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Vortrag von Karl Rössel (Köln)
In Europa begann der Zweite Weltkrieg am 1. September 1939. In Afrika herrschte bereits seit 1935 Krieg um Äthiopien (mit Soldaten aus 17 Ländern und 4 Kontinenten) und auch der japanische Angriff auf China hatte bereits 1937 begonnen. Bis 1945 leisteten Millionen Soldaten aus der Dritten Welt einen wichtigen Beitrag, um die Welt vom europäischen Faschismus und japanischen Großmachtwahn zu befreien. Weite Teile des Globalen Südens dienten auch als Schlachtfelder und blieben nach Kriegsende verwüstet zurück. Allein in China forderte der Krieg mehr Opfer als in Deutschland, Italien und Japan zusammen. Aber Fakten wie diese kommen in der hiesigen Geschichtsschreibung bislang kaum vor.
Karl Rössel, Kurator der Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“, informiert darüber mit Fotos und Originaltönen von Zeitzeug*innen.
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Unsere vergessenen Befreier
(De-)koloniale Perspektiven auf den Zweiten Weltkrieg
Filme und Vorträge in Freiburg
Di 11.03. – Di 03.06.2025
Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Unzählige Menschen und alle Kontinente wurden durch diesen Krieg erschüttert, dessen Zentrum Deutschland war. Die Nationalsozialisten hatten den Weltkrieg 1939 mit dem Überfall auf Polen begonnen, und schließlich über Europa hinaus nach Asien, Ozeanien, Afrika und die Amerikas ausgeweitet. Gleichwohl müssen bereits der italienische Abessinienkrieg 1935 in Äthiopien/Eritrea und der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg ab 1937 als Teil dieses globalen Krieges begriffen werden, denn beide wurden von den mit Deutschland verbündeten Achsenmächten Italien und Japan begonnen. Vergessen werden darf dabei allerdings nicht, dass die Zahl derjenigen aus aller Welt, die sich den Nazis militärisch entgegenstellten, weit größer war, als die Zahl ihrer internationalen Verbündeten.
Anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung von Nazideutschland wollen wir mit zahlreichen Vorträgen und einer Filmreihe mit Gästen aus Algerien, Frankreich, Italien, Brasilien, Korea und den USA sowohl seinen Opfern wie auch den Widerstandskämpfer*innen aus dem Globalen Süden gedenken. Damit wollen wir zum Perspektivwechsel von einer eurozentrischen hin zu einer globalen Geschichtsschreibung beitragen. Europa, und insbesondere Deutschland, muss sich der historischen Verantwortung stellen, die es gegenüber Kontinenten, Ländern und Regionen hat, die durch Kolonialisierung und Krieg zerrüttet wurden. Untrennbar damit verbunden ist auch die Verantwortung gegenüber Menschen, die heutzutage aus ihren Herkunftsländern flüchten und hier nach Schutz und Asyl suchen.
Eine Veranstaltung von iz3w und Kommunales Kino Freiburg in Kooperation mit ACT – Africa Center for Transregional Research, Blaues Haus Breisach, Centre Culturel Français Freiburg, DEAB, De/Coloniality Now, FAIRburg, Frankreich-Zentrum, freiburg-postkolonial, Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, KoBra – Kooperation Brasilien, Kulturaggregat, recherche international, Theater Freiburg, Weingut Dilger
Mit finanzieller Unterstützung des Landtags und des Staatsministeriums Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg, gefördert von Brot für die Welt mit Mitteln des kirchlichen Entwicklungsdienstes, INTA-Stiftung, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Kulturamt Freiburg
Trans*topia – Filme zu trans normalen Lebensgeschichten
Chrishaun Reed „CeCe“ McDonald wird angegriffen und verteidigt ihr Leben. Dabei wird ein Mann getötet, woraufhin sie in einem Männer-Gefängnis inhaftiert wird. Die Schauspielerin Laverne Cox kämpft um CeCes Freilassung. Im Interview mit CeCe wird deutlich, welcher Gewalt trans* Frauen, insbesondere Schwarze und trans* Frauen of Color ausgesetzt sind. Die Dokumentation schafft es dabei, CeCes Geschichte zu erzählen und dabei auf stereotype Erzählungen zu verzichten. Denn CeCe ist nicht nur Überlebende, sondern auch Aktivistin: Sie kämpft für die Rechte von trans* Personen und kritisiert strukturellen Rassismus und Transmisogynie.
