mongolei, D 2024 / OmU / 97 Min. / Regie: Gabrielle Brady / Mit Davaasuren Dagvasuren, Otgonzaya Dashzeveg //
So 16.02., 17:00 //
Mensch & Klima | Freiburger Premiere
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