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Der Preiskampf mit Billigschuhen aus Asien ist skandalös unfair. Dennoch ist es sinnvoll, dass wir noch immer hierzulande produzieren, obwohl das - wie wir alle wissen - viel teurer ist.
JETZT aber, an unseren FLOHMARKT-TAGEN gibt’s unsere hochwertigen und langlebigen Schuhe zu unglaublichen Preisen. (... ist eh verrückt, aber die Lager müssen geräumt werden). In allen Filialen gibt es eine wilde Auswahl an Kinderschuhen um 19.- Euro!
Was heißt "wild"? ... Kinderschuhe in diversen Farben.
Nicht jede Farbe in jeder Größe - drum das Wort "wild".
Für Großwildjäger genau das richtige ... für eure Kinder.
NUN - KOMMT ALLE.
Bringe deine FreundInnen und NachbarInnen mit – KOMMT und spürt, was uns ausmacht!

Frühlingsfest
Feiern Sie mit uns die neue Frühlingskollektion, inspiriert von der legendären Seidenstraße. Wir erwarten Sie mit feinen venezianischen Snacks und Getränken, kleinen Überraschungen und ausgewählten Lieblingsstücken zum Sonderpreis
* gilt nur am 1. Februar 2025 in den Konzeptläden, Speisen und Getränke solange der Vorrat reicht

DAS BUSCHORCHESTER am Sa 1. Februar im Bürgerhaus Au
Beginn 19:30
Eintritt frei, Spenden erwünscht
Die 60 Sängerinnen und Sänger freuen sich auf viele Lieder und Rhythmen aus Afrika und anderen Kulturen unseres Planeten. Auch eigene Kompositionen werden zu hören sein. Begleitet wird der Chor von Trommeln, Rasseln, etlichen weiteren Schlaginstrumenten, Marimba, Steeldrum und Hirtenflöten.
Musik zwischen Himmel und Erde – mal wild und feurig, mal sanft und filigran - zum Lauschen, Mitsingen, Tanzen oder einfach nur dabei sein.
Im Duett »BirdsLAND«, dem neuen Tanztheaterstück der Cia. Nadine Gerspacher, setzen sich die beiden Tänzer:innen und Choreograf:innen Nadine Gerspacher und Jonathan Sánchez mit der Frage auseinander, ob und wie wahre Freude in herausfordernden Zeiten Bestand haben kann. Die zeitgenössische Tanzperformance, die sich von Swing und Stepptanz à la Fred Astaire und Ginger Rogers inspirieren lässt, ist jedoch weit mehr als pure Heiterkeit und leichte Unterhaltung – sie taucht tief in die essentiellen Fragen unseres Menschseins ein: Was verlieren wir von unserem inneren Potenzial, wenn wir uns von Spontaneität und Authentizität entfernen? Welche Verbindungen zu uns selbst und zu anderen verkümmern, wenn wir die spielerische Seite unseres Wesens unterdrücken?
»BirdsLAND« lädt dazu ein, im Moment zu leben und das innere Kind zu bewahren – jenen Teil von uns, der sich nicht von Konventionen einschränken lässt und den Mut hat, die alltäglichen Routinen zu hinterfragen.
Der französische Komponist Jason Del Campo hat die Musik dazu komponiert.
Premiere
Do. 30.01.2025 | 20 Uhr
Weitere Aufführungen
Fr. 31.01. | 20 Uhr
Sa. 01.02. | 20 Uhr (im Anschluss Publikumsgespräch)
So. 02.02. | 19 Uhr
E-WERK Freiburg, Saal
Eintritt & Vorverkauf
20 /15 Euro (erm.)
BZ-Kartenservice, Kaiser-Joseph-Str. 229, Tel. 0761 496 8888 und
www.ewerk-freiburg.de
Mehr Infos
https://ewerk-freiburg.de
https://cianadinegerspacher.com
Workshop
Am Samstag, 1. Februar (11-15 Uhr), geben Nadine Gerspacher und Jonathan Sánchez im EWERK einen zeitgenössischen Tanzworkshop zur Bewegungsforschung basierend auf »BirdsLAND«.
