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– Filme zu trans normalen Lebensgeschichten
„Also Leute, ihr kennt mich als Alice Júnior, ich bin trans, schwer zu schlagen und bereit für alles, was da kommen mag." Schnelle Schnitte, unterlegt mit Pop-Samples und Soundeffekten, ein Hauch von Glitzer und ein Sack voller Emojis: Die YouTuberin Alice Júnior produziert ihr neustes Video über den lang ersehnten ersten Kuss. Doch als ihr Vater in ihr Zimmer kommt und vor der Kamera verkündet, dass sie die pulsierende brasilianische Stadt Recife verlassen und in eine kleine, konservative Stadt im Süden ziehen werden, muss sich Alice auf die Prüderie und Engstirnigkeit vorbereiten, die sie dort erwarten.
Die Teenagerin, gespielt von der Bloggerin Anne Celestino Mota, lässt sich von den anfänglichen Anfeindungen nicht unterkriegen. Mit ihrer charismatischen Persönlichkeit bringt die selbstbewusste junge trans Frau ihre neuen Mitschüler*innen und Lehrer*innen dazu, ihre katholisch-konservative Haltung zu überdenken.
Brasilien 2019 / Portugiesische OF mit englischen Untertiteln / 87 Min. / Regie: Gil Baroni / Mit Anne Celestino Mota //
Do 20.02., 19:00, im Anschluss Filmgespräch mit Menschen, die bei TransAll aktiv sind //
Filme zu trans normalen Lebensgeschichten
Wodurch wird Filmmusik unvergesslich? Warum prägt kaum wahrgenommene Musik so stark unser Filmerlebnis? Der Dokumentarfilm zeigt, wie einige der berühmtesten Musikthemen der Kinogeschichte konzipiert wurden und wie die Entwicklungsstufen vom leeren Notenblatt bis zum fertigen „Score“ verlaufen. Berühmte Komponisten wie John Williams und Hans Zimmer, sprechen über ihre Arbeitsweisen sowie über Funktionen und Strategien der Musik. Der Film demonstriert die Macht und den Einfluss die Filmmusik auf uns hat und dokumentiert, wie die Komponisten sie zusammenstellen und den Film so untermalen, dass er beim Publikum unmittelbar intensive Reaktionen auslöst. Nach diesem Film werden Sie Filme anders hören.
USA 2017 / OmU / 93 Min. / Regie: Matt Schrader / Mit Hans Zimmer, John Williams, Trent Reznor, James Cameron //
Do 20.02., 21:30 //
resonance: Musik & Film – Schwerpunkt Filmmusik
Paradschanows einziger Schwarz-Weiß-Film spielt im Donbas, der Kohlebergbauregion im Osten der Ukraine. In zwei eher unzusammenhängenden Handlungssträngen handelt er vom Bergarbeiter Hryhorii Hryva, der sich selbst als „die Schönheit und der Stolz des Donbas“ bezeichnet, und einer junge Frau aus der Westukraine, die neue Mitglieder für die Pfingstbewegung rekrutieren soll. Ein Grund für die Parallelhandlung ist der tragische Tod der Hauptdarstellerin Inna Burduchenko, eines aufsteigenden Stars des ukrainischen Kinos. Der Regisseur Anatoli Slisarenko befahl der Schauspielerin, mehrmals in eine in Flammen stehende Scheune zu rennen, bis sie tödliche Verbrennungen erlitt. Er wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt und Paradschanow übernahm den Film. Er zeigte wenig Interesse daran, aus dem bereits gedrehten Material eine halbwegs kontinuierliche Handlung zu entwickeln. Stattdessen fügte er eine Reihe von exzentrischen, in sich abgeschlossenen Szenen hinzu, die die Künstlichkeit des Films nur noch mehr betonten. In einer Art Detektivspiel lassen sich nun zwei Filmsprachen unterscheiden und sichtbar wird ein surrealistischer Film, der die stumpfe sozialistisch-realistische Erzählung dekonstruiert.
Ukrainische SSR 1960-62 / OmeU / 73 Min. / Regie: Sergei Paradschanow //
Fr 21.02., 19:00 //
Filme aus der Ukraine
Seit ihre Tochter nach Europa emigriert ist, lebt die 70-jährige Witwe Mahin alleine in Teheran. Nach einem geselligen Nachmittag mit Freundinnen beschließt sie, der Liebe nochmals eine Chance zu geben. Unverhofft trifft sie bei der Suche auf den gleichaltrigen Taxifahrer Faramarz. Aus dieser zufälligen Begegnung wird eine ebenso überraschende wie unvergessliche Nacht. MY FAVOURITE CAKE ist die dritte gemeinsame Arbeit des Regie-Duos Maryam Moghaddam und Behtash Sanaeeha.
