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Eine Gruppe von Wissenschaftlern lässt sich in einer selbstgebauten Rakete per Kanone buchstäblich auf den Mond schießen. Dort bekommen sie allerdings Ärger mit den lunaren Bewohnern und ihrem König, denn diese setzen sich tatkräftig gegen die Eindringlinge von der Erde zur Wehr. Georges Méliès ist ein Magier, ein Visionär und der größte Geschichtenerzähler des frühen Kinos. Sein nur 13 Minuten langer Film mit dem ikonenhaften Bild des Monds mit der Raketenkapsel im Auge ist der erste Science-Fiction-Film überhaupt mit teils atemberaubenden Effekten angesichts der technischen Möglichkeiten dieser Zeit.
Frankreich 1902 / 14 Min. / Regie: Georges Méliès //
Sa 26.07., 18:30, außerdem Kurzfilme und Performance BLACK ON BLACK Ceren Oykut (Live Drawing & projection) Melih Sarıgöl & Emre Sarıgöl (Live synthesized Sci-Fi electronic music)
Eintritt frei
Begleitprogramm zur Austellung „Until It’s Hard to Tell“
Finissage
Der türkische Schriftsteller Yaşar Kemal begann seine literarische Laufbahn mit Reportagen – er interviewte Menschen und schrieb über Armut, Ausbeutung und Hunger. Er selbst berichtete dazu: »Nach einem langen Interview las ich einem Mann, dessen Geschichte ich aufgezeichnet hatte, später den fertigen Text vor. Der Mann weinte und sagte: Mensch, was man uns alles angetan hat…«
Für uns als Kultureinrichtung bleibt nur die Kunst, um vom Leiden der Menschen unter Ausbeutung und den aktuell wieder Überhand nehmenden Kriegen zu erzählen. Das Kommunale Kino veranstaltet mit dem Duo Misagh Joolaee (Kamancheh/iranische Stachelgeige) und Bakr Khleifi (Oud) aus Berlin einen Benefizabend mit ausgewählten Gedichten gegen den Krieg. Beide sind internationale Stars ihrer Instrumente. Bakr Khleifi war als Kontrabassist langjähriges Mitglied des West Eastern Divan Orchestra (gegründet von Daniel Bairenboim und Edward Said) und ist ein weltweit bekannter Oud-Lehrer und -Spieler. Der Musiker und Komponist Misagh Joolaee gehört zu den wenigen Künstlern der neueren Musikgeschichte, dessen Alben drei Mal in Folge mit "Preis der deutschen Schallplattenkritik" ausgezeichnet wurde.
Gemeinsam präsentieren sie Improvisation und eigene Kompositionen, die sowohl vom traditionellen Maqam- bzw. Dastgah-System als auch von westlicher klassischer Musik inspiriert sind. Die Gedichte werden von Renate Obermaier gelesen, Schauspielerin und Sprecherin.
Die Einnahmen gehen an die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international.
Fr 25.07., 21:00 / Eintritt: 15 Euro / Solidaritätspreis: 20 Euro und mehr (hierfür bitte telefonisch reservieren und an der Abendkasse bezahlen)
„WAS MAN UNS ALLES ANGETAN HAT“
Der erste Spielfilm von Shirin Neshat, 1957 in Iran geborenen und heute in New York lebenden international renommierten Fotografin und Video-Künstlerin, die den gleichnamigen Roman der iranischen Schriftstellerin Sharnush Parsipur aus dem Jahr 1989 adaptierte. Der Film gibt einen Einblick in den Sommer des Jahres 1953, welcher ein verhängnisvoller Moment in der iranischen Geschichte darstellt, als ein amerikanischer-britischer Staatsstreich die Wahl des demokratisch gewählten Ministerpäsidenten Mohammad Mossadegh als ungültig erklärten und den Shah wieder an die Macht setzten. Das Land befindet sich in Aufruhr, wir blicken auf vier Frauen, die in dieser Epoche für einen kurzen Moment das Gefühl individueller Freiheit erleben. Silberne Löwe für die beste Regie in Venedig.
