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Freiburger Lesbenfilmtage
Sally Gearhart war eine Ikone der lesbischen Bewegung – und ist doch fast vergessen. Dabei war sie vieles zugleich: radikale Feministin, brillante Rednerin, Professorin, Science-Fiction-Autorin und Aktivistin an der Seite von Harvey Milk. Sie kämpfte für Frauenräume und lesbische Sichtbarkeit genauso wie gegen das Verbot queerer Lehrer*innen.
Der Dokumentarfilm bringt diese charismatische, kluge, widersprüchliche Frau zurück auf die Bühne der Geschichte – durch die Stimmen derer, die mit ihr lebten, liebten, stritten und träumten. Entstanden ist ein emotionaler, überraschend witziger Film über die Kraft kollektiver Bewegungen – und über eine Frau, die sie geprägt hat wie kaum eine andere.
Und SALLY! schenkt uns zugleich Bilder einer queeren Utopie: Oder wann habt ihr zuletzt eine Gruppe halbnackter lesbischer Frauen beim Holzhacken gesehen?
MIT ONLINE-FILMGESPRÄCH
Freiburger Lesbenfilmtage
Italienisches Kino
Casanova, Mozart, Malkovich: In Michael Sturmingers Musikfilm blickt Giacomo Casanova auf sein Leben zurück und will noch einmal seinen Durst nach Freiheit und Erkenntnis stillen. Doch vor allem will er noch einmal geliebt werden!
Die CASANOVA VARIATIONS spielen dabei auf drei Ebenen. Vergangenheit: Eine frühere Geliebte droht seinen Ruf zu schädigen. Gegenwart: Eine andere lädt er zur Opern-Aufführung. Und der Fantasie, vielleicht der Zukunft: die Oper selbst. Das üppig ausgestattete Filmkunstwerk spielt im Spannungsfeld der Erotomanie Casanovas, der Musik Mozarts mit den Libretti von Lorenzo Da Ponte und der Schauspielkunst von John Malkovich, die den Film ebenbürtig in die Gegenwart trägt.
In Kooperation mit der Dante Alighieri Gesellschaft
In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Konsulat Freiburg
Eintritt 8 €, für DANTE-Mitglieder 5 € (bei Vorlage des Mitgliedsausweises)
Österreich 2014 / OmU / 112 Min. / Regie: Michael Sturminger / mit John Malkovich, Veronica Ferres
Mo 23.06., 19:30
Italienisches Kino
Italienischer Lese- und Gesprächsabend in Kooperation mit Vivace Freiburg. Das Buch des Abends kann in der Italienischen Bibliothek Filippa von Vivace ausgeliehen werden. Ein Moderator oder eine Moderatorin stellt das Buch vor und leitet dann über in ein Gespräch mit den Besuchern des Cafés über Inhalt und Bedeutung des Werkes. Der Abend findet in italienischer Sprache statt und setzt in etwa B1-Sprachniveau voraus. Der Abend wird kulinarisch begleitet mit einem italienischen Aperitivo, Sekt und Softgetränken.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
An diesem Abend stellt Dott.ssa Martina Marcantelli das Buch “Castelli di rabbia” von Alessandro Baricco vor.
Gute Besserung?! Filmreihe Kritische Medizin
Ein Irrenhaus ist immer noch besser als der Knast, denkt sich zumindest der abgebrühte Draufgänger Randle Patrick McMurphy (Jack Nicholson), als er vor Gericht auf Unzurechnungsfähigkeit plädiert und sich in eine Nervenheilanstalt einweisen lässt. Doch weit gefehlt, eine boshafte Stationsschwester führt dort ein brutales und menschenunwürdiges Regime. Die hilflosen Patient*innen vegetieren in Angst und Verzweiflung vor sich hin, sollte einer von ihnen Anpassungsschwierigkeiten haben, wird er gnadenlos mit schmerzhaften Elektroschocks ruhiggestellt. Um die Gefängnisleitung von seiner vorgespielten Geisteskrankheit zu überzeugen, stiftet McMurphy Unruhe wo er nur kann und findet dabei schon bald Freunde unter den Patient*innen. Seine aberwitzigen Aktionen entpuppen sich schnell als das beste Heilmittel für die Kranken und langsam erwachen sie von ihrer freudlosen Lethargie ...