Der Film, der seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale feierte, erzählt mit zartem Humor eine gefühlvolle Geschichte von Hoffnung und Liebe. Dabei gibt er einen Einblick ins alltägliche Leben im Iran und in die subtilen Möglichkeiten, sich gegen das autoritäre Regime zu emanzipieren. Diese Kritik ist wohl auch den iranischen Sittenwächtern nicht entgangen, das Regie-Duo wurde mit einem Ausreiseverbot belegt, womit sie nicht an der Weltpremiere ihres Films an der letzten Berlinale teilzunehmen konnten.
Iran, F, S, D 2024 / OmU / 79 Min. / Regie: Maryam Moghaddam, Behtash Sanaeeha / Mit Lily Farhadpour, Esmail Mehrabi //
Fr 21.02., 21:00 //
Kinohighlights 2024
Als Nachtrag zum 700. Todestag von Marco Polo im letzten Jahr beleuchtet der Historiker und Spezialist für die Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit Martin Faber nicht nur die spektakulären Reisen des venezianischen Zeitgenossen von Dante Alighieri, sondern weitet den Blick darüber hinaus für die Erkundungen und die beginnende Expansion der Europäer in die Welt.
Bildquelle: Wikipedia, Scanned by "Runners of the seas", Pepper of Arvor (Abraham Cresques, Atlas catalan)
Solidarisch gegen Rechts!
Freiburg zeigt Haltung! Kurz vor der Wahl stellen wir uns entschieden gegen rechte Hetze und setzen ein Zeichen für ein solidarisches Miteinander. Wir stehen zusammen gegen den Abbau des Sozialstaates, die Kürzungen des Bürgergeldes, der Rente und der Zahlungen in Bildung und Kultur, stattdessen für ein solidarisches Zusammenleben, Gleichberechtigung und einen Gesellschaft, in der Menschenleben und Menschenwürde zählen!
Kommt am 22.2. auf die Straße und zeigt gemeinsam: Freiburg bleibt solidarisch!
So kannst du uns unterstützen:
Lasst uns gemeinsam zeigen: In Freiburg ist kein Platz für rechte Hetze! Wir stehen solidarisch zusammen für eine gerechte und menschenwürdige Gesellschaft. <3
Bist du dabei gemeinsam zu zeigen - hier ist kein Platz für rechte Hetze, sondern hier ist der Ort für ein solidarisches Miteinander, für Gleichberechtigung und eine Gesellschaft, in der Menschenwürde und Menschenleben zählen? Am 22.2 auf dem Platz der alten Synagoge!
"Als ich dachte, sie käme nie, da wuchs auf einmal die City vor mir auf. Ein Gewitter von blitzartigen, tollen Ausblicken … Ich tauchte ein in ein feierliches, hallendes Dröhnen. Die Stimme Chicagos." (Heinrich Hauser, Feldwege nach Chicago, 1931)
Der Deutsche Heinrich Hauser, 1901 laut Geburtsschein in Preußen geboren, drehte in Chicago lange, bevor es Hollywood tat. Sein Film kommt ohne Stars aus: keine impressionistische Studie, kein experimentelles Städtepoem, kein touristischer Reisefilm, keine gestellten Aufnahmen, schon gar nicht einer der gängigen Kulturfilme. Die Stadt selbst und die Menschen, die sie bevölkern, stehen im Zentrum. Hauser war der Neuen Sachlichkeit verpflichtet – und sich selbst. [...]
Hauser porträtiert Chicago, die zweitgrößte amerikanische Stadt, sehr persönlich, sachlich und nüchtern, ohne Schnörkel und doch mit einem großen Verständnis für das Environment, die Architektur, die Fabriken, die Schlachthöfe und vor allem die soziale Situation der Menschen. Zu keiner Zeit versucht er das städtische Geschehen seinen eigenen Prinzipien unterzuordnen. Eher lässt er sich mitnehmen von dem, was ihm ins Auge fällt. So entstand ein bedeutendes, zu Unrecht in Vergessenheit geratenes und erst nach vielen Jahrzehnten wiederentdecktes Filmwerk. (Dr. Rolf Giesen, www.schongerfilm.de)
D 1931 / 65 Min. / Regie: Heinrich Hauser //
Sa 22.02., 19:00, am Klavier: Günter A. Buchwald //
Stummfilm: Stadt im Film
Nach dem Tod seiner Mutter und dem Umzug der Familie aufs Land fällt es Mahito schwer, sich an die neuen Lebensumstände zu gewöhnen. Dann begegnet er einem sprechenden Graureiher. Dieser behautptet, Mahitos Mutter sei noch am Leben und befinde sich in einem nahegelegenen Turm. Mahito betritt eine magische Welt, um sie zu retten. Einfühlsam, hintergründig und mitunter düster nähert sich Anime-Meister Hayao Miyazaki mit grenzenloser Fabulierlust und beeindruckenden handgezeichneten Animationen der kindlichen Seelenwelt.
