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Eine unterhaltende Matinee der ungewöhnlichen Art im Crossover zwischen klassischen Liedern und Volksmusik, Jazz, Musical und Pop.
Mit starkem Bühnenpräsenz, Witz und lebendiger Musikalität gestalten die beide erfahrene Musikerinnen Anna Boethius-Tanner (Gesang) und Olga Gorina (Klavier) mit Feingefühl und Ehrlichkeit einen Programm der ungewöhnlichen Art.
Die Veranstaltung wird von einem Aperitif im Stil von Vivace begleitet.
Eintritt auf Spende.
Dante’s Inferno - Musical-Oper von Gesine Heinrich
Die Sängerin, Schauspielerin und Komponistin Gesine Heinrich hat Schlüsselstellen aus dem Inferno von Dante Alighieri im italienischen Original (Volgare) vertont und sämtliche Rollen in zwei Alben eingesungen. Am Dantedì präsentiert sie Auszüge aus ihrer Musical-Oper Dante‘s Inferno in konzertanter Aufführung. Stimmgewaltig und äußerst wandlungsfähig lässt sie sich von Dante durch seine Hölle führen. Zusammen treffen sie den antiken Dichter Vergil, der zu ihrem Guide wird: Beatrice kommt aus dem Paradies zu Besuch, Francesca da Rimini erzählt von Liebe, Mord und Eifersucht und der Höllenhund Cerberus zeigt seine Grausamkeit. Dann erscheint Odysseus mit der berühmten Rede seiner letzten Reise. Schließlich erreichen die Pilger den Mittelpunkt der Erde. Ein sich schlängelnder Pfad bringt Vergil, Dante und Gesine am Ende zurück an die Erdoberfläche.
Kuba im Film
Diego und David lernen sich bei einem Eisbecher (Erdbeer und Schokolade) in einem Café in Havanna kennen. Diego, Künstler, schwul und systemkritisch, verliebt sich in den linientreuen Studenten David, der von einem Kommilitonen beauftragt wird, den „Abweichler“ auszuspionieren … Der erste kubanische Film, der offen Homosexualität thematisierte, ist bis heute einer der größten Erfolge des kubanischen Kinos.
Cuba, Spanien, Mexiko 1993, OmU, 110 Min., 35 mm, Regie: Tomás Gutiérrez Alea, Juan Carlos Tabío
Sa 14.03., 21:00
Diskriminierung?! Was ist das und was können wir dagegen tun?
Offener Workshop für Jugendliche von 12-20
mit Katrin Dietrich vom Verband Deutscher Sinti und Roma
Eine Veranstaltung von Freistunde FM, der Jugendredaktion von Radio Dreyeckland
Anmeldung an: freistunde@rdl.de
Das Programm sieht eine bunte Mischung alter und zeitgenössischer Kompositionen in wechselnder Größe vor, vom Bicinium bis hin zur Mehrchörigkeit. Die Arbeit im Plenum findet an den ersten drei Vormittagen und an den beiden ganzen letzten Kurstagen statt, während jeweils der Nachmittag der ersten drei Kurstage der intensiven Arbeit in kleinen Consorts (in einfacher Stimmbesetzung) vorbehalten ist. Die Abende bieten die Möglichkeit zum freien Musizieren.
Auch in diesem Jahr ist ein Teil des Vormittagsprogrammes der technischen Weiterbildung mittels Tenor- und Bassblockflöte gewidmet (Atemtechnik, Tonbildung, Artikulation und Fingertechnik). Speziell vom Kursleiter geschriebene Etüden und Studien für Tenor- und Bassblockflöte kommen dabei zum Einsatz.
Um eine intensive Arbeit zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl für diesen Kurs begrenzt!
-- Gemeinschaftsveranstaltung mit dem IAM – Internationaler Arbeitskreis für Musik e.V., Bramsche-Malgarten. --
Bitte erfragen Sie die Kosten für Teilnahme, Unterkunft und Verpflegung direkt beim IAM, dort erfolgt auch die Anmeldung, beim IAM: entweder per E-Mail an info@iam-ev.de, per Fax 05461.99 63 10, oder über die website www.iam-ev.de. Bitte teilen Sie dem IAM bei der Anmeldung mit, ob Sie ein Zimmer mit oder ohne WC/Dusche wünschen.
