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Allerherzlichst lädt DAS BUSCHORCHESTER wieder
in den Stadtgarten ein.
Die 60 Sängerinnen und Sänger freuen sich auf vitale Rhythmen und Lieder aus Afrika und anderen Gegenden unseres Planeten. Und auf die eigenen Kompositionen, die im Austausch mit der afrikanischen Musikkultur entstanden sind. Marimba, Steeldrum, etliche weitere Instrumente und natürlich unzählige Trommeln und verschiedenartigste Percussion kommen zum Einsatz.
Zum Tanzen, Lauschen, Mitsingen oder einfach dabei sein.
Der Eintritt ist frei.
Musikalische Leitung:
Christian Deichert
Tel: 0761/1504301, kris@human-rhythms.de
Weitere KONZERTE IM SOMMER 2025:
Sa 28.06. * Sulzburg Marktplatz * 19:00
Sa 05.07. * Gallenweiler Bürgerhaus * 18:30
Afrikatage, Jubiläum von Tukolere Wamu e. V
So 06.07. * Freiburg Tibet-Kailash-Haus * 17:00
im Rahmen der Tibet-Kulturtage
www.tibet-kailash-haus.de
Wir fordern Klimabildung für alle! Deshalb veranstalten wir eine Klimabildungswoche vom 02. – 06. Juni auf dem Platz der Alten Synagoge.
Unser Ziel ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung, sowie klima- und gesellschaftsrelevante Inhalte aus den Universitäten und Hörsälen zu holen und für alle zugänglich zu mache. Darum stehen wir eine ganze Woche im Juni auf dem Platz der Alten Synagoge und bieten verschieden Workshops, Vorträgen, Diskussionsrunden und Mitmachaktionen rund um die Klimakrise im Zusammenhang mit sozialen und gesellschaftlichen Problemen an.
Ganz nach dem Motto: Wandel fängt mit Bildung an! Unter dem jedes Jahr deutschlandweit die Public Climate School veranstaltet wird.
Das Feiern darf dabei natürlich auch nicht vergessen werden, deshalb haben wir verschiedener Musiker*innen eingeladen, bieten Filme, Theater- und Tanzworkshops, sowie solidarisches Essen mit einer ‘Küche für Alle’ an.
Hier findet ihr unser aktuelles Programm: https://studentsforfuture-freiburg.de/
Ab dem 02.06.2025, jeden Montag von 17 bis 18 Uhr, haben italienischsprechende Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren die Möglichkeit, in die magische Welt des Theaters einzutauchen, und zwar mit dem Kurs, der Pinocchio gewidmet ist. Unter der Leitung der Expertin Orietta Gallo erleben die kleinen Schauspieler ein fantastisches Abenteuer und lernen, sich zu bewegen und sich als echte Protagonisten auf der Bühne auszudrücken. Eine einzigartige Erfahrung, die ihre Kreativität anregt und ihnen viel Spaß bereitet! Lassen Sie sich diese besondere Gelegenheit nicht entgehen!
Der Kurs findet bei Vivace-Freiburg e.V. statt und ist völlig kostenlos! Für Informationen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an Cristina Gaetani Liseo (c.gaetaniliseo@vivace-freiburg.de) oder rufen Sie 0160-3078212 an.
Politischer Aktivismus
Was bedeutet Freiheit und wer bestimmt das? Wie darf man um sie kämpfen, wie weit darf sie eingeschränkt werden? WIR SIND SO FREI folgt Aktivist*innen, die durch den G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg und ihren Protest gegen das kapitalistische System verbunden sind. Der Film begleitet Opfer von Polizeigewalt und juristischer Verfolgung, zeigt deren unermüdlichen Einsatz für Grundrechte und soziale Gerechtigkeit und blickt auf neue soziale Bewegungen wie migrantische Arbeiter*innen und feministische Gruppen. Mit authentischen Stimmen und einem unverblümten DIY-Stil bietet er einen tiefen Einblick in den Widerstand gegen kapitalistische Strukturen und liefert selbst einen Beitrag dazu.
