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Wie legitimiert sich ein politisches System, wenn das wirtschaftliche Wachstum nachlässt? Jahrzehntelang beruhte das Primat der Partei auf stetig wachsendem Wohlstand – getragen von Investitionen und aktiver Wirtschaftspolitik. Doch sinkende Wachstumsraten stellen dieses Modell infrage. Der 15. Fünfjahresplan markiert deshalb einen strategischen Kurswechsel: weg von reiner Investitionslogik, hin zu mehr Dienstleistungssektor, gezielter Stärkung des Humankapitals und aktiver Konsumförderung. Der Vortrag analysiert, warum dieser Wandel notwendig wurde – und welche politischen und gesellschaftlichen Folgen er haben könnte.
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Klaus Mühlhahn (FU Berlin)
Dr. Julia Haes ist Mitglied im Vorstand eines deutschen Familienunternehmens sowie Gründerin und Geschäftsführerin des China-Instituts für die deutsche Wirtschaft (CIDW), das deutsche Unternehmen mit China-Training und Beratung unterstützt. Ihr besonderes Interesse gilt dem Zusammenspiel zwischen der chinesischen Wirtschaft und Politik sowie chinesischen Familienunternehmen. Sie hat in München und Los Angeles Betriebswirtschaftslehre studiert und an der Universität St. Gallen im Fach Wirtschaftswissenschaften promoviert.
Eintritt frei! | Wir freuen uns über Ihre Teilnahme! Anmeldung: info@ki-freiburg.de
Mitgliedsvereine des Kulturforum Freiburg e.V. treffen sich zum Austausch, zur Vernetzung und zur Planung von gmeinsamen Aktionen. Hierbei bringt jeder Verein Kenntnisse und Fähigkeiten ein, die anderen nützen können.
Die Vereine berichten über Erfolge und Herausforderungen und suchen gemeinsam Lösungen.
Interessierte an einer Mitgliedschaft sind herzlich willkommen.
Anmeldung erforderlich +491702889903 (Telefon/WhatsApp/Telegram/Signal), Themenvorschläge erwünscht.
Der Veranstaltungsort wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.
Wir feiern Ostern
Willkommen zu unserem Osterspaß!
Genießen Sie von 11 bis 13 Uhr ein leckeres Frühstück und gehen Sie anschließend auf Eiersuche – es wartet eine Überraschung auf Sie!*
* Die Aktion gilt nur am 4. April 2026 in den Konzeptläden und im Outlet Zirndorf und ist nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar. Ein Ei pro Kundin, Frühstück von 11 bis 13, solange der Vorrat reicht.
Filme und Konzert zur Lesung Ohren Auf Weltreise
Musik spielt für die kulturelle Identität von Mali eine wichtige Rolle: In ihr liegen die Wurzeln von Blues und Jazz begründet. Seit einigen Jahren wird die äußerst lebendige Musikkultur des afrikanischen Landes von radikalen Islamisten bedroht, die das Hören und Spielen von Musik verbieten. Instrumente wurden zerstört, Musiker*innen bedroht und das weltberühmte „Festival au Désert“ wurde aus Timbuktu vertrieben. Das musikalische Roadmovie stellt vier Musiker*innen vor, die in ihren Liedern gegen den islamistischen Terror und für Freiheit und Toleranz singen. Vor allem die malische Sängerin Fatoumata Diawara wendet sich mutig gegen die Unterdrückung.
Deutschland 2016, OmU, 93 Min. Regie: Lutz Gregor, 93 Min.
Mi 18.03., 21:00
Iran-Bilder der Freiheit
Within The Sun (baraftoo)
In der glühenden Hitze einer abgelegenen Salzmine gehen sechs ältere Frauen ihrer saisonalen Arbeit nach. Ihre Hände und Gesichter sind gezeichnet von Jahren harter Arbeit, ihre Entschlossenheit bleibt ungebrochen. WITHIN THE SUN ist ein kollektives Porträt über Resilienz und stille Stärke, das Einblicke in den Alltag dieser Frauen gewährt und zeigt, wie die raue Umgebung ihr Leben und ihre Seele prägt.