Japan 2024 / Animationsfilm / OmU / 124 Min. / Regie: Hayao Miyazaki //
Sa 22.02., 21:30 //
Kinohighlights 2024
Der 12-Jährige Karl ist mit seiner Mutter aus einer westdänischen Kleinstadt in den Kopenhagener Stadtteil Nørrebro gezogen. Hier wohnen Menschen aus allen Ecken der Welt, es geht laut und hektisch zu, in der Schule wird Karl wegen seines ländlichen Dialekts gemobbt.
Bald lernt er die selbstbewusste Sawsan kennen, deren Familie aus der Türkei stammt. Sie zeigt Karl, wie das Großstadtleben funktioniert. Aber auch Sawsan hat ein Problem: Sie ist ein großes Musiktalent und will unbedingt beim Finale der Fernseh-Castingshow MGP dabei sein. Doch ihre traditionsbewussten Eltern erlauben es nicht. Doch die beiden sind gewitzter als gedacht und gemeinsam finden sie für jedes Problem eine Lösung.
Dänemark 2013 / 97 Min. / Regie: Martin Miehe-Renard / empfohlen ab 8 Jahren //
So 23.02., 15:00 //
Kinderkino
Ein Karton, ein Harlekin und eine Bühne- ein Harlekin, eine Bühne, ein Karton- eine Bühne, …
Was passiert, wenn die drei aufeinandertreffen? Wie viel Circus passt in einen Karton? Wer oder was wird hier eigentlich gestapelt, gepackt und gefaltet?
Beim Circus Harlekin, dem Pack-Meister der Circus-Artistik, erleben Sie ein All inclusive Paket: ein Balanceakt der Verpackungskünste, komische Karton-Comedy, ein Hochgestapel in luftige Höhen auf dem Kistenboden der Tatsachen.
Tatsache: Es erwartet Sie ein beeindruckendes, humorvolles, buntes Programm – kompakt verpackt und auf die Bühne gebracht von 41 Pappnasen - äh - Harlekinen.
Begleitet wird die Show von unserer fabelhaften Circusband, die richtig auf die Pappe haut*. Den Erlös der Vorstellung spenden die Harlekine an die Aktion „Kinder helfen Kindern“ der Badischen Zeitung.
Sonntag, 23.02.2025 16.30 Uhr
Großes Haus, Theater Freiburg
Eintritt: €17,-/ €15,-/ €13,- ermäßigt €11,-
Vorverkauf:
0761 201-2853
0761 - 496 88 88
Mehr als 60 Prozent der Kinder in Wiener Volksschulen sprechen Deutsch nicht als Erstsprache bei gleichzeitig akutem Mangel an Pädagog*innen. Widrige Bedingungen für Beckermanns Dokumentarfilm, für den sie eine Klasse über drei Jahre begleitet hat. Entstanden ist ein erstaunlich heiteres Porträt einer ungewöhnlichen Gemeinschaft. Ein Film über das Lehren, das Lernen sowie überraschende Erfahrungen dazwischen. FAVORITEN wurde auf der Berlinale 2024 mit dem Friedenspreis ausgezeichnet.
Ö 2024 / OF / 118 Min. / Regie: Ruth Beckermann //
So 23.02., 17:30 //
Kinohighlights 2024
Zur Eröffnung des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus
Der Film lässt Musik, die über siebzig Jahre lang als verloren galt, wieder auferstehen und in neuem Glanz erstrahlen, und erzählt von Plattenlabels, die im nationalsozialistischen Berlin bis 1938 Musik jüdischer Künstler produzierten. Diese Musik wurde mitsamt ihren Originalmatrizen, Texten und Noten in der Reichspogromnacht vollständig vernichtet. Dass über 70 Jahre später dieser Schatz wieder gehoben werden konnte, grenzt an ein Wunder. Mit der neu arrangierten Musik nähert sich der Film dieser unglaublichen Geschichte und dem tragischen Schicksal der jüdischen Künstler, die ein musikalisches Vermächtnis hinterlassen, das bis heute nicht an Aktualität und Brisanz verloren hat.
