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Die alleinerziehende Großmutter trainiert ihren radsportbegeisterten Enkel bis zum Modellathleten für die Tour de France. Doch am großen Tag wird er von der Mafia entführt und muss fortan für deren Wettgeschäfte strampeln. Allerdings hat die die Rechnung nicht mit seiner Großmutter und ihren furchtlosen Gefährtinnen gemacht… Ein überbordendes Meisterwerk der belgisch-französischen Trickfilmkunst mit Ebenen und Spaß für jedes Alter!
B, F, K 2003 / OmU / 81 Min. / empfohlen ab 6 Jahren / Regie: Sylvain Chomet //
So 13.07., 17:30, Do 17.07., 20:00 Uhr
Stadtradeln 2025
Auf Schwerkraft folgt Fall: Nach der tänzerischen Erkundung der Schwerkraft (»A Pebble Falling on an Silent Lake«, 2023) widmet sich die Freiburger Kompanie VAYA (Künstlerische Leitung/Choreografie Tina Halford) der Physik des Falls. Das neue Stück »Viendo Viento« behandelt das Fallen als einen dynamischen Prozess, nicht als einen Moment des Scheiterns, sondern als Ursprung neuer Bewegungsenergie und als einen poetischen Akt ständiger Wandlung.
Die vier Tänzer:innen (Alexandre Nodari, Patryk Kłos, Sergey Poltavsky, Tina Halford) experimentieren mit der Kinetik als Quelle akrobatischer Bewegungskompositionen.
Das von einer Welle inspirierte begehbare Bühnenbild erlaubt den provokativen Dialog mit der Schwerkraft. Auf virtuos-poetische Weise werden die Grenzen des körperlich Möglichen ausgeschöpft und das Fallen als ein immerwährender Zyklus der Transformation dargestellt.
Die Bühne wird zur Tanzpartnerin, der Raum vertikal erkundet. Es formen sich ungewöhnliche und faszinierende Bilder, die die Wahrnehmung des Publikums auf die Probe stellen. Begleitet wird der schwindelerregende Reigen von einem Zusammenspiel aus Sound Design (Iskander Yerimbetov, Maria Teriaeva) und Licht (Steffen Melch, Konrad Frensch).
»Viendo Viento« feiert die Kraft des Unvorhersehbaren und zeigt, wie aus dem scheinbaren Verlust an Stabilität ein neues Gleichgewicht entstehen kann, selbst in Bewegung.
Premiere
Fr. 11.07. | 20 Uhr
Weitere Aufführungen
Sa. 12.07. | 20 Uhr
So. 13.07. | 18 Uhr
Do. 17.07. | 20 Uhr
Fr. 18.07. | 20 Uhr (im Anschluss Publikumsgespräch)
Sa. 19.07. | 20 Uhr
So. 20.07. | 18 Uhr
Tickets
BZ-Kartenservice, Kaiser-Joseph-Str. 229, 79098 Freiburg, Tel. 0761 496 8888 und
www.ewerk-freiburg.de
Japan, heute. Sidonie Perceval (Isabelle Huppert), eine gefeierte französische Schriftstellerin, trauert noch immer um ihren verstorbenen Ehemann. Anlässlich der Wiederveröffentlichung ihres ersten Buchs wird sie nach Japan eingeladen, wo sie von ihrem dortigen Verleger empfangen wird. Er nimmt sie mit nach Kyoto, in die Stadt der Schreine und Tempel. Während die beiden gemeinsam durch die japanische Frühlingsblüte fahren, beginnt sie langsam, sich Kenzo (Tsuyoshi Ihara) gegenüber zu öffnen. Doch der Geist ihres Ehemannes Antoine (August Diehl) folgt Sidonie. Erst wenn sie endlich bereit dazu ist, ihn gehen zu lassen, wird sie wieder bereit für die Liebe sein.
F, CH, D, Japan 2024 / OmU / 95 Min. / Regie: Élise Girard
So 13.07., 19:30
ciné club
Der renommierte Regisseur Jia Zhangke inszeniert in "Mountains May Depart" eine emotionale Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der zeitgenössischen chinesischen Gesellschaft. Die generationsübergreifende Geschichte über Liebe, Verlust und Vertreibung umfasst die lebensverändernde Entscheidung einer Frau in einer kleinen chinesischen Bergbaustadt im Jahr 1999 und die Probleme und Ängste ihres Sohnes in Australien über zwei Jahrzehnte später.