Anmeldung: nadgerspacher@gmail.com
„Im Süden sagen wir, dass die Madonnen sieben Schwestern waren. Die Schwarze wurde die Mutter aller Mütter und für sie spielen wir die Tammorra und singen den rituellen Gesang der Tammurriata.“
THE LEGEND OF MAMMA SCHIAVONA erzählt von dieser Tradition und ist zugleich eine Reise in die traditionelle süditalienische Musik, die ihren Ursprung im kargen, harten Leben der bäuerlichen Bevölkerung hat. Der italienische Perkussionist Luca Rossi lässt in seinem Programm Rhythmen und Lieder aus einer langen archaischen Tarantella-Tradition zusammenfließen und bringt sie sehr poetisch ins Hier und Jetzt.
Immer wenn die babylonische Sprachverwirrung dem interkulturellen Austausch Grenzen setzt, bleibt als letzte Bastion des Dialoges die Musik, die als universelle Sprache alle Mauern überwindet, die keine Nationalitäten und keine Grenzen kennt. Im Geiste dieser Idee schuf der in Freiburg lebende algerische Musiker Ahmed Abdelali 2017 die „Initiative Babel Lokalklang“. In der Trio-Formation mit Akkordeon, Percussion, Oud und Gesang ist das Babel Projekt durch drei wunderbare Freiburger Musiker*innen vertreten.
Sa 01.02., 20:00 //
Eintritt: 20/17 Euro //
Tamburi Mundi
Eine Stückentwicklung von Lisa Bräuniger/Anne Wittmiß/Anna Fritsch für alle ab 13 Jahren
Erwachsen werden? Zum Mann werden? Zur Frau werden? Ich werden? Der Körper wächst und wir hinterher. Oder auch nicht. „Worüber denkst du nach, wenn es um das Thema Körper geht?". Eine von vielen Fragen, die am Anfang der Recherche für "What the body?!" standen. Das Produktionsteam um Schauspielerin Lisa Bräuniger und Regisseurin Anne Wittmiß ist in Schulklassen gegangen und hat mit den verschiedensten Körperbesitzer*innen Interviews geführt und diese zu einer rasanten Körperachterbahn verflochten. Wir schauen durch das Brennglas der Ideale, verschweigen nichts, besprechen lautstark den Körper, stellen Fragen, lassen Zweifel zu, wandeln Gestalten.
Damit wir nicht nur über den Körper sprechen, sondern ihr euren Körper spüren, verzichten wir bei "What the body?!" auf Sitzgelegenheit und laden zum Stehen, Laufen und Tanzen ein.
Hinweis: Die Spielstätte Kesselhaus ist nicht barrierefrei.
Foto: MiNZ&KUNST
Schnupperkurs für Kids und Familien
Eintauchen in die bunte Welt der Rahmentrommeln! Ein Fell, ein Holzrahmen und sooo viele Möglichkeiten Musik zu machen … Karin Fleck unterrichtet seit Jahren mit viel Erfahrung und Humor Kinder verschiedenen Alters und vermittelt auf vergnügliche Weise den Einstieg ins gemeinsame Rhythmusspiel. Ihr könnt gespannt sein auf eure trommelnden Hände!
Für Kinder und Familien / Instrumente werden gestellt / Keine Vorkenntnisse notwendig / Anmeldung: www.tamburimundi.com / Dauer: ca. 45 min (kostenlos) //
So 02.02., 14:00, Galerie //
Ein Familienkonzert zum Zuhören, Zusehen und Mitgrooven
Murat Coşkun präsentiert seinen kleinen und großen Zuhörer*innen die faszinierende Welt der Trommeln – begleitet von seinen beiden Kindern Malika und Yaschar. Dass Rhythmus und Trommelmusik bei ihnen zum Alltag gehören wie Zähneputzen und Pausenbrot, spürt man sofort: Mit Leichtigkeit und Eleganz versprühen sie ansteckende Spielfreude und verwandeln zuweilen auch Küchengeräte in ungewohnte Rhythmus-Instrumente! Am Ende des Konzertes seid ihr herzlich eingeladen die Trommeln mit den eigenen Händen zu befühlen und mitzuspielen!