In Kooperation mit Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher e.V., Israelitische Gemeinde Freiburg und Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
D, CH 2024 / OmU / 90 Min. / Regie: Christoph Weinert //
So 23.03., 19:30, zu Gast: Regisseur Christoph Weinert / Fr. 28.03. 21:30 //
Zur Eröffnung des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus
Der junge Jura lebt bei seiner Mutter und deren nervigen Liebhaber. Als er für das Naturkundemuseum nach einem als ausgestorben geltenden Murmeltier sucht, wird er Zeuge von Brandstiftung. Er versucht, das Unrecht an die Öffentlichkeit zu bringen, doch trifft nur auf absurde Verstrickungen von Politik, Geld und Medien – und an deren Entwirrung ist niemand wirklich interessiert …
Kurz vor der russischen Invasion gedreht und im Krieg fertiggestellt, zeichnet Roman Bondarchuks Spielfilm die Auswirkungen einer zerfallenden Gesellschaft auf die fragile Menschlichkeit. Seine Satire ist dabei skurril, selbstkritisch und subversiv, doch sie verliert nie die Hoffnung – und schon gar nicht ihren Charme.
Ukraine, D, Slowakei, Tschechien 2024 / OmU / 126 Min. / Regie: Roman Bondarchuk / Mit Dmytro Bahnenko, Zhanna Ozirna, Rymma Ziubina //
So 23.02., 20:00, Videogespräch mit Roman Bondarchuk / So 02.03., 19:00 / //
Filme aus der Ukraine
Das RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.) lädt im Rahmen des Projektes „Vision bessere Welt“ den Buchautor Jürgen Grässlin und den Filmemacher Peter Ohlendorf zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit anschließender Diskussion ein.
Ohlendorf zeigt einen 40-minütigen Auszug aus seinem Dokumentarfilm „UTOPISCHES VOM HIMMELREICH? INKLUSION IM IRDISCHEN ARBEITSLEBEN. Neun junge Menschen sollten an der Akademie Himmelreich bei Freiburg fit gemacht werden für eine Anstellung in der Gastronomie. Kann dieses Experiment im realen Arbeitsleben bestehen?
Grässlin beleuchtet in seinem neuen Buch WIE LICHTER IN DER NACHT. MENSCHEN, DIE DIE WELT VERÄNDERN, was uns in düsteren Zeiten Mut macht. Zahlreiche Beispiele belegen, wie Visionen Wirklichkeit werden. So auch die Erfolge der Heilerziehungspflegerin Theresa Krämer, die sich mit ganzer Kraft für Inklusion auf Augenhöhe engagiert.
In Kooperation mit dem ABC (Arbeitskreis Behinderte an der Christuskirche)
Mo 24.02., 20:00, ein Abend mit dem Filmemacher Peter Ohlendorf und dem Autor Jürgen Grässlin /
Vision bessere Welt
Eintritt frei, Spende erbeten //
Die Filmemacherin Olga Chernykh stammt aus Donezk, ehemals Industriemetropole der Ukraine und seit 2014 Schauplatz der russischen Invasion. Seit dem russischen Angriff von 2022 lebt sie wie ihre Mutter in Kyjiw und beide bleiben mit der Großmutter in Donezk über Videocalls in Kontakt. Chernykh begegnet der verstörenden Kriegsgegenwart auf poetische Weise mit familiengeschichtlichem Material: Urlaube am Meer, der Urgroßvater, eine Kindheit in einer blühenden Stadt. Die Grenzen zwischen damals und heute, zwischen Realität und Erinnerung verwischen. Eine intime Reise dreier Generationen, immer auf der Suche nach einem Weg, mit Verlust und Trauer umzugehen und sich gegenseitig zu stützen.
D, F, Ukraine 2023 / OmU / 72 min / Regie: Olga Chernykh //
Di 25.02., 19:00 / So 02.03., 17:00 //
Durch die verschneite Landschaft stapft der Kunstlehrer Samet zu dem Dorf, in dem er nach Ende der Ferien wieder unterrichten muss. Es ist eine einsame Gegend irgendwo in Anatolien, die unter der Winterdecke ruht. Wie in der Türkei üblich, muss Samet vier Jahre in der Provinz verbringen, bevor er sich wieder nach Istanbul versetzen lassen kann. Einzig die Schülerin Sevim gibt ihm Hoffnung. Doch dann kommen Beschuldigungen des unsittlichen Kontakts mit Schülerinnen gegen Samet auf und stoßen ihn in eine existenzielle Krise. Auf den Spuren von Anton Tschechow folgt der glänzend gespielte und trotz seiner Länge kurzweilige Film der Suche nach einem besseren, sinnerfüllteren Leben.