Gezeigt von Rote Hilfe e.V.
D 2024 / OF / 102 Min. / Regie: Christian Lehmann-Feddersen, Alf Schreiber
Mo 02.06., 19:00, zu Gast: Regisseur: Christian Lehmann-Feddersen, Eintritt frei
Politischer Aktivismus
Abschluss der Reihe "Unsere vergessenen Befreier"
Rassistische Bilder von afrikanischen Kolonialsoldaten wurden bereits im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 geprägt und dann zur Kaiserzeit in den Debatten über Kolonialkriege und in der Weimarer Republik in der Kampagne gegen die Rheinlandbesetzung fortgeschrieben. Die Bilder dienten der Propaganda gegen feindliche Mächte, verhandelten aber auch Geschlechterverhältnisse und »Weißsein« der deutschen Gesellschaft selbst. In der NS-Zeit schlug sich dies in der Zwangssterilisation hunderter Kinder von Kolonialsoldaten und weißen Müttern sowie in zahlreichen »gebilligten Massakern« der Waffen-SS an Kolonialsoldaten nieder. Kolonialsoldaten etwa aus Nord- und Westafrika hatten danach wesentlichen Anteil an der Befreiung des Elsass und Badens vom NS. Die dabei verübte, auch sexualisierte Gewalt gegen Zivilist*innen ist bis heute öffentlich präsent, während die Taten weißer Soldaten eher ausgeblendet wurden. Vor allem aber blieben die an den Kolonialsoldaten verübte Gewalt und der weiter tradierte Rassismus, unter dem Kinder von weißen Frauen und Kolonialsoldaten auch nach 1945 weiter zu leiden hatten, ein Randthema.
Im Anschluss:
Auch Afrikaner haben das Elsass befreit (C'est nous les Africains ... Eux aussi ont libéré l'Alsace)
Überlebende Kolonialsoldaten aus Nordafrika berichten in Interviews, wie sie rekrutiert und in de Gaulles Armee des Freien Frankreich diskriminiert wurden. Einige blieben im Elsass und wurden „auf dem Papier Franzosen“, fühlen sich aber auch ein halbes Jahrhundert nach Kriegsende nicht als gleichberechtigt anerkannt.
Frankreich 1994 | OmU | 26 Min.
Regie: Jean-Marie Fawer
Abschluss der Reihe "Unsere vergessenen Befreier"
Überlebende Kolonialsoldaten aus Nordafrika berichten in Interviews, wie sie rekrutiert und in de Gaulles Armee des Freien Frankreich diskriminiert wurden. Einige blieben im Elsass und wurden "auf dem Papier Franzosen", fühlen sich aber auch ein halbes Jahrhundert nach dem Kriegsende nicht als gleichberechtigt anerkannt.
zu Gast: Filmemacher Jean-Marie Fawer
Frankreich 1994, Regie: Jean-Marie Fawer, OmU, 26 Min.
Di, 03.06., 21:00
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Unsere vergessenen Befreier
(De-)koloniale Perspektiven auf den Zweiten Weltkrieg
Filme und Vorträge in Freiburg
Di 11.03. – Di 03.06.2025
Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Unzählige Menschen und alle Kontinente wurden durch diesen Krieg erschüttert, dessen Zentrum Deutschland war. Die Nationalsozialisten hatten den Weltkrieg 1939 mit dem Überfall auf Polen begonnen, und schließlich über Europa hinaus nach Asien, Ozeanien, Afrika und die Amerikas ausgeweitet. Gleichwohl müssen bereits der italienische Abessinienkrieg 1935 in Äthiopien/Eritrea und der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg ab 1937 als Teil dieses globalen Krieges begriffen werden, denn beide wurden von den mit Deutschland verbündeten Achsenmächten Italien und Japan begonnen. Vergessen werden darf dabei allerdings nicht, dass die Zahl derjenigen aus aller Welt, die sich den Nazis militärisch entgegenstellten, weit größer war, als die Zahl ihrer internationalen Verbündeten.
Anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung von Nazideutschland wollen wir mit zahlreichen Vorträgen und einer Filmreihe mit Gästen aus Algerien, Frankreich, Italien, Brasilien, Korea und den USA sowohl seinen Opfern wie auch den Widerstandskämpfer*innen aus dem Globalen Süden gedenken. Damit wollen wir zum Perspektivwechsel von einer eurozentrischen hin zu einer globalen Geschichtsschreibung beitragen. Europa, und insbesondere Deutschland, muss sich der historischen Verantwortung stellen, die es gegenüber Kontinenten, Ländern und Regionen hat, die durch Kolonialisierung und Krieg zerrüttet wurden. Untrennbar damit verbunden ist auch die Verantwortung gegenüber Menschen, die heutzutage aus ihren Herkunftsländern flüchten und hier nach Schutz und Asyl suchen.
Eine Veranstaltung von iz3w und Kommunales Kino Freiburg in Kooperation mit ACT – Africa Center for Transregional Research, Blaues Haus Breisach, Centre Culturel Français Freiburg, DEAB, De/Coloniality Now, FAIRburg, Frankreich-Zentrum, freiburg-postkolonial, Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, KoBra – Kooperation Brasilien, Kulturaggregat, recherche international, Theater Freiburg, Weingut Dilger
Mit finanzieller Unterstützung des Landtags und des Staatsministeriums Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg, gefördert von Brot für die Welt mit Mitteln des kirchlichen Entwicklungsdienstes, INTA-Stiftung, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Kulturamt Freiburg
New Hollywood
„I believe in America.“ Die den Film eröffnende Beschwörungsformel zerstiebt, kaum dass sie ausgesprochen ist. Im Nachkriegs-New York ist vielmehr Don Corleone (Marlon Brando), Patriarch und Pate, zentrale Instanz und Macht im Staat. Wortkarg, mächtig und ruchlos kontrolliert der Mafioso das Glücksspiel und die Gewerkschaften. Don Corleone ist ein „Pate“, der Anführer einer New Yorker Mafia-Familie und Gangster der alten Garde. Als die anderen New Yorker Mafia-Familien beschließen, den Drogenhandel als neue Einnahmequelle zu erschließen, stellt er sich quer. Der Versuch, ihn aus dem Weg zu räumen, schlägt fehl, doch die Geschicke der Familie kann er nicht mehr weiter führen. Zeit für seine Söhne sich zu behaupten ...
DER PATE ist der Pate aller Mafia-Filme. Francis Ford Coppolas Gangster-Epos fesselt einen auch nach über 50 Jahre nach seiner Entstehung noch an den Kinositz.
USA 1972 / OmU / 175 Min. / Regie: Francis Ford Coppola / mit Marlon Brando, Al Pacino, James Caan, Richard S. Castellano, Diane Keaton u.a.
Mi 04.06., 19:30
New Hollywood
Geburtstagsparty in unseren Läden
Gudrun hat Geburtstag, das muss gefeiert werden!
Wir laden Sie ein zu Limonade und Kuchen und legen Ihrem Einkauf ein kleines Geschenk bei.*
Sie schauen doch vorbei?
* solange der Vorrat reicht
"The Wedding Banquet" ist eine charmante Komödie von Ang Lee, die sich mit den Herausforderungen der Identität und Kultur in einer modernen Gesellschaft auseinandersetzt. Der taiwanesische Immigrant Wai-Tung lebt in New York und hat seiner traditionellen Familie gegenüber ein Geheimnis: Er ist schwul und hat einen amerikanischen Partner. Um seiner Eltern Wunsch nach einer Ehe gerecht zu werden, arrangiert er eine Scheinehe, was zu unerwarteten, humorvollen und emotionalen Situationen führt.