USA 2016 / Engl. OF mit engl. UT / 100 Min. / Regie: Jac Gares //
Di 11.03., 19:30, anschließend Filmgespräch mit Menschen, die bei TransAll aktiv sind
Trans*topia – Filme zu trans normalen Lebensgeschichten
Filme von Regisseur*innen zum internationalen feministischen Kampftag
Ein kollektives, filmisches Porträt über 50 Individuen, die eine ungewollte Schwangerschaft abgebrochen haben. In Deutschland, wo Abtreibungen immer noch als Straftat gelten, wird der Zugang weiterhin erschwert durch einen bundesweiten Ärzt*innenmangel sowie ein sich ausbreitendes Netzwerk christlicher Fundamentalist*innen. Der Film blickt über die Pro- bzw. Anti-Choice-Dichotomie hinaus, um kritisch zu hinterfragen, was es überhaupt bedeutet, eine freie Entscheidung zu treffen.
D 2021 / OF / 98 Min. / Regie: Sarah Dutsch //
Mi 12.03., 19:30, Einführung durch die FLINTA*-Gruppe FemVer //
Filme von Regisseur*innen zum internationalen feministischen Kampftag
Resonance: Musik & Film
Marie Losier hat die Kanadierin Merrill Nisker, die queerfeministische Ikone Peaches, 17 Jahre lang filmisch begleitet. Entstanden ist ein intimes Porträt mit exklusivem Archivmaterial, elektrisierenden Konzerten, und ihrem furchtlosen Forschen auf und abseits der Bühne.
„Peaches stellt die Grenzen ihrer Identität ständig in Frage und definiert sie neu. Ihre Arbeit ist engagiert, rebellisch und spielerisch und hat eine unverschämte, freche Kraft. Das Bedürfnis zu experimentieren, sich neu zu erfinden, das Bedürfnis, voll und frei zu leben und sich den Normen und Feindseligkeiten zu stellen, indem man liebt, tanzt und kreiert, steht im Mittelpunkt meiner Arbeit.“ (Marie Losier)
Belgien, Frankreich 2024 / OmeU / 73 Min. / Regie: Marie Losier //
Mi 12.03., 21:30 / Sa 22.03., 21:30 //
Resonance: Musik & Film
Der Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg, Projekt ReFIT Freiburg, präsentiert im Rahmen des Internationalen Frauentags eine neue, partizipative Studie mit Fokus auf Bildungsbiografien von Frauen mit Romani-Hintergrund in Freiburg, deren Erfahrungen und Strategien wichtige Hinweise für notwendige, strukturelle Veränderungen liefern. Anschließend laden die Veranstalter*innen zum Austausch mit dem Studienteam (Prof. Dr. Karin Cudak - HAWK, Verena Lehmann), den Interviewerinnen und dem Publikum ein.
Im Rahmen des Internationalen Frauentags in Kooperation mit dem VDSR Baden-Württemberg, Projekt ReFIT Freiburg
Fr 14.03., 19:00, Moderation: Luisa Lindenthal //
Vortrag & Diskussion
Bestsellerautor Stephan Orth („Couchsurfing im Iran“) hat den Krieg Russlands gegen die Ukraine von Beginn an intensiv miterlebt. Durch seine ukrainische Freundin Julija verbindet ihn ein besonderes Band mit dem Land.
Wie geht es den Menschen, die geblieben sind?
Wie sieht ihr Alltag aus, was gibt ihnen Hoffnung?
Und was hat das alles mit uns zu tun?