Regie: Jia Zhangke | Frankreich/China 2015 | 120 Minuten | Drama
OMU: Chinesisch mit deutschen Untertiteln
Eintrtitt: €1,50 zzgl. €3,50 Mitgliedsbeitrag - falls noch nicht vorhanden
In Kooperation mit dem AKA Filmclub e.V.
Nianankoro steht an der Schwelle zum Erwachsensein und soll deshalb mit dem Wissen und den Fähigkeiten vertraut werden, die ihn die umgebenden Kräfte beherrschen lassen. Allerdings will sein Vater, ein mächtiger Magier, die Ebenbürtigkeit seines Sohnes verhindern, weshalb ihn seine Mutter auf eine lehrreiche Reise schickt…
YEELEN ist ein visionärer Film über den Weg des Erwachsenwerdens, voller Tiefe, Innigkeit und sanftem Humor, in dem es nicht zuletzt um die Wahrnehmung und das Sehen selbst geht. Der Film gewann den Preis der Jury in Cannes, zählt zu den bedeutendsten Werken der afrikanischen Filmgeschichte und machte Souleymane Cissé, den im Februar verstorbenen, malischen Regisseur, weltberühmt.
Mali 1987 / OmU / 105 / Regie: Souleymane Cissé / mit Issiaka Kane, Aoua Sangare, Niamanto Sanogo
Mi 16.07., 19:00
African Music Festival
Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist … BUNT!
Entfliehen Sie dem grauen Alltag und erleben Sie Ihr blaues Wunder mit der neuen Show des Circus Harlekin. Ein bunter Haufen aus 39 Artistinnen und Artisten zeigt die ganze Farbpalette ihres fantastischen Könnens auf dem Münsterplatz – alles andere, als ein weißer Fleck auf der Landkarte.
Ach du grüne Neune! Hoffentlich purzeln uns die Akrobatik-Clowns nicht von der Bühne. Und schauen Sie, wie schön die Jonglierbälle den Himmel wie Konfetti bunt färben! Schwarze Magie, das Gelbe vom Ei-nrad, Luftakrobatik, die das Blaue vom Himmel holt – all das und noch viel mehr wartet auf Sie beim Circus Harlekin.
Auch dieses Jahr wird die Show von der wunderbaren Circus-Band begleitet, die unser Farbspektakel musikalisch untermalt. Wir geben grünes Licht, lassen’s wieder krachen und veranstalten ein Fest der Farben und der Artistik!
Der Eintritt ist frei! Wir freuen uns über eine Spende.
Wenn Sie spenden möchten...
... und während der Show keinen Geldbeutel griffbereit hatten, können Sie Ihre Spende auch gerne überweisen an:
Jugendbildungswerk Freiburg
Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau
IBAN DE02 6805 0101 0002 0458 36
Verwendungszweck: Spende Circus Harlekin
Herzlichen Dank!
Wenn Menschen im Rollstuhl sich vor Beginn der Show beim Ordnungspersonal melden, wird ihnen ein passender Platz zugewiesen.
Foto: Marc Doradzillo
Jawu wird von den Taten der korrupten Regierung und von Auftragskillern bedroht und muss sich entscheiden, ob sie sich selbst retten oder ihre Gemeinschaft verteidigen soll …
Damit thematisiert das Agbajowo Collective in seinem Film die harte Realität der „Waterfront-Communities“ in Lagos, deren Existenz durch Politiker und Investoren bedroht ist, und möchte THE LEGEND OF THE VAGABOND QUEEN OF LAGOS als sozialkritisches Manifest verstanden wissen. Der Film spielt im Jahr 2017 und betrauert namentlich die Auflösung der Otodo-Gbame-Siedlung. Dabei verarbeitet Agbajowo Collective die Umstände nicht dokumentarisch, sondern als hochwertig produziertes, mystisch aufgeladenes Widerstandsmärchen.
Nigeria, Deutschland, Südafrika, USA 2024 / OmeU / 99 Min. / Regie: Agbajowo Collective / mit Temiloluwa Ami-Williams, Debo Adedayo, Kachi Okechukwu
Mi 16.07, 21:00 / So 20.07., 17:30
African Music Festival
Der Workshop ist bereits ausgebucht und es gibt eine Warteliste.
