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Mit freundlicher Unterstützung durch das Amt für Migration und Integration der Stadt Freiburg
Weltwoche Seelische Gesundheit
VINCENT WILL MEER
Vincent leidet am Tourette-Syndrom. Als seine Mutter stirbt, will er ihren letzten Wunsch erfüllen: Noch einmal das Meer sehen. Mit ihrer Asche in einer Bonbondose flieht er aus seinem Wohnheim und macht sich im geklauten Auto der Heimleiterin auf den Weg nach Italien. Begleitet wird er von einer magersüchtigen jungen Frau und einem Mann mit Zwangsneurose. Ein turbulentes Abenteuer beginnt ...
Vorfilme: „Im Leben läuft nicht immer alles nach Plan“ und „Wie ein Gespräch unter Freunden“, ein Kurzfilm über Selbsthilfegruppen in Freiburg
In Kooperation mit dem Selbsthilfebüro Freiburg/Breigau-Hochschwarzwald
Weltwoche Seelische Gesundheit
Mo 13.10., 19:30, Eintritt frei, Gäste: Selbsthilfebüro
WORTE, DIE WIRKEN – POETRY SLAM
An diesem Abend sollen Themen Raum bekommen, über die sonst selten gesprochen wird, mit berührenden Worten und Gedanken, die etwas anstoßen wollen: Beim Poetry Slam zum Thema „Seelische Gesundheit“ treffen junge Stimmen, erfahrene Poet*innen und kreative Köpfe aufeinander. Es soll gezeigt werden, dass wir nicht allein sind, mit dem, was uns innerlich bewegt und dass Worte eine verbindende und Mut machende Kraft entfalten können.
Moderation: Ansgar Hufnagel, Moderator, Comedian und Slam-Poet. Poet*innen: Florian D. Weber, Gregor Biberacher, Lena Haßelkus, Emily Kura, Tatjana Larissa, Olivia, Ristridin, Emily Lüders und Antonia Prasser.
In Kooperation mit „INITIATIVE für unsere Kinder- und Jugendkliniken Freiburg e.V.“ und der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Freiburg
WORTE, DIE WIRKEN – POETRY SLAM
So 12.10., 19:30
Welthospiztag | Leben mit dem Tod
RÖBI GEHT
Robert Widmer-Demuth, liebevoll „Röbi” genannt, ist ein Mann, der Zeit seines Lebens für andere da war und nun mit derselben Hingabe seinen letzten Weg geht. Er weiß, dass er bald sterben wird. Statt sich gegen das Unvermeidliche zu wehren, nimmt Röbi den Tod an, ohne die Liebe am Leben zu verlieren. Er nimmt das Publikum mit auf die Reise durch Erinnerungen an sein bewegtes Leben, seine Begegnungen mit Freund*innen, Spaziergänge mit seinem Hund und die unermessliche Liebe zu seiner Familie – und widmet sich den großen Fragen, die sich am Ende eines Lebens stellen. Ein intimer und zugleich universeller Film, der den Tod nicht als Ende, sondern als Teil des Lebens begreift und ihm mit berührender Ehrlichkeit und großer Behutsamkeit begegnet.
In Kooperation mit der Hospizgruppe Freiburg
Welthospiztag | Leben mit dem Tod
So 12.10., 17:30, im Anschluss Gespräch mit der Hospizgruppe Freiburg
Kinderkino: Weltwoche Seelische Gesundheit
ALLES STEHT KOPF
Im Kopf der elfjährigen Riley gibt es ein Hauptquartier, in dem die Stimmen „Freude“, „Angst“, „Wut“, „Ekel“ und „Kummer“ ihren Alltag und ihre Erinnerungen organisieren. Schon von Geburt an ist es vor allem „Freude“, der es immer wieder gelingt, so genannte Kernerinnerungen zu generieren, die dazu führen, dass sich in Rileys Gehirn ganze Inseln zu diesen Themen wie Familie oder Eishockey bilden. Doch als Riley mit ihren Eltern in die große Stadt San Francisco umzieht, gerät plötzlich alles durcheinander. „Freude“ arbeitet im Akkord, um das alles irgendwie in den Griff zu bekommen. Trotzdem bahnt sich Unheil an, als „Kummer“ plötzlich einen unheimlichen Einfluss auf die Kernerinnerungen nimmt.
Kinderkino: Weltwoche Seelische Gesundheit
So 12.10., 15:30
Soundcity
STUDIO 54 – DIRECTOR’S CUT
Exzess, Ekstase und Emanzipation unter der Discokugel – zwischen Herzschmerz und Hedonismus. Ein Streiflicht auf Geschichten und Schicksale aus dem vermutlich berühmtesten Club der Welt. Gezeigt wird die Ode an das legendäre New Yorker Studio 54 (1977 bis 1980) im ursprünglichen Director’s Cut.