Türkei, F, D, S 2024 / OmU / 197 Min. / Regie: Nuri Bilge Ceylan / Mit Deniz Celiloglu, Merve Dizdar, Musab Ekici //
Mi 26.02., 19:00 / Sa 01.03., 19:00 //
Die Menschheit steht in einer nahen Zukunft vor dem Abgrund: Eine mysteriöse Krankheit sorgt dafür, dass aus Menschen Kreaturen werden, die noch ein bisschen an Tiere erinnern. Wen die Mutationen erwischen, der gerät schnell ins gesellschaftliche Abseits. Auf der Flucht vor dem wütenden Mob versteckt sich eine Gruppe von Mutanten im Wald. Mit dabei: Die Mutter von Émile (Paul Kircher). Der will sie jedoch nicht aufgeben und begibt sich deshalb zusammen mit seinem Vater François (Romain Duris) auf die Suche nach ihr. Dass sie nicht mehr die Alte ist, will François gar nicht richtig wahrhaben. Und dann erwischt es auch noch Émile …
F 2024 / OmU / 130 Min. / Regie: Thomas Cailley / Mit Paul Kircher, Romain Duris u.a. //
Do 27.02., 19:00 / Einführung: Flavien Le Bouter //
ciné club
Im Rahmen von Creative Mornings erzähle ich über die Zusammenhänge, Beweggründe, Visionen sowie Herausforderungen meiner Tätigkeit mit "geretteten" Materialien wie z.B: Fahrradschläuche, aus denen ich in meiner Upcycling WERTstatt u.a. diverse Taschen produziere. In Workshops gebe ich mein Wissen und meine Erfahrungswerte dazu weiter.
Frühstück und Input sind wie immer kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Wir freuen uns auf dich!
Mehr Infos zu diesem Event: https://creativemornings.com/cities/FR https://creativemornings.com/individuals/bibo
Mehr Infos über mein Tun: https://upcycling-freiburg.com
Ein Genre, das es immer schwerer hat, bei Festivals und Kinos unterzukommen, sind Filme über Filmgeschichte. In gewisser Weise ist dieser (aus dem Hauptprogramm des Berlinale Forums 2024) ein solcher; freilich aber ist er viel mehr. Alexander Horwaths dreistündiger und mitreißender Essayfilm ist: ein Hakenschlagen durch die Geschichte der USA, ein autobiografischer Haudegen-Ritt als kulturgeschichtliche Weltbetrachtung, wie man sie nur noch selten erfährt, und last but not least, ein Liebesbekenntnis an einen der größten der Zunft – Henry Fonda. Der ehemalige Viennale- und Filmmuseumsdirektor und jetzige Regie-Debütant sagt dem US-Star goodbye. Wir sagen welcome! (arsenal berlin)
Ö, D 2024 / OF / 184 Min. / Regie: Alexander Horwath /
Fr 28.02., 19:00 / Di 04.03., 19:30 //
Kinohighlights 2024
Durch die verschneite Landschaft stapft der Kunstlehrer Samet zu dem Dorf, in dem er nach Ende der Ferien wieder unterrichten muss. Es ist eine einsame Gegend irgendwo in Anatolien, die unter der Winterdecke ruht. Wie in der Türkei üblich, muss Samet vier Jahre in der Provinz verbringen, bevor er sich wieder nach Istanbul versetzen lassen kann. Einzig die Schülerin Sevim gibt ihm Hoffnung. Doch dann kommen Beschuldigungen des unsittlichen Kontakts mit Schülerinnen gegen Samet auf und stoßen ihn in eine existenzielle Krise. Auf den Spuren von Anton Tschechow folgt der glänzend gespielte und trotz seiner Länge kurzweilige Film der Suche nach einem besseren, sinnerfüllteren Leben.
Türkei, F, D, S 2024 / OmU / 197 Min. / Regie: Nuri Bilge Ceylan / Mit Deniz Celiloglu, Merve Dizdar, Musab Ekici //
Sa 01.03., 19:00 //
Kinohighlights 2024
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