Wildpflanzen sind die Vorfahren aller Kulturpflanzen und begleiten uns schon seit Menschengedenken. Sie bilden die Lebensgrundlage für viele Tiere und sind bis heute Teil der Volksheilkunde sowie in der modernen Phytotherapie.
Auch kulinarisch gesehen stehen die Wildpflanzen den Kulturpflanzen in nichts nach. An den jeweiligen Abenden werden all diese Themen behandelt und Pflanzen zubereitet, immer spezifisch auf die jeweilige Wilde Pflanze gemünzt.
TERMINE:
Do, 26. März: Anis (Pimpinella anisum)
Do, 23. April: Gundermann (Glechoma hederacea)
Do, 07. Mai: Melisse (Melissa officinalis)
Do, 21. Mai: Heckenrose (Rosa corymbifera)
jeweils von 18.00 - 19.30 Uhr
Anmeldung erforderlich, beinhaltet alle 4 Termine, Einzeltermine können nicht gebucht werden.
Die Kosten betragen 54,00€/Teilnehmer.
Wir feiern die Sommerkollektion
Feiern Sie mit uns und lassen Sie sich bei Snacks und Getränken von unseren neuen Sommerstücken inspirieren. Beim Kauf gibt es außerdem eine Kleinigkeit gratis dazu.*
* Nur am 28. März 2026 in den Konzeptläden und solange der Vorrat reicht.

Auf dem Weg zur eigenen Radiosendung oder Podcast. Zweitägiger Radio-Einführungsworkshop bei Radio Dreyeckland
Am 28. und 29. März 2025, jeweils 10:30 bis 18 Uhr.
In diesem Workshop werden das Freie Radio als nicht-kommerzielles und selbstverwaltetes Projekt vorgestellt und elementare Handgriffe im Umgang mit der Studiotechnik erprobt. Ziel des Workshops ist nicht das Vermitteln trockenen Grundwissens zu bestimmten journalistischen Formen, sondern der Einstieg in einen eigenständigen und kreativen Umgang mit den Möglichkeiten des Radios.
Themen sind: Radio Dreyeckland, mobile Aufnahmetechnik, Interview (als Grundsituation), rechtliche Grundlagen, Moderation und Radiosprache, selbstständiges Erstellen eines Beitrags.
Anmeldung an: workshop@rdl.de
Auf dem Weg zur eigenen Radiosendung oder Podcast. Zweitägiger Radio-Einführungsworkshop bei Radio Dreyeckland
Am 28. und 29. März 2025, jeweils 10:30 bis 18 Uhr.
In diesem Workshop werden das Freie Radio als nicht-kommerzielles und selbstverwaltetes Projekt vorgestellt und elementare Handgriffe im Umgang mit der Studiotechnik erprobt. Ziel des Workshops ist nicht das Vermitteln trockenen Grundwissens zu bestimmten journalistischen Formen, sondern der Einstieg in einen eigenständigen und kreativen Umgang mit den Möglichkeiten des Radios.
Themen sind: Radio Dreyeckland, mobile Aufnahmetechnik, Interview (als Grundsituation), rechtliche Grundlagen, Moderation und Radiosprache, selbstständiges Erstellen eines Beitrags.
Anmeldung an: workshop@rdl.de
Starten Sie mit uns in die neue Gartensaison! Grundlage eines erfolgreichen Gartenjahres ist der Boden. Dazu erläutert Gärtner Andreas Kuhlmann, warum die Kompostherstellung nicht schwierig und mit das Wertvollste ist, was wir für den Garten tun können. Machen Sie sich also startklar für den Garten im Frühjahr und holen Sie sich Ideen, Setzlinge, Pflanzbeispiele, fachliche Beratung und viele Praxistipps durch den Gärtner der Ökostation.
Die Veranstaltung ist ein offenes Angebot und kostenfrei.
