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Stehst du auch vor deinem Kleiderschrank und weißt trotz vieler Kleidungsstücke nicht, was du anziehen sollst?
Vielleicht nähst du sogar deine Kleidung selbst und dennoch will es mit dem eigenen Outfit nicht so wirklich klappen? Oft ist das Ergebnis, dass du dich zu klein, zu dick, zu groß oder zu alt für die Mode fühlst, dabei ist das nur das fehlende Wissen darüber, was dir steht und warum das so ist. Dein Stil ist kein Zufall und wie du den findest, zeige ich dir in diesem Stilseminar.
Materialkosten von 25€ werden vor Ort direkt mit mir abgerechnet.
Alle Teilnehmerinnen durchlaufen einen Farbtest; es besteht die Möglichkeit, für 120€ eine Farbkarte zu erwerben.
Deutschlandpremiere: Kinder- und Frauenrechte in Kenia
Die 13-jährige Nawi lebt in der abgelegenen Turkana-Region Kenias und möchte, unterstützt von ihrer Lehrerin, auf die High-School in Nairobi. Aber ihre Familie verkauft sie für Kamele, Schafe und Ziegen in eine Kinderehe. Nawi gelingt die Flucht ins Ungewisse, doch sie hadert mit dem Wunsch nach Selbstbestimmung und dem Verantwortungsgefühl gegenüber ihrer neugeborenen Schwester, die an ihrer Stelle verheiratet werden soll.
Die preisgekrönte Geschichte eines Schreibwettbewerbs beruht auf wahren Begebenheiten und die Verfilmung, in Zusammenarbeit mit den NGOs Learning Lions und Girls Not Brides, erhielt schon 25 internationale Preise, vor allem für die junge Hauptdarstellerin und als bester Film.
Kenia, Deutschland 2025, OmU, 104 Min., Regie: Vallentine Chelluget, Apuu Mourine, Tobias Schmutzler, Kevin Schmutzler. Mit Michelle Lemuya, Joel Liwan, Ochungo Benson
Do 05.03., 19:00 / Mi 11.03., 21:00
Musik spielt für die kulturelle Identität von Mali eine wichtige Rolle: In ihr liegen die Wurzeln von Blues und Jazz begründet. Seit einigen Jahren wird die äußerst lebendige Musikkultur des afrikanischen Landes von radikalen Islamisten bedroht, die das Hören und Spielen von Musik verbieten. Instrumente wurden zerstört, Musiker*innen bedroht und das weltberühmte „Festival au Désert“ wurde aus Timbuktu vertrieben. Das musikalische Roadmovie stellt vier Musiker*innen vor, die in ihren Liedern gegen den islamistischen Terror und für Freiheit und Toleranz singen. Vor allem die malische Sängerin Fatoumata Diawara wendet sich mutig gegen die Unterdrückung.
Deutschland 2016, OmU, 93 Min. Regie: Lutz Gregor, 93 Min.
Do 5.03., 21:00 / Mi 18.03., 21:00
Ausgewählte Tänze aus den Ländern Kroatien, Serbien und Mazedonien geben Einblicke in Vielfalt, Lebendigkeit und Reichtum des tänzerischen Miteinanders. Beschauliche bis schwungvolle Melodien, teils ungewohnte Rhythmen sowie Tänze aller Schwierigkeitsgrade erwarten die Teilnehmer.
Ein fester Tanzpartner ist nicht erforderlich. Tanzbeschreibungen und Tonträger können erworben werden.
Film + Solawi Snacks + Wein = Genuss. Anschließend informieren wir dich, wie du uns mit Direktkrediten unterstützen oder als Teil der Gemeinschaft, Wohnraum finden und für andere schaffen kannst (unverkäuflich, dauerhaft bezahlbar, genossenschaftlich, generationsübergreifend und höchst ökologisch).
- EINTRITT FREI -
In "Wir sind die Neuen“ ziehen drei Alt-68er in eine WG und geraten dabei mit ambitionierten Studis aneinander - dabei treffen Generationen ebenso aufeinander wie überraschend ähnliche Lebensentwürfe.