Mit diesen Fragen reist er Tausende Kilometer zwischen Kyjiw und Kramatorsk, zwischen Charkiw und den Karpaten. Er wohnt bei den Einheimischen, hört ihre Geschichten, ist beeindruckt von ihrem Mut und Lebenswillen – und packt selbst beim Wiederaufbau mit an.
Im Multimedia-Vortrag zu seinem neuen Buch erzählt Stephan von den Menschen, die er unterwegs traf. Von der Juristin Polina, die täglich bei medizinischen Evakuierungen ihr Leben riskiert. Von Alexandr aus Kostjantyniwka, der erfolgreicher Immobilien-Investor war, bevor feindliche Soldaten sein Land überfielen, und nun nur noch ein Haus besitzt. Und von Lidija aus Lyman, 85, die im eigenen Keller lebt, seit eine Rakete ihre Wohnung zerstörte, und dennoch sagt: „Alles wird gut werden!“
Aus nächster Nähe erlebt Stephan die Brutalität russischer Raketenangriffe und die Widerstandskraft derer, denen sie gelten.
„Couchsurfing in der Ukraine“ ist ein packender Bericht über das Leben im Ausnahmezustand und eine große Liebe.
Sonderpreis für Mitglieder der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Freiburg
Am 13. März 2025 präsentiert die MUNDOLOGIA den spannenden Vortrag „Couchsurfing Ukraine“ von Stephan Orth. In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Freiburg bietet die MUNDOLOGIA einen exklusiven Sonderpreis an:
Wer eine Empfehlung der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft erhalten hat und an der Abendkasse erscheint, bezahlt als Erwachsener (ab 17 Jahren) nur 10,- Euro. Kinder können den Vortrag für 5,- Euro erleben.
Besucher können einfach an der Abendkasse kommen. Der Ticketvorverkauf ist ausschließlich per E-Mail unter fromke@mundologia.de möglich.
ciné club
Die Kinderbuchillustratorin Juliette kehrt aus Paris in ihren Heimatort in der französischen Provinz zurück. Dort hofft sie auf zwei entspannte Wochen im Kreise ihrer Familie. Stattdessen trifft sie auf ihre Schwester, die mitten in einer existentiellen Krise steckt, ihren liebevollen, aber etwas launischen Vater, ihre Mutter, die gerade das Thema New Age für sich entdeckt hat – und auf ihre geliebte Großmutter, die sich mit ihrem neuen Leben in einem Pflegeheim anfreunden muss. Und dann ist da noch der freundliche, etwas einsame Pollux, der zufällig Juliettes Weg kreuzt…
In ihrer charmanten, warmherzigen Komödie erzählt die französische Regisseurin Blandine Lenoir („Madame Aurora und der Duft von Frühling“) auf tiefsinnige und gleichzeitig sehr unterhaltsame Weise eine Geschichte über familiäre Beziehungen, die Suche nach dem Sinn im eigenen Leben und über die kleinen Absurditäten des Alltags.
F 2024 / OmU / 96 Min. / Regie: Blandine Lenoir //
Do 13.03., 19:30, Einführung: Flavien Le Bouter
ciné club
Filme von Regisseur*innen zum internationalen feministischen Kampftag – Film des Monats
Am 24. Oktober 1975 steht in Island alles still. Kein Geschäft ist geöffnet, keine Zeitung erscheint, kein Geschirr wird gespült. Die isländischen Frauen befinden sich im Streik. Sie wollen nicht länger hinnehmen, dass ihre Arbeit in Betrieb und Familie unterbewertet, ihre Stimme nicht gehört und ihnen Zugang zu wichtigen Bereichen der Gesellschaft verwehrt wird. Unglaubliche 90 Prozent beteiligen sich und der Tag geht in die Geschichte ein.
Der Dokumentarfilm lässt die Protagonistinnen zu Wort kommen und zeigt, wie aus einer einfachen Idee eine Revolution wurde. Heute ist Island in puncto Gleichstellung eines der fortschrittlichsten Länder der Welt.