Iran 2025, OmeU, 28 Min., Regie: Sepideh Jamshidi Nejad
Cutting Through Rocks
Als erste gewählte Gemeinderätin ihres iranischen Dorfes will Sara Shahverdi mit lang gehegten patriarchalischen Traditionen brechen, indem sie Mädchen im Teenageralter das Motorradfahren beibringt und Kinderehen unterbindet. Als Anschuldigungen aufkommen, die Saras Absichten, die Mädchen zu stärken in Frage stellen, gerät sie in eine Identitätskrise. Gewinner des Großen Preises der Jury für Dokumentarfilme des Sundance Film Festivals.
Iran, D, u.a. 2025, OmeU, 94 Min, Regie: Mohammadreza Eyni & Sara Khaki
Mi 18.03, 19:00
ciné club
Hamid ist Mitglied einer europaweiten Untergrundorganisation, die sich der Jagd nach flüchtigen Kriegsverbrechern des syrischen Regimes verschrieben hat. Nachdem er seine Frau und seine kleine Tochter verloren hat, wurde Hamid einst im berüchtigten Sednaya-Gefängnis nahe Damaskus gefoltert, was sein persönliches Engagement für die Sache noch verstärkte. Nun in Straßburg glaubt der still entschlossene Syrer, seinen ehemaligen Folterer gefunden zu haben, der für seine grausamen Taten an Gefangenen mit verhüllten Köpfen bekannt ist. Doch sucht er wirklich den Täter, oder will Hamid einfach nur einen Mörder fassen? Jonathan Millets berührender Film, vollständig aus der Perspektive seines Protagonisten erzählt, fesselt das Publikum bis zum Schluss und lässt ihn im Ungewissen.
Frankreich 2024, OmU, 105 Min., Regie: Jonathan Millet
Einführung: Flavien Le Bouter
Do 19.03., 19:00 / Do 26.03., 21:30
Kuba im Film
Diego und David lernen sich bei einem Eisbecher (Erdbeer und Schokolade) in einem Café in Havanna kennen. Diego, Künstler, schwul und systemkritisch, verliebt sich in den linientreuen Studenten David, der von einem Kommilitonen beauftragt wird, den „Abweichler“ auszuspionieren … Der erste kubanische Film, der offen Homosexualität thematisierte, ist bis heute einer der größten Erfolge des kubanischen Kinos.
Cuba, Spanien, Mexiko 1993, OmU, 110 Min., 35 mm, Regie: Tomás Gutiérrez Alea, Juan Carlos Tabío
Sa 14.03., 21:00
Gino Pacifico liest und bespricht seinen Roman „Layla e Alioma in Europa“
Im Chaos von Krieg und Migration erzählt diese Geschichte von Gino Pacifico das miteinander verflochtene Leben zweier Frauen, die mit Hoffnung und Entschlossenheit kämpfen. Layla ist eine syrische Ärztin, die ihren Sohn und ihren Mann während der Seereise nach Italien sterben sah, während Alioma, eine Mutter aus Eritrea, das Opfer grausamer Gewalt war. Die beiden begegnen sich in Lampedusa zum ersten Mal. Deutsch-Italienische Veranstaltung. Der Autor liest aus seinem italienischen Original, die deutsche Übersetzung „Europa im Herzen“ liest und kommentiert die Romanistin und Germanistin Birgit Baumann.