Soundcity
Sa 11.10., 21:30
resonance: Musik & Film
ONE TO ONE: JOHN & YOKO
New York, 1972: John Lennon und Yoko Ono machen durch politisch radikale Ansichten und künstlerische Experimentierfreudigkeit von sich reden. Der Film konzentriert sich auf diese Epoche um das letzte von Lennon gegebene Konzert (und dem ersten nach der Auflösung der Beatles) durch eine Kombination aus teils unveröffentlichten TV-Archivaufnahmen mit vom Paar selbst gedrehten Sequenzen.
„Ich wollte einen Film machen, der selbst die engagiertesten Lennon/Ono-Fans überraschen und begeistern würde, indem ich mich auf eine transformative Phase in ihrem Leben konzentrierte und die Geschichte mit ihren eigenen Worten, Bildern und ihrer Musik erzählte.“ (Regisseur Kevin Macdonald)
resonance: Musik & Film
Sa 11.10., 19:30
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS
Iman wird zum Richter am Revolutionsgericht berufen, wo er auch Todesurteile unterzeichnen muss. Nach dem Tod der Jugendlichen Jina Mahsa Amini im September 2022 kommt es zu blutigen Protesten und Iman hat nicht nur mit der Belastung seiner Arbeit zu kämpfen, sondern auch mit seiner Familie. Seine Töchter Rezvan und Sana sind von den Ereignissen sowohl schockiert als auch elektrisiert; Najmeh, die Mutter, versucht die Familie zusammenzuhalten. Alle werden sich fremd und als seine Dienstwaffe verschwindet, ist das Vertrauen dahin …
Der vielfach ausgezeichnete Film zeigt nicht nur die Anspannung in Iran, sondern auch Auswirkungen politischer Verhältnisse und divergierender Meinungen auf Familien.
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
Fr 10.10., 19:30, Referent: Otto Beckmann
Lesung – Diskussion – Musik
GROSSONKEL PAULS GEIGENBOGEN
In seinem gemeinsam mit Alexandra Senfft verfassten Buch GROSSONKEL PAULS GEIGENBOGEN schildert der deutsche Sinto Romeo Franz seine bewegende Familiengeschichte, insbesondere in Bezug auf deren Verfolgung im Nationalsozialismus, eingebettet in einen wissenschaftlichen und historischen Kontext.
Romeo Franz und seine Co-Autorin lesen besonders eindrückliche Passagen aus ihrem Buch und beleuchten zudem auch die Folgen der Vernichtung durch die Nationalsozialisten, die bis in die heutige Generation nachwirken. Sunny Franz umrahmt den Abend musikalisch gemeinsam mit einem zweiten Musiker.
Eine Veranstaltung des Verbands deutscher Sinti und Roma – Landesverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Kommunalen Kino, der Evangelischen Erwachsenenbildung sowie den Interkulturellen Wochen. Finanziell unterstützt von Demokratie leben! sowie dem Kulturamt der Stadt Freiburg.
Lesung – Diskussion – Musik
Do 09.10., 19:00, Moderation: Luisa Lindenthal / Eintritt: 5 Euro
Architektur im Film
PENSER L’INCERTUDE
24 junge Architekt*innen, die beim Wettbewerb „Albums des Jeunes Architectes et Paysagistes“ ausgezeichnet wurden, durchstreifen die französische Landschaft, besuchen Baustellen und besichtigen Gebäude. Dabei sprechen sie über ihre Arbeit und was sie im Beruf antreibt. Der Film macht eine neue Generation sichtbar: Sie ist aufmerksam und sensibel und fühlt sich verantwortlich für Orte und die Menschen, die dort leben. Im Anschluss an den Film gibt es eine Diskussion mit Architekt*innen vor Ort.
In Kooperation mit Centre Culturel Freiburg, Institut Français und AKBW Kammergruppe Freiburg
Architektur im Film
Mi 08.10., 19:30 Eintritt frei, Anmeldung erforderlich über die Webseite des Europäischen Architekturhaus Oberrhein
Filme des Monats | Rassismus tötet
DIE MÖLLNER BRIEFE
„Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Sein Bruder Namık hingegen befindet sich noch am Anfang seines Wegs der Bewältigung.
Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen.“ (Berlinale)
Gewinner Panorama Publikumspreis und Amnesty Filmpreis auf der Berlinale 2025.