Regie: Ang Lee | 1993 | 106 Minuten | Komödie, Drama
OMU: Mandarin mit deutschen Untertiteln
Kostenfreier Eintritt
Mit Anmeldung an: info@ki-freiburg.de
ciné club
Von Hand gezeichnet, erzählt der neue Film von THE ARTIST-Regisseur Michel Hazanavicius mit den Mitteln eines Märchens von den Schrecken des Holocaust. Während des Zweiten Weltkriegs wird eine in Frankreich lebende Familie nach Auschwitz deportiert. Im Zug zum Vernichtungslager wirft der Vater aus völliger Verzweiflung sein Baby aus dem Fenster. Das schreiende Mädchen wird von der Frau eines Holzfällers gefunden, die während eines Schneesturms im Wald Holz sammelt. Sie hält es für ein Geschenk Gottes und nimmt es bei sich auf. Auch ihr Ehemann schließt das Kind, das seine Frau einen "Engel" nennt, bald in sein Herz. Und in den folgenden Jahren wird das Baby, dieses "kostbarste aller Güter", das Schlimmste und das Beste in den Herzen der Menschen zum Vorschein bringen.
F 2024 / OmU / 81 Min. / Regie: Michel Hazanavicius
Do 05.06., 19:30 | So 08.06., 17:30
ciné club
New Hollywood
Hellmans berühmtester Film wird oft als Neu-Interpretation von Dennis Hoppers EASY RIDER bezeichnet, eine Neu-Interpretation allerdings, die das Original weit in den Schatten stellt: Kühle Schilderung eines seltsamen Autorennens quer durch die USA, das sich zwei junge Männer in einem frisierten, stahlgrauen 1955er Chevrolet mit dem geltungssüchtigen, komplexbehafteten Fahrer eines so-gut-wie-fabrikneuen Pontiac GTO liefern. Ebenfalls mit von der Partie: das „Mädchen“. So lautete der Rollenname der Darstellerin Laurie Bird. Die drei anderen Helden in diesem absurden Kammerspiel der Landstraße hießen: der Fahrer (James Taylor), der Mechaniker (Dennis Wilson) und GTO (Warren Oates). Das Drehbuch stammte vom Schriftsteller Rudy Wurlitzer, der danach mit Alex Cox, Robert Frank, Volker Schlöndorff und Bernardo Bertolucci zusammenarbeitete.
USA 1971 / OmU / 103 Min. / Regie: Monte Hellman
Do 05.06., 21:30 | Fr 06.06., 22:00
New Hollywood
Resonance: Film und Musik
Nichts hat in den 60er Jahren die politische Linke so sehr geschockt, wie die brutale Ermordung des kongolesischen Premierministers Patrice Lumumba. Er war die Symbolfigur für die Befreiung des afrikanischen Kontinents vom europäischen Kolonialismus. Noch während die USA und Belgien insgeheim die Ausschaltung Lumumbas planen, schickt das US-Außenministerium Jazz-Größen wie Nina Simone oder Lous Armstrong in den Kongo – eine Ablenkungstaktik?
Soundtrack to a Coup d’Etat ist ein Zeugnis dieses perfiden Coups. Visuell und musikalisch ganz im Stil des berühmten Blue Note Jazz Lables gestaltet, entwickelt der Film von Johan Grimonprez einen Sog in die Zeit des Kalten Krieges und der politischen Machtspiele zwischen Europa und den USA. Unter großem Rechercheaufwand wurden noch unveröffentlichte Interviews, Reden von Lumumba und Musikauftritte von Miles Davies, Miriam Makeba und sehr vielen anderen zu einer packenden Erzählung montiert.
Der Film gewann zahlreiche Preise auf internationalen Festivals und wurde als “bester Dokumentarfilm” bei den Oscars 2025 nominiert.