Dante’s Inferno - Musical-Oper von Gesine Heinrich
Die Sängerin, Schauspielerin und Komponistin Gesine Heinrich hat Schlüsselstellen aus dem Inferno von Dante Alighieri im italienischen Original (Volgare) vertont und sämtliche Rollen in zwei Alben eingesungen. Am Dantedì präsentiert sie Auszüge aus ihrer Musical-Oper Dante‘s Inferno in konzertanter Aufführung. Stimmgewaltig und äußerst wandlungsfähig lässt sie sich von Dante durch seine Hölle führen. Zusammen treffen sie den antiken Dichter Vergil, der zu ihrem Guide wird: Beatrice kommt aus dem Paradies zu Besuch, Francesca da Rimini erzählt von Liebe, Mord und Eifersucht und der Höllenhund Cerberus zeigt seine Grausamkeit. Dann erscheint Odysseus mit der berühmten Rede seiner letzten Reise. Schließlich erreichen die Pilger den Mittelpunkt der Erde. Ein sich schlängelnder Pfad bringt Vergil, Dante und Gesine am Ende zurück an die Erdoberfläche.
Die inklusive Jugendredaktion Freistunde FM lädt zu einer Freizeit im Schwarzwald.
Vom 24.-26. April werden wir in einer Hütte wohnen, chillen, spielen, und gemeinsam kochen.
Wir reisen gemeinsam an und ab.
Das Schwerpunktthema ist "Diskriminierung". Wir machen dazu Radiobeiträge, Podcasts, Hörspiele, Jingles..., was uns halt einfällt.
Wer Lust hat, kann zur Vorbereitung gerne an unserem Workshop am 26. März teilnehmen.
Betreut wird das Ganze von Lisa und Niels, den Jugendkoordinator*innen von Radio Deyeckland.
Wer kann mit?
> alle Jugendlichen zwischen 12 und 20, mit und ohne Behinderung
> Betreuende der Jugendlichen, falls nötig
Kosten entstehen keine! Das Projekt ist von der Aktion Mensch finanziert, so dass wir keine Teilnahme-Gebühren erheben müssen.
Anmeldung oder Rückfragen an freistunde@rdl.de
Diskriminierung?! Was ist das und was können wir dagegen tun?
Offener Workshop für Jugendliche von 12-20
mit Katrin Dietrich vom Verband Deutscher Sinti und Roma
Eine Veranstaltung von Freistunde FM, der Jugendredaktion von Radio Dreyeckland
Anmeldung an: freistunde@rdl.de
Tamburi Mundi präsentiert: Ein rhythmisch-musikalisches Mitmachtheater mit „Die Traumausstatter“
Das Tak und die fliegende Trommel
Das Tak geht mit seiner fliegenden Trommel auf Reisen …
Dabei besucht es Orte, die es noch nie gesehen hat. Ganz egal, wohin es kommt, ob beim träumenden Osterhasen, im lustigen Konzertsaal oder in der liebevoll in Szene gesetzten Gemüseküche: Überall wird Musik gemacht!
Und das Allerbeste ist: Auch wenn man gerade gar kein Instrument in den Händen hat, kann man ganz leicht den eigenen Körper und die eigene Stimme zum Klingen bringen!
Wie das geht, zeigen uns Die Traumausstatter. Währenddessen muss das Publikum aber nicht still sitzen, sondern darf selber kräftig klatschen, klopfen und trommeln und sich überhaupt auf viele verschiedene Arten am gemeinsamen Musizieren beteiligen.
Die Welt ist voller Rhythmen und Musik. Dabei kann es manchmal auch ganz schön laut und wild zugehen! Reinsetzen, anschnallen und Propeller an!
Die Traumausstatter sind: Susanne Lotz, Ingrid Kloos, Roland Sproll
Musikalischer Gast: Khayrullo Dadoboev aus Tadschikistan
www.dietraumausstatter.de
Eine unterhaltende Matinee der ungewöhnlichen Art im Crossover zwischen klassischen Liedern und Volksmusik, Jazz, Musical und Pop.
Mit starkem Bühnenpräsenz, Witz und lebendiger Musikalität gestalten die beide erfahrene Musikerinnen Anna Boethius-Tanner (Gesang) und Olga Gorina (Klavier) mit Feingefühl und Ehrlichkeit einen Programm der ungewöhnlichen Art.