Deutschland, Österreich, Frankreich, Iran 2009 / OmU / 95 Min. / Regie: Shirin Neshat
Fr 25.07., 19:00 / Do 31.07., 19:30
Begleitprogramm zur Ausstellung „Until It’s Hard to Tell“
Ein Großteil des afrikanischen Kulturerbes befindet sich in europäischen Museen und Sammlungen. Mittlerweile fließen Gelder in die Erforschung ihrer Provenienz und es kommt zu Restitutionen. Was hat sich in den letzten Jahren getan? Wo steht der Diskurs und wie sieht die Praxis für Sammlungen und Herkunftsgesellschaften aus? Über Filme und einem Panel wollen wir dazu mit Ihnen ins Gespräch kommen.
DAHOMEY
November 2021: 26 Objekte des Königreichs Dahomey verlassen Paris und kehren in ihr Herkunftsland, das heutige Benin, zurück. Zusammen mit Tausenden anderen Gegenständen wurden sie 1892 von französischen Kolonialtruppen geraubt. Doch ist der Begriff Objekt überhaupt zutreffend? Und wie sollen sie empfangen werden, in einem Land, das sich während ihrer Abwesenheit stark verändert hat? Unter den Studierenden der Universität von Abomey-Calavi in Benin entflammt eine politische Debatte.
Frankreich, Senegal, Benin 2024 / OmU / 68 Min. / Regie: Mati Diop //
IF OBJECTS COULD SPEAK
Im Linden-Museum in Stuttgart lagert seit 1903 ein mysteriöses Holzobjekt aus Kenia. Warum weiß das Museum nicht mehr darüber? Zwei Filmschaffende aus Kenia und Deutschland begeben sich auf eine Reise mit offenem Ausgang. Sie erhalten Zugang zum Archiv in Stuttgart, aber keinen Zugang zum Museum in Nairobi. Sie begegnen aufgebrachten Jugendlichen, kundigen Alten und einer gemeinsamen Geschichte. Und was soll nun mit dem Objekt geschehen?
Deutschland, Kenia 2020 / OmU / 31 Min. / Regie: Elena Schilling (Bauer), Saitabao Kaiyare //
PANEL
Elena Bauer arbeitet als Produzentin, Dramaturgin, berät Filmprojekte und beschäftigt sich mit interaktiven und immersiven Medien und Games. Sie hat vor fünf Jahren IF OBJECTS COULD SPEAK mit Saitabao Kaiyare in Deutschland und Kenia gedreht und ihn seither an unterschiedlichsten Orten gezeigt und diskutiert.
Dr. Kokou Azamede ist Germanist und Historiker an der Universität Lomé (Togo). Seine Forschungsschwerpunkte sind transkulturelle Studien, deutsche Missions- und Kolonialgeschichte in Westafrika sowie Kolonialfotografie. Zudem ist er Förderbeirat des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste.
Dr. Richard Legay ist Historiker am Arnold-Bergstraesser-Institut und beschäftigt sich mit Restitution von Kulturerbe, Public History und Erinnerungspolitik. Er moderiert das Panel.
Do 24.7., 19:30
In Kooperation mit dem Africa Center for Transregional Research (ACT) des Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI)
Kulturelles Erbe
THE HOUSE IS BLACK
Der einzige Film der iranischen Dichterin Forough Farrokhzad findet unerwartete Gnade dort, wo nur wenige hinschauen würden: in einer Leprakolonie, deren Bewohner in einer geschlossenen Gemeinschaft leben, beten, lernen, spielen und feiern, abgeschnitten vom Rest der Welt. Durch nachdenkliche Voiceover-Erzählungen aus dem Alten Testament, dem Koran und der eigenen Poesie der Filmemacherin sowie unerschrockene Bilder, die den Blick nicht von der körperlichen Andersartigkeit abwenden, schafft Farrokhzad ein zutiefst einfühlsames Porträt derjenigen, die von der Gesellschaft ausgestoßen werden. Als wichtiger Vorläufer der iranischen Nouvelle Vague ist THE HOUSE IS BLACK ein Triumph transzendenter Lyrik einer visionären Künstlerin.