So 02.02., 15:00, Dauer ca. 60 min / Galerie //
Eintritt: 10/5 Euro //
Tamburi Mundi
Am 2. Februar 2025 beginnt in China das Jahr der Schlange! Wir laden Sie herzlich ein, das chinesische Neujahr mit einem besonderen Konzert in Freiburg zu feiern! Im Mittelpunkt steht die Musik des traditionellen Instruments Guqin. Die siebensaitige Guqin hat eine über 3000 Jahre alte Geschichte. Für kein anderes Instrument wurde so früh Musik geschrieben: erste Aufzeichnungen des Instruments finden sich bereits in der frühesten chinesischen Gedichtsammlung, dem Shijing (Buch der Lieder aus dem 10. Jh. v. Chr.). Die Musikerin LI Pengpeng beherrscht dieses traditionsreiche Instrument meisterhaft. Sie ist eine der berühmtesten Guqin-Musikerinnen Chinas und konzertierte u.a. beim Staatsbesuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in China. Gemeinsam mit der erstklassigen Guqin-Musikerin YANG Lining wird die Meisterin uns in die Klangwelt der Guqin einführen und im Zusammenspiel mit dem Pianisten Peter Waas zeigen, wie das Instrument auch mit den westlichen Klängen des Klaviers harmoniert. Wir freuen uns auf Sie! Einlass: 18:30 Uhr Einführung des Musikinstruments Guqin: 18:45 Uhr Eintritt Frei! Anmeldungen: info@ki-freiburg.de Veranstalter: Konfuzius-Institut Freiburg & China Forum Freiburg
Mit der Sängerin und Oud-Virtuosin Negar Bouban, Hadi Najafi an der Langhalslaute Tanbur und Murat Coşkun an der Rahmentrommel Daf nehmen uns drei ausdrucksstarke Musiker*innen mit auf eine Reise in die Musik Persiens. Diese Musik kennt Rhythmen und Lieder voller Sehnsucht, erzählt vom Bewahren der Geschichte und dem Blick in die Zukunft. Als Trio sind Negar Bouban, Hadi Najafi und Murat Coşkun zum ersten Mal gemeinsam zu erleben und loten die unterschiedlichen Facetten einer unbeugsamen Musik aus, die in die Tiefe und die Weite geht.
So 02.02., 19:00 / Galerie //
Eintritt: 15/12 Euro //
Tamburi Mundi
Marguerite Harrison, Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack reisen durch Kleinasien, um zu den Bakhtiari zu gelangen. Ihnen folgen sie auf dem 48-tägigen Marsch durch Wüsten und über Flüsse und Berge hinweg. Das ist Mühsal und große Härte für 50.000 Menschen mit ihren 500.000 Tieren – durch schwieriges Gelände. Säuglinge, Kinder, Alte, alle kommen mit – nicht alle kommen an. Eine ungewöhnliche historische Dokumentation mit aufsehenerregenden Szenen und Bildern.
USA 1925 / 71 Min. / Regie: Merian C. Cooper, Ernest B. Schoedsack //
So 02.02., 21:00, Stummfilm mit besonderer Musikbegleitung auf original persischen Instrumenten durch Negar Bouban (Oud, Gesang), Hadi Najafi (Tanbur), Murat Coskun (Daf, Percussion) //
Eintritt: 15/12 Euro //
Tamburi Mundi
"Man hört etwas anderes, wenn man sieht, und man sieht etwas anderes, wenn man hört." (Michel Chion)
An zwei Abenden präsentieren junge Komponist*innen des Instituts für Neue Musik Freiburg Tonspuren zu Filmen des Riegeler Filmemachers Telemach Wiesinger. Ein wichtiger Aspekt bei der Erarbeitung der Tonspuren war die Frage: Wie verändert sich unsere Wahrnehmung von Filmen bei verschiedenartiger Musik? Wie lässt sich die Veränderung des Hörens beim Sehen und umgekehrt erfahrbar machen, über die wechselseitige Einflussnahme von Ton und Bild?