B, F, NL 2024 / OmU / 150 Min. / Regie: Johan Grimonprez
Fr 06.06. 19:00 | Sa 07.06., 21:30
Resonance: Film und Musik
New Hollywood
Hellmans berühmtester Film wird oft als Neu-Interpretation von Dennis Hoppers EASY RIDER bezeichnet, eine Neu-Interpretation allerdings, die das Original weit in den Schatten stellt: Kühle Schilderung eines seltsamen Autorennens quer durch die USA, das sich zwei junge Männer in einem frisierten, stahlgrauen 1955er Chevrolet mit dem geltungssüchtigen, komplexbehafteten Fahrer eines so-gut-wie-fabrikneuen Pontiac GTO liefern. Ebenfalls mit von der Partie: das „Mädchen“. So lautete der Rollenname der Darstellerin Laurie Bird. Die drei anderen Helden in diesem absurden Kammerspiel der Landstraße hießen: der Fahrer (James Taylor), der Mechaniker (Dennis Wilson) und GTO (Warren Oates). Das Drehbuch stammte vom Schriftsteller Rudy Wurlitzer, der danach mit Alex Cox, Robert Frank, Volker Schlöndorff und Bernardo Bertolucci zusammenarbeitete.
USA 1971 / OmU / 103 Min. / Regie: Monte Hellman
Do 05.06., 21:30 | Fr 06.06., 22:00
New Hollywood
Wie wenige in seiner Zeit beherrschte der Hamburger Friedrich Wasmann die künstlerische Disziplin des Hinsehens. In Südtirol, im Vorhof seines Wunschlands Italien, richtete er sich sein Leben als Porträtmaler ein. Da entstanden in den 1830er Jahren aber auch erste hinreißende Naturstudien, ein Ja zur sinnlichen Welt, zur Schönheit der Landschaft und den Erscheinungsformen von Licht und Luft. Als Freilichtmaler wurde Wasmann kaum beachtet, erst nach seinem Tod entdeckt und als Vorläufer des Impressionismus gesehen. Malerische Skizzen seiner dreijährigen römischen Zeit atmen Welt frömmigkeit. Aber mit dem Übertritt zum Katholizismus begann ein unseliger Kampf gegen die eigenen Augen.
Eintritt 5 €, für Mitglieder und Studenten frei
Stummfilm: Friedrich-Wilhelm-Murnau
Reri und Matahi leben als junges Liebespaar glücklich auf einer Südsee-Insel. Doch Reri wird zur heiligen Jungfrau der Götter bestimmt und ist damit für alle Männer tabu – auch für ihren Matahi. Die zwei Liebenden fliehen von ihrer Insel in die Zivilisation, in eine Perlenhandelsstadt, wo sich Matahi als Perlentaucher verdingt. Er hat sich in Schulden gestürzt, überwältigt von der Fülle des Angebots der Moderne. Doch auch in der Stadt werden sie aufgespürt.
Das berühmte Stummfilm-Melodram, das als poetische Mischung zwischen Stummfilm und ethnografischer Studie gelesen werden kann, war die letzte Regiearbeit des bedeutenden Regisseurs Friedrich Wilhelm Murnau. Es wurde an Originalschauplätzen in der Südsee gedreht.
Aus den Beständen der Friedrich-Wilhelm-Murnau Stiftung, Wiesbaden
Am 1. und 2. Juli zeigen wir im Theater Freiburg DER LETZTE MANN von Friedrich-Wilhelm Murnau. Günter A. Buchwald dirigiert das Philharmonische Orchester Freiburg.
D 1930/31 / 81 Min. / Regie: Friedrich Wilhelm Murnau
Sa 07.06., 19:30, am Klavier: Günter A. Buchwald
Stummfilm: Friedrich-Wilhelm-Murnau
Resonance: Film und Musik
Nichts hat in den 60er Jahren die politische Linke so sehr geschockt, wie die brutale Ermordung des kongolesischen Premierministers Patrice Lumumba. Er war die Symbolfigur für die Befreiung des afrikanischen Kontinents vom europäischen Kolonialismus. Noch während die USA und Belgien insgeheim die Ausschaltung Lumumbas planen, schickt das US-Außenministerium Jazz-Größen wie Nina Simone oder Lous Armstrong in den Kongo – eine Ablenkungstaktik?