Das Wohnprojekt Wolke ist eine bunte, generationenübergreifende Gemeinschaft, die im neuen Quartier Kleineschholz dauerhaften bezahlbaren unverkäuflichen Wohnraum für 70 Menschen schafft. Unser Ziel: ein inklusives, nachhaltiges und solidarisches Zuhause für alle Lebensphasen.
In Kooperation mit dem Solidarischen Weinberg und dem Backhaus der Vielfalt (diese tollen Projekte verteilen vor und nach dem Film Leckereien & Flyer und stehen für Fragen zu Solawi Mitgliedschaften bereit).
Der Quartiersladen Vauban spendet ergänzend einen Teil der Verpflegung.
"Wer sagt eigentlich, dass man mit 60 alt ist? Anne, Eddi und Johannes bestimmt nicht. Sie sind um die sechzig, können sich wenig leisten und gründen deshalb ihre alte Studenten-WG einfach neu. Alles soll so sein wie früher: Bis spät nachts um den Küchentisch herumsitzen und Wein trinken, über Gott und die Welt philosophieren und dabei die ehemaligen Hits hören. Doch die neue Wohngemeinschaft hat die Rechnung nicht mit der Hausgemeinschaft gemacht. Denn über den drei Studenten von damals wohnen drei Studenten von heute. Und die verstehen überhaupt keinen Spaß. Sie büffeln für ihr Examen und können alles gebrauchen - bloß keine lustigen und lauten 60jährige, die sich nicht an die Regeln halten. Es dauert nicht lange, bis sich die beiden Generationen höllisch in die Haare kriegen. Aber was genau läuft hier falsch? Haben die Alten die Zeichen der Zeit nicht kapiert? Oder sehen die Jungen einfach nur alt aus?
WIR SIND DIE NEUEN ist eine hinreißende Generationskomödie, die ebenso turbulent wie feinsinnig den Zwist zwischen zwei unterschiedlichen Altersgruppen beschreibt. Mit dem richtigen Maß an Zuspitzung und einem liebevoll-entlarvenden Blick auf seine Figuren lässt Regisseur Ralf Westhoff die alten Ideale der 70er-Jahre-Studenten mit der neuen, veränderten Wirklichkeit zusammenprallen: Kollektiv trifft auf Karrieredenken und Tee auf Termindruck. Der Film zeigt, dass Jungsein früher und Jungsein heute zwei völlig verschiedene Dinge sind. WIR SIND DIE NEUEN ist ein quirliges Plädoyer dafür, dass die Generationen viel mehr voneinander profitieren können als sie denken. Sie müssen nur miteinander reden!
Das Wohnprojekt Wolke ist eine bunte, generationenübergreifende Gemeinschaft, die im neuen Quartier Kleineschholz dauerhaften bezahlbaren unverkäuflichen Wohnraum für 70 Menschen schafft. Unser Ziel: ein inklusives, nachhaltiges und solidarisches Zuhause für alle Lebensphasen.
Wir realisieren höchst energieeffizienten Wohnraum in Holzbauweise, orientieren uns an den Bedürfnissen künftiger Generationen, schaffen Gemeinschaftsflächen und Proberäumen für Musiker:innen. Senior:innen WGs und Cluster-Wohnungen decken neben 1-5 Zimmer-Wohnungen einen Bedarf an zeitgemäßen Wohnformen ab.
Wir arbeiten mit anderen Initiativen zusammen, um auf dem Kleineschholz-Areal ein lebendiges und inklusives Quartier zu schaffen. Als aktiver Teil der Dachgenossenschaft „Wohnen für Alle eG“ realisieren wir unverkäuflichen Wohnraum nach dem Prinzip der Kostenmiete. Durch unsere soziokratische Organisation gestalten wir das Wohnprojekt Wolke gemeinschaftlich und transparent.
Klingt sinnvoll? Finanziere uns mit Genossenschaftsanteilen und Direktkrediten oder werde als Mieter:in Teil unseres gemeinwohlorientierten Wohnprojektes!