Mitwirkende: Vasiliki Kourti-Papamoustou (Produktionsleitung), Alexander Grebtschenko (Künstlerische Leitung), Studio für Elektronische Musik der Hochschule für Musik Freiburg, junge Komponist*innen des Instituts für Neue Musik
In Kooperation mit der Hochschule für Musik Freiburg
FilmMusik I: Di 04.02., 19:00 / FilmMusik II: Di 11.02., 19:00
FilmMusik | Kinoabend mit Produktionen aus dem Institut für Neue Musik
Schwerpunkt Filmmusik
"Man hört etwas anderes, wenn man sieht, und man sieht etwas anderes, wenn man hört." (Michel Chion)
An zwei Abenden präsentieren junge Komponist*innen des Instituts für Neue Musik Freiburg Tonspuren zu Filmen des Riegeler Filmemachers Telemach Wiesinger. Ein wichtiger Aspekt bei der Erarbeitung der Tonspuren war die Frage: Wie verändert sich unsere Wahrnehmung von Filmen bei verschiedenartiger Musik? Wie lässt sich die Veränderung des Hörens beim Sehen und umgekehrt erfahrbar machen, über die wechselseitige Einflussnahme von Ton und Bild?
Mitwirkende: Vasiliki Kourti-Papamoustou (Produktionsleitung), Alexander Grebtschenko (Künstlerische Leitung), Studio für Elektronische Musik der Hochschule für Musik Freiburg, junge Komponist*innen des Instituts für Neue Musik
In Kooperation mit der Hochschule für Musik Freiburg
FilmMusik | Kinoabend mit Produktionen aus dem Institut für Neue Musik
TONSPUREN
FilmMusik I: Di 04.02., 19:00 / FilmMusik II: Di 11.02., 19:00
Prabha und Anu arbeiten in einem Spital in Mumbai und teilen sich eine Wohnung. Prabha hat seit Jahren nichts von ihrem Mann gehört und verbietet sich jedes Liebesleben, die jüngere Anu ist frisch verliebt und trifft sich heimlich mit einem jungen Mann, den sie nicht lieben darf. Erst als sich die beiden Frauen auf einen Roadtrip an die Küste begeben, eröffnen sich ihnen neue Horizonte.
Vor der Kulisse des nächtlichen Mumbais inszeniert Payal Kapadia einen eindringlichen Film über weibliche Selbstbestimmung und schreibt damit Geschichte: In Cannes wurde sie als erste indische Filmemacherin mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.
F, Indien, NL, Luxemburg 2024 / OmU / 114 Min. / Regie: Payal Kapadia / Mit Kani Kusruti, Divya Prabha, Chhaya Kadam, Hridhu Haroon //
Mi 05.02., 19:00 / So 09.02., 17:00 / So 16.02., 19:00 //
Der griechische Kultregisseur Yorgos Lanthimos (THE LOBSTER, THE FAVOURITE) hat mit POOR THINGS eine gewagte Variation der Frankenstein-Geschichte geschaffen, die bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurden.
Dem entstellten Wissenschaftler Dr. Godwin Baxter (Willem Dafoe) gelingt das Unglaubliche, als er der verstorbenen Bella (Emma Stone) im Zuge seiner unorthodoxen Experimente neues Leben einhaucht. Auch wenn ihr Körper und Geist am Anfang noch nicht völlig im Einklang sind, ist die junge Frau wissbegierig, möglichst viel Neues zu erlernen. Doch behütet im Heim des ungewöhnlichen Genies, kann sie auf ihrem Weg zur eigenen Identität nur eine gewisse Strecke vorankommen. Für die nötige Weltgewandtheit rennt Bella schließlich mit dem verschlagenen Anwalt Duncan Wedderburn davon und erlebt so ein mehrere Kontinente überspannendes Abenteuer. Auf ihrer Reise befreit sie sich immer mehr von den Zwängen und Vorurteilen ihrer Zeit und beginnt, für Gleichheit und Freiheit einzutreten.