Iran 1963 / OmU / 22 Min. / Regie: Forugh Farrokhzad
DIE VERSIEGELTE ERDE (THE SEALED SOIL)
Marva Nabilis Debüt ist der früheste erhaltene iranische Film, bei dem eine Frau Regie geführt hat. Es ist ein geschickt beobachtetes Werk, das die Notlage des weiblichen Subjekts in einer Zeit der politischen Unterwerfung zeigt. Der Film folgt Roo-Bekheir, einer Frau, die in einem armen Dorf im Südwesten Irans lebt und sich auf einen Umzug vorbereiten muss, um einem staatlich angeordneten Bauprojekt Platz zu machen. THE SEALED SOIL erinnert in seiner kompromisslosen Strenge an Akerman und Bresson, ist aber gleichzeitig von einer eigenen, unaufdringlichen Sinnlichkeit geprägt. Der Film ist durchdrungen von einer kritischen Haltung und der Aufmerksamkeit für die innere Welt einer Frau, die auf ihre Weise gegen das erstickende Patriarchat rebelliert. Der Film wurde im Iran nie gezeigt und kam erst 2025 offiziell in die USA.
Iran 1977 / OmU / 90 Min. / Regie: Marva Nabili
Mi 23.07., 21:30
Begleitprogramm zur Ausstellung „Until it’s hard to tell“
Wie gewohnt kann zwischen 10 und 14 Uhr in der Oltmannsstraße 30 wieder nach Herzenslust gestöbert werden. Geboten werden Second-Hand-Artikel für den kleinen und großen Geldbeutel.
Wie gewohnt kann zwischen 10 und 14 Uhr in der Oltmannsstraße 30 wieder nach Herzenslust gestöbert werden. Geboten werden Second-Hand-Artikel für den kleinen und großen Geldbeutel.
Wie gewohnt kann zwischen 10 und 14 Uhr in der Oltmannsstraße 30 wieder nach Herzenslust gestöbert werden. Geboten werden Second-Hand-Artikel für den kleinen und großen Geldbeutel.
Irgendwas ist immer!
Punkt.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Was auch? Wer kennt nicht all die großen Kleinigkeiten und kleinen Großartigkeiten, die unsere Lebens- und Alltagspläne durchkreuzen? Die Fahrradkette, die plötzlich reißt, politische Hiobsbotschaften, der ungewollte Spruch im Glückskeks, oder eine Zahnfüllung, die spontan beschließt ab sofort irgendwo ein anderes Dasein zu fristen.
Wir alle sind damit nicht alleine. Und um das ein für allemal klarzustellen, steht Ansgar Hufnagel in selbstironisch fluffig pointierter Manier auf der Bühne und erzählt von seiner Version des Ganzen. Vom Chaos in seinem Kopf. Und dem Chaos um sich herum.
Humorvoll, treffend und balancierend zwischen Kabarett, Comedy und Songs.
Das Fest bietet eine Vielzahl interaktiver Aktionen, bei dem die Besucher:innen die Möglichkeit haben verschiedene spannende Nutzungsmöglichkeiten von Solarenergie auszuprobieren und zu erleben.
Darunter ein Balkonsolar-Schauworkshop, Solarkochen, Fahrrad-Pingpong und abends eine Silentdisco. Auch für Kinder gibt es altersgerechte Angebote wie solares Basteln, das Kinderenergiefahrrad und das Mitmach-Quiz, um schon frühzeitig das Interesse für nachhaltige Technologien zu wecken und zu erleben, dass Klimaschutz leicht sein kann und vor allem Spaß bereitet.
Das Planetarium Freiburg stellt die Mitmachaktion „Sonnenbeobachtung“, bei der über die ungeheuren Größen und Abstände in unserem Planetensystem gestaunt werden kann.
Das Fest richtet sich an alle Interessierten und ist kostenfrei.
Getränke, Cocktails sowie Snacks werden auf Spendenbasis angeboten.