USA 1975 / OmU / 133 Min. / Regie: Miloš Forman / mit Jack Nicholson, Dean R. Brooks, Danny DeVito u.a.
Di 24.06., 19:30, mit Gästen
Gute Besserung?! Filmreihe Kritische Medizin
Ein sizilianisches Dorf in den 1960er-Jahren. Lia ist 21, schön, eigenwillig, zurückhaltend, aber selbstbewusst. Sie lässt sich auf einen Flirt mit Lorenzo ein, dem Sohn des mafiosen Großunternehmers, weist ihn doch schließlich zurück. Da wendet dieser brutale Gewalt an. Seine Familie drängt sie nun dazu, ihn zu heiraten, denn nur eine „Wiedergutmachungsehe“ würde ihre Ehre retten. Doch Lia weigert sich, Opfer dieser frauenfeindlichen Tradition und Gesellschaft zu werden und zeigt Lorenzo als Vergewaltiger an.
Nach einem historischen Fall über den Kampf einer Frau, die trotz sozialer Ächtung, Gewaltandrohung und dem Widerstand patriarchaler Strukturen und Institutionen aufbegehrt.
Italien 2023 / OmU / 102 Min. / Regie: Marta Savina / mit Claudia Gusmano, Fabrizio Ferracane
In italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln
In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Konsulat Freiburg.
Eintritt 8 €, für DANTE-Mitglieder 5 € (bei Vorlage des Mitgliedsausweises)
Zeichen der Zukunft - Ost-West-Dialoge
Ein Ort, ein Tag und nur zwei Männer treten auf – drei weitere kommen als Stimmen aus dem Funkgerät. Bei dem Ort handelt es sich um eine Polarstation auf einer einsamen Insel im Arktischen Meer. Eine Welt wie am ersten Schöpfungstag: Bleierne Wellen schlagen monoton grollend gegen scharfkantige Felsen, Eisschollen schleudern grelle Lichtreflexe, und die Erde ist bis zum Horizont unter totem Geröll begraben. In der metaphysischen Einsamkeit dieser Einöde verlieren sich die Protagonisten wie Sandkörner. Und ihre Verbindung zur Zivilisation ist so dünn wie einer der seltenen Grashalme.
Ein Kammerspiel in unendlichen Weiten und ein absonderlicher Attentatsversuch, der so nur auf dem Boden der Nuklearmacht Russland vorstellbar ist…
Alexej Popogrebsky hat seinen dritten Spielfilm aus derart exzentrischen Elementen komponiert, dass er im Wettbewerb der Berlinale 2010 absolut einzigartig dastand. Dafür wurde er mit drei Silbernen Bären ausgezeichnet, davon zwei für die beiden Schauspieler.
In Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum
Russland 2010 / 129 Min. / OmU / Regie: Alexej Popogrebsky / mit Grigory Dobrygin, Sergei Puskepalis
Mi 25.06., 21:30
Zeichen der Zukunft - Ost-West-Dialoge
Der tibetische Umweltaktivist und Zeitzeuge Padma Wangyal berichtet in seiner öffentlichen Vortragsreihe über die aktuelle und dramatische Umweltzerstörung in Tibet – und über hoffnungsvolle Gegenbewegungen.
Donnerstag, 26. Juni, 19:30 Uhr
Vortrag mit Padma Wangyal
Teilnahme auf Spendenbasis
Zum CSD in Freiburg
Bedrängt von den Restriktionen der Thatcher-Ära, kommt 1984 ein schwuler Aktivist in London auf die Idee, sich mit den streikenden Minenarbeiter*innen zu solidarisieren. Allerdings ist nur ein einziger Ort bereit, sich mit den Homosexuellen und ihrer Sammelspende zu treffen ... Auf einem wahren Schulterschluss basierend, spart die warmherzige Sozialkomödie weder die politischen Aspekte noch die persönlichen Probleme einer Zeit aus, in der Vorurteile und die Angst vor AIDS tief reichten. Geschickt zwischen Witz und Sentimentalität pendelnd, nimmt sich die Inszenierung zurück, um vom Zusammenhalt im Widerstand gegen erfahrenes Unrecht zu erzählen.