Irland, GB, USA 2023 / OmU /141 Min. / Regie: Yorgos Lanthimos / Mit Emma Stone, Mark Ruffalo, Willem Dafoe //
Do 06.02., 19:00, mit Einführung: Emily Goller / Fr 07.02., 21:30 //
J.S. Bachs Johannes-Passion, erstmals 1724 aufgeführt, bleibt bis heute eines der faszinierendsten Werke der Musikgeschichte. Bach selbst hat das Stück mehrmals überarbeitet, doch eine endgülti-ge Fassung gibt es nicht – das Werk war immer im Fluss.
In unserer Aufführung reihen wir uns in diese Tradition der Überarbeitung ein: Mit Chor, Solistinnen und einer aufregenden Percussion-Besetzung (Marimba, Vibraphon, Xylophon) bringen wir die Energie und vor allem den Rhythmus von Bachs Musik auf ganz neue Weise zum Leben. In Zusammenarbeit mit „Kaiserstuhl Percussion“ möchten wir Zuhörerinnen jeglicher Couleur an-sprechen und zugleich den Auftakt zum 50. Jubiläum des Deutsch-Französischen Chor Freiburg feiern – ein spannender Mix aus Tradition und frischer Innovation!
Mit 74 Jahren hat Pedro Almodóvar erstmals auf Englisch gedreht – ohne dass sich der Sprachwechsel auf die für sein Werk charakteristische stilistische Eleganz oder die Faszination für vielschichtige Frauenfiguren ausgewirkt hätte. Mit den beiden exzellenten Hauptdarstellerinnen Julianne Moore und Tilda Swinton erzählt Almodóvar nicht nur von einer tiefen Freundschaft zwischen zwei Frauen, dem Leben und dem Prozess selbstbestimmten Sterbens. Mit vergleichsweise stiller, gedimmter Dramatik wirft er zudem noch eine ganze Reihe weiterer existenzieller Fragen auf. Dafür hat der er in Venedig den Goldenen Löwen erhalten. (Viennale)
Spanien 2024 / OmU / 107 Min. / Regie: Pedro Almodóvar / Mit Tilda Swinton, Julianne Moore //
Fr 07.02., 19:00 / Do 13.02., 21:30 //
Kinohighlights 2024
Der griechische Kultregisseur Yorgos Lanthimos (THE LOBSTER, THE FAVOURITE) hat mit POOR THINGS eine gewagte Variation der Frankenstein-Geschichte geschaffen, die bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurden.
Dem entstellten Wissenschaftler Dr. Godwin Baxter (Willem Dafoe) gelingt das Unglaubliche, als er der verstorbenen Bella (Emma Stone) im Zuge seiner unorthodoxen Experimente neues Leben einhaucht. Auch wenn ihr Körper und Geist am Anfang noch nicht völlig im Einklang sind, ist die junge Frau wissbegierig, möglichst viel Neues zu erlernen. Doch behütet im Heim des ungewöhnlichen Genies, kann sie auf ihrem Weg zur eigenen Identität nur eine gewisse Strecke vorankommen. Für die nötige Weltgewandtheit rennt Bella schließlich mit dem verschlagenen Anwalt Duncan Wedderburn davon und erlebt so ein mehrere Kontinente überspannendes Abenteuer. Auf ihrer Reise befreit sie sich immer mehr von den Zwängen und Vorurteilen ihrer Zeit und beginnt, für Gleichheit und Freiheit einzutreten.