Island, USA 2024 / OmU / 71 Min. / Regie: Pamela Hogan, Hrafnhildur Gunnarsdottir //
Sa 08.03., 19:30 (Vorpremiere) / Do 13.03., 21:30 / So 16.03., 17:30 / Mo 17.03., 19:30 (Zusatzvorstellung) / Do 27.03., 19:30 //
Filme von Regisseur*innen zum internationalen feministischen Kampftag
Film des Monats
das Ensemble "Faber Sanna & Friends" spielt Lieder von Fabrizio De André, mit Moderation von Alessandro Bellardita
Eintritt: 15 € / für Basis Mitglieder 10 € / Plus-Mitglieder Eintritt frei
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
Thomas „Babe“ Levy konzentriert sich auf seine Dissertation über die jüngere US-amerikanische Geschichte sowie auf sein Training für die Teilnahme am Marathon-Lauf. In Gedanken nur allzu häufig mit dem Tod seines Vaters beschäftigt, der unter den Repressalien der so genannten McCarthy-Ära litt, wird der ahnungslose Babe in die dubiosen Geschäfte des ehemaligen KZ-Arztes Christian Szell verwickelt, an denen offensichtlich auch sein Bruder „Doc“ Levy beteiligt ist. Und die hübsche Elsa Opel hat auch etwas zu verbergen …
Ein spannender Klassiker politisch-krimineller Intrigen, brillant gespielt von Dustin Hofmann und Laurence Olivier.
USA 1976 / DF / 125 Min. / Regie: John Schlesinger / Mit Dustin Hoffman, Laurence Olivier, Roy Scheider, Marthe Keller //
Fr 14.03., 19:30, Referentin: Angelika Sandholz //
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
Werkschau David Lynch
In einer trostlosen Welt und einem unwirklich erscheinenden Industriegebiet dröhnt unablässig der Maschinenlärm. Hier lebt der schüchterne, unbeholfene Drucker Henry Spencer mit seiner Freundin Mary in einer Wohnung mit zugemauertem Fenster. Nachdem sich ihr Nachwuchs als vollkommen missgebildet herausstellt, verlässt sie ihn und Henry ist mit dem unentwegt schreienden Wesen allein. Die Situation gerät außer Kontrolle und der völlig überforderte Henry greift zur Schere ...
David Lynchs Langfilmdebut ist ein surrealistischer Albtraum in faszinierend komponierten Schwarz-Weiß-Bildern, die die Betrachter*innen zwischen Realität und Irrationalem im Ungewissen lassen.
USA 1977 / OmU / 90 Min. / Regie: David Lynch / Mit John Nance, Charlotte Stewart, Allen Joseph, Jeanne Bates //
Fr 14.03., 22:00 / Fr. 21.03., 19:30, mit Einführung //
Eine Veranstaltung von Kulturforum Freiburg e.V., Rieselfeld.BIZ in Zusammenarbeit mit dem BürgerInnenverein Rieselfeld e.V. (Ak-Klimaschutz und Energiewende) und Sport vor Ort Rieselfeld e.V.
Bitte zur Veranstaltung anmelden unter +491702889903 (Tel./SMS/WhatsApp/Signal/Telegram) oder obi@rieselfeld.biz und gerne schon Fragen einreichen.
Eintritt frei - Spenden erbeten.
Bei diesen Anbietern findest Du Rat und Infos am Infostand.
Fesa e.V.: Austausch zum Thema DIY Balkonsolar (Wie baue ich mir selbst eine Balkonsolaranlage?)
Elektrizitätswerke Schönau eG: „Sie möchten mit Photovoltaik auf Ihrem privaten Eigenheim Strom erzeugen, speichern, nutzen und so Ihren Geldbeutel und das Klima entlasten? Die EWS bietet Ihnen alles dafür aus einer Hand und unterstützt Sie bei der individuellen Planung, dem Bau und der Inbetriebnahme Ihrer eigenen PV-Anlage. Viele andere Möglichkeiten rund um Ökostrom und -gas, Baden-Württembergs größte Energiegenossenschaft oder Antworten zur klimaschonenden Wärmeversorgung haben wir ebenfalls im Gepäck.“
Solare Zukunft e.V.: Beratung zu SteckerSolar (am Balkon und anderswo), PV-Lösungen ganzheitlich gedacht. Und: Was bringt die Kilowattstunde? Energie verstehen als Erzeuger:in und/oder Verbraucher:in

Ein Streifzug durch Italiens Liedermacherwelt. Eine Reise durch italienische Singer-Songwriter-Musik, inmitten von Träumen, Worten und unvergesslichen Melodien.