Die Veranstaltung wird von einem Aperitif im Stil von Vivace begleitet.
Eintritt auf Spende.
Herzschlag und Atem sind der Puls unseres Lebens. Trommeln und Gesang sein musikalisches Echo. Sechs internationale Musikerinnen stehen beim Abschlusskonzert auf der E-Werk Bühne und spüren dieser uralten Verbindung nach. Die türkische Sängerin Tuğba Gülyeşil ist zum ersten Mal bei Tamburi Mundi zu Gast. Die Musikerin aus Istanbul verweigert fröhlich alle Schubladen und präsentiert ihre Lieder, die Zeugnis der reisenden „Liebenden“ sind, welche als Âşık bekannt, einer jahrhundertealten Tradition von singenden Geschichtenerzählern folgten. Kasia Kadłubowska aus Polen genießt die spannende Balance zwischen zeitgenössischer Musik, Tribal Pop und traditioneller Volksmusik aus Mittel- und Osteuropa.
Mit Mallets am Vibraphon und einer großen Liebe zur Rahmentrommelmusik geht sie einen eigenen musikalischen Weg.
Sara Fotros, iranische Musikerin aus London zeigt kraftvolle Percussion auf der persisch-kurdischen Rahmentrommel Daf.
Gesine Bänfer aus Freiburg ist mit „wind and strings“ in der Alten Musik wie im Folk zu Hause.
Isabel Martín aus Spanien spürt in ihrem Gesang und der iberischen Rahmentrommel Pandero Cuadrado den Wurzeln mediterraner Musikkulturen nach.
Malika Coşkun setzt als junge Stimme eigene perkussive Akzente.
Am letzten Festivalabend lassen uns die Musikerinnen das Besondere ihrer je eigenen Musik erleben, gehen dabei immer wieder neue Verbindungen ein und zelebrieren mit uns die pulsierend emotionale Intensität von „Drums and Voices“.
Mit: Tuğba Gülyeşil - Bendir, Rebab, Stimme Isabel Martín - Pandero Cuadrado, Rahmentrommel, Stimme Kasia Kadlubowska - Vibraphon, Rahmentrommel, Percussion, Stimme Sara Fotros - Daf Malika Coşkun - Rahmentrommel Gesine Bänfer - Whistles, Sopransaxophon, Schalmei, Dudelsack, Gitarre
Die Tamburi Mundi Special-Gala ist eine feste Tradition und das Herzstück des Festivals: Ein ganzer (Musik-)Kosmos öffnet sich in einem Instrument! Ein Percussion-Abend, der musikalisch kaum kontrastreicher, kaum bunter und vielfältiger ausfallen kann. Dabei sind es nicht nur die Vielfalt und Diversität der Musiker:innen, die diesen Abend unvergesslich machen, sondern die spürbare Hingabe an die Musik und das gemeinsame Rahmentrommel-Spiel. Der diesjährige Special-Abend beleuchtet die Facetten der „Einfachheit“ - SIMPLICITY: Klarheit, der Fokus auf das Wesentliche, Reduktion, ein roher, unverfälschter Klang und das Glück darüber, dass es manchmal nicht viel braucht, um Verbindungen zu schaffen und zufrieden zu sein. Die Trommler:innen aus Spanien, Tadschikistan, Italien, Portugal, Polen, Schweiz, Belgien, der Türkei, Iran, USA und Deutschland nehmen uns mit auf ihre forschende Reise, begleitet von einer pulsierenden Lebendigkeit und Freude und einer „simplen“ Innigkeit im Spiel. Der Abend und die Stimmung lassen sich schwer in Worte fassen, was man aber mit Sicherheit sagen Musikalische Konzeption und Leitung: Murat Coskun Mit Glen Velez - Frame Drums, Stimme Mohammad Reza Mortazavi - Daf, Tombak Andrea Piccioni - Tamburello, Frame Drums, Stimme Khayrullo Dadoboev - Doira, Percussion