Irland, GB, USA 2023 / OmU /141 Min. / Regie: Yorgos Lanthimos / Mit Emma Stone, Mark Ruffalo, Willem Dafoe //
Do 06.02., 19:00, mit Einführung: Emily Goller / Fr 07.02., 21:30 //
Kinohighlights 2024
GOOD BYE, LENIN!
In den letzten Tagen der DDR fällt die Mutter eines 21-jährigen Ostberliners ins Koma und wacht erst nach der Wiedervereinigung wieder auf. Um ihr schwaches Herz zu schonen, bemühen sich ihre Kinder darum, den Fortbestand der DDR vorzugaukeln. Wolfgang Becker gelingt es, über eine Komödie hinauszugehen, indem er, bei aller Ironie, mit viel Fingerspitzengefühl das verlorengegangene Alltagsleben der Ost-Deutschen würdigt und die West-Deutschen lehrt, wie tiefgreifend und persönlich die Veränderungen der Wiedervereinigung für die Ostbürger*innen waren. Der detailreiche Film, das Drehbuch, der Regisseur sowie Daniel Brühl als Hauptdarsteller wurden mehrfach national und international ausgezeichnet.
Deutschland 2003 / OF / 117 Min. / Regie: Wolfgang Becker / Mit Daniel Brühl, Katrin Sass, Maria Simon //
Sa 08.02., 19:00 //
Double-Feature
IN MEMORIAM WOLFGANG BECKER
Eines von Wolfgang Beckers großen Talenten lag darin, die Lebensgefühle einer Epoche zu erfassen und sie mit seinen Protagonist*innen zu kondensieren. Seine Filme DAS LEBEN IST EINE BAUSTELLE und GOOD BYE, LENIN! wurden zu Klassikern, er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Student‘s-Oscar, dem Goldenen Leoparden in Locarno sowie dem europäischen Filmpreis. Mit der von ihm mitbegründeten Produktionsfirma „X Filme Creative Pool“ verlieh er darüber hinaus dem deutschen Film einen der wichtigsten Impulse der letzten Jahrzehnte. Wolfgang Becker verstarb im Dezember. Wir zeigen seine zwei wichtigsten Filme im Double-Feature.
DAS LEBEN IST EINE BAUSTELLE
Jans Leben ist eine Baustelle, wie eigentlich ganz Berlin und die Welt der 1990er-Jahre. Sozusagen aus Versehen vermöbelt er Polizisten, verliert seinen Job als Schlachter, aber immerhin verliebt er sich in Vera. Doch wohin verschwindet sie ständig und ist er jetzt HIV infiziert? Die beiden sind nicht die einzigen Protagonist*innen des Films, die sich selbst, nach anderen, nach etwas Glück und der großen Liebe suchen. Wolfgang Becker gelingt es hier, eine ungewöhnliche Filmsprache zu entwickeln, die sowohl sensibel und leise als auch schrill und komisch sein kann und die kleinen Dinge so groß wie die Kinoleinwand werden lässt.
Deutschland 1997 / OF / 116 Min. / Regie: Wolfgang Becker / Mit Jürgen Vogel, Christiane Paul, Ricky Tomlinson //
Sa 08.02., 21:30 //
Double-Feature
IN MEMORIAM WOLFGANG BECKER
Eines von Wolfgang Beckers großen Talenten lag darin, die Lebensgefühle einer Epoche zu erfassen und sie mit seinen Protagonist*innen zu kondensieren. Seine Filme DAS LEBEN IST EINE BAUSTELLE und GOOD BYE, LENIN! wurden zu Klassikern, er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Student‘s-Oscar, dem Goldenen Leoparden in Locarno sowie dem europäischen Filmpreis. Mit der von ihm mitbegründeten Produktionsfirma „X Filme Creative Pool“ verlieh er darüber hinaus dem deutschen Film einen der wichtigsten Impulse der letzten Jahrzehnte. Wolfgang Becker verstarb im Dezember. Wir zeigen seine zwei wichtigsten Filme im Double-Feature.