Tickets:
Nicht-Mitglieder: 25,00 Euro
Basis-Mitglieder: 15,00 Euro
Plus-Mitglieder: Eintritt frei
Werkschau David Lynch
Der „Elefantenmensch“ John Merrick leidet unter schwerwiegenden körperlichen Missbildungen. Er wird von einem sadistischen Schausteller auf Jahrmärkten ausgestellt und vom sensationslüsternen Publikum begafft. Doch ein Arzt erkennt hinter der Erkrankung den sensiblen Charakter und nimmt ihn mit nach London, um ihn zu untersuchen und ein menschenwürdiges Zuhause anzubieten. Doch trotz der Bemühungen, ihn in die Gesellschaft einzuführen, ist er auch hier nicht sicher vor der menschlichen Grausamkeit.
David Lynch transformierte diese wahre Geschichte in ein meisterhaftes filmisches Plädoyer für Menschlichkeit und Würde. ELEPHANT MAN wurde für acht Oscars und fünf Golden Globes nominiert.
UK 1980 / / OmU / 123 Min. / Regie: David Lynch / Mit Anthony Hopkins, John Hurt, Anne Bancroft //
Sa 15.03., 19:00, mit Einführung / Do 27.03., 21:00 //
Werkschau David Lynch
Werkschau David Lynch
Ein junges Paar flieht, vom tödlichen Hass seiner Schwiegermutter verfolgt, quer durch die USA. Das Horror-Szenario von Gewalt, Armut, Verrat und Tod schweißt sie nur noch mehr zusammen, doch nach Sailors Haftstrafe stellt sich die Frage, ob sie sich noch eine gemeinsame Zukunft zutrauen.
Eine mit gewaltigem Bild-, Ton- und Musikaufwand opernhaft inszenierte Mischung aus „amour fou“, Gangstergeschichte und Roadmovie, die mit einer ironischen Märchenhaltung die schrecklichen Seiten des Lebens schlaglichtartig erhellt und doch humane Werte und die Schönheiten des Daseins beschwört. Eine überspitzte Collage, die zugleich als verdichtete Momentaufnahme verstanden werden kann. Goldene Palme 1990.
USA 1990 / OmU / 120 Min. / Regie: David Lynch / Mit Laura Dern, Nicolas Cage, Willem Dafoe, Isabella Rossellini //
Sa 08.03., 21:00 mit Einführung / Sa. 15.03., 21:30 //
Werkschau David Lynch
Kinderkino
Für die schüchterne Teenagerin Mina beginnt ein neues Schuljahr, und sie möchte unbedingt dazugehören – vor allem möchte sie E. D. Win beeindrucken, den gleichaltrigen Hip-Hop-Tänzer, dessen Instagram-Fanclub weitaus größer ist als sein Einfühlungsvermögen. Trotz ihrer Befangenheit und der Tatsache, dass sie nicht tanzen kann, ringt Mina sich zur Teilnahme an einem Tanzwettbewerb durch. Vom unangenehmen ersten Vortanzen bis zum großen Auftritt verabschiedet sie sich von Selbstzweifeln und problematischen Körperbildern.
Norwegen 2023 / 91 Min. / Regie: Aurora Gossé / empfohlen ab 8 Jahren //
So 09.03., 15:30 / So 16.03., 15:30 //
Kinderkino
Filme von Regisseur*innen zum internationalen feministischen Kampftag – Film des Monats
Am 24. Oktober 1975 steht in Island alles still. Kein Geschäft ist geöffnet, keine Zeitung erscheint, kein Geschirr wird gespült. Die isländischen Frauen befinden sich im Streik. Sie wollen nicht länger hinnehmen, dass ihre Arbeit in Betrieb und Familie unterbewertet, ihre Stimme nicht gehört und ihnen Zugang zu wichtigen Bereichen der Gesellschaft verwehrt wird. Unglaubliche 90 Prozent beteiligen sich und der Tag geht in die Geschichte ein.