Kasia Kadłubowska - Percussion, Gesang Tuğba Gülyeşil - Bendir, Gesang Robbe Kieckens - Frame Drums, Percussion Isabel Martín - Pandero Cuadrado, Gesang Sara Fotros - Daf (persische Rahmentrommel) Michał Pękosz - Frame Drums, Percussion Lorenzo D`Erasmo - Frame Drums, Maultrommel Francesco Magarò - Tamburello, Frame Drums, Stimme Ana Nicolás de Cabo - Schellentamburin, Pandero Cuadrado Beatriz Picas - Adufe, Cello, Gesang Uta Schilling - Doira, Percussion Philipp Kurzke - Frame Drums, Cajón Max Gerwien - Congas, Percussion Valentin de Montmollin - Frame Drum, Pandeiro Yaschar Coşkun - Frame Drums, Percussion Murat Coşkun - Framedrums, Percussion, Stimme …und weitere Gäste!kann: Es werden mehr Musiker:innen auf der Bühne stehen, als ursprünglich hier angekündigt…
Kabarett-Witz und mitreißende Rhythmen: Das neue Programm „Laugh In Time” des italienisch-spanisch-portugiesischen Trios ist nicht nur ein Konzert – es ist eine Performance. Drei Multi-Instrumentalist:innen schlagen augenzwinkernd den Bogen zwischen ihrem musikalischen Können und theatralischer Ironie. Freut euch auf diese humorvoll-beschwingte Reise zu den Wurzeln, wenn der rohe, uralte Puls sizilianischer Tamburine auf zeitgenössische Vokalexperimente trifft und okzitanische Klänge mit Kindheitsmelodien verschmelzen - durch eine scharfsinnige, schelmenhafte Linse neu interpretiert. Es ist eine Feier des Klangs und des Geschichtenerzählens, die „die vierte Wand“ durchbricht und zu einem mitreißenden Finale führt, bei dem das Publikum zum schlagenden Herzen der Musik wird. Mit: Ana Nicolás de Cabo - Schellentamburin, Adufe, Txistu, Flöten, Gesang Lorenzo D`Erasmo - Rahmentrommel, Kastagnetten, Klein-Percussion, Klangobjekte Beatriz Picas - Cello, Adufe, Gesang
P.O.P. - Power of Percussion Music, ein Abend, von dem ihr nicht genug kriegen könnt! Zwei fantastische Bands aus der Kaderschmiede der Popakademie Mannheim, dazu Solo-Duo- Percussion, ein Schweizer Musiker, der zeigt, dass Rap und Rahmentrommel sehr wohl zusammenpassen, eine neue Stimme aus Istanbul und das alles mit besonderen Tamburi Mundi Rahmentrommelgästen! Das arabisch-deutsche Duo EYPA gibt in seiner Performance mehr als nur Musik, sie laden ein gemeinsam im Hier und Jetzt zu sein. Die beiden Musiker verbinden unterschiedliche kulturelle und musikalische Einflüsse zu einem eigenen Indie-Electronica Sound. Ihr transkulturelles Projekt enthält Elemente aus Ambient, Krautrock und Drum’n’Bass. Komposition und Improvisation verschmelzen zu einer Trance und machen jedes Live-Set zu einer wirklich einzigartigen Show. Chiara und Manu sind ein frisch formiertes Duo, das Emotionen und Leidenschaft in Klang verwandelt. Ihre Songs bewegen sich zwischen verträumten Melodien und akustischen folky Elementen in cinematischem Gewand. Dabei bleibt ihre Musik stets roh und ehrlich – ein intimer Blick in Gefühle und Gedanken zu Themen, die sie beschäftigen. Begleitet werden sie von zwei weiteren Musikern an Piano und Bass. Max Gerwien, Frame Drum Award Preisträger 2024, überzeugt in einer atemberaubenden Solo-Percussion-Show und gesellt sich als drumming guest zu den diversen Acts des