Tamburi Mundi präsentiert: Ein rhythmisch-musikalisches Mitmachtheater mit „Die Traumausstatter“
Das Tak und die fliegende Trommel
Das Tak geht mit seiner fliegenden Trommel auf Reisen …
Dabei besucht es Orte, die es noch nie gesehen hat. Ganz egal, wohin es kommt, ob beim träumenden Osterhasen, im lustigen Konzertsaal oder in der liebevoll in Szene gesetzten Gemüseküche: Überall wird Musik gemacht!
Und das Allerbeste ist: Auch wenn man gerade gar kein Instrument in den Händen hat, kann man ganz leicht den eigenen Körper und die eigene Stimme zum Klingen bringen!
Wie das geht, zeigen uns Die Traumausstatter. Währenddessen muss das Publikum aber nicht still sitzen, sondern darf selber kräftig klatschen, klopfen und trommeln und sich überhaupt auf viele verschiedene Arten am gemeinsamen Musizieren beteiligen.
Die Welt ist voller Rhythmen und Musik. Dabei kann es manchmal auch ganz schön laut und wild zugehen! Reinsetzen, anschnallen und Propeller an!
Die Traumausstatter sind: Susanne Lotz, Ingrid Kloos, Roland Sproll
Musikalischer Gast: Khayrullo Dadoboev aus Tadschikistan
www.dietraumausstatter.de
Die Frame Drum Achse „New York-Freiburg“ ist eine wichtige Konstante im Festivalprogramm und Ausdruck einer großen Wertschätzung. Dennoch beschreibt dieser Abend ein Novum: Zum ersten Mal stehen der Freiburger Worldpercussionist Murat Coşkun und der mehrfache Grammy-Preisträger Glen Velez (USA) als Duo auf der Bühne. „Simply back to Simplicity“: Es ist Zusammenspiel zweier Rahmentrommelmeister, deren Spiel Innigkeit, Improvisationslust und Liebe zu klaren Formen vereint. Sie genießen den Moment, inspiriert vom Augenblick und dem, was ihnen die Musik des Gegenübers erzählt. Dabei verlassen sie sich auf ihre Intuition, lassen ihre Instrumente sprechen, greifen aber auch auf Vertrautes zurück, auf die Erfahrungen zahlreicher gemeinsamer Tourneereisen, auf denen sie die Bühnen geteilt haben. Indische, schamanische und türkisch-arabische Elemente finden in ihren Kompositionen Ausdruck. Glen Velez` mexikanische Wurzeln sind ebenso spürbar, wie die Verbundenheit Murat Coşkuns mit der türkischen Musik. Als Leitfaden dient das diesjährige Festival-Thema „Simplicity“. Velez und Coşkun zeigen die Kraft, Schönheit, Klarheit, Lebensfreude und auch den Reiz der „Einfachheit“, nach der sich der Mensch oft sehnt. So sind auch komplexere Teile ihrer Musik mit einer Leichtigkeit verwebt und öffnen sich den Zuhörenden. Zwei Generationen treffen aufeinander: Velez schuf mit seinem ganz eigenen Performance-Stil ein neues Genre des Trommelns - inspiriert durch jahrelanges Studium der Perkussion und Rahmentrommeln aus verschiedenen Kulturen. Seine virtuoses Spiel sowie sein origineller Kompositionsstil, der Trommelsprache und zentralasiatischen Obertongesang einbezieht, haben für Musiker:innen auf der ganzen Welt neue Wege eröffnet. Murat Coşkun hat viel von ihm gelernt und Wesentliches für sein eigenes Spiel übernommen. Velez war ihm ein wichtiger Wegweiser, so dass die große Rahmentrommel-Vision „Tamburi Mundi“ in Freiburg Wirklichkeit werden konnte. Mit: Glen Velez - Rahmentrommel, Percussion, Stimme Murat Coşkun - Rahmentrommel, Hang, Percussion, Stimme … und Gästen