In Kooperation mit Amnesty Freiburg Hochschulgruppe
Filme des Monats | Rassismus tötet
Di 07.10., 19:30
Freiburger Fenster
Die Offenburger Künstlerin Angelika Nain steht – stellvertretend für viele in Deutschland lebende Künstler*innen – in einer prekären Erwerbssituation. Seit ihrem Studium an der Freien Hochschule für Kunst und Grafikdesign in Freiburg versucht sie seit 30 Jahren vom Kunstschaffen zu leben. Ihre Werke – Malerei, Objekte, Druckgrafik – spiegeln eigene Lebenserfahrungen wider: Die langjährige Arbeit mit Geflüchteten, die Beschäftigung mit Kolonialismus und Postkolonialismus, die Erlebnisse als Teil der Crew auf einem Seenotrettungsschiff zwischen Libyen und Italien.
Aber auch der eigene Garten als Ort der Reflexion über das Werden und Vergehen in der Natur. Angelika Nain konnte nie von der Kunst leben, sie musste immer in Nebenjobs hinzuverdienen. Doch es gibt diese treibende Kraft, die sie nie aufgeben lässt. Trotzdem bleibt die Frage: Was ist uns Kunst wert?
Freiburger Fenster
Mo 06.10., 19:30, im Anschluss moderiertes Filmgespräch mit Klaus Peter Karger und Künstlerin Angelika Nain
Gute Besserung?! Filmreihe Kritische Medizin | Zum internationalen Brustkrebstag
Der Dokumentarfilm PINK POWER erzählt die Geschichte der Küsten-Pinkies auf ihrem Weg zur Europameisterschaft im Drachenbootrennen. Die Ostfriesinnen um Trainerin Yvonne sind aber keine normale Drachenbootmannschaft – jede Frau im Boot hat Brustkrebs oder ist von den Spätfolgen der Erkrankung betroffen. So sitzen sie nicht nur buchstäblich im selben Boot auf dem Weg zur Europameisterschaft in Italien, sondern auch im Kampf gegen den Krebs.
Unter der Leitung von Trainerin Yvonne Meyer wächst ein Team zusammen, das unterschiedlicher kaum sein könnte – und doch eint sie alle der unbedingte Wille, sich nicht unterkriegen zu lassen. Mit voller Energie und leidenschaftlichem Teamgeist stürzen sich die Küsten Pinkies ins Training und in den Wettkampf. Dabei ist der Krebs Teil ihrer Geschichte, aber nicht das Zentrum ihres Lebens.
Gute Besserung?! Filmreihe Kritische Medizin | Zum internationalen Brustkrebstag
So 05.10.,19:30
Festung Deutschland
Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD, die vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird. Die Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen vor. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung.
Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise. Die Dokumentation beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft, aber auch auf ziviles Engagement. Sie begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer, dokumentiert die katastrophale Lage aus der Luft und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz Gewalt und tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben.
In Kooperation mit iz3w, dis:orient, r42 Sail and Rescue, Our Voice (RDL) und Medical Volunteers International
Festung Deutschland
So 05.10., 17:30
Zirkus: Klassiker neu verfilmt
Der Zirkus von Max Medici könnte eine Sensation mal wieder gut brauchen. Die verkleidete Meerjungfrau, der starke Mann, die Pferdeakrobaten – all das ist zwar gut und schön. Aber so richtig für Aufmerksamkeit sorgen diese schon lange nicht mehr. Dann wird ein Elefant geboren. Mit riesigen Ohren. Erst einmal machen sich alle über das ungewöhnliche Tier lustig. Ein Elefant mit Schlappohren? Er sieht auch wirklich seltsam aus. Und dann stolpert er deswegen auch noch über seine eigenen Füße. Dumbo nennt man ihn abschätzig, was auch „Dummkopf“ bedeuten soll. Milly und Joe, die beiden Kinder eines Pferdeartisten, lassen sich jedoch auf Dumbo ein, spielen mit ihm – und staunen nicht schlecht, wozu dieser fähig ist. Denn hat er erst eine Feder verschluckt, kann er sich plötzlich mit seinen Ohren als Flügel in die Lüfte erheben. Dumbo kann wirklich fliegen! Von nun an ist nichts mehr wie zuvor …
Zirkus: Klassiker neu verfilmt
So 05.10., 15:00 als Vorfilm zeigen wir die Ergebnisse der diesjährigen Trickfilmwerkstatt
Hongkong-Kino
Mit dem ersten Teil der Infernal-Affairs-Trilogie des Regie-Duos Lau und Mak sah die New York Times eine neue Ära des Hongkong-Kinos angebrochen. Einen technisch wie künstlerischen Höchststand markiert dieser mehrfach prämierte und erfolgreichste Hongkong-Film auf jedem Fall. Der stilsichere, am Neo-Noir geschulte, brillant getimte und actionreiche Thriller zeigt zwei der größten Hongkong-Stars, Tony Leung und Andy Lau, als Maulwürfe jeweils in einer mächtigen Triade bzw. in der Führungsebene der Polizei in einer tödlichen Katz- und Mausjagd aufeinander angesetzt. Vor der spektakulären Kulisse Hongkongs – in Glas und Stahl erstarrt – entspinnt sich ein komplexes Spiel wechselnder Identitäten, gespaltener Loyalitäten und paralleler Lebenswelten. Ein hervorragend inszenierter Undercover-Thriller, der Martin Scorsese zu einem Remake (THE DEPARTED) anregte.