In seinem Film bedient sich Loznitsa eines bereits früher erprobten Ansatzes: Er nutzt Archivbilder, um drei Tage des gescheiterten Putschversuchs gegen Gorbatschow im August 1991 in Leningrad festzuhalten. Loznitsa montiert die Bilder in chronologischer Abfolge und konzentriert sich auf die Tonspur, die er sorgfältig von Kommentarstimme und Musik der ursprünglichen Fassung befreit. Dieses historische Ereignis gilt heute als Vorbote des Zerfalls der Sowjetunion und der Weigerung der Bevölkerung, weiter unter dem alten Regime zu leben. Doch die Menschen wirken eher verloren als revolutionsbereit und fragen nach den treibenden Kräften hinter den politischen Veränderungen.
Der Film wurde auf vielen internationalen Festivals gezeigt und in DOK Leipzig bekam er den Filmpreis „Leipziger Ring“ (Bester Dokumentarfilm zum Thema DEMOKRATIE).
Niederlande, Belgien 2015 / OmU / 74 Min. / Regie: Sergei Loznitsa
Mi 23.07., 19:30
Zeichen der Zukunft: Ost-West-Dialoge
Alice Rohrwacher (LE MERAVIGLIE und LAZZARO FELICE) bleibt ihrem unverwechselbaren Stil treu. In ihrem neuesten Werk erzählt sie von einem liebeskranken Engländer, der in der Toskana der 1980er-Jahre mit einer bizarren Bande etruskische Gräber plündert.
Als Arthur in seine kleine Stadt am Tyrrhenischen Meer zurückkehrt, trifft er auf seine Tombaroli-Bande, die etruskische Gräber und archäologische Wunderwerke plündert. Arthur hat eine Gabe, die er für seine Räuberfreunde einsetzt: Er spürt die Leere. Die Leere der Erde, in der sich die Überreste einer vergangenen Welt befinden. Dieselbe Leere, welche die Erinnerung an seine verlorene Liebe Beniamina in ihm hinterlassen hat.
Italien, Frankreich, Schweiz 2023 / OmU / 134 Min. / Regie und Drehbuch: Alice Rohrwacher / mit Josh O'Connor, Isabella Rossellini, Alba Rohrwacher
Di 22.07., 19:00
Begleitprogramm zur Ausstelung "Until It's Hard to Tell"
Drei Brüder im Dritten Reich: Hermann macht bei den Nazis Karriere als Völkerrechtler und verteidigt nach dem Krieg in Nürnberg einen Kriegsverbrecher. Seine Brüder haben jüdische Frauen. Walther flüchtet rechtzeitig nach Amerika, Otto, „der dritte Bruder“ und der Großvater der Filmemacherin, glaubt als Rechtsanwalt an den Rechtsstaat und will in Dresden bleiben. Seine Frau Ruth wird denunziert und in Auschwitz ermordet. In der DDR wird Otto durch die Stasi selbst zum Denunzianten. Welche Entscheidungen trifft man, wenn die eigenen Handlungsspielräume begrenzt sind?
In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
D 2024 / OmU / 110 Min. / Regie: Kathrin Jahrreiss
Mo 21.07., 19:30, im Anschluss Gespräch
HINSCHAUEN: FilmRäume
Im windigen Dorf „Paradies“ in Somalia trotzt eine Patchworkfamilie den Herausforderungen des Alltags. Der Vater lebt von Gelegenheitsjobs, während seine frisch geschiedene Schwester von einer eigenen Schneiderei träumt. Als der kleine Cigaal eines Tages vor der geschlossenen Schule steht, werden die beiden erfinderisch, denn eine gute Bildung soll ihm nicht verwehrt bleiben. Kein leichtes Unterfangen im instabilen Somalia, doch die Familie hält zusammen!
Das Spielfilmdebüt des somalisch-österreichischen Filmemachers Mo Harawe nutzt die politische Gegenwart nur als skizzenhafte Kulisse für seine visuell eindrückliche und verschmitzte Erzählung, die in Cannes gefeiert wurde.