Schreib uns gerne an kontakt@wohnprojektwolke.org und erfahre mehr auf https://wohnprojektwolke.org
Filme zum 8. März: Feministinnen aus aller Welt
„Frauen machen die härteren Filme!“ Diesen Satz gab die Regisseurin Kira Muratova der jungen Isa Willinger am Beginn ihrer Filmkarriere auf den Weg. Ist der weibliche Blick im Kino tatsächlich schonungsloser, wo doch „weiblich“ eher mit „empathisch“ und „gefühlvoll“ gleichgesetzt wird? Willinger begibt sich auf Spurensuche bei Regie-Ikonen, Newcomerinnen und radikalen Vordenkerinnen wie Céline Sciamma, Alice Diop, Joey Soloway, Nina Menkes, Valie Export, Catherine Breillat und Virginie Despentes und spricht mit ihnen – schonungslos, humorvoll und herausfordernd – über ihre Kunst, ihre Wut, ihre Verletzlichkeit, die Bilder, die unsere Welt prägen und den viel diskutierten female gaze.
Deutschland, Österreich 2025, OmU, 105 Min., Regie: Isa Willinger
Zu Gast am 06.03.: Isa Willinger
Fr 06.03., 19:00 / Do 19.03., 21:30
resonance: Musik & Film
1984 waren die TALKING HEADS vielleicht die hipste Band des Planeten. Die scharfsichtigen, sprachlichen Nervenläufe des Sängers David Byrne, eine Musik aus federnden Funk-Rhythmen und polyrhythmischem Getrommel schufen einen popmusikalischen Goldstandard, der noch jahrelang gültig sein sollte. Mit seinem oft als „bester Konzertfilm aller Zeiten“ bezeichneten Reigen aus den drei Abenden im Pantages Theater in Hollywood im Dezember 1983, gelingt es dem späteren Oscar-Preisträger Jonathan Demme (DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER) die intensive Darbietung der Band zum Konzentrat einer ganzen Epoche zu verdichten. Zum 40. Jubiläum wurde der Film in Bild und Ton digital restauriert. Burning down the house!
USA 1984, OF, 88 Min., Regie: Jonathan Demme. Mit David Byrne, Tina Weymouth, Chris Frantz, Jerry Harrison, Steve Scales, Lynn Mabry, Ednah Holt, Alex Weir, Bernie Worrell
Fr 06.03., 21:30 / Sa 28.03., 21:00
Wir feiern alle Frauen dieser Welt
Feiern Sie mit uns den Weltfrauentag!
Es erwarten Sie Snacks, Getränke, ein Geschenk zu Ihrem Einkauf sowie tolle Aktionen (nur in einigen Konzeptläden).* Herzlich willkommen!
Hennamalerei, 13–17 Uhr
* Nur am 7. März 2026 in den Konzeptläden und im Outlet Zirndorf. Snacks, Getränke und Geschenke solange der Vorrat reicht.

Begleitprogramm Ausstellung „Lviv – Tel Aviv“
Wie geht das Leben weiter, nachdem Besatzer abgezogen sind? Drei Jahre lang begleitet SPLITTER AUS LICHT fünf Überlebende in Butscha: eine 12-jährige Schülerin, einen jungen Rechtsanwalt, einen Yogalehrer und ein frisch verheiratetes Liebespaar. Dabei sind sie mit Traumata und wachsenden Spannungen in einer sich durch den Krieg radikal verändernden Gesellschaft konfrontiert. Der Dokumentarfilm erzählt von ihren Träumen und Plänen zwischen Trauma und Zukunft in der ukrainischen Stadt Butscha. Im März 2022 kamen die Filmemacher Mila Teshaieva und Marcus Lenz in jenem Moment nach Butscha, als die russische Armee aus der Stadt zurückgedrängt wurde und die Überlebenden vorsichtig ihre Verstecke verließen. Ihre Kamera hat jenen „Nullpunkt“ festgehalten, als die russischen Kriegsverbrechen in ihrem ganzen Ausmaß sichtbar wurden.
Vor dem Hauptfilm zeigen wir NEDOSTUPNI (UNAVAILABLE, 20 Min.) von Kyrylo Zemlyanyi. Serhii, ein junger Mann, der seine Tage mit Freiwilligenarbeit verbringt, verliert den Kontakt zu seiner Mutter, die in einem besetzten Gebiet lebt. Als seine Mutter sich schließlich zur Evakuierung entschließt, erfährt er, dass ein humanitärer Konvoi aus seiner Heimatstadt bei einem Bombenangriff zerstört wurde.