Abends. Yaschar Coşkun, junger Worldpercussionist, der aktuell in die Musikkultur Schwedens eintaucht, setzt als Duopartner kraftvolle Akzente. Studierende der Percussionklasse der MH Freiburg bringen filigran geballten Rhythmus auf die Bühne. Valentin de Montmollin hat eigene Rap-Songs im Gepäck, die er mit dem erdigen Sound der Frame Drum verbindet. Tuğba Gülyeşil ist eine eigene Stimme in der Musikszene Istanbuls, die sich bewusst in keine Schublade packen lässt. Power of Percussion Music mit junger Musik, einem abwechslungsreichen Programm und tanzbarenansteckenden Grooves. Mit EYPA Eyad Ghannam (E-Oud) Paul-Aaron Wolf (Synthesizer, Drums) Chiara Kilchling (Gitarre, Vocals) Emanuel Abanto (E-Gitarre) Paul Martens (Bass) Eddy Kolb (Piano) Max Gerwien (Percussion) Yaschar Coskun (Frame Drums) Valentin de Montmollin (Pandeiro, Vocals) Tuğba Gülyeşil (Bendir, Vocals) Studierende der Percussionklasse (Hochschule für Musik Freiburg)
Mohammad Reza Mortazavi ist einer der außergewöhnlichsten Solo-Perkussionisten unserer Zeit. Der aus dem Iran stammende Künstler hat das Spiel auf den traditionellen persischen Handtrommeln Tombak und Daf neu definiert und zu einer einzigartigen, zeitgenössischen Klangsprache weiterentwickelt. Mit atemberaubender Virtuosität, höchster Präzision und einer unverwechselbaren Technik erschafft er komplexe rhythmische Strukturen, die zugleich hypnotisch, körperlich und zutiefst emotional wirken. Bereits im Kindesalter begann Mortazavi mit dem Tombak-Spiel und entwickelte im Laufe seiner Karriere zahlreiche neue Spieltechniken, die heute weltweit als wegweisend gelten. Seine Musik überschreitet bewusst kulturelle und stilistische Grenzen: Tradition wird bei ihm nicht reproduziert, sondern transformiert. Rhythmus wird zum Raum, Klang zur Bewegung. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet Mortazavi in Berlin. Seine Solo-Performances sind intensive, tranceartige Erlebnisse, in denen er mit nur einem Instrument polyphone Klangwelten entstehen lässt. Dabei verbindet er archaische Kraft mit zeitgenössischer Ästhetik und einer radikalen künstlerischen Freiheit. Mohammad Reza Mortazavi ist ein Ausnahmekünstler – kompromisslos, visionär und unverwechselbar. Mohammad Reza Mortazavi - Daf, Tombak, Rahmentrommel „Klänge wie aus einer anderen Welt.“ – NDR Kultur/ „Man könnte auch sagen, es ist eine Revolution.“ – ZDF Aspekte/ "Schaut man dem unglaublich virtuosen Solisten zu, könnte man denken, er hätte nicht zwei, sondern mindestens sechs Hände." – ARTE
Die moderne Rahmentrommelwelt ist in vielerlei Hinsicht eine sehr lebendige Musik: Sie schöpft aus uralten Traditionen, lässt sie weiterleben, nutzt Ideen der heutigen Zeit, bricht mit „dem Alten“ und setzt neue klangliche, technische und kompositorische Maßstäbe. Die Frame Drum Musik stellt eine permanente Evolution dar, ausgehend von den Musiker:innen, die sich mit Leidenschaft und Kreativität diesem Genre widmen. Für das diesjährige Festivalthema SIMPLICITY hat das Tamburi Mundi Festival vier Musiker angefragt, einen gemeinsamen Abend im Spannungsfeld der beiden Pole „Komponiertes“ und „Improvisiertes“ zu kreieren. Dass