In Kooperation mit dem Regenbogen-Referat der Universität und dem Deutschen Gewerkschaftsbund Freiburg
GB 2014 / OmU / 120 Min. / Regie: Matthew Warchus / mit Bill Nighy, Imelda Staunton, Dominic West, George MacKay
Do 26.06., 19:30
Eintritt frei
Zum CSD in Freiburg
Meditationskurs
INNERE RUHE FINDEN
Der Kurs ist Teil des Meditationsprogramms Joy of Living von Yongey Mingyur Rinpoche.
Er richtet sich an Menschen, die Meditation in ihren Alltag integrieren und eine einfache, regelmäßige Praxis aufbauen möchten. Erfahrene Meditierende sind willkommen, den Kurs als Vertiefung und Inspiration zu nutzen.
Durch den Kurs führt Holger Yeshe.
Nach dem Tod ihrer Mutter erhalten Jeanne und Simon Briefe für den tot geglaubten Vater und einen unbekannten Bruder. Sie sollen sie überbringen. Da sich Simon weigert, reist Jeanne allein von Montreal in den Nahen Osten und dringt in der ihr fremden Heimat der Mutter in eine verschüttete Vergangenheit ein.
Neben Jeannes Spurensuche zeigt Villeneuve in Rückblenden Momente aus dem Leben der Mutter, die sich in einem von Krieg, religiösen Konflikten und patriarchaler Willkür verheerten Land zu behaupten versucht. Den schmerzlichen Fragen nach Schuld und menschlicher Leidensfähigkeit stehen in dem außerordentlichen Werk ein unglaublicher Überlebenswille und die Fähigkeit zur Vergebung gegenüber.
Kanada, F 2010 / DF / 131 Min. / Regie: Denis Villeneuve / mit Lubna Azabal, Mélissa Désormeaux-Poulin, Maxim Gaudette
Fr 27.06., 19:30
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
Am Samstag, 28. Juni, von 11 bis 15.30 Uhr laden wir ein auf den Stühlinger Kirchplatz. Am Aktionstag zum Start des diesjährigen Stadtradeln erwartet die Besucher*innen ein abwechslungsreiches Programm. Fahrradcodierungen, Ergonomie- und Gesundheitsberatung, Testfahrten, Radchecks, interaktive Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene – und noch vieles mehr!
Stadtbahnlinien 1, 2, 3, 4, 14, Haltestelle Eschholzstraße
Ihr Fahrrad können Sie kostenpflichtig in der unteren Etage des Fahrrad-Parkhaus in der Radstation parken.
Während des dreiwöchigen Stadtradeln-Aktionszeitraums bieten verschiedene Akteure weitere spannende Angebote für Jung und Alt an (bitte beachten: teilweise ist eine Anmeldung erforderlich).
https://www.freiburg.de/pb/2409725.html
Allerherzlichst lädt DAS BUSCHORCHESTER zum Openair-Konzert in SULZBURG ein.
Die 60 Sängerinnen und Sänger freuen sich auf vitale Rhythmen und Lieder aus Afrika und anderen Gegenden unseres Planeten. Und auf die eigenen Kompositionen, die im Austausch mit der afrikanischen Musikkultur entstanden sind. Marimba, Steeldrum, etliche weitere Instrumente und natürlich unzählige Trommeln und verschiedenartigste Percussion kommen zum Einsatz.
Zum Tanzen, Lauschen, Mitsingen oder einfach dabei sein.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Konzerttermine 2025 gibt es hier: www.buschorchester.de
Dem Autor gelingt mit diesem Kriminalroman ein spannender und kreativer Einblick in die Machen schaften der organisierten Kriminalität. Die Handlung, eingebettet im Heidelberg der 2010er Jahre, greift Mafiaermittlungen der 1990er Jahre auf und liefert einen überzeugenden Rückblick wichtiger Momente dieser langjährigen Ermittlungsgeschichte. Eintritt 5 €, Mitglieder und Studenten frei
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