Ukraine 2025, OmeU, 20 Min., Regie: Kyrylo Zemlyanyi
Deutschland, Ukraine 2025, OmU, 93 Min., Regie: Mila Teshaieva, Marcus Lenz
zu Gast am 07.03.: Protagonist Klaus Hofmann und via Zoom Regisseur Marcus Lenz
Sa 07.03., 19:00 / Do 12.03., 21:00
Oberhausen on tour
Zum fünfzehnten Mal schicken die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen in diesem Jahr Filme aus ihren Festivalprogrammen auf weltweite Tournee. Dieses Programm der Serie ‚Made in Germany‘ beinhaltet einige der interessantesten Animationsfilme, die im 21. Jahrhundert hierzulande produziert wurden.
Kein Platz für Gerold, Daniel Nocke, Deutschland, 2006, Deutsch mit Englischen UT, 5 Min.
Please Say Something, David OReilly, Deutschland, 2009, Englisch mit Deutschen UT, 10 Min.
n.n., Michel Klöfkorn, Deutschland, 2009, Englisch mit Deutschen UT, 11 Min.
Dying in the Garden, Christine Gensheimer, Deutschland, 2014, ohne Sprache, 3 Min.
Fest, Nikita Diakur, Deutschland, 2018, ohne Sprache, 2 Min.
Der natürliche Tod der Maus, Katharina Huber, Deutschland, 2020, Deutsch mit Englischen UT, 21′30 Min.
Theorie und Praxis, Leonie Minor, Deutschland, 2021, Ohne Sprache, 7′30 Min.
DESIGN BIO TOILET, Mariola Brillowska, Deutschland, 2024, Deutsch mit Englischen UT, 4 Min.
GERHARD, Ulu Braun, Deutschland, 2025, Deutsch mit Englischen UT, 10′30 Min.
Sa 07.03., 21:30
Kinderkino
Thomas würde seine Ferien am liebsten mit Videospielen in seinem Zimmer verbringen. Als seine Mutter ihm eröffnet, dass er diesen Sommer zu seinem Vater Christian in die Provence fahren soll, ist er entsetzt! Ein paar Wochen mit seinem Vater in der Natur verbringen zu müssen, ist für ihn ein Albtraum. Doch Thomas steht kein gewöhnlicher Sommer bevor. Sein Vater erforscht eine bedrohte Art von Wildgänsen und hat einen verrückten Plan: Thomas soll ihm dabei helfen, einem Schwarm verwaister Junggänse die sicherste Flugroute von Norwegen nach Frankreich zu zeigen. Trotz anfänglicher Skepsis freundet sich Thomas mit den Tieren an und erlebt schon bald das größte Abenteuer seines Lebens.
Frankreich, Norwegen 2019, 108 Min., Regie: Nicolas Vanier. Empfohlen ab 8 Jahren
So 08.03., 15:00 / So 15.03., 15:00
Filme zum 8. März: Feministinnen aus aller Welt
Am 24. Oktober 1975 steht in Island alles still. Kein Geschäft ist geöffnet, keine Zeitung erscheint, kein Geschirr wird gespült. Die isländischen Frauen befinden sich im Streik. Sie wollen nicht länger hinnehmen, dass ihre Arbeit in Betrieb und Familie unterbewertet, ihre Stimme nicht gehört und ihnen Zugang zu wichtigen Bereichen der Gesellschaft verwehrt wird. Unglaubliche 90 Prozent beteiligen sich und der Tag geht in die Geschichte ein.
Der Dokumentarfilm lässt die Protagonistinnen zu Wort kommen und zeigt, wie aus einer einfachen Idee eine Revolution wurde. Heute ist Island in puncto Gleichstellung eines der fortschrittlichsten Länder der Welt.
In Kooperation mit der Frauen- und Diversitätskommission des Migrantinnenbeirats, dem Forum Internationaler Frauen Baden-Württemberg e.V. (FIF) und FAIRburg e.V.