Dieser Konzertabend gibt zwei außergewöhnlichen Musiker:innen Raum und Zeit. Nora Thiele ist eine der vielseitigsten Perkussionistinnen Europas. Sie ist eine innovative Rahmentrommelpionierin mit einem fundierten Rhythmuswissen aus jahrelanger Beschäftigung mit der Musik der Kulturen der Welt. Seit mehr als 20 Jahren formt sie eigene Performancekonzepte. In ihrem Solosetup verbindet sie Tasten- und Schlaginstrumente zu einem Klangkosmos zwischen akustischen und elektronischen Klängen mit Worldpercussion, Stimme, mitreißenden Frame Drum Grooves und sphärischen Klängen. Tamburi Mundi richtet das erste Spotlight auf eine wichtige Stimme in der heutigen Rahmentrommel-Welt. Nora Thiele - Frame Drums, Electronics, Piano, Stimme Claudio Spieler ist ein österreichischer Worldpercussionist, dessen Musikerherz für südindische Rhythmen und afrokubanische Musik sowie für den Flamenco schlägt. Er tourt und performt auf Festivals von Havanna bis Reykjavik (u.a. mit Konstantin Wecker, Martin Grubinger, Karen Lugo, Peter Madsen und David Helbock). Klassische Percussion, Meisterschüler von Hakim Ludin, Studium bei Kanjira-Meister Selvaganesh Vinayakram - all das hat ihn geformt und macht ihn heute zu einem sensitiven und in der Live-Performance unglaublich beeindruckenden Musiker: Sein Spiel ist subtil, humorvoll, einfallsreich und vor allem virtuos - mit der puren Lust am Musizieren! Claudio Spieler - Kanjira, Konnakol, Bongó, Frame Drum, Djembé
ANDREA PICCIONI “opening act” / MEDITERRANEAN ORCHESTRA Eine Weltpremiere, die dem Tamburi Mundi Festival gewidmet ist: Das „Mediterranean Orchestra“, geboren in der Abteilung für traditionelle Musik des Tschaikowski-Konservatoriums von Nocera Terinesei, Italien. Das Ensemble spielt und arrangiert traditionelle Musik aus dem Mittelmeerraum, mit dem Fokus auf die Klänge, Instrumente und das Repertoire Mittel- und Süditaliens. Und sie betonen dabei die Berührungspunkte zwischen den verschiedenen Musiktraditionen, die dieses Meer verbindet. Durch den Einsatz traditioneller Instrumente – Zampogna (Sackpfeifen), Rahmentrommeln, Chitarra Battente, Mandoline, Lira (Drehleier), Organetto (diatonisches Akkordeon) und Marranzana (sizilianische Maultrommel) – und vor allem durch die Arbeit mit Gesang, der das pulsierende Herz des Projektes ist, öffnet sich ein großer mediterraner Klangraum. Jeder einzelne Musiker bringt den eigenen musikalischen Hintergrund ein und trägt so zu einem lebendigen Dialog zwischen individuellen Erfahrungen und einer kollektiven Identität bei. Neben Stücken aus der mündlichen Überlieferung präsentiert das Orchester auch Originalkompositionen, die speziell für das Ensemble geschrieben wurden und eine musikalische Sprache prägen, die Erinnerung, Experimentierfreude und zeitgenössisches Schreiben miteinander verwebt. Bevor dem großen Ensemble die Bühne gehört, eröffnet Andrea Piccioni, Tamburello Meister und Dozent am Tschaikowski-Konservatorium den Abend mit einem kurzen Solo-Part und einem Premieren-Stück. Andrea Piccioni – Tamburello, Rahmentrommeln Mediterranean Orchestra: Mattia Dell’Uomo – Gesang, Marranzani, Rahmentrommeln Sergio Pizza – Rahmentrommeln Alessandro Darsinòs – Gesang, Marranzani, Percussion Antonio Petitto – Kontrabass, Marranzani, Rahmentrommeln Giuseppe Braccio – Chitarra Battente, Gesang Simone Frezza – Akkordeon, Zampogna, Flöten, Gesang, Rahmentrommeln Valerio Frezza – Chitarra battente, Mandoline, Gesang, Rahmentrommeln Francesco Denaro – Kalabrische Lira, Gesang Francesco Loffredi – Organetto