Der Dokumentarfilm lässt die Protagonistinnen zu Wort kommen und zeigt, wie aus einer einfachen Idee eine Revolution wurde. Heute ist Island in puncto Gleichstellung eines der fortschrittlichsten Länder der Welt.
Island, USA 2024 / OmU / 71 Min. / Regie: Pamela Hogan, Hrafnhildur Gunnarsdottir //
Sa 08.03., 19:30 (Vorpremiere) / Do 13.03., 21:30 / So 16.03., 17:30 / Mo 17.03., 19:30 (Zusatzvorstellung) / Do 27.03., 19:30 //
Filme von Regisseur*innen zum internationalen feministischen Kampftag
Film des Monats
Ein Streifzug durch Italiens Liedermacherwelt. Eine Reise durch die Musik des italienischen Autors zwischen Träumen, Worten und unvergesslichen Melodien. Mit italienischem Aperitif
Eintritt frei, Spenden willkommen
Filme von Regisseur*innen zum internationalen feministischen Kampftag
Anna arbeitet in einer Schönheitsklinik und begegnet eines Nachts Sadie, als die gerade das Gebäude mit feministischen Parolen besprüht. Sadie ist die charismatische Anführerin der radikalen Gruppe „Clits in Action“, kurz C.I.A., die mit Guerilla-Aktionen feministische Werte vermitteln will – für Anna eine völlig neue, faszinierende Welt. Sie verschreibt sich der Revolution und verliebt sich in Sadie. Doch irgendwann gehen Liebe und Politik derartig durcheinander, dass Anna sich entscheiden muss: Aufgeben oder Weiterkämpfen?
ITTY BITTY TITTY COMMITTEE ist ein rasantes feministisches Politmärchen, das Jamie Babbit (WEIL ICH EIN MÄDCHEN BIN) mit deutlichen Botschaften und viel Witz inszeniert hat. Ein selbstbewusstes Darstellerinnen-Ensemble und der exzellente Soundtrack von LeTigre, Sleater-Kinney und Peaches machen deutlich, dass es hier nicht mehr um Lesben geht, die sich ungesehen in ihre private Welt zurückziehen möchten, sondern die radikal ihre Rechte und Selbstbestimmtheit einfordern.
Präsentiert von den Freiburger Lesbenfilmtagen
Filme von Regisseur*innen zum internationalen feministischen Kampftag
USA 2007 / OmU / 87 Min. / Regie: Jamie Babbit //
So 16.03., 19:00 //
Am 24. Oktober 1975 steht in Island alles still. Kein Geschäft ist geöffnet, keine Zeitung erscheint, kein Geschirr wird gespült. Die isländischen Frauen befinden sich im Streik. Sie wollen nicht länger hinnehmen, dass ihre Arbeit in Betrieb und Familie unterbewertet, ihre Stimme nicht gehört und ihnen Zugang zu wichtigen Bereichen der Gesellschaft verwehrt wird. Unglaubliche 90 Prozent beteiligen sich und der Tag geht in die Geschichte ein.
Der Dokumentarfilm lässt die Protagonistinnen zu Wort kommen und zeigt, wie aus einer einfachen Idee eine Revolution wurde. Heute ist Island in puncto Gleichstellung eines der fortschrittlichsten Länder der Welt.
Island, USA 2024 / OmU / 71 Min. / Regie: Pamela Hogan, Hrafnhildur Gunnarsdottir //
Sa 08.03., 19:30 (Vorpremiere) / Do 13.03., 21:30 / So 16.03., 17:30 / Mo 17.03., 19:30 / Do 27.03., 19:30 //
Zusatztermin aufgrund großer Nachfrage