Sie fahren regelmäßig Fahrrad, sind aber aufgeschmissen, wenn Sie einen Reifen wechseln sollen? Im Schrauberinnen-Workshop lernen Sie mit anderen Frauen von unseren Radlabor-Expertinnen, wie Pannen behoben werden und das Rad fit gehalten wird.
Anmeldung erforderlich unter marketing@radlabor.de
Veranstaltungsort: Radlabor Freiburg, Heinrich-von-Stephan-Str. 5c, 79100 Freiburg.
Gemeinsam mit dem Künstler DU Junli wird die Ausstellung "Blühender Fluss - Tusche auf Papier" am 17. Juli im Konfuzius-Institut Freiburg eröffnet. In einer Einführung wird der Künstler über sein persönliches Schaffen und seinen besonderen Stil der Malerei sprechen. Darüber hinaus geht er auf die Hintergründe seiner Werke ein und stellt den Besucher:innen einige ausgewählte Arbeiten genauer vor.
Im Anschluss laden wir zu einem Umtrunk auf der Terrasse des Instituts ein, bei dem genügend Zeit für einen persönlichen Austausch und Gespräche mit dem Künstler bleibt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Werke des Künstlers können vor Ort käuflich erworben werden.
Eintritt frei.
Anmeldung erforderlich - Plätze sind begrenzt: info@ki-freiburg.de
Auf Schwerkraft folgt Fall: Nach der tänzerischen Erkundung der Schwerkraft (»A Pebble Falling on an Silent Lake«, 2023) widmet sich die Freiburger Kompanie VAYA (Künstlerische Leitung/Choreografie Tina Halford) der Physik des Falls. Das neue Stück »Viendo Viento« behandelt das Fallen als einen dynamischen Prozess, nicht als einen Moment des Scheiterns, sondern als Ursprung neuer Bewegungsenergie und als einen poetischen Akt ständiger Wandlung.
Die vier Tänzer:innen (Alexandre Nodari, Patryk Kłos, Sergey Poltavsky, Tina Halford) experimentieren mit der Kinetik als Quelle akrobatischer Bewegungskompositionen.
Das von einer Welle inspirierte begehbare Bühnenbild erlaubt den provokativen Dialog mit der Schwerkraft. Auf virtuos-poetische Weise werden die Grenzen des körperlich Möglichen ausgeschöpft und das Fallen als ein immerwährender Zyklus der Transformation dargestellt.
Die Bühne wird zur Tanzpartnerin, der Raum vertikal erkundet. Es formen sich ungewöhnliche und faszinierende Bilder, die die Wahrnehmung des Publikums auf die Probe stellen. Begleitet wird der schwindelerregende Reigen von einem Zusammenspiel aus Sound Design (Iskander Yerimbetov, Maria Teriaeva) und Licht (Steffen Melch, Konrad Frensch).
»Viendo Viento« feiert die Kraft des Unvorhersehbaren und zeigt, wie aus dem scheinbaren Verlust an Stabilität ein neues Gleichgewicht entstehen kann, selbst in Bewegung.
Premiere
Fr. 11.07. | 20 Uhr
Weitere Aufführungen
Sa. 12.07. | 20 Uhr
So. 13.07. | 18 Uhr
Do. 17.07. | 20 Uhr
Fr. 18.07. | 20 Uhr (im Anschluss Publikumsgespräch)
Sa. 19.07. | 20 Uhr
So. 20.07. | 18 Uhr
Tickets
BZ-Kartenservice, Kaiser-Joseph-Str. 229, 79098 Freiburg, Tel. 0761 496 8888 und
www.ewerk-freiburg.de
Die alleinerziehende Großmutter trainiert ihren radsportbegeisterten Enkel bis zum Modellathleten für die Tour de France. Doch am großen Tag wird er von der Mafia entführt und muss fortan für deren Wettgeschäfte strampeln. Allerdings hat die die Rechnung nicht mit seiner Großmutter und ihren furchtlosen Gefährtinnen gemacht… Ein überbordendes Meisterwerk der belgisch-französischen Trickfilmkunst mit Ebenen und Spaß für jedes Alter!
B, F, K 2003 / OmU / 81 Min. / empfohlen ab 6 Jahren / Regie: Sylvain Chomet
Do 17.07., 20:00 Uhr
Stadtradeln
In einer postapokalyptischen Zukunft versucht eine Gruppe von Freunden einen gewissen „Professor“ ― der die Personifizierung des Bösen zu sein scheint ― zu stürzen. Das Attentat gelingt und die kleine Gruppe setzt nun alles daran, von der Insel, die nur noch eine Ruine der Zivilisation ist, zu fliehen.