Die moderne Rahmentrommelwelt ist in vielerlei Hinsicht eine sehr lebendige Musik: Sie schöpft aus uralten Traditionen, lässt sie weiterleben, nutzt Ideen der heutigen Zeit, bricht mit „dem Alten“ und setzt neue klangliche, technische und kompositorische Maßstäbe. Die Frame Drum Musik stellt eine permanente Evolution dar, ausgehend von den Musiker:innen, die sich mit Leidenschaft und Kreativität diesem Genre widmen. Für das diesjährige Festivalthema SIMPLICITY hat das Tamburi Mundi Festival vier Musiker angefragt, einen gemeinsamen Abend im Spannungsfeld der beiden Pole „Komponiertes“ und „Improvisiertes“ zu kreieren. Dass es ein Abend voller Kontraste sein wird, das zeigt schon die Auswahl der Musiker selbst: Der tadschikische Doyra-Meister Khayrullo Dadoboev mit professionellem traditionellem Hintergrund, der sich seit über einer Dekade mit der Transformation seines Instrumentes in die westliche Musik beschäftigt, der italienische Multiinstrumentalist und Rahmentrommel-Experte Francesco Magarò, der zeitgenössische Ideen und südindischen Konnakol auf der Rahmentrommel verbindet, der klassisch ausgebildete Schlagzeuger und Handpan-Virtuose Michał Pȩkosz aus Polen, bekannt für sein subtiles Spiel mit viel Einfühlungsvermögen und der Belgier Robbe Kieckens, der seine jahrelangen schwarzafrikanischen musikalischen Erfahrungen auf die Frame Drum überträgt und spannende Dimensionen eröffnet. Ein musikalisches Reiseabenteuer zwischen Komposition und Improvisation - und im Gepäck nur eine einfache Trommel! Mit: Khayrullo Dadoboev - Rahmentrommel, Percussion, Doyra Francesco Magarò - Rahmentrommel, Tamburello Michał Pȩkosz - Rahmentrommel, Handpan Robbe Kieckens - Rahmentrommel, Percussion
Mohammad Reza Mortazavi ist einer der außergewöhnlichsten Solo-Perkussionisten unserer Zeit. Der aus dem Iran stammende Künstler hat das Spiel auf den traditionellen persischen Handtrommeln Tombak und Daf neu definiert und zu einer einzigartigen, zeitgenössischen Klangsprache weiterentwickelt. Mit atemberaubender Virtuosität, höchster Präzision und einer unverwechselbaren Technik erschafft er komplexe rhythmische Strukturen, die zugleich hypnotisch, körperlich und zutiefst emotional wirken. Bereits im Kindesalter begann Mortazavi mit dem Tombak-Spiel und entwickelte im Laufe seiner Karriere zahlreiche neue Spieltechniken, die heute weltweit als wegweisend gelten. Seine Musik überschreitet bewusst kulturelle und stilistische Grenzen: Tradition wird bei ihm nicht reproduziert, sondern transformiert. Rhythmus wird zum Raum, Klang zur Bewegung. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet Mortazavi in Berlin. Seine Solo-Performances sind intensive, tranceartige Erlebnisse, in denen er mit nur einem Instrument polyphone Klangwelten entstehen lässt. Dabei verbindet er archaische Kraft mit zeitgenössischer Ästhetik und einer radikalen künstlerischen Freiheit. Mohammad Reza Mortazavi ist ein Ausnahmekünstler – kompromisslos, visionär und unverwechselbar. Mohammad Reza Mortazavi - Daf, Tombak, Rahmentrommel „Klänge wie aus einer anderen Welt.“ – NDR Kultur/ „Man könnte auch sagen, es ist eine Revolution.“ – ZDF Aspekte/ "Schaut man dem unglaublich virtuosen Solisten zu, könnte man denken, er hätte nicht zwei, sondern mindestens sechs Hände." – ARTE