Somalia 2024 / OmU / 133 Min. / Regie: Mo Harawe / mit Ahmed Ali Farah, Anab Ahmed Ibrahim, Ahmed Mohamud Saleban
So 20.07., 21:00
African Music Festival
Klang trifft auf Poesie und Worte reagieren auf Rhythmen. Die Grenzen zwischen Text, Musik und Performance lösen sich auf und die Interaktion und Improvisation zwischen Poet*innen und Musiker treten in den Vordergrund. Dabei können Texte in verschiedenen Sprachen dargeboten werden, mit denen der senegalesische Musiker Pape mit traditionellen und perkussiven Klängen seiner Kora und elektronischen Sounds interagiert oder besser gesagt: jamt. Vom Poetry Slam zum Poetry Jam!
So 20.07., 19:30 / Eintritt gegen Spende
African Music Festival
Jawu wird von den Taten der korrupten Regierung und von Auftragskillern bedroht und muss sich entscheiden, ob sie sich selbst retten oder ihre Gemeinschaft verteidigen soll …
Damit thematisiert das Agbajowo Collective in seinem Film die harte Realität der „Waterfront-Communities“ in Lagos, deren Existenz durch Politiker und Investoren bedroht ist, und möchte THE LEGEND OF THE VAGABOND QUEEN OF LAGOS als sozialkritisches Manifest verstanden wissen. Der Film spielt im Jahr 2017 und betrauert namentlich die Auflösung der Otodo-Gbame-Siedlung. Dabei verarbeitet Agbajowo Collective die Umstände nicht dokumentarisch, sondern als hochwertig produziertes, mystisch aufgeladenes Widerstandsmärchen.
Nigeria, Deutschland, Südafrika, USA 2024 / OmeU / 99 Min. / Regie: Agbajowo Collective / mit Temiloluwa Ami-Williams, Debo Adedayo, Kachi Okechukwu
So 20.07., 17:30
African Music Festival
Finn hat ganz schön Pech. Erst fällt die Paddeltour mit seinem Vater ins Wasser, dann wird er im Zug nach Berlin auch noch beklaut. Obendrein glauben dem 10-Jährigen weder die Schaffnerin noch die anrückende Polizei, dass sein Rucksack mitsamt der Fahrkarte verschwunden ist. Kannawoniwasein! Zum Glück trifft er die abenteuerlustige Jola, die kurzerhand einen klapprigen Traktor kapert. Eine aufregende Reise ans Meer beginnt.
D 2023 / 88 Min. / Regie: Stefan Westerwelle / empfohlen ab 8 Jahren
So 20.07., 15:30 / So 27.07., 15:30
Kinderkino
WE ARE GRIOTS (NOUS LES GRIOTS)
Daouda lebt mit seiner Famlie in Frankreich, wo sein Sohn Malik Mariama heiraten will. Doch die Familien gehören zwei verschiedenen Kasten an: Daouda ist ein Griot und die Familie von Mariama sind Adlige. Daouda ist stolz auf sein von Generation zu Generation weitergegebenes Erbe, doch Malik sieht dies grundlegend anders und pocht auf seine Freiheit …
Senegal/ Frankreich 2023 / OmeU / 17 Min. / Regie: Demba Konaté
LIVING AN ARTIST`S LIFE
Der Film porträtiert sieben Künstler*innen aus Malawi und Ghana, die zwischen Authentizität, Einkommen, globaler Anerkennung und stereotypen Erwartungen hin- und hergerissen sind. Wir treffen einen Modedesigner, einen Gitarristen und Priester, eine Fotografin, eine Tänzerin, einen plastischen Künstler, eine Schlagzeugerin und eine Schauspielerin. Sie alle versuchen, mit ihrer Kunst ihre Familien zu finanzieren und sich dennoch selbst zu verwirklichen. Wie gelingt ihnen dieser Spagat in Westafrika?
Deutschland, Malawi, Ghana 2024 / OmU / 67 Min. / Regie: Carina Nickel, Arne Dreske
Sa 19.07., 20:30
African Music Festival