Dieser Kultfilm aus dem Berlin der späten 1980er-Jahre, der wie kein anderer das damals vorherrschende Weltbild vermittelt, erzählt in poetischen Schwarzweißbildern, in der Tradition des expressionistischen deutschen Films à la F.W. Murnau von den Gefühlen und Stimmungen jener Zeit. Eindrucksvoll untermalt von den grandiosen Klangcollagen des ‚Einstürzenden Neubauten‘-Musikers Alexander Hacke.
D 1986/87 / 56 Min. / Regie: Uli M. Schueppel
Do 17.07., 22:00
Begleitprogramm zur Ausstellung "Until It's Hard to Tell"
Nianankoro steht an der Schwelle zum Erwachsensein und soll deshalb mit dem Wissen und den Fähigkeiten vertraut werden, die ihn die umgebenden Kräfte beherrschen lassen. Allerdings will sein Vater, ein mächtiger Magier, die Ebenbürtigkeit seines Sohnes verhindern, weshalb ihn seine Mutter auf eine lehrreiche Reise schickt…
YEELEN ist ein visionärer Film über den Weg des Erwachsenwerdens, voller Tiefe, Innigkeit und sanftem Humor, in dem es nicht zuletzt um die Wahrnehmung und das Sehen selbst geht. Der Film gewann den Preis der Jury in Cannes, zählt zu den bedeutendsten Werken der afrikanischen Filmgeschichte und machte Souleymane Cissé, den im Februar verstorbenen, malischen Regisseur, weltberühmt.
Mali 1987 / OmU / 105 / Regie: Souleymane Cissé / mit Issiaka Kane, Aoua Sangare, Niamanto Sanogo
Fr. 18.07., 22:00
African Music Festival
Die maniACTs stellen ihr neues Stück Caledonia vor. Jeden Abend gibt es eine Vorstellung. Die Türen und Abendkasse öffnen um 19 Uhr, und das Stück startet um 19:30 Uhr. Veranstaltungssprache ist Englisch. Karten reservieren kann man unter tickets@maniacts.de. Die Tickets kosten 8, ermäßigt 6 Euro.
„Caledonia“ handelt von dem gescheitertem Kolonialversuch Schottlands. In den 1690ern träumte der Banker William Paterson davon, eine Kolonie im südlichen Panama zu errichten, um Schottland zu einer Kolonialmacht zu machen. Er überzeugte die schottische Öffentlichkeit davon, große Geldsummen in den Plan zu investieren, doch seine Umsetzung endete in einer Katastrophe für das stolze Volk. Das sogenannte Darién-Projekt trieb das Land in den finanziellen Ruin, was den Zusammenschluss mit England im Jahr 1707 beschleunigte und Schottland die Unabhängigkeit kostete.
„Caledonia“ ist teils historisches Drama, teils Tragödie und thematisiert auf satirisch-morbide Weise die nach wie vor relevanten Themen Korruption, Verblendetsein und gescheiterte Ambitionen. Im Mittelpunkt des Stückes steht die menschliche Fehlbarkeit: Die Hoffnungen, Erwartungen, und rivalisierenden Interessen der Figuren prallen aufeinander, während sie von Ruhm träumen. Wie Alistair Beaton schreibt, „Caledonia“ ist gleichzeitig „eine schottische Geschichte, eine internationale Geschichte, eine alte Geschichte und eine moderne Geschichte.“
Termine: 18., 19., 25., 26., 27. und 28. Juli 2025
Ort: Theaterfistung, Friedrichstraße 39, Freiburg
Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 19:30 Uhr
Sprache: Englisch
Eintritt: 8 € / ermäßigt 6 €
Tickets: tickets@maniacts.de
Infos: www.maniacts.de
Auf Schwerkraft folgt Fall: Nach der tänzerischen Erkundung der Schwerkraft (»A Pebble Falling on an Silent Lake«, 2023) widmet sich die Freiburger Kompanie VAYA (Künstlerische Leitung/Choreografie Tina Halford) der Physik des Falls. Das neue Stück »Viendo Viento« behandelt das Fallen als einen dynamischen Prozess, nicht als einen Moment des Scheiterns, sondern als Ursprung neuer Bewegungsenergie und als einen poetischen Akt ständiger Wandlung.