P.O.P. - Power of Percussion Music, ein Abend, von dem ihr nicht genug kriegen könnt! Zwei fantastische Bands aus der Kaderschmiede der Popakademie Mannheim, dazu Solo-Duo- Percussion, ein Schweizer Musiker, der zeigt, dass Rap und Rahmentrommel sehr wohl zusammenpassen, eine neue Stimme aus Istanbul und das alles mit besonderen Tamburi Mundi Rahmentrommelgästen! Das arabisch-deutsche Duo EYPA gibt in seiner Performance mehr als nur Musik, sie laden ein gemeinsam im Hier und Jetzt zu sein. Die beiden Musiker verbinden unterschiedliche kulturelle und musikalische Einflüsse zu einem eigenen Indie-Electronica Sound. Ihr transkulturelles Projekt enthält Elemente aus Ambient, Krautrock und Drum’n’Bass. Komposition und Improvisation verschmelzen zu einer Trance und machen jedes Live-Set zu einer wirklich einzigartigen Show. Chiara und Manu sind ein frisch formiertes Duo, das Emotionen und Leidenschaft in Klang verwandelt. Ihre Songs bewegen sich zwischen verträumten Melodien und akustischen folky Elementen in cinematischem Gewand. Dabei bleibt ihre Musik stets roh und ehrlich – ein intimer Blick in Gefühle und Gedanken zu Themen, die sie beschäftigen. Begleitet werden sie von zwei weiteren Musikern an Piano und Bass. Max Gerwien, Frame Drum Award Preisträger 2024, überzeugt in einer atemberaubenden Solo-Percussion-Show und gesellt sich als drumming guest zu den diversen Acts des Abends. Yaschar Coşkun, junger Worldpercussionist, der aktuell in die Musikkultur Schwedens eintaucht, setzt als Duopartner kraftvolle Akzente. Studierende der Percussionklasse der MH Freiburg bringen filigran geballten Rhythmus auf die Bühne. Valentin de Montmollin hat eigene Rap-Songs im Gepäck, die er mit dem erdigen Sound der Frame Drum verbindet. Tuğba Gülyeşil ist eine eigene Stimme in der Musikszene Istanbuls, die sich bewusst in keine Schublade packen lässt. Power of Percussion Music mit junger Musik, einem abwechslungsreichen Programm und tanzbarenansteckenden Grooves. Mit EYPA Eyad Ghannam (E-Oud) Paul-Aaron Wolf (Synthesizer, Drums) Chiara Kilchling (Gitarre, Vocals) Emanuel Abanto (E-Gitarre) Paul Martens (Bass) Eddy Kolb (Piano) Max Gerwien (Percussion) Yaschar Coskun (Frame Drums) Valentin de Montmollin (Pandeiro, Vocals) Tuğba Gülyeşil (Bendir, Vocals) Studierende der Percussionklasse (Hochschule für Musik Freiburg)
Kabarett-Witz und mitreißende Rhythmen: Das neue Programm „Laugh In Time” des italienisch-spanisch-portugiesischen Trios ist nicht nur ein Konzert – es ist eine Performance. Drei Multi-Instrumentalist:innen schlagen augenzwinkernd den Bogen zwischen ihrem musikalischen Können und theatralischer Ironie. Freut euch auf diese humorvoll-beschwingte Reise zu den Wurzeln, wenn der rohe, uralte Puls sizilianischer Tamburine auf zeitgenössische Vokalexperimente trifft und okzitanische Klänge mit Kindheitsmelodien verschmelzen - durch eine scharfsinnige, schelmenhafte Linse neu interpretiert. Es ist eine Feier des Klangs und des Geschichtenerzählens, die „die vierte Wand“ durchbricht und zu einem mitreißenden Finale führt, bei dem das Publikum zum schlagenden Herzen der Musik wird. Mit: Ana Nicolás de Cabo - Schellentamburin, Adufe, Txistu, Flöten, Gesang Lorenzo D`Erasmo - Rahmentrommel, Kastagnetten, Klein-Percussion, Klangobjekte Beatriz Picas - Cello, Adufe, Gesang