Island, USA 2024, OmU, 71 Min., Regie: Pamela Hogan, Hrafnhildur Gunnarsdottir
Anschließende Austauschrunde mit Publikum, moderiert durch Daniela Eneh, Co-Vorsitzende der Frauen- und Diversitätskommission des Migrantinnenbeirats der Stadt Freiburg
So 08.03., 17:00
Diskussions-Veranstaltung
mit Katja Diehl, Tobi Rosswog & Thorsten Donnermeier
Das gute Leben für Alle
Können wir uns Überreiche & den Kapitalismus noch leisten?
Die rücksichtslose Ausbeutung von Mensch und Natur haben uns in eine Vielfachkrise geführt (Klimakatastrophe, Artensterben, Demokratie-, Armuts- und Gesellschaftskrise usw.). Diese Krisen sind systembedingt. Und das müssen wir ändern! Aber wie?
Es geht nicht darum, Autos zu hassen oder Arbeitsplätze zu feiern. Es geht darum, sich ehrlich zu fragen: Was brauchen wir wirklich? Und wer entscheidet eigentlich, was produziert wird? Und wie schaffen wir weltweit nachhaltige Verhältnisse für ein gutes Leben – jetzt und für zukünftige Generationen?
Die Veranstaltung ist Gespräch und Diskussion von und mit der Mobilitätsexpertin Katja Diehl, dem Aktivisten Tobi Rosswog & dem VW-Arbeiter Thorsten Donnermeier über den Umbau der Industrie und der gesamten Gesellschaft hin zum Guten Leben für Alle. Raus aus der Wirtschaft, die für Profit produziert und rein in eine Gesellschaft, die für Bedürfnisse und das Gemeinwohl schafft. Über die Verbindung von sozialer und ökologischer Gerechtigkeit. Über Antifaschismus und Antimilitarismus.
Eine Diskussion über eine Gesellschaft, die niemanden zurücklässt und gleichzeitig dem Planeten nicht den Boden entzieht. Wie wir da hinkommen und was wir selbst dafür tun können. Und vor allem darüber, dass Veränderung nur gemeinsam funktioniert.
Aseye Tamakloe gibt 16 erfolgreichen ghanaischen Frauen das Wort. Sie arbeiten in Justiz, Medien, Politik und Nichtregierungsorganisationen und erzählen von ihren Erfahrungen seit der Unabhängigkeit als Frauen und Aktivistinnen in der zutiefst patriarchalen Gesellschaft. Vor allem stellen sie sich dem Narrativ entgegen, dass Frauenrechte ein kulturfremder Import aus dem „Westen“ seien.
Die Filmemacherin Aseye Tamakloe lehrt am Film- und Fernseh-Institut in Accra, kuratiert das Film Africa Festival in London, ist Leiterin des European Film Festivals und des Ndiva Women’s Film Festivals in Accra und hat soeben ihre Promotion über ghanaischen Film abgeschlossen.
In Kooperation mit der Ghana Union e.V., ANDA e.V., Our Voice und FAIRburg e.V.
Ghana 2022, OmeU, 101 Min., Regie: Aseye Tamakloe
Zu Gast: Kirstie Angstmann (Vorstand Ghana Union), Dr. Jamila Hamidu (Politikwissenschaftlerin, ABI) und Regisseurin Aseye Tamakloe
So 08.03., 19:00
Filme zum 8. März: Feministinnen aus aller Welt
Chaylla kämpft darum, sich aus einer gewalttätigen Beziehung zu befreien. Ihr Entschluss stößt auf einen Teil von ihr, der immer noch hofft, ihr Leben mit dem Vater ihrer Kinder teilen zu können. Dieser großartige Debütfilm wirft ein erschütterndes Licht auf Gewalt gegen Frauen. Die Filmemacher*innen begleiten die 23-jährige Protagonistin über vier Jahre in ihrem Kampf um Selbstbestimmung, das Sorgerecht für ihre Kinder und den juristischen Weg gegen häusliche Gewalt.