Die vier Tänzer:innen (Alexandre Nodari, Patryk Kłos, Sergey Poltavsky, Tina Halford) experimentieren mit der Kinetik als Quelle akrobatischer Bewegungskompositionen.
Das von einer Welle inspirierte begehbare Bühnenbild erlaubt den provokativen Dialog mit der Schwerkraft. Auf virtuos-poetische Weise werden die Grenzen des körperlich Möglichen ausgeschöpft und das Fallen als ein immerwährender Zyklus der Transformation dargestellt.
Die Bühne wird zur Tanzpartnerin, der Raum vertikal erkundet. Es formen sich ungewöhnliche und faszinierende Bilder, die die Wahrnehmung des Publikums auf die Probe stellen. Begleitet wird der schwindelerregende Reigen von einem Zusammenspiel aus Sound Design (Iskander Yerimbetov, Maria Teriaeva) und Licht (Steffen Melch, Konrad Frensch).
»Viendo Viento« feiert die Kraft des Unvorhersehbaren und zeigt, wie aus dem scheinbaren Verlust an Stabilität ein neues Gleichgewicht entstehen kann, selbst in Bewegung.
Premiere
Fr. 11.07. | 20 Uhr
Weitere Aufführungen
Sa. 12.07. | 20 Uhr
So. 13.07. | 18 Uhr
Do. 17.07. | 20 Uhr
Fr. 18.07. | 20 Uhr (im Anschluss Publikumsgespräch)
Sa. 19.07. | 20 Uhr
So. 20.07. | 18 Uhr
Tickets
BZ-Kartenservice, Kaiser-Joseph-Str. 229, 79098 Freiburg, Tel. 0761 496 8888 und
www.ewerk-freiburg.de
Seit der Befreiung aus der Gefangenschaft und Versklavung durch den sogenannten Islamischen Staat lebt die 15-jährige Mediha mit ihren jüngeren Brüdern Ghazwan und Adnan in einer Zeltstadt im kurdischen Nordirak. In einem Videotagebuch verarbeitet die junge Jesidin ihr Trauma und die erlebte sexuelle Gewalt. Gleichzeitig sucht sie mithilfe eines Netzwerks jesidischer Retter*innen nach ihren weiterhin gefangenen Eltern und ihrem jüngsten Bruder. Zehn Jahre nach dem Völkermord an den Jesid*innen liegt die Bewältigung dieses Verbrechens noch in weiter Ferne – junge Frauen wie Mediha mit ihrer Kamera sorgen jedoch dafür, dass wir hinschauen und nicht vergessen.
USA 2023 / OmeU / 90 Min. / Regie: Hasan Oswald
Fr 18.07., 20:00, Einführung: Elias Darwish
Gedenken des Genozides an den Ezid*innen
Die 9-jährige Jo liebt Actionfilme und träumt davon, selbst eine Superheldin zu sein. Ihr größter Wunsch wäre es, einen Film zu drehen, in dem sie selbst die Hauptrolle spielt. In ihrer Fantasie vergisst das Mädchen, dass es unheilbar krank ist. Irgendwann kann Jos Schwester nicht mehr mit ansehen, wie das lebensfrohe Kind die kostbare Zeit, die ihm noch bleibt, einfach im Bett verbringt. Sie ermutigt Jo, an ihre magischen Kräfte zu glauben, und in der Folge animiert sie das ganze Dorf, Jos Traum wahr werden zu lassen!
Der Film ist eine Produktion des deutsch-kenianischen Kollektivs „One Fine Day Films“ von Tom Tykwer und könnte der meistausgezeichnete Film Afrikas sein.
Kenia 2018 / OmU / 74 Min. / Regie: Likarion Wainaina / mit Stycie Waweru, Nyawara Ndambia, Marrianne Nungo
Sa 19.07., 17:30
African Music Festival
Seit über 15 Jahren stehen Raphael Kofi und Mamoudou Doumbouya nun schon gemeinsam auf der Bühne. Als „Ma Belle Cherie“ präsentiert das eingespielte Duo sowohl Afrofunk, Afropop, Reggae und Highlife als auch traditionelle Musik aus Guinea und Ghana und sie verbinden dabei die unterschiedlichen Stile zu einer berührenden und mitreißenden Kombination. Bereits letztes Jahr brachte MA BELLE CHERI im Rahmen der Africa Week den Koki-Vorplatz bei milder Sommernacht zum Tanzen!