Die Tamburi Mundi Special-Gala ist eine feste Tradition und das Herzstück des Festivals: Ein ganzer (Musik-)Kosmos öffnet sich in einem Instrument! Ein Percussion-Abend, der musikalisch kaum kontrastreicher, kaum bunter und vielfältiger ausfallen kann. Dabei sind es nicht nur die Vielfalt und Diversität der Musiker:innen, die diesen Abend unvergesslich machen, sondern die spürbare Hingabe an die Musik und das gemeinsame Rahmentrommel-Spiel. Der diesjährige Special-Abend beleuchtet die Facetten der „Einfachheit“ - SIMPLICITY: Klarheit, der Fokus auf das Wesentliche, Reduktion, ein roher, unverfälschter Klang und das Glück darüber, dass es manchmal nicht viel braucht, um Verbindungen zu schaffen und zufrieden zu sein. Die Trommler:innen aus Spanien, Tadschikistan, Italien, Portugal, Polen, Schweiz, Belgien, der Türkei, Iran, USA und Deutschland nehmen uns mit auf ihre forschende Reise, begleitet von einer pulsierenden Lebendigkeit und Freude und einer „simplen“ Innigkeit im Spiel. Der Abend und die Stimmung lassen sich schwer in Worte fassen, was man aber mit Sicherheit sagen Musikalische Konzeption und Leitung: Murat Coskun Mit Glen Velez - Frame Drums, Stimme Mohammad Reza Mortazavi - Daf, Tombak Andrea Piccioni - Tamburello, Frame Drums, Stimme Khayrullo Dadoboev - Doira, Percussion Kasia Kadłubowska - Percussion, Gesang Tuğba Gülyeşil - Bendir, Gesang Robbe Kieckens - Frame Drums, Percussion Isabel Martín - Pandero Cuadrado, Gesang Sara Fotros - Daf (persische Rahmentrommel) Michał Pękosz - Frame Drums, Percussion Lorenzo D`Erasmo - Frame Drums, Maultrommel Francesco Magarò - Tamburello, Frame Drums, Stimme Ana Nicolás de Cabo - Schellentamburin, Pandero Cuadrado Beatriz Picas - Adufe, Cello, Gesang Uta Schilling - Doira, Percussion Philipp Kurzke - Frame Drums, Cajón Max Gerwien - Congas, Percussion Valentin de Montmollin - Frame Drum, Pandeiro Yaschar Coşkun - Frame Drums, Percussion Murat Coşkun - Framedrums, Percussion, Stimme …und weitere Gäste!kann: Es werden mehr Musiker:innen auf der Bühne stehen, als ursprünglich hier angekündigt…
Herzschlag und Atem sind der Puls unseres Lebens. Trommeln und Gesang sein musikalisches Echo. Sechs internationale Musikerinnen stehen beim Abschlusskonzert auf der E-Werk Bühne und spüren dieser uralten Verbindung nach. Die türkische Sängerin Tuğba Gülyeşil ist zum ersten Mal bei Tamburi Mundi zu Gast. Die Musikerin aus Istanbul verweigert fröhlich alle Schubladen und präsentiert ihre Lieder, die Zeugnis der reisenden „Liebenden“ sind, welche als Âşık bekannt, einer jahrhundertealten Tradition von singenden Geschichtenerzählern folgten. Kasia Kadłubowska aus Polen genießt die spannende Balance zwischen zeitgenössischer Musik, Tribal Pop und traditioneller Volksmusik aus Mittel- und Osteuropa.
Mit Mallets am Vibraphon und einer großen Liebe zur Rahmentrommelmusik geht sie einen eigenen musikalischen Weg.
Sara Fotros, iranische Musikerin aus London zeigt kraftvolle Percussion auf der persisch-kurdischen Rahmentrommel Daf.
Gesine Bänfer aus Freiburg ist mit „wind and strings“ in der Alten Musik wie im Folk zu Hause.
Isabel Martín aus Spanien spürt in ihrem Gesang und der iberischen Rahmentrommel Pandero Cuadrado den Wurzeln mediterraner Musikkulturen nach.
Malika Coşkun setzt als junge Stimme eigene perkussive Akzente.
Am letzten Festivalabend lassen uns die Musikerinnen das Besondere ihrer je eigenen Musik erleben, gehen dabei immer wieder neue Verbindungen ein und zelebrieren mit uns die pulsierend emotionale Intensität von „Drums and Voices“.
Mit: Tuğba Gülyeşil - Bendir, Rebab, Stimme Isabel Martín - Pandero Cuadrado, Rahmentrommel, Stimme Kasia Kadlubowska - Vibraphon, Rahmentrommel, Percussion, Stimme Sara Fotros - Daf Malika Coşkun - Rahmentrommel Gesine Bänfer - Whistles, Sopransaxophon, Schalmei, Dudelsack, Gitarre