Frankreich 2022, OmU, 72 Min, Regie: Paul Pirritano, Clara Teper
Nach dem Film Publikumsgespräch mit einer Frauenhausmitarbeiterin und Freiburger Fachstelle Intervention gegen Häusliche Gewalt (FRIG). Eintritt: 5€
Mo 9.03., 19:00
„Unsere Lebensumstände, Geschichte und Erfahrungen bestimmen unsere Sicht auf die Dinge. Jede/r sieht die Welt vom eigenen Standpunkt aus auf eigene Weise. Niemand hat das vollständige Bild, aber es hat auch niemand zu 100 Prozent unrecht.“ (Ken Wilber)
Wie schaffen wir es, unterschiedliche Perspektiven so zu bündeln, dass unser Bild (und Verständnis) eines Problems vollständiger wird? Wie können wir gezielt vernachlässigte Perspektiven erkennen und integrieren? Was ist Schattenarbeit, und warum ist sie wichtig? Wie machen wir schwierige Themen in unserer Gesellschaft wieder besprechbar?
Deep Democracy bietet hierzu neben Impulsen zum Umdenken auch zahlreiche methodische Instrumente. Entstanden aus der Prozessorientierten Psychologie Arnold Mindells und weiterentwickelt von Myrna und Greg Lewis gibt es uns praktische Werkzeuge an die Hand, um Spannungen, Konflikte und schwierige Themen in Gruppenkontexten in der Tiefe aufzulösen – und damit konstruktiv zu nutzen, bevor sie zu Polarisierung führen oder eskalieren.
Das Seminar gibt eine Einführung in die Theorie und Praxis von Deep Democracy als Beitrag zu einer neuen politischen Kultur, die im Dienste der Vertiefung unserer Demokratie steht.
Diamanti erzählt von miteinander verflochtenen Lebenswegen, von tiefen Bindungen, ungelösten Gefühlen und unausgesprochenen Wahrheiten. Liebe, Freundschaft und Familie bewegen sich in einem fragilen Gleichgewicht, in dem jede Entscheidung Spuren hinterlässt.
Als die Vergangenheit wieder an die Oberfläche tritt und Emotionen nicht länger verborgen bleiben können, werden die Figuren gezwungen, sich dem zu stellen, was sie verbindet – und was sie trennt. Unter dem Druck der Gefühle treten Verletzlichkeit, Sehnsucht und eine unerwartete Stärke hervor.
Wie Diamanten beginnen sie gerade im Moment größter Spannung zu leuchten. Ein intensives, zutiefst menschliches Drama über Identität, Erinnerung und den Mut, sich selbst treu zu bleiben.
Für Vivace-Mitglieder, mit Möglichkeit, für Nicht-Mitglieder einmal zu "schnuppern". Geeignet für Teilnehmer mit ausreichenden Italienischkenntnissen
Ein geschützter Raum der Präsenz und Gastfreundschaft, in dem jedeFrau sich erlauben kann, langsamer zu werden, zu fühlen und zu sich selbst zu finden. Durch kleine Übungen und den Austausch von Worten und Zuhören werden wir Emotionen und Erfahrungen erforschen und uns auf die Reise zu unserem authentischsten Zentrum begleiten, um unsere innere Weisheit wiederzufinden.
Moderatorin: Katja Buonomo, Professional Councelor
Die Teilnehmerinnen dürfen sowohl Italienisch als auch Deutsch sprechen.
Eintritt auf Spendenbasis.
Herzlichst lädt DAS BUSCHORCHESTER zum Konzert in die Festhalle St. Georgen ein. Die 60 Sängerinnen und Sänger freuen sich auf vitale Rhythmen und Melodien aus Afrika und anderen Gegenden unseres Planeten und auf die eigenen Kompositionen, die im Austausch mit der afrikanischen Musikkultur entstanden sind. Marimba, Steeldrum, etliche weitere Instrumente und natürlich unzählige Trommeln und verschiedenartigste Percussion begleiten den Chor.
Zum Tanzen, Lauschen, Mitsingen oder einfach dabei sein.
Der Auftritt in St. Georgen ist dem Ensemble dabei eine besondere Freude, weil St. Georgen ja sozusagen die Heimat ist – das Ensemble probt, singt, trommelt und tanzt seit vielen Jahren in der Musikwerkstatt im alten Lokschuppen, Zechenweg 1a
karten@buschorchester.de