Mamoudou Doumbouya stammt aus einer Musikerfamilie in Guinea und tritt in die Fußstapfen seines Vaters, der ein bekannter Musiker in Westafrika war. Von klein an wuchs er mit der Musik und der Griot-Tradition auf und lernte schon früh verschiedene Instrumente – so steht er heute als Gitarrist, Trommler und Sänger auf der Bühne. Schon als 17-Jähriger tourte er mit verschiedenen Musikern durch Westafrika (u.a. Guinea, Mali, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste) und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Im Jahre 2002 kam er nach Deutschland und spielte auch hier mit verschiedenen Musiker*innen und afrikanischen Gruppen zusammen, so zum Beispiel mit Momo Wandel Soumah, Folikan, Susu Bilibi, Aziz Kuyate, Aicha Kouyate, Famaya, Quad Afrika, Mama Afrika und Werner Englert.
Auch Raphael Kofi lernte das Trommelspielen von Kindesbeinen an und spielte schon im Alter von sechs Jahren in der Kirche seiner Mutter die Kongas. Fasziniert von der Musik konnte er durch die Unterstützung seiner Familie und namhaften Lehrern seine Leidenschaft zum Beruf machen. Mit seiner Arbeit als Musiker, seiner eigenen Trommelschule und der Organisation verschiedenster Veranstaltungen und Projekte (u.a. dem African Music Festival in Emmendingen) ist es ihm ein wichtiges Anliegen einen Beitrag zur Integration und dem friedlichen Austausch zwischen den Kulturen zu leisten. Und das unermüdliche Engagement bleibt nicht unbeantwortet: Seine regionalen und überregionalen Projekte stoßen auf eine große Resonanz und 2019 wurde seine Arbeit mit dem Kulturpreis der Stadt Emmendingen gewürdigt.
Sa 19.07., 19:00 // Open Air / Eintritt frei
African Music Festival
Auf Schwerkraft folgt Fall: Nach der tänzerischen Erkundung der Schwerkraft (»A Pebble Falling on an Silent Lake«, 2023) widmet sich die Freiburger Kompanie VAYA (Künstlerische Leitung/Choreografie Tina Halford) der Physik des Falls. Das neue Stück »Viendo Viento« behandelt das Fallen als einen dynamischen Prozess, nicht als einen Moment des Scheiterns, sondern als Ursprung neuer Bewegungsenergie und als einen poetischen Akt ständiger Wandlung.
Die vier Tänzer:innen (Alexandre Nodari, Patryk Kłos, Sergey Poltavsky, Tina Halford) experimentieren mit der Kinetik als Quelle akrobatischer Bewegungskompositionen.
Das von einer Welle inspirierte begehbare Bühnenbild erlaubt den provokativen Dialog mit der Schwerkraft. Auf virtuos-poetische Weise werden die Grenzen des körperlich Möglichen ausgeschöpft und das Fallen als ein immerwährender Zyklus der Transformation dargestellt.
Die Bühne wird zur Tanzpartnerin, der Raum vertikal erkundet. Es formen sich ungewöhnliche und faszinierende Bilder, die die Wahrnehmung des Publikums auf die Probe stellen. Begleitet wird der schwindelerregende Reigen von einem Zusammenspiel aus Sound Design (Iskander Yerimbetov, Maria Teriaeva) und Licht (Steffen Melch, Konrad Frensch).
»Viendo Viento« feiert die Kraft des Unvorhersehbaren und zeigt, wie aus dem scheinbaren Verlust an Stabilität ein neues Gleichgewicht entstehen kann, selbst in Bewegung.
Premiere
Fr. 11.07. | 20 Uhr
Weitere Aufführungen
Sa. 12.07. | 20 Uhr
So. 13.07. | 18 Uhr
Do. 17.07. | 20 Uhr
Fr. 18.07. | 20 Uhr (im Anschluss Publikumsgespräch)
Sa. 19.07. | 20 Uhr
So. 20.07. | 18 Uhr
Tickets
BZ-Kartenservice, Kaiser-Joseph-Str. 229, 79098 Freiburg, Tel. 0761 496 8888 und
www.ewerk-freiburg.de