Hongkong-Kino
Sa 04.10., 21:30
Soundcity
New York, 1979: Clubbesitzer Rubell (Mike Myers) entscheidet jede Nacht darüber, ob nun Bianca Jagger, Elton John oder der Bauarbeiter von nebenan Zutritt zu seiner exklusiven Disco bekommt. Shane (Ryan Phillippe) hat Glück: Aus der tiefsten Provinz steigt der 19-Jährige zum Barmann auf – und wird am Ende merken, dass keine Party ewig dauert… Die Kinofassung des Zeitporträts des legendären New Yorker Studio 54 (1977 bis 1980) wurde von den Produzenten um alles gekürzt, was das „54“ ausmachte: Sex und Drogen ohne Aids-Angst und Nebenwirkungen. Regisseur Mark Christopher präsentierte 2015 auf der 65. Berlinale diesen Director’s Cut. Die 25 Minuten aus den Nachdrehs wurden fast vollständig entfernt, dafür 36 Minuten Material aus der ursprünglichen Schnittfassung wieder eingefügt.
Soundcity
Sa 04.10., 19:30
Gute Besserung?! Filmreihe Kritische Medizin | Zum internationalen Brustkrebstag
Der Dokumentarfilm PINK POWER erzählt die Geschichte der Küsten-Pinkies auf ihrem Weg zur Europameisterschaft im Drachenbootrennen. Die Ostfriesinnen um Trainerin Yvonne sind aber keine normale Drachenbootmannschaft – jede Frau im Boot hat Brustkrebs oder ist von den Spätfolgen der Erkrankung betroffen. So sitzen sie nicht nur buchstäblich im selben Boot auf dem Weg zur Europameisterschaft in Italien, sondern auch im Kampf gegen den Krebs.
Unter der Leitung von Trainerin Yvonne Meyer wächst ein Team zusammen, das unterschiedlicher kaum sein könnte – und doch eint sie alle der unbedingte Wille, sich nicht unterkriegen zu lassen. Mit voller Energie und leidenschaftlichem Teamgeist stürzen sich die Küsten Pinkies ins Training und in den Wettkampf. Dabei ist der Krebs Teil ihrer Geschichte, aber nicht das Zentrum ihres Lebens.
Gute Besserung?! Filmreihe Kritische Medizin | Zum internationalen Brustkrebstag
Sa 04.10., 17:30 zu Gast: Produzentin Marianna Martens, sowie die beiden Protagonistinnen Konni und Jasmin, Moderation: Meret Horster
Film des Monats Oktober | Rassismus tötet
„Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Sein Bruder Namık hingegen befindet sich noch am Anfang seines Wegs der Bewältigung.
„Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen.“ (Berlinale)
Gewinner Panorama Publikumspreis und Amnesty Filmpreis auf der Berlinale 2025.
In Kooperation mit Amnesty Freiburg Hochschulgruppe
Film des Monats Oktober | Rassismus tötet
Fr 03.10., 19:30
Hongkong-Kino
Mit dem ersten Teil der Infernal-Affairs-Trilogie des Regie-Duos Lau und Mak sah die New York Times eine neue Ära des Hongkong-Kinos angebrochen. Einen technisch wie künstlerischen Höchststand markiert dieser mehrfach prämierte und erfolgreichste Hongkong-Film auf jedem Fall. Der stilsichere, am Neo-Noir geschulte, brillant getimte und actionreiche Thriller zeigt zwei der größten Hongkong-Stars, Tony Leung und Andy Lau, als Maulwürfe jeweils in einer mächtigen Triade bzw. in der Führungsebene der Polizei in einer tödlichen Katz- und Mausjagd aufeinander angesetzt. Vor der spektakulären Kulisse Hongkongs – in Glas und Stahl erstarrt – entspinnt sich ein komplexes Spiel wechselnder Identitäten, gespaltener Loyalitäten und paralleler Lebenswelten. Ein hervorragend inszenierter Undercover-Thriller, der Martin Scorsese zu einem Remake (THE DEPARTED) anregte.
Hongkong-Kino
Do 02.10., 21:30
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