es ein Abend voller Kontraste sein wird, das zeigt schon die Auswahl der Musiker selbst: Der tadschikische Doyra-Meister Khayrullo Dadoboev mit professionellem traditionellem Hintergrund, der sich seit über einer Dekade mit der Transformation seines Instrumentes in die westliche Musik beschäftigt, der italienische Multiinstrumentalist und Rahmentrommel-Experte Francesco Magarò, der zeitgenössische Ideen und südindischen Konnakol auf der Rahmentrommel verbindet, der klassisch ausgebildete Schlagzeuger und Handpan-Virtuose Michał Pȩkosz aus Polen, bekannt für sein subtiles Spiel mit viel Einfühlungsvermögen und der Belgier Robbe Kieckens, der seine jahrelangen schwarzafrikanischen musikalischen Erfahrungen auf die Frame Drum überträgt und spannende Dimensionen eröffnet. Ein musikalisches Reiseabenteuer zwischen Komposition und Improvisation - und im Gepäck nur eine einfache Trommel! Mit: Khayrullo Dadoboev - Rahmentrommel, Percussion, Doyra Francesco Magarò - Rahmentrommel, Tamburello Michał Pȩkosz - Rahmentrommel, Handpan Robbe Kieckens - Rahmentrommel, Percussion
ANDREA PICCIONI “opening act” / MEDITERRANEAN ORCHESTRA Eine Weltpremiere, die dem Tamburi Mundi Festival gewidmet ist: Das „Mediterranean Orchestra“, geboren in der Abteilung für traditionelle Musik des Tschaikowski-Konservatoriums von Nocera Terinesei, Italien. Das Ensemble spielt und arrangiert traditionelle Musik aus dem Mittelmeerraum, mit dem Fokus auf die Klänge, Instrumente und das Repertoire Mittel- und Süditaliens. Und sie betonen dabei die Berührungspunkte zwischen den verschiedenen Musiktraditionen, die dieses Meer verbindet. Durch den Einsatz traditioneller Instrumente – Zampogna (Sackpfeifen), Rahmentrommeln, Chitarra Battente, Mandoline, Lira (Drehleier), Organetto (diatonisches Akkordeon) und Marranzana (sizilianische Maultrommel) – und vor allem durch die Arbeit mit Gesang, der das pulsierende Herz des Projektes ist, öffnet sich ein großer mediterraner Klangraum. Jeder einzelne Musiker bringt den eigenen musikalischen Hintergrund ein und trägt so zu einem lebendigen Dialog zwischen individuellen Erfahrungen und einer kollektiven Identität bei. Neben Stücken aus der mündlichen Überlieferung präsentiert das Orchester auch Originalkompositionen, die speziell für das Ensemble geschrieben wurden und eine musikalische Sprache prägen, die Erinnerung, Experimentierfreude und zeitgenössisches Schreiben miteinander verwebt. Bevor dem großen Ensemble die Bühne gehört, eröffnet Andrea Piccioni, Tamburello Meister und Dozent am Tschaikowski-Konservatorium den Abend mit einem kurzen Solo-Part und einem Premieren-Stück. Andrea Piccioni – Tamburello, Rahmentrommeln Mediterranean Orchestra: Mattia Dell’Uomo – Gesang, Marranzani, Rahmentrommeln Sergio Pizza – Rahmentrommeln Alessandro Darsinòs – Gesang, Marranzani, Percussion Antonio Petitto – Kontrabass, Marranzani, Rahmentrommeln Giuseppe Braccio – Chitarra Battente, Gesang Simone Frezza – Akkordeon, Zampogna, Flöten, Gesang, Rahmentrommeln Valerio Frezza – Chitarra battente, Mandoline, Gesang, Rahmentrommeln Francesco Denaro – Kalabrische Lira, Gesang Francesco Loffredi – Organetto