Soundtrack to a Coup d’Etat ist ein Zeugnis dieses perfiden Coups. Visuell und musikalisch ganz im Stil des berühmten Blue Note Jazz Lables gestaltet, entwickelt der Film von Johan Grimonprez einen Sog in die Zeit des Kalten Krieges und der politischen Machtspiele zwischen Europa und den USA. Unter großem Rechercheaufwand wurden noch unveröffentlichte Interviews, Reden von Lumumba und Musikauftritte von Miles Davies, Miriam Makeba und sehr vielen anderen zu einer packenden Erzählung montiert.
Der Film gewann zahlreiche Preise auf internationalen Festivals und wurde als “bester Dokumentarfilm” bei den Oscars 2025 nominiert.
B, F, NL 2024 / OmU / 150 Min. / Regie: Johan Grimonprez
Sa 07.06., 21:30
Resonance: Film und Musik
Kinderkino
Tobi erhält eine geheimnisvolle Schatzkiste. Doch die Kiste ist verschlossen, und nur eine Person hat den Schlüssel: Marina – Weltumseglerin und Tobis beste Freundin aus Kindertagen. Aber wo steckt sie? Mit der Suche nach ihr beginnt auch Tobis neuestes Abenteuer.
Die Reise führt ihn nach Vietnam in die größte Höhle der Welt, in die berühmte Halong-Bucht mit ihren tausenden Kalksteininseln, über das stürmische südchinesische Meer, zu Pferde-Hirten in der mongolischen Steppe und zu Indigenen im Amazonas-Regenwald Brasiliens. Immer mit einem Ziel vor Augen: Das Rätsel der Schatzkiste zu lösen und die mysteriösen fliegenden Flüsse zu finden. Ein dokumentarischer Abenteuerfilm zum Staunen, Nachdenken und Lachen für die ganze Familie!
D 2023 / Regie: Johannas Honsell / 92 Min. / empfohlen ab 6 Jahren
So 08.06., 15:30 | So 15.06., 15:30
Kinderkino
ciné club
Von Hand gezeichnet, erzählt der neue Film von THE ARTIST-Regisseur Michel Hazanavicius mit den Mitteln eines Märchens von den Schrecken des Holocaust. Während des Zweiten Weltkriegs wird eine in Frankreich lebende Familie nach Auschwitz deportiert. Im Zug zum Vernichtungslager wirft der Vater aus völliger Verzweiflung sein Baby aus dem Fenster. Das schreiende Mädchen wird von der Frau eines Holzfällers gefunden, die während eines Schneesturms im Wald Holz sammelt. Sie hält es für ein Geschenk Gottes und nimmt es bei sich auf. Auch ihr Ehemann schließt das Kind, das seine Frau einen "Engel" nennt, bald in sein Herz. Und in den folgenden Jahren wird das Baby, dieses "kostbarste aller Güter", das Schlimmste und das Beste in den Herzen der Menschen zum Vorschein bringen.
F 2024 / OmU / 81 Min. / Regie: Michel Hazanavicius
So 08.06., 17:30
ciné club
Diplomatie wirkt
Niemals war die Menschheit näher am Atomkrieg als im Oktober 1962. Die UdSSR hatte nukleare Raketen auf Kuba stationiert und der Sicherheitsrat von Präsident J.F. Kennedy empfahl, Kuba anzugreifen. Doch Kennedy schreckte davor zurück, während die Öffentlichkeit nichts erfahren sollte ...
Was sich in den dreizehn Tagen zugetragen hat, schildert der Film aus der Warte von Außenminister O’Donnells: die Diskussionen im Weißen Haus, die Seeblockade Kubas und die Konfrontation zwischen gegnerischen Kriegsschiffen, hilflose Reaktionen des Westens. Schließlich liegt es bei den Kennedy-Brüdern, eine Entscheidung über die Zukunft der Zivilisation zu fällen.
Ausgezeichnet mit dem Political Society Award für Frieden.
USA 2000 / OmU / 147 Min. / Regie: Roger Donaldson / mit Kevin Costner, Bruce Greenwood, Steven Culp
So 08.06., 19:30 | Fr 13.06., 21